• 25. September 2018

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Warf erfrischende und geistreiche Blicke auf das Phänomen Mode: Helen Hessel (1886-1982). Nimbus Verlag

Kulturgeschichte

Physiognomie der Kleidermode

  • Als Filmfigur, gespielt von Jeanne Moreau in "Jules und Jim", berühmter denn als reale Person: Die Malerin, Autorin und Modejournalistin Helen Hessel.

Faszinierend, eigenwillig, geistreich, tollkühn, mutig, leidenschaftlich, lebenslustig, unberechenbar, provokant, gefährlich. Das sind einige der Adjektive, mit denen jene Frau bedacht wurde, die es als Filmfigur - nämlich als Catherine, gespielt von Jeanne Moreau, in François Truffauts Film "Jules und Jim" von 1962 - zu Berühmtheit gebracht hat... weiter




Einer von Franz Xaver Messerschmidts Charakterköpfen: "Einfalt im höchsten Grade". - © Wien Museum

Kulturgeschichte

"Dummheit ist auch eine natürliche Begabung"8

  • Ob angeboren oder anerzogen, individuell oder kollektiv - der Dummheit in ihren vielen Formen entkommen wir nicht. Ein Streifzug durch die unendlichen Weiten eines komplexen Phänomens.

"Die Dummheit ist eine Himmelsmacht, die sich in den Falten des Stammhirns als bodenlose Mitgift an das Menschengeschlecht verbirgt", schrieb der deutsche Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger in seinem Buch "Im Irrgarten der Intelligenz. Ein Idiotenführer"... weiter




Verblasstes Schild in einem Wiener Hauseingang. - © Nérostrateur / Wikimedia Commons

Kulturgeschichte

Im Schattenreich der Troglodyten

  • In Heimito von Doderers weit verzweigtem Romanwerk tauchen sehr unangenehme Hausmeister und Hausmeisterinnen auf. Einige Überlegungen zu einer tiefsitzenden Antipathie des Autors.

Wer einen (beliebigen) Doderer-Roman zur Hand nimmt, gerät unversehens in die Fänge eines ausgesprochen "conciergeophoben" Autors, der den Hausmeister ins verbale Visier nimmt. Natürlich nicht den Hausbetreuer von heute oder die Gestalten, die Zenker/Patzak in den legendären "Kottan"-Folgen aufleben ließen, sondern den Portier... weiter




- © M. Hetzmannseder

Kulturgeschichte

"Ich liebe das große Geheimnis Tiefsee"1

  • Der Filmemacher und Schriftsteller Rudi Palla über sein jüngstes Buch, das dem deutschen Expeditionsschiff "Valdivia" gewidmet ist, die Verschmutzung der Meere - und darüber, wohin ihn die eigene Neugierde treibt.

"Wiener Zeitung": Herr Palla, Sie werden gerne als Chronist des Unbemerkten und als Enzyklopädist des entlegenen Wissens bezeichnet. Welche Anziehungskraft üben unbekannte Phänomene und seltene historische Ereignisse auf Sie aus?Rudi Palla: Nun gut, diese Beurteilungen zu meiner Person sind im Laufe der Zeit entstanden... weiter




Die Rationalität garantierte jahrhundertelang die Vorherrschaft Europas. Ob sie auch die Zunkunft des Kontinents sichert, steht in den Sternen. - © fotolia/ WZEssay

Kulturgeschichte

Was Europa zu erwarten hat30

  • Die heutigen und künftigen globalen Krisen sind Folgelasten einer langen Kulturgeschichte der Rationalität.

Zu den Fehlern, die das neue Europa der EU von seinen Anfängen an torpediert haben, gehört ein Rationalitätsdefizit ihrer Gründerväter bei eben jener Gründung des neuen Europa. Wenn es das erklärte Ziel der Europäischen Union war und ist, "den mit der Gründung der Europäischen Union eingeleiteten Prozess der europäischen Integration auf eine neue... weiter




Peter Joseph Lenné, um 1850 gemalt von Carl Begas d. J. - © Wikimedia Commons

Kulturgeschichte

Die Kunst, einen Park anzulegen

  • Vor 150 Jahren starb der bedeutende Gartenkünstler Peter Joseph Lenné. Seine schönsten Anlagen sind in Berlin und Umgebung zu bewundern, aber auch in Österreich lassen sich Spuren seiner Arbeit finden.

Heinz Ohff, der deutsche Kunstkritiker und Feuilletonchef des Berliner "Tagesspiegel", prägte mit seiner 1981 erschienenen Biographie über den "vielseitigen und hochangesehenen" Gartengestalter Peter Joseph Lenné unser Bild vom "einfachen Gärtner, der zum Generaldirektor der königlich preußischen Gärten" aufstieg... weiter




Das moderne Leben: ein "ewiges Hetzen und Jagen" (Eugen Diesel). - © Atlantide Phototravel/Corbis

Philosophie

Prickelnde Hochspannung

  • In der menschlichen Entwicklung nimmt die Unruhe einen entscheidenden Stellenwert ein. In seinem Buch "Die Unruhe der Welt" zeigt Ralf Konersmann die vielfältigen Aspekte dieses Phänomens auf.

Die Unruhe kann als Antriebsmotor der zeitgenössischen Gesellschaft angesehen werden. Fortschrittsdynamik, ökonomische Produktivität oder berufliche Flexibilität fungieren als positive Leitbilder. Die Soziologen Richard Sennett und Zygmunt Bauman haben in ihren Publikationen darauf hingewiesen... weiter




Die ehemalige Hochschule für Welthandel dient heute u.a. Ägyptologen als Lehrstätte. - © wiki/commons

Kulturgeschichte

Uni-Heimstatt im Heimatstil1

  • Vor hundert Jahren wurde die Exportakademie in Wien-Währing fertiggestellt, die viele Jahrzehnte die Hochschule für Welthandel beherbergte.

Unweit des Währinger Parks fällt ein weitläufiges Universitätsgebäude ins Auge, das für sechs Jahrzehnte der Hochschule für Welthandel und für weitere fünf Jahre (von 197580) deren Nachfolge-Institution, der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), als akademische Unterrichtsstätte diente... weiter




Die Küsten des Finistère fördern die Empfänglichkeit für Übersinnliches. - © Robert Bressani

Kulturgeschichte

Verdammnis und Erlösung8

  • Der Alb des Schiffbruchs prägt Leben und Fantasie der Küstenbretonen. Warnung und Trost bieten Sagen von der unendlichen Fahrt - und Monumente christlichen Heils.

Wer dem Meer traut, traut dem Tod! Was für die alten Bretonen galt, galt schon in der Antike: Die Schifffahrt stellt ein offenes Wagnis dar. Im Subtext: Wer dabei sein Leben lässt, hat dies selbst verschuldet. Vor diesem Sühneopfer ist auch der kleine Küstenfischer nicht gefeit, wenn er die Warnzeichen des Himmels missachtet... weiter




"Bewegungsgruppe: Angst". Inszenierung von Sascha Leontjew, Wien 1935. - © (Archiv Anton Holzer)

Kulturgeschichte

Festgehaltene Bewegung2

  • Es gab eine Zeit, da war Österreich - und insbesondere Wien - im Bereich des modernen Tanzes und der Fotografie eine Großmacht. Ein Rückblick in Bildern.

Tanz und Fotografie gingen im 20. Jahrhundert eine enge Liaison ein. Die flüchtige Kunst des Tanzes war auf das Medium der Fotografie angewiesen, um die Aufführung haltbar und für ein breites Publikum zugänglich zu machen. Und umgekehrt versprachen die oft spektakulären Tanzbilder den Fotografen und Fotografinnen öffentliche Aufmerksamkeit und... weiter




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