• 21. November 2018

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Schlagwortsuche

- © WZ-Faksimile: M. Szalapek

Fundstück

Freudiges Versuchskaninchen2

Wundermittel wurden in den Annoncenteilen einstiger Zeitungen zu Hauf angeboten. Auch die hier wiedergegebene Anzeige aus der "Wiener Zeitung"-Spätausgabe "Wiener Abendpost" vom 16. August 1873 versprach Abhilfe gegen alle möglichen Krankheiten: Von Hals- und Brustleiden über Magen-, Leber... weiter




Durchleuchtete Romanfiguren, als ob sie ihre Patienten wären: Marta Karlweis (1889-1965). - © Literaturmuseum Altaussee

Literatur

Die Sprachen der Seele5

  • Psychoanalyse und Literatur unterhalten seit Sigmund Freuds Zeiten ein durchaus animierendes Naheverhältnis.

Im Sigmund Freud Museum in der Wiener Berggasse kann man nicht nur auf Freuds Spuren wandeln, sondern auch einiges über seine kulturgeschichtliche Bedeutung erfahren. Heuer ist dort die Ausstellung "Parallelaktionen" zu sehen, die - unter anderem auch von der "Wiener Zeitung" - sehr gelobt worden ist... weiter




Michelangelos Moses, um 1513 (Kirche San Piedro in Vincoli, Rom). - © Jörg Bittner Unna / Wiki CC

Postplatonischer Dialog

Taxi nach Qumran

  • Sigmund Freud unterhält sich mit Mose über Gott und die Welt - und über die Psychoanalyse. Ein postplatonischer Dialog.

Terrasse des King David Hotels in Jerusalem. An einem der Tische Sigmund Freud im Anzug mit Gilet und Uhrkette bei einer Tasse Kaffee; vor ihm ein Notizheft, in das er ab und zu schreibt. Am Nebentisch Mose mit Kippa, sportlich-leger gekleidet, bei einem Cola-Zitron. Nachdem er mehrmals zu Freud hingesehen hat, tritt er zu seinem Tisch... weiter




Freud erklärt Schnitzler seine "Doppelgängerscheu" (1922). - © Sigmund Freud Privatstiftung

Literatur

Doppelgänger und "Psychoanale"2

  • Das Freud Museum erzählt von den Beziehungen des Psychoanalyse-Begründers mit den Literaten des Jungen Wien.

Arthur Schnitzler schenkte einst Hugo von Hofmannsthal eine Ausgabe von "Der Weg ins Freie" mit Widmung. Die vergaß Hofmannsthal im Zug. Schnitzler, vom Missgeschick unterrichtet, verlangte eine Erklärung, und Hofmannsthal fand sie bei Sigmund Freud: ein "Schwebezustand des Willens", "zwischen Unbewusstem und Bewusstem"... weiter




Psychoanalyse

Sigmund Freud Museum wird renoviert

Wien. Wien begleicht eine alte Schuld und investiert zugleich in einen Touristenmagneten: Das Sigmund Freud Museum in der Berggasse 19 wird bis 2020 saniert und erweitert. "Das ist unsere Schuldigkeit gegenüber Sigmund Freud", betonte Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny am Donnerstag im Rahmen eines Mediengesprächs... weiter




Eine Ausstellung in Berlin zum Gedenken an Sigmund Freud. - © Foto: apa/dpa/Steffen Kugler

Leserbriefe

Leserforum: Sigmund Freud, Stadt und Land, Stichwahl

Zur Glosse von Robert Sedlaczek, 7. Dezember Grüße aus dem Sigmundfreudmuseum Vielen Dank für Ihre vergnügliche Auseinandersetzung mit dem Bindestrich und die freundliche Erwähnung, die Sie dem Sigmund Freud Museum zuteilwerden ließen. Dass wir in völliger Missachtung der Regeln auf die Bindestriche verzichten (und die meisten Journalisten diese... weiter




Bonelli, Neurowissenschaftler und Psychiater, in seiner Ordination. - © Stanislav Jenis

Persönlichkeitsstörung

Um sich selbst kreisende Liebe48

  • Raphael M. Bonelli über männlichen Narzissmus und über Donald Trump, einen vermeintlichen Narzissten wie aus dem Lehrbuch.

Narzissten leben in ihrer ganz persönlichen Fantasiewelt, in der sie vor allem von sich selbst begeistert sind. Ihre Handlungen sind gemeinhin realitätsfremd und weichen von der Norm ab. Narzissmus ist ein gesellschaftliches Problem, auch wenn es auf den ersten Blick nicht als solches erkennbar ist... weiter




Ein Leben im Rausch - zumindest auf der Bühne. - © Moritz Ziegler

Kabarett

Auf Freuds Couch4

  • Jetzt kann man Stefan Lasko mit seinem ersten Soloprogramm auf der Kleinkunstbühne erleben.

Das Debüt im Wiener Kabarett Niedermair war ausverkauft. Und so bekam ein voller Saal in Stefan Laskos erstem Soloprogramm "Ein Freudianer kennt seinen Schmerz" (Regie: Tobias M. Draeger) Einblicke in dessen (angebliches) Leben. Von der Geburt bis auf die Couch von Sigmund Freud. Aus der für ihn erhofften Tenniskarriere wurde nichts... weiter




Rätselhafte Kombination banal wirkender Motive: "Der Elefant Celebes" (1921). - © Derek Bayes/Leberecht Music& Arts/Corbis

Bildende Kunst

Wissenschaftliche Träumereien12

  • Der surrealistische Maler und Bildhauer Max Ernst wurde vor 125 Jahren geboren und starb vor vierzig Jahren. In seinem Werk verbindet sich Phantasie mit technischer und kunsttheoretischer Präzision.

Begibt man sich in Pariser Buchhandlungen auf die Suche nach Werken über Max Ernst, stößt man - wenn überhaupt - auf eine nur sehr spärliche Auswahl. Auf die Frage, warum das so ist, bekommt man als Antwort, dass Ernst sich eben schlecht verkaufe. Tatsächlich scheint dieser Künstler im deutschen Sprachraum mehr Anerkennung zu finden als im... weiter




In Österreichs Schulen wurde Prügeln 1974 verboten, zu Hause erst 1989; wegweisendes Werk von H. Czermak und G. Pernhaupt (r. oben). - © Bilder: Reklame 19. Jh./Orac-Verlag. Repro: I. Friedenberger

Pädagogik

Spätes Aus für "g’sunde Watsch’n"

  • Gewalt in der Kindererziehung ist erst seit 1989 gesetzlich verboten.
  • Günter Pernhaupt und Hans Czermak als Wegbereiter.
  • Zu Frage 1 der Nro. 356.

Szenen wie die folgende (fiktive) zwischen Vater und Sohn sind heute zum Glück indiskutabel: ""Kretin! Kanaille! (...)" schrie Lorenz Castiletz. (...) Kokosch, am Genick gepackt, flog laut bumsend mit dem Schädel gegen den Kasten. Ein Tritt in den Hintern, ein Fausthieb in den Rücken, und die nächsten zwei Ohrfeigen kamen nach (...)... weiter




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