• 14. November 2018

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Schlagwortsuche

radioaktiver Müll

Mistplatz für die Ewigkeit36

  • Österreich sucht nach einem Endlager für radioaktiven Müll - ohne Bürgerbeteiligung drohen Proteste.

Wien. 11.200 Fässer mit einem Fassungsvermögen von je 200 Liter lagern derzeit in klimatisierten Hallen des Forschungszentrums Seibersdorf in Niederösterreich – gefüllt mit radioaktivem Müll. Insgesamt sind es 3660 Kubikmeter Nuklearabfall, was einem Würfel von 15,4 Meter Kantenlänge entsprechen würde. Der Müll wird hier seit 1974 gesammelt... weiter




Protest gegen Atomenergie - hier im Jahr 2011 vor dem AKW Grundremmingen - gehört nun wohl der Vergangenheit an. - © reu/Michaela Rehle

Deutschland

Staat übernimmt Atommüll2

  • Stromkonzerne sollen für die Entsorgung 23,5 Milliarden Euro zahlen.

Berlin/Stockholm. (dpa/reuters) In Deutschland scheint nun endlich eine Lösung im jahrelangen Streit um den Atomausstieg in Sicht: Berlin kann mit den großen Energiekonzernen einen milliardenschweren Pakt zur Entsorgung der atomaren Altlasten abschließen... weiter




Atommüll wird zur tickenden Zeitbombe. - © Fotolia/bluedesign

Biologie

Bakterien bringen Sicherheit für Atommülllager7

  • Der in unterirdischen Lagerstätten austretende Wasserstoff könnte gebunden werden.

Lausanne. Natürlich vorkommende Bakterien könnten den Wasserstoff binden, der sich in unterirdischen Lagerstätten für radioaktive Abfälle sammelt. So könnten sie helfen, das Austreten von Radioaktivität zu verhindern, berichtet ein Forscherteam unter Leitung der ETH Lausanne... weiter




Gastkommentar

Die endlose Geschichte von Atomausstieg und Endlagerung2

  • Nachdem die Kommission ihre Empfehlungen abgegeben hat, muss die Endlagersuche endlich vorrangig behandelt und vorangetrieben werden.

Deutschland sitzt auf einem Berg von oberirdisch in Zwischenlagern gelagertem Atommüll (rund 500 Tonnen abgebrannte Brennelemente pro Jahr). Schnell muss der Gesetzgeber ran, um die gesetzlichen Rahmenbedingungen für das weitere Prozedere dieses "Endlosprojekts" zu schaffen. Das sollte rasch geschehen, sonst könnte es eng werden... weiter




Deutschland

24 Milliarden Euro für Lagerung von Atommüll1

Berlin. Die deutschen AKW-Betreiber sollen Kosten und Risiken der Zwischen- und Endlagerung des Atommülls für rund 24 Milliarden Euro an den Staat abgeben können. Dies wäre ein Aufschlag von gut sieben Milliarden Euro auf die von den Konzernen dafür bereits gebildeten Rückstellungen... weiter




Christian Lukner ist Regierungsdirektor im Bundesumweltministerium Bonn.

Gastkommentar

Politik im Schneckentempo

  • In der deutschen Politik ist der Wurm drin. Auf wichtigen Feldern herrscht totaler Stillstand oder es geht - wenn überhaupt - nur schleppend voran.

Wollte die große Koalition in Berlin nicht Großes auf den Weg bringen und schwierige Projekte anpacken? Bei der Energiewende zum Beispiel bescheinigte eine von der Regierung selbst eingesetzte Expertenkommission dem Projekt schon kurz nach dem Start schlechte Noten bei der praktischen Umsetzung... weiter




Strahlender Müll: Ein Umwelt-Beamter misst in der Mine Asse II die Strahlungswerte. - © afp

Konrad

Im verstrahlten Verlies5

  • Ein Rundgang durchs Atommüll-Lager Asse II mit Dosimeter und Sauerstoffgerät.

Berlin/Braunschweig. Die Tür des Förderkorbs fällt rasselnd ins Schloss, dann geht es hinab in diesen gigantischen Fuchsbau namens Asse in Niedersachsen, Deutschlands ältestes Atomlager. Zehn Meter pro Sekunde rast der Förderkorb in die Tiefe, hunderte Meter unter der Erdoberfläche. Durch die Gitter weht ein kalter Wind... weiter




Christian Lukner ist Regierungsdirektor im Bundesumweltministerium Bonn, wo er für das Fachgebiet Endlagerplanung zuständig war, und hält derzeit Vorlesungen über nukleare Entsorgungsmethoden und Endlagermanagement.

Christian Lukner

Endlose Endlagersuche1

  • Nach dem Scheitern von Gorleben beginnt die Suche nach einem Endlager für den deutschen Atommüll von vorn - und betrifft unsere weitere Zukunft.

In Deutschland hat ein neues Zeitalter begonnen, nachdem das geplante Endlager für hochradioaktive Abfälle in Gorleben nun endgültig vom Tisch zu sein scheint. 30 Jahre dauerte der Streit um den niedersächsischen Standort und kostete rund 1,6 Milliarden Euro. Wo soll der ganze Atommüll aber jetzt hin... weiter




Leserforum

Leserforum: politische Bürger, Politikerprozesse, Finanzskandal

Zum Artikel von Wolfgang Zaunbauer, 22. Jänner Politische Positionen bestimmen Emotionen Am Beispiel der jüngsten Volksbefragung hat man deutlich gesehen, dass die Motivation zur Teilnahme und insbesondere das Voting davon abhängen, wie viel Emotion ins politische Programm gepackt wurde... weiter




Christian Lukner ist Diplomphysiker und war im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Bonn/ Berlin beschäftigt.

Gastkommentar

Energiewende - wohin mit dem Atommüll?

  • Es gibt durchaus Alternativen zur deutschen Endlagerstätte Gorleben - es braucht aber auf jeden Fall eine "Nationale Entsorgungsstrategie".

Nach dem deutschen Atomausstiegsbeschluss stellt sich die Frage: Wo soll der ganze Atommüll, der beim "Abwracken" der Kernreaktoren anfällt, denn nun hin? In diesem Zusammenhang wird auch über Alternativen zum Endlager-Salzstock in Gorleben nachgedacht. Die Kapazität der "Pufferlager" an den AKW-Standorten ist weitgehend erschöpft... weiter




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