• 24. Oktober 2018

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Trump hatte angekündigt, aus dem INF-Vertrag aussteigen zu wollen. Das Abkommen aus dem Jahr 1987 zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion untersagt den Bau und Besitz landgestützter, atomar bewaffneter Raketen oder Marschflugkörper mit einer Reichweite von 500 bis 5.500 Kilometern. - © APAweb / afp, Brendan Smialowski

Abrüstungsabkommen

Putin will mit Trump reden

  • Als Ort der Begegnung schlug der Kremlchef Paris am 11. November vor. Ein historisches Datum.

Moskau. Nach dem angekündigten Ausstieg der USA aus einem wichtigen Abrüstungsabkommen will der russische Präsident Wladimir Putin mit seinem US-Kollegen Donald Trump persönlich reden. Als Ort der Begegnung schlug der Kremlchef am Dienstag die Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag des Waffenstillstands zum Ende des Ersten Weltkriegs in Paris am 11... weiter




INF-Vertrag

Russland warnt USA vor Ende des Abrüstungsabkommens

  • Kündigung ohne etwas Neues wäre laut Moskau gefährlich. Beide Staaten sehen jedoch Schwächen im INF-Vertrag.

Washington/Moskau. Russland sieht ebenso wie die die USA Schwächen im INF-Vertrag über ein Verbot atomarer Mittelstreckenwaffen, lehnt aber eine Aufkündigung ohne Alternative ab. Diese wäre gefährlich, erklärte das russische Präsidialamt am Dienstag kurz vor einem Treffen von Staatschef Wladimir Putin mit dem Sicherheitsberater des US-Präsidenten... weiter




Gorbatschow (l.) und Reagan unterzeichneten 1987 das INF-Abkommen. - © AP

INF-Abkommen

Die Rückkehr des Damoklesschwerts11

  • Der Welt droht ein neues Wettrüsten - und Europa im Extremfall ein Szenario wie zur Zeit des Kalten Krieges.

Washington/Moskau. US-Präsident Donald Trump ist bekanntlich kein übergroßer Fan von Abkommen, die er nicht selbst abgeschlossen hat. So kündigte der Milliardär das Handelsabkommen TTP mit den Pazifikstaaten, verhinderte das Zustandekommen des TTIP-Abkommens, das den Handel mit Europa hätte regeln sollen... weiter




Trumps Vorhaben sorgt international für Kritik. - © APAweb, ap, Jacquelyn MartinVideo

Nuklearwaffen

Moskau warnt Trump7

  • Trump will Atomwaffen-Abkommen aufkündigen. Russland kündigt Konsequenzen an.

Moskau/Washington. Der geplante Ausstieg der USA aus einem wichtigen Abrüstungsvertrag sorgt international für Kritik. US-Präsident Donald Trump erklärte am Wochenende, seine Regierung wolle den INF-Vertrag über atomare Mittelstreckenraketen aufkündigen. Er warf Moskau vor, gegen das Abkommen verstoßen zu haben... weiter




"Russland hat die Vereinbarung leider nichteingehalten", behauptet US-Präsident Trump. - © APAweb, ap, Carolyn Kaster

Abrüstung

Trump kündigt Ausstieg aus Abkommen an4

  • Der Vertrag verbietet beiden Ländern spezielle Marschflugkörper. Russische Parlamentarier übten Kritik.

Elko. US-Präsident Donald Trump hat den Ausstieg aus einem wichtigen Atom-Abrüstungsabkommen mit Russland angekündigt. Es geht um den während des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion geschlossenen INF-Vertrag, der seit 1988 in Kraft ist und der beide Länder zur Vernichtung aller nuklear bestückbaren bodengestützten Flugkörper mit... weiter




Einst war Eliot Higgins Hausmann, heute steht er im Blitzlichtgewitter internationaler Medien. - © afp/Tolga Akmen

Spionage

Vom Arbeitslosen zum Aufdecker16

  • Mit ihrer Recherche zum Fall des russischen Ex-Spions Skripal sorgte die Plattform Bellingcat für Aufsehen.

London. Mit Bellingcat hatten Oberst Anatolij Tschepiga und Doktor Alexander Mischkin wohl nicht gerechnet, als sie in diesem März mit falschen Pässen nach Salisbury reisten und später im russischen Fernsehen erklärten, sie hätten die englische Stadt aus rein touristischen Gründen besucht... weiter




Videoaufnahmen der Polizei von London zeigen die beiden Männer, die die Rechercheplattform "Bellingcat" als Ruslan Boshirov und Alexander Petrov identifiziert hat. Sie sollen den russischen Ex-Agenten Sergej Skripal vergiftet haben. - © APAweb, ap, Metropolitan Police

Russland

"Man müsste Putin in Den Haag anklagen"18

  • Der russische Aufdecker Dobrochotow von der "Insider"-Plattform über dilettantische Geheimdienstler.

Moskau. Roman Dobrochotow war noch Student, als er mit Aktionen die Politik des Kremls anprangerte. Mittlerweile ist der 35-jährige Moskauer Chef des Online-Portals "The Insider". Zusammen mit den britischen Investigativjournalisten von "Bellingcat" trug er dazu bei, russische Geheimdienstler im Fall Skripal zu entlarven... weiter




Hermetisch abgeschlossen: die GRU-Zentrale in Moskau. - © Hartwich

GRU

Die Agenten fürs Grobe4

  • Was verbirgt sich hinter dem Aufklärungsdienst, der zu einem wichtigen Akteur russischer Außenpolitik geworden ist?

Moskau. Ein meterhoher Zaun aus Metallstäben umgibt das Gelände. Hinter dem asphaltierten Patrouillenstreifen erhebt sich eine gelbliche Betonmauer als Sichtschutz. Kameras, Flutlichter, verspiegelte Fenster. Eine Hochsicherheitsanlage mitten in einem Moskauer Wohngebiet... weiter




Erdgas

Polen unterzeichnet mit US-Konzern Gasvertrag3

  • Ab 2022 wird kein russisches Gas mehr importiert.

Warschau. Polen macht einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Energie-Unabhängigkeit von Russland. Der polnische Energiekonzern PGNIG schloss mit dem US-Konzern Venture Global LNG zwei Verträge über die Lieferung von Flüssiggas aus den USA für die nächsten 20 Jahre... weiter




Schwerbewaffnete Einheiten riegelten das Gebäude ab. - © apaWeb / ReutersGrafik

Krim

Amoklauf in einer Schule9

  • 18 Tote durch die eine Bombe eines Schülers.

Simferopol. Bei der Explosion in einer Berufsschule auf der Halbinsel Krim ist eine Bombe explodiert, die mit Metallteilen gefüllt war. Zuvor hatte ein Attentäter auf die Studierenden gefeuert. Gingen die russischen Behörden zunächst von einem Terroranschlag s in der Hafenstadt Kertsch aus, so sprachen sie ab dem frühen Abend von einem Amoklauf... weiter




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