• 15. November 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Anhänger von Bolsonaro verkaufen T-Shirts mit seinem Konterfei. - © AP

Präsidentschaftswahl

Brasilien: Vor dem Schock12

  • Am Sonntag wählt Brasilien einen neuen Präsidenten, voraussichtlich den Rechtspopulisten Jair Bolsonaro.

Rio de Janeiro. Jair Bolsonaro stand vor seinem Haus in Rio de Janeiro. Per Handy sprach er zu tausenden Menschen im Zentrum São Paulos, die kurz vor der Präsidentschaftswahl noch einmal für ihn demonstrierten. Viele trugen T-Shirts mit einem Motiv, das Bolsonaro in typischer Pose zeigt. Er formt die Hände zu Pistolen... weiter




Nicaragua

Die Revolution der Eliten8

  • Während Studierende aus den Großstädten Nicaraguas und an der Pazifikküste für einen politischen Umsturz kämpfen, stoßen die Proteste bei der indigenen Bevölkerung der Karibikküste auf Unverständnis.

Managua. In Managua ist die Stimmung mehr als angespannt. Seit April dieses Jahres kommt es immer wieder zu Protesten in dem mittelamerikanischen Land, die sich jederzeit wieder in eine gewaltsame Niederschlagung durch Polizei und Paramilitärs münden könnten... weiter




Nach der Entscheidung des Senats protestieren Befürworter der Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs auf den Straßen von Buenos Aires. - © afp/Abramovich

Schwangerschaftsabbruch

Es bleibt das Gesetz von 1921

  • Argentiniens Senat lehnt eine Modernisierung des Reproduktionsgesetzes ab. Schwangerschaftsabbrüche bleiben illegal. In Lateinamerika sind straffreie Abbrüche nur in Kuba, Uruguay und Mexiko-Stadt möglich.

Buenos Aires/Mexiko-Stadt. In Argentinien bleiben Schwangerschaftsabbrüche mit einem Gesetz aus dem Jahr 1921 geregelt: Sie gelten weiterhin als Straftat, sofern nicht das Leben der Mutter in Gefahr ist oder die Schwangerschaft die Folge einer Vergewaltigung ist. Eine Initiative zur Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen bis zur 14... weiter




Das grüne Plakat der Befürworter der Legalisierung. - © reuters/Brindicci

Lateinamerika

Argentinien berät über Schwangerschaftsabbruch4

  • Abtreibung in Lateinamerika ist bisher nur in Kuba, Uruguay und Mexiko-Stadt legalisiert.

Buenos Aires. (wak) Der Papst hat einen Brief dagegen geschrieben. Der konservative Präsident hat auch dagegen appelliert. Und die "New York Times" hat klar für das andere Lager Position bezogen: Es geht um den Schwangerschaftsabbruch in Argentinien. Das Thema ist in dem südamerikanischen Land, wie in vielen anderen Ländern Lateinamerikas... weiter




Martina Farmbauer arbeitet als Journalistin, Reporterin und Autorin von Rio de Janeiro aus für verschiedene deutschsprachige Zeitungen zwischen Wien, Berlin und Zürich. Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Der Geist Pinochets schwebt über Chile4

  • Die Hoffnungen, die in die zweite Amtszeit von Präsident Sebastián Piñera gesetzt wurden, haben sich bisher nicht erfüllt.

Fast 45 Jahre sind seit dem Staatsstreich in Chile im September 1973 vergangen. 17 Jahre war der Diktator Augusto Pinochet an der Macht. 3000 Menschen sind in dieser Zeit "verschwunden", was eine Umschreibung dafür ist, dass sie ermordet, aber ihre Leichen nicht gefunden wurden... weiter




Der Sarg von Teyler Navarrete. - © afp/Recinos

Nicaragua

Ein totes Baby und gefälschte Statistiken4

  • Die blutigen Proteste mit über 200 Toten in Nicaragua fanden am Wochenende einen neuerlichen Höhepunkt.

Managua. Es ist ein kleiner weißer Sarg, nicht mehr als eineinhalb Meter lang. In ihm wurden die Überreste von Teyler Lorío Navarrete am Sonntag beerdigt. Teyler wurde nur 14 Monate alt. Das Baby starb am Samstag in den Armen seines Vaters in der nicaraguanischen Hauptstadt Managua. "Wir wollten unser Kind zu meiner Schwiegermutter bringen... weiter




In der marxistischen Theorie verankert: Aníbal Quijano (1928-2018) - © gemeinfrei / Carlo Pozo

Soziologie

Die Kolonialität der Macht

  • Zum Tod des peruanischen Soziologen Aníbal Quijano, der im Diskurs über kulturelle Abhängigkeiten ein zentraler Vermittler war.

In Lateinamerika ist der Kolonialismus lange vorbei. Die meisten Länder des Subkontinents erkämpften in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre Unabhängigkeit - zumindest in adminis-trativer Hinsicht. Viele Effekte der kolonialen Herrschaft allerdings leben fort, auch lange nach Beendigung der militärischen Besatzung... weiter




"Wähl für alles mit Ja", wirbt diese Frau. - © afp/Buendia

Ecuador

Ein Referendum als Blankoscheck7

  • Ecuador stimmt über sieben Fragen ab, die das politische Gefüge im Andenstaat empfindlich verändern könnten.

Quito/Wien. Als der Vize Lenín Moreno seinen Präsidenten Rafael Correa an der Staatsspitze vertreten musste, tat er das nach eigenem Bekunden nicht gerne. "Mir gefällt Macht nicht. Ich bin gerne ein Untergebener", sagte er 2013. Moreno führte damals die Agenden an der ecuadorianischen Staatsspitze, weil sein Chef, Correa... weiter




"Lula verteidigen und die Demokratie verteidigen" steht auf dem Plakat, das Lulas Anhänger durch die Altstadt von Porto Alegre tragen. - © afp/Jefferson Bernardes

Brasilien

Brasilien vor der Zäsur2

  • Ein Gericht entscheidet, ob Lula da Silva der Korruption schuldig ist. Der Fall spaltet das Land.

RiodeJaneiro. Seit Monaten warten die Brasilianer gespannt auf diesen Tag. Die einen, politisch rechts stehend, voller Vorfreude; die anderen, die Linken, voller Wut. Zahlreiche Demonstrationen sind bereits angemeldet, die Zeitungen berichten seit Wochen täglich, die Regierung erwägt, die Nationalgarde auf die Straße zu schicken... weiter




Das Plakat begrüßt den Papst in Temuco, einer Hochburg der Mapuche. - © ap/Felix

Chile

Im Land der brennenden Kirchen3

  • Für den Papst ist die Reise nach Chile eine Begegnung mit der kolonialen Vergangenheit der katholischen Kirche.

Santiago de Chile. Die letzte Botschaft kam gut 70 Stunden vor der Landung der Papstmaschine in der chilenischen Hauptstadt: Unbekannte attackierten gleich drei katholische Kirchen im Großraum Santiago. Und hinterließen ein Bekennerschreiben, in dem sie "Freiheit für das Land der Mapuche" forderten und andeuteten: "Die nächsten Bomben werden in... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung