• 20. September 2018

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Schnüffeln im Auftrag des Königs: Die Kaffeeriecher Friedrichs II. störten manches Kränzchen (Bild: Deutsche Kultur-Bilder, 1934).

Merkantilismus

Wie man Merkur die Flügel stutzte3

  • Wirtschaftspolitik unter Friedrich II. und Maria Theresia.
  • Kaffeeverbot und Raupenzucht als Maßnahmen.
  • Zur Orchidee der Nro. 384.

In Wirtschaftsberichterstattung stößt man derzeit wieder öfter auf den Begriff Merkantilismus, der laut manchen Kommentatoren eine Renaissance erlebe. Bevor man jedoch Parallelen zum Gestern zieht, muss man sich genau damit befassen - was der Tüftlerkreis mit seinen Recherchen zur Orchidee der Nro. 384 gemacht hat... weiter




Er hatte viele Gesichter : Friedrich II. (1712-1786) war brutaler Despot, fortschrittlicher Reformer und Kulturmensch.  - © Gemälde (Ausschnitt): David Matthieu, 1740er

Friedrich II.

Kein blauer Dunst in Preußen2

  • Raucher tolerierte Friedrich II. nicht.
  • Religionsfreiheit war ihm jedoch ein Anliegen.
  • Zu Frage 2 der Nro. 384.

Sofern ich nicht allzeit gesegneten Leibes (d.h. schwanger, Anm.) gewesen, hätte mich gewiss niemand aufgehalten, mich persönlich diesem so meineidigen Feind entgegenzusetzen." Diesen in unterschiedlichen Versionen existierenden Ausspruch Maria Theresias gibt Richter i.R. Mag. Peter Michael Rath, Wien 7, wieder... weiter




Bohnengetränk im Häferl fürs Volk anno dazumal . . . - © Bild: Thekla v. Gumpert, Töchter-Album, Bd. 34, Glogau (1888)

Gesundheitswarnung 1768

Warum "Coffee" gar so schädlich ist10

  • Wie eine Beilage unseres Blattes die Gesundheit förderte.
  • Nicht nur 250 Jahre zurückgeblätter.

Ob der Bohnenkaffee-Genießerin Maria Theresia am Sonnabend den 11. Brachm. (= Brachmonat bzw. Juni) 1768 ihr Leibblatt, das "Wienerische Diarium", aus der Hand fiel? Immerhin wetterte an diesem Tag in der Zeitungsbeilage Gelehrte Beyträge ein Experte - diese Spezies bevölkerte schon damals den Blätterwald - gegen entsetzlichen Mißbrauch... weiter




Mietvertragsgebühr

Ein Erbe Maria Theresias wird abgeschafft10

  • Aus für Mietvertragsgebühren - Tierschutzgesetz wird repariert - Versicherungsnovelle kommt nun doch nicht.

Wien.(sir/apa) Zu den bekannten Hinterlassenschaften Maria Theresias zählt unter anderem die allgemeine Schulpflicht. Sie entsprang der Reformpolitik der legendären Kaiserin, die von 1740 bis 1780 regierte - die "Wiener Zeitung" berichtete damals. Weniger bekannt ist ein anderes Erbe Maria Theresias, die Mietvertragsgebühr... weiter




Schloss Neugebäude

Maria Theresias "Ersatzteillager"36

  • Das Schloss Neugebäude in Simmering wurde für den Bau der Gloriette abgetragen. Nun werden die Reste saniert.

Wien. Schloss Schönbrunn, Belvedere, die Hofburg. Sie sind Touristenmagneten und, wie der Stephansdom und das Riesenrad, längst kulturelle Sinnbilder der Hauptstadt Wien. Eine Vielzahl kleinerer Schlösser und Palais’ wie das Schloss Wilhelminenberg... weiter




Das Theresianum-Gebäude in einer Abbildung aus dem Jahr 1825. - © Anonym/imagno/picturedesk.com

Schulwesen

Das Schulwesen als Politikum7

  • Zu den wichtigen Reformen Maria Theresias gehörte eine Neuorganisation des gesamten Bildungssektors. Das Herzstück des kaiserlichen Konzepts war die heute noch bestehende Theresianische Akademie.

Die ersten Jahre ihrer Regierung waren fast ohne Unterbrechung Kriegsjahre, in denen Maria Theresia um Erhalt und Sicherung ihrer Länder kämpfen musste. Vor allem die aufgezwungenen Kriege gegen den Preußenkönig Friedrich II., den "bösen Nachbarn im Norden", die im Verlust Schle-siens mündeten, waren eine ungeheure Belastung... weiter




Expertin für weibliche Macht: Élisabeth Badinter. - © afp/VerhaegenInterview

Interview

"Sie war auch unserer Zeit voraus"16

  • Die französische Philosophin Élisabeth Badinter über Maria Theresia als geschickte Jongleurin zwischen ihren Rollen als Mutter, Geliebte und Staatsoberhaupt.

"Wiener Zeitung": Madame Badinter, wie ist die Idee zu diesem Buch entstanden? Warum ausgerechnet Maria Theresia, die ja in Frankreich kaum wer kennt Élisabeth Badinter: Jedenfalls lange nicht so gut, wie ihre Tochter Marie Antoinette. Ich wollte eigentlich mit einem Vorurteil aufräumen... weiter




Gerard van Swieten auf dem Wiener Maria-Theresien-Denkmal. - ©Hubertl/Wikimedia Commons

Maria Theresia

Die Regentin und ihr Leibarzt10

  • Als "Protomedikus" am Hof, als Professor der medizinischen Fakultät und Präfekt der Hofbibliothek gehörte der Holländer Gerard van Swieten zu den wichtigsten Männern im Umfeld Maria Theresias.

Als die 23-jährige Maria Theresia im Jahr 1740 an die Regierung gelangte, erkannte sie bald, dass es um die medizinische Fakultät in Wien schlecht bestellt war. Diese agierte eher als lokale Gesundheitsbehörde und wachte eifersüchtig über ihre mittelalterlichen Privilegien... weiter




Rund um Maria Theresia gab es auch manch dunkle Seiten . . . - © apa/Herbert Neubauer

Maria Theresia

Unduldsame Tugend13

  • Bei all ihren Qualitäten hatte Maria Theresia auch einen Hang zur Herrschsucht, zur Prüderie und zur religiösen Intoleranz.

Im Vordergrund der vielen zum 300. Geburtstag von Kaiserin Maria Theresia erschienenen Publikationen stehen die unbestreitbaren Verdienste der Herrscherin: die Verteidigung ihres Imperiums bei Regierungsantritt im Alter von 23 Jahren gegen eine Koalition von Feinden, die großen Reformen der maria-theresianischen Epoche... weiter




Maria Theresia

Politik bei offenem Fenster10

  • Von 33 Habsburgern, die Österreich regierten, war Maria Theresia die einzige Frau. Bis heute erfährt sie höchste Wertschätzung.

Am 20. Oktober 1740 starb mit Kaiser Karl VI. der letzte männliche Habsburger, 40 Jahre nach dem letzten spanischen. Erbin ist seine ältere Tochter Maria Theresia. Der 1703 vom Vater Leopold I. als Erbe Spaniens bestimmte Karl musste nach dem Tod seines älteren Bruders Joseph I., dem Erben der österreichischen Länder, diese 1711 rasch übernehmen... weiter




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