• 20. Juni 2018

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Schlagwortsuche

Zusatztafeln wie die am Theodor-Hertzl-Platz sollen künftig an "kritischen" Plätzen zu finden sein. - © pid

Oliver Rathkolb

159 kritische Straßennamen

  • Historikerkommission legt Bericht zu Wiener Straßennamen vor.

Wien. Insgesamt 4379 personenbezogene Straßennamen wurden in den vergangenen zwei Jahren von einer Historikerkommission untersucht, 159 davon sind laut Studie "kritisch benannt". In 28 Fällen besteht "intensiver Diskussionsbedarf": Es handelt sich um Namen von Personen mit radikal antisemitischer und antidemokratischer Einstellung... weiter




Salieris Adresse lautet derzeit: Gruppe 0, Reihe 1, Nr. 54. - © apa

Antonio Salieri

Italien will Salieri-Gebeine haben

  • Die sterblichen Überreste des Komponisten liegen am Zentralfriedhof.

Wien/Legnano. "Ruh sanft!" - So beginnt die Inschrift auf dem Ehrengrab von Antonio Salieri, dem großen Mozart-Antipoden, auf dem Wiener Zentralfriedhof. Wenn es nach einem italienischen Verein geht, ist es mit der Ruhe allerdings bald vorbei: Das Komitee "Legnago per Salieri" möchte die Gebeine des Komponisten in seine Geburtsstadt "heimholen"... weiter




Egal, wie der Ball heißt, laute Proteste sind angekündigt. - © apa

Akademikerball

"Akademikerball rufschädigend"5

  • Wiener Kulturstadtrat sieht keinen Unterschied zu WKR-Ball.

Wien. Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny hat den für 1. Februar geplanten Akademikerball der FPÖ scharf kritisiert. Die Weiterführung des Burschenschafterballs unter anderem Namen sei "anmaßend und rufschädigend", kritisiert der Stadtrat in seiner Funktion als Vorsitzender des Bunds sozialdemokratischer AkademikerInnen (BSA)... weiter




Maly Trostinec in Weißrussland; dort wurden die meisten Wiener Juden ermordet. - © Stadt Wien

Broschüre

Lueger soll Ausnahme bleiben

  • Historiker-Kommission durchforstet alle Straßennamen von Wien.

Wien. Aus der Ichmanngasse wurde die Wiesenthalgasse, aus der Heinrich-Maxa-Gasse der Marathonweg und aus der Margarethe-Dietrich-Gasse die Helene-Richter-Gasse. In den letzten 15 Jahren hat die Stadt Wien diese drei Straßen umbenannt. Alle drei benannten Straßen, wo damals noch niemand gewohnt hat... weiter




Problematische Straßennamen werden laut Mailath-Pokorny derzeit ausgeforscht, was mit ihnen geschieht, ist noch unklar. - © Urban

Andreas Mailath-Pokorny

"In einer übel beleumundeten Straße will keiner wohnen"1

  • Wiens Kulturstadtrat zur Bedeutung der Gedächtniskultur einer Stadt.

"Wiener Zeitung": Warum ist Gedächtniskultur so wichtig? Andreas Mailath-Pokorny: Solche symbolischen Themen sind grundsätzlich für die Entwicklung einer Stadt sehr wichtig. Ich erlebe in meinem eigenen politischen Bewusstsein verschiedene Phasen der Erinnerung: Bis 1986 hieß das offizielle Motto Verdrängung... weiter




Die Jugendlichen werden durchs Musa geführt. - © Stadt Wien

Andreas Mailath-Pokorny

Berufsschüler goes Museum

  • Das Stadt-Projekt "Go 4 Culture" bringt Jugendliche mit Kultur in Kontakt.

Wien. "Der Superman ist geil." Der Schüler mit dem roten Pullover steht vor einer Fotografie des Künstlers Reiner Riedler. Er und seine Mitschüler sind zum ersten Mal im Musa (Museum Startgalerie Artothek), gleich neben dem Rathaus, wo die Ausstellung "distURBANces" gezeigt wird... weiter




Kultur ist kaum ein Streitpunkt , weil sie Lebensqualität bringt, meint Mailath-Pokorny. - © Urban

Andreas Mailath-Pokorny

"Das ist kein Pipifax-Ressort"1

  • Die Digitalisierung der Stadtkultur soll weiter forciert werden.

"Wiener Zeitung": Im Vergleich zu den anderen Wiener Stadträten machen Sie am wenigsten Negativschlagzeilen - hat das etwas mit dem Kultur-Ressort an sich zu tun? Andreas Mailath-Pokorny: Man sollte jedenfalls nicht den Fehler machen - wie das schon einmal passiert ist -, die Kultur als Pipifax-Ressort zu bezeichnen... weiter




Gerald Matt wird wohl den Hut nehmen.

Kulturpolitik

Später Kunstgriff

  • Die Kunsthalle wird umgekrempelt, Direktor Matt wehrt sich gegen Abgang.

Wien.Steter Tropfen höhlt den Stein. Im Falle der Kunsthalle Wien sind viele geflossen: Seit April häufen sich die Vorwürfe gegen Direktor Gerald Matt; das Register reicht vom Ausnützen von Mitarbeitern für private Projekte bis zum Versuch, Staatsbürgerschaften für Sponsoren zu erwirken... weiter




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