• 21. September 2018

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Schlagwortsuche

Severin Groebner ist Kabarettist und Autor, Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne" und sein aktuelles Programm heißt "Der Abendgang des Unterlands". Spieltermine und weitere Informationen finden Sie unter: www.severin-groebner.de Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/ glossenhauer

Glossenhauer

Die halbe Wahrheit10

  • Verschwörungstheorien stellen den Satiriker vor ungeahnte Schwierigkeiten.

Eine glaubhafte Verschwörungstheorie ist für den Humoristen eine große Herausforderung. Das liegt an ihrer Struktur. Denn sie ist meist genauso aufgebaut wie eine gelungene Satire. Man nehme: erstens Menschen in der Öffentlichkeit, die im persönlichen Sympathie-Ranking nahe dem Gefrierpunkt liegen (je nach Geschmack und Überzeugung: Kanzler... weiter




"Tagespresse"-Team um Sebastian Huber, Fritz Jergitsch und Jürgen Marschal (v.l.). - © APAweb, Robert Jaeger

Satire

"Tagespresse" stellt auf Bezahlmodell um

  • Das Satire-Magazin gibt es künftig nicht mehr umsonst. Facebook bringe zu wenig Zugriffe, heißt es.

Wien. Das Online-Satiremagazin "Die Tagespresse" wird abopflichtig. Das kündigt Gründer Fritz Jergitsch gegenüber dem "Falter" an. Facebook, bisher der wichtigste Verbreitungskanal, bringe nach dem jüngsten Algorithmuswechsel zu wenige Zugriffe, nennt er als Grund für diesen Schritt... weiter




Zopf hoch, langhaarige Freunde der 68er - der Beistand der zynischen Nachfolgegeneration ist gesichert. - © Everett Collection/picturedesk.com

Satire

1968 - Generation Revolution in Pension7

  • "Ho Ho Ho" endete vor 50 Jahren mit "Hotschimin". Heute lacht so der Weihnachtsmann.
  • Und der ist bei Coca-Cola angestellt. Es hat sich was geändert.

Bis zu diesem Gedenkjahr waren die 68er für den Autor vor allem ältere Herrschaften, die gern alles besser gewusst haben. Nun, das tun ältere Menschen eigentlich immer, könnte man einwenden. Nur diese speziellen Damen und - vor allem - Herren wussten vor allem besser, was die Jungen hätten eigentlich gerade tun sollen. Sie kannten sich nämlich aus... weiter




Von der Idee fasziniert, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht linear aufeinanderfolgen: Christian Locker mit dem Gemälde, das sein neues Buch am Cover ziert. - © privat

Literatur

Schillinge und Schweinsbraten9

  • Der heimische Schriftsteller Christian Locker hat mit "Unnötiges Österreich" eine politische Dystopie mit satirischen Mitteln vorgelegt. Das Ergebnis ist pessimistisch - aber auch sprachspielerisch und witzig.

Als "Politroman" wird Christian Lockers neuestes Buch im Untertitel angekündigt, und was draufsteht, ist auch drinnen: Der Autor unterzieht hier die Entwicklung Österreichs einer radikalen Kritik. Bis in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, so meint er, sei Österreich ein kleines, aber intaktes Land gewesen... weiter




- © Nico Biron

Satire

"Bei mir haaßt Franz"2

  • Kabarettist Georg Biron über Herwig Seeböcks berühmte "Häfenelegie" und warum Mundl Sackbauer heute nicht mehr produziert würde.

Es war Mitte der 1960er Jahre, da ging ein 25-jähriger Kabarettist nach einem Heurigenbesuch in Wien-Grinzing noch mit einem Freund bei zwei Küchenmädchen eines Wirtshauses fensterln. Die Folgen wirken bis heute kulturell nach: Denn der Kabarettist war Herwig Seeböck (1939-2011)... weiter




Strache zahlt neben den Verfahrenskosten eine 10.000-Euro-Entschädigung. Wolf will diese dem Dokumentationsarchiv spenden. - © APAweb, ap, Ronald Zak

Facebook-Posting

Strache entschuldigt sich bei Armin Wolf2

  • Der ZiB2-Moderator und der Vizekanzler haben sich nach "Satire"-Posting außergerichtlich geeinigt.

Wien. ZiB2-Moderator Armin Wolf und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache haben sich in der Causa Facebook-Posting außergerichtlich verglichen. Strache wird sich demnach per Inserat in der "Kronen Zeitung" sowie zehn Tage lang auf seinem Facebook-Profil für den Vorwurf der Lüge entschuldigen, schrieb Wolf am Dienstag in seinem Blog... weiter




Der junge Mann mit der etwas zittrigen Stimme wirkt sehr schüchtern - aber womöglich ist das alles nur Show. Christoph Fritz hat es jedenfalls faustdick hinter den Ohren. - © Moritz Ziegler

Kabarett

Bitterböse Satire mit Babyface-Bonus18

  • Bei Christoph Fritz' Solodebüt "Das jüngste Gesicht" bleibt seinem Publikum nicht nur einmal das Lachen im Hals stecken.

Zwei Dinge braucht ein angehender Kabarettist oder Standup-Komiker vor allem: Gute Ideen für Pointen und den entsprechenden Mut, sie auf der Bühne zu präsentieren. Beides hat Christoph Fritz. Der 23-Jährige, der (nicht nur laut Eigendefinition) aussieht, als wäre er maximal halb so alt... weiter




Video:  Strache verweist auf

ORF

Armin Wolf klagt FPÖ wegen Facebook-Posting67

  • FPÖ warf Armin Wolf mittels "Satire-Posting" Lügen vor.

Wien. Der Konflikt der FPÖ mit dem ORF eskaliert weiter. Nun gerät Parteichef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache persönlich in die Kritik. Er postete ein Foto von Armin Wolf, in dem er diesem und dem ORF "Lügen" vorwarf. Dass er das mit einem Smiley als "Satire" servierte, tat der Empörung keinen Abbruch... weiter




Literatur

Optimiertes Buch

  • "Spitzentitel": Antonio Manzinis Satire über den Literaturbetrieb.

Zwei Jahre, sechs Monate und drei Tage hat der italienische Bestsellerautor Giorgio Volpe an dem Roman seiner Familie geschrieben. In seinem Verlag sind alle begeistert, aber statt der Lektorin, die viele Jahre sein Werk betreute, stehen nun zwei Russen, von denen einer nicht einmal Italienisch spricht... weiter




Die Befreiung währte nur ein Jahr. Am Donnerstag erscheint die letzte Ausgabe des Satiremagazins in der deutschen Ausgabe. - © APAweb/AFP, CHARLIE HEBDO

Medien

Das letzte Heft2

  • Nach einem Jahr stellt das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" seine deutschsprachige Ausgabe ein.

Paris. Das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" stellt seine deutsche Ausgabe nach nur einem Jahr wieder ein. Das letzte Heft erscheint am Donnerstag. Es fiel uns nicht leicht, Euch zu verstehen, so wie es Euch sicher nicht immer leichtfiel, uns zu verstehen"... weiter




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