• 12. November 2018

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Severin Groebner ist Kabarettist, Autor und Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lese bühne". Sein neues Buch mit zahlreichen Kolumnen (unter anderem auch aus der "Wiener Zeitung") heißt "Lexikon der Nichtigkeiten" und ist im Satyr-Verlag (Berlin) erschienen. Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/ glossenhauer

Satire

Heimatliebe in Zeiten der Choleriker11

  • Es ist Nationalfeiertag, wenn ich diese Zeilen schreibe, und es wird Nationalfeiertag gewesen sein, wenn Sie sie lesen. Und das ist schwierig.

Ja, wir wissen es alle: Wir feiern nicht, dass der letzte Russ’ 1955 das Staatsgebiet verlassen hat (nein, die sind noch hier, im Goldenen Quartier, nur anders bewaffnet, mit Geldkoffern), sondern die Nation feiert am Nationalfeiertag den Beschluss der "immerwährenden Neutralität". Aber was ist die Neutralität wirklich... weiter




Peter Hörmanseder (l.) und Robert Stachel. - © MaschekInterview

Maschek

"Wir sind gegen alle"8

  • Peter Hörmanseder und Robert Stachel über Mitternachtseinlagen, Vizekanzler Strache und ob sie Piraten sind oder Punks.

Mit Live-Synchronisationen von Fernsehbildern haben sich Peter Hörmanseder, Robert Stachel und Ulrich Salamun in die vorderste Riege heimischer Satiriker gespielt. In Fernsehauftritten, von der "Harald Schmidt Show" bis zur ORF-Sendung "Willkommen Österreich", haben sie ihr eigenes Genre der Synchro-Satire etabliert und perfektioniert... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist, Autor und Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lese bühne". Sein neues Buch mit zahlreichen Kolumnen (unter anderem auch aus der "Wiener Zeitung") heißt "Lexikon der Nichtigkeiten" und ist im Satyr-Verlag (Berlin) erschienen. Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/ glossenhauer

Glossenhauer

Die halbe Wahrheit10

  • Verschwörungstheorien stellen den Satiriker vor ungeahnte Schwierigkeiten.

Eine glaubhafte Verschwörungstheorie ist für den Humoristen eine große Herausforderung. Das liegt an ihrer Struktur. Denn sie ist meist genauso aufgebaut wie eine gelungene Satire. Man nehme: erstens Menschen in der Öffentlichkeit, die im persönlichen Sympathie-Ranking nahe dem Gefrierpunkt liegen (je nach Geschmack und Überzeugung: Kanzler... weiter




"Tagespresse"-Team um Sebastian Huber, Fritz Jergitsch und Jürgen Marschal (v.l.). - © APAweb, Robert Jaeger

Satire

"Tagespresse" stellt auf Bezahlmodell um

  • Das Satire-Magazin gibt es künftig nicht mehr umsonst. Facebook bringe zu wenig Zugriffe, heißt es.

Wien. Das Online-Satiremagazin "Die Tagespresse" wird abopflichtig. Das kündigt Gründer Fritz Jergitsch gegenüber dem "Falter" an. Facebook, bisher der wichtigste Verbreitungskanal, bringe nach dem jüngsten Algorithmuswechsel zu wenige Zugriffe, nennt er als Grund für diesen Schritt... weiter




Zopf hoch, langhaarige Freunde der 68er - der Beistand der zynischen Nachfolgegeneration ist gesichert. - © Everett Collection/picturedesk.com

Satire

1968 - Generation Revolution in Pension7

  • "Ho Ho Ho" endete vor 50 Jahren mit "Hotschimin". Heute lacht so der Weihnachtsmann.
  • Und der ist bei Coca-Cola angestellt. Es hat sich was geändert.

Bis zu diesem Gedenkjahr waren die 68er für den Autor vor allem ältere Herrschaften, die gern alles besser gewusst haben. Nun, das tun ältere Menschen eigentlich immer, könnte man einwenden. Nur diese speziellen Damen und - vor allem - Herren wussten vor allem besser, was die Jungen hätten eigentlich gerade tun sollen. Sie kannten sich nämlich aus... weiter




Von der Idee fasziniert, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht linear aufeinanderfolgen: Christian Locker mit dem Gemälde, das sein neues Buch am Cover ziert. - © privat

Literatur

Schillinge und Schweinsbraten9

  • Der heimische Schriftsteller Christian Locker hat mit "Unnötiges Österreich" eine politische Dystopie mit satirischen Mitteln vorgelegt. Das Ergebnis ist pessimistisch - aber auch sprachspielerisch und witzig.

Als "Politroman" wird Christian Lockers neuestes Buch im Untertitel angekündigt, und was draufsteht, ist auch drinnen: Der Autor unterzieht hier die Entwicklung Österreichs einer radikalen Kritik. Bis in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, so meint er, sei Österreich ein kleines, aber intaktes Land gewesen... weiter




- © Nico Biron

Satire

"Bei mir haaßt Franz"2

  • Kabarettist Georg Biron über Herwig Seeböcks berühmte "Häfenelegie" und warum Mundl Sackbauer heute nicht mehr produziert würde.

Es war Mitte der 1960er Jahre, da ging ein 25-jähriger Kabarettist nach einem Heurigenbesuch in Wien-Grinzing noch mit einem Freund bei zwei Küchenmädchen eines Wirtshauses fensterln. Die Folgen wirken bis heute kulturell nach: Denn der Kabarettist war Herwig Seeböck (1939-2011)... weiter




Strache zahlt neben den Verfahrenskosten eine 10.000-Euro-Entschädigung. Wolf will diese dem Dokumentationsarchiv spenden. - © APAweb, ap, Ronald Zak

Facebook-Posting

Strache entschuldigt sich bei Armin Wolf2

  • Der ZiB2-Moderator und der Vizekanzler haben sich nach "Satire"-Posting außergerichtlich geeinigt.

Wien. ZiB2-Moderator Armin Wolf und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache haben sich in der Causa Facebook-Posting außergerichtlich verglichen. Strache wird sich demnach per Inserat in der "Kronen Zeitung" sowie zehn Tage lang auf seinem Facebook-Profil für den Vorwurf der Lüge entschuldigen, schrieb Wolf am Dienstag in seinem Blog... weiter




Der junge Mann mit der etwas zittrigen Stimme wirkt sehr schüchtern - aber womöglich ist das alles nur Show. Christoph Fritz hat es jedenfalls faustdick hinter den Ohren. - © Moritz Ziegler

Kabarett

Bitterböse Satire mit Babyface-Bonus22

  • Bei Christoph Fritz' Solodebüt "Das jüngste Gesicht" bleibt seinem Publikum nicht nur einmal das Lachen im Hals stecken.

Zwei Dinge braucht ein angehender Kabarettist oder Standup-Komiker vor allem: Gute Ideen für Pointen und den entsprechenden Mut, sie auf der Bühne zu präsentieren. Beides hat Christoph Fritz. Der 23-Jährige, der (nicht nur laut Eigendefinition) aussieht, als wäre er maximal halb so alt... weiter




Video:  Strache verweist auf

ORF

Armin Wolf klagt FPÖ wegen Facebook-Posting67

  • FPÖ warf Armin Wolf mittels "Satire-Posting" Lügen vor.

Wien. Der Konflikt der FPÖ mit dem ORF eskaliert weiter. Nun gerät Parteichef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache persönlich in die Kritik. Er postete ein Foto von Armin Wolf, in dem er diesem und dem ORF "Lügen" vorwarf. Dass er das mit einem Smiley als "Satire" servierte, tat der Empörung keinen Abbruch... weiter




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