• 17. Januar 2019

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Schlagwortsuche

Die Autorin Stefanie Sargnagel beim Wettlesen um den Bachmann-Preis  im Juli 2016. - © APAweb/APA, GERT EGGENBERGER

Stefanie Sargnagel

"Selbstbewusst einen lauten Schas lassen"131

  • Beim Schwechater Satirefestival gelingt Stefanie Sargnagel ein brillanter Auftakt.

Schwechat. "Zum letzten Mal für längere Zeit" ist die Autorin Stefanie Sargnagel am Dienstagabend zur Eröffnung des 18. Schwechater Satirefestival im Theater Forum Schwechat mit einer fulminanten Leseperformance aufgetreten. Im gewohnten Outfit mit roter Baskenmütze brachte sie Kostproben aus publizierten Facebook-Postings und lieferte eine... weiter




Ein früher Vertreter der Kalsarikänni-Bewegung? Zumindest seine Hose hat Jean-Paul Belmondo schon ausgezogen, und so wie er schaut, kann sein Drink auch nicht weit sein. - © Gamma-Rapho via Getty/Daniel Simon

Satire

Boxenstopp in Boxershorts4

  • Eine finnische Satire nimmt skandinavische Wellnesstrends aufs Korn: Betrinken in der Unterhose als Glücksprinzip.

Es ist gerade wieder die perfekte Zeit. Draußen schneit es flauschige Flocken, drinnen macht man es sich mit Kaschmirdecke und Kerzenschein gemütlich. So ungefähr lautet die Devise des dänischen Behaglichkeitstrends Hygge. Der hat seit einigen Jahren gewaltig Karriere gemacht - von den Ratgeberbuchtischen beginnend bis in die Dekoabteilungen der... weiter




Satire

Der Elite-Klassensprecher4

  • Eine Satire verbindet Innenpolitik und Kultjugendbuch.

An die 700 Bücher hat Enid Blyton geschrieben, 600 Millionen Mal haben sich diese auf der ganzen Welt verkauft. So ziemlich jeder, der in seiner Kindheit und Jugend nicht nur vor dem Fernsehkastl gesessen ist, hat zumindest eines ihrer Werke gelesen, ob es nun die Abenteuer der "Fünf Freunde" waren oder die der kessen Zwillinge "Hanni und Nanni"... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist, Autor und Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne". Sein neues Buch mit zahlreichen Kolumnen (unter anderem auch aus der "Wiener Zeitung") heißt "Lexikon der Nichtigkeiten" und ist im Satyr-Verlag (Berlin) erschienen.

Satire

Heimatliebe in Zeiten der Choleriker11

  • Es ist Nationalfeiertag, wenn ich diese Zeilen schreibe, und es wird Nationalfeiertag gewesen sein, wenn Sie sie lesen. Und das ist schwierig.

Ja, wir wissen es alle: Wir feiern nicht, dass der letzte Russ’ 1955 das Staatsgebiet verlassen hat (nein, die sind noch hier, im Goldenen Quartier, nur anders bewaffnet, mit Geldkoffern), sondern die Nation feiert am Nationalfeiertag den Beschluss der "immerwährenden Neutralität". Aber was ist die Neutralität wirklich... weiter




Peter Hörmanseder (l.) und Robert Stachel. - © MaschekInterview

Maschek

"Wir sind gegen alle"8

  • Peter Hörmanseder und Robert Stachel über Mitternachtseinlagen, Vizekanzler Strache und ob sie Piraten sind oder Punks.

Mit Live-Synchronisationen von Fernsehbildern haben sich Peter Hörmanseder, Robert Stachel und Ulrich Salamun in die vorderste Riege heimischer Satiriker gespielt. In Fernsehauftritten, von der "Harald Schmidt Show" bis zur ORF-Sendung "Willkommen Österreich", haben sie ihr eigenes Genre der Synchro-Satire etabliert und perfektioniert... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist, Autor und Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lesebühne". Sein neues Buch mit zahlreichen Kolumnen (unter anderem auch aus der "Wiener Zeitung") heißt "Lexikon der Nichtigkeiten" und ist im Satyr-Verlag (Berlin) erschienen.

Glossenhauer

Die halbe Wahrheit11

  • Verschwörungstheorien stellen den Satiriker vor ungeahnte Schwierigkeiten.

Eine glaubhafte Verschwörungstheorie ist für den Humoristen eine große Herausforderung. Das liegt an ihrer Struktur. Denn sie ist meist genauso aufgebaut wie eine gelungene Satire. Man nehme: erstens Menschen in der Öffentlichkeit, die im persönlichen Sympathie-Ranking nahe dem Gefrierpunkt liegen (je nach Geschmack und Überzeugung: Kanzler... weiter




"Tagespresse"-Team um Sebastian Huber, Fritz Jergitsch und Jürgen Marschal (v.l.). - © APAweb, Robert Jaeger

Satire

"Tagespresse" stellt auf Bezahlmodell um

  • Das Satire-Magazin gibt es künftig nicht mehr umsonst. Facebook bringe zu wenig Zugriffe, heißt es.

Wien. Das Online-Satiremagazin "Die Tagespresse" wird abopflichtig. Das kündigt Gründer Fritz Jergitsch gegenüber dem "Falter" an. Facebook, bisher der wichtigste Verbreitungskanal, bringe nach dem jüngsten Algorithmuswechsel zu wenige Zugriffe, nennt er als Grund für diesen Schritt... weiter




Zopf hoch, langhaarige Freunde der 68er - der Beistand der zynischen Nachfolgegeneration ist gesichert. - © Everett Collection/picturedesk.com

Satire

1968 - Generation Revolution in Pension7

  • "Ho Ho Ho" endete vor 50 Jahren mit "Hotschimin". Heute lacht so der Weihnachtsmann.
  • Und der ist bei Coca-Cola angestellt. Es hat sich was geändert.

Bis zu diesem Gedenkjahr waren die 68er für den Autor vor allem ältere Herrschaften, die gern alles besser gewusst haben. Nun, das tun ältere Menschen eigentlich immer, könnte man einwenden. Nur diese speziellen Damen und - vor allem - Herren wussten vor allem besser, was die Jungen hätten eigentlich gerade tun sollen. Sie kannten sich nämlich aus... weiter




Von der Idee fasziniert, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht linear aufeinanderfolgen: Christian Locker mit dem Gemälde, das sein neues Buch am Cover ziert. - © privat

Literatur

Schillinge und Schweinsbraten9

  • Der heimische Schriftsteller Christian Locker hat mit "Unnötiges Österreich" eine politische Dystopie mit satirischen Mitteln vorgelegt. Das Ergebnis ist pessimistisch - aber auch sprachspielerisch und witzig.

Als "Politroman" wird Christian Lockers neuestes Buch im Untertitel angekündigt, und was draufsteht, ist auch drinnen: Der Autor unterzieht hier die Entwicklung Österreichs einer radikalen Kritik. Bis in die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, so meint er, sei Österreich ein kleines, aber intaktes Land gewesen... weiter




- © Nico Biron

Satire

"Bei mir haaßt Franz"2

  • Kabarettist Georg Biron über Herwig Seeböcks berühmte "Häfenelegie" und warum Mundl Sackbauer heute nicht mehr produziert würde.

Es war Mitte der 1960er Jahre, da ging ein 25-jähriger Kabarettist nach einem Heurigenbesuch in Wien-Grinzing noch mit einem Freund bei zwei Küchenmädchen eines Wirtshauses fensterln. Die Folgen wirken bis heute kulturell nach: Denn der Kabarettist war Herwig Seeböck (1939-2011)... weiter




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