• 22. September 2018

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Peter Rosner, geboren 1948, war Professor am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Universität Wien.Er publiziert zur Sozialpolitik und Geschichte ökonomischer Theorie.

Ökonomie

Worin Stephan Schulmeister irrt27

  • Das neue Buch des österreichischen Ökonomen, das die wirtschaftliche Entwicklung seit 1970 verständlich machen will, greift in einigen Punkten zu kurz.

Die in den letzten Jahrzehnten stark gestiegene Bedeutung von Finanzmärkten ruft wohl zurecht Beunruhigung hervor. Die durch die Finanzkrise 2008 bedingten wirtschaftlichen und sozialen Probleme zeigen das. Stephan Schulmeister forscht seit langem über die Konsequenzen... weiter




Athen, Mai 2017: Griechische Pensionisten demonstrieren gegen den harten Sparkurs der Regierung. - © APAweb/AFP Louisa Gouliamaki

Krisenfolgen

Eine Krise läuft auch auf eine Beurteilung hinaus8

  • Ökonomische Schocks sind so alt wie die Geschichte der Währungen. Die wirkliche Zäsur im Leben vieler Menschen stellt der Umgang mit Krisen und ihren Folgen dar.

Nach der Krise ist vor der Krise. Denn Krisen, ökonomische Schocks, sind zyklisch, sagen die Realisten und verweisen auf die Vergangenheit. König Midas etwa, 7. Jahrhundert vor Christus, hat nur der Legende nach alles in Gold verwandelt. Korrekterweise müsste man sagen, er hat alles in Blech verwandelt... weiter




In Erinnerung an Luther nagelten am Reformationstag im Oktober 2017 Wissenschafter eine Petition ans Tor der renommierten London School of Economics, die 33 Thesen gegen die gängige Wirtschaftstheorie enthält. Der Soziologie gebührte Ähnliches. - © rethinkeconomics.org

Soziologie

Bürokratie hält uns zusammen12

  • Viel zu lange haben falsche Gesellschaftstheorien den Ton angegeben. Das Ergebnis ist Orientierungslosigkeit. Dabei hätte die Soziologie gültige Antworten parat.

An die Tore der Hochburg der neoliberalen Wirtschaftsgesinnung, auf dem Haupteingang der London School of Economics, hat im Oktober 2017 eine Gruppe von Studenten, Vertretern internationaler Forschungsinstitute und Professoren eine Petition, bestehend aus 33 Punkten, genagelt, wonach die Ökonomie als solche unbrauchbar sei... weiter




"Wir leben in einer Phase des Vertrauensverlustes, der bei manchen sehr weit geht. Viele sehen in den vorhandenen Institutionen nur noch eine heuchlerische Fassade", sagt Wirtschaftsphilosoph Rahim Taghizadegan. - © Michael HetzmannsederInterview

Europa

"Der Aufschwung ist nur eine Blase"102

  • Der Philosoph Rahim Taghizadegan über die ökonomischen Gründe für den Vertrauensverlust in unser System.

"Wiener Zeitung": Gegenwärtig wird in Europa eine starke Polarisierung wahrgenommen, die sich etwa an der Migrationskrise entzündet. Was sind die Gründe für diese Polarisierung, was ist mit unserer Gesellschaft los? Rahim Taghizadegan: Wir leben in einer Phase des Vertrauensverlustes, der bei manchen sehr weit geht... weiter




Viele der apokalyptischen Prophezeiungen von Karl Marx sind glücklicherweise nicht in Stein gemeißelt... - © Lonely Planet Image/Getty Images

Ideengeschichte

Was bleibt?21

  • 200 Jahre nach der Geburt von Karl Marx sind manche seiner Analysen der kapitalistischen Gesellschaft bis heute gültig.

Wird von Krisen im Kapitalismus gesprochen, wird oft Karl Marx bemüht. Bis heute. Meist ist dabei eine Krise des Kapitalismus gemeint. Dieser soll durch eine andere, bessere Wirtschaftsordnung abgelöst werden. Der Rekurs auf Marx ist verständlich. War es doch sein Bemühen, mit ökonomischer Theorie zu zeigen... weiter




Nobelpreis

Mit einem Stups zum Nobelpreis10

  • Die Berücksichtigung des menschlichen Faktors brachte Richard H. Thaler den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften.

Wien. Ein paar Kilo abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport, mehr Freizeit, mehr Bildung und Kulturgenuss, mehr Zeit für die Liebsten und Freunde. Viele gute Vorsätze. Doch wie jeder Besitzer eines Fitnessstudios weiß, strömen die Trainingswütigen im Jänner top-motiviert zu den Gewichten und Geräten... weiter




Wirtschaftspolitik

Ökonomen beklagen beratungsresistente Politik6

  • Diskussion an der WU Wien über den Spagat zwischen Forschung und Beratung und die Rolle der Medien in der Wirtschaftspolitik.

Wien. Zum Beispiel Ceta. Ja oder nein? Am Ende gibt es für die Politik nur diese zwei Optionen. Die Entscheidung dafür oder dagegen sollte dabei evidenzgestützt sein und argumentiert werden, das verlangt eine aufgeklärte Gesellschaft. Es ist ein Grund, und Ceta ist ein ganz aktueller, warum die Politik wirtschaftspolitische Beratung benötigt... weiter




Onkologie

Ökonomie verhindert Krebstherapie7

  • Neue Behandlungsmethoden führen zu einer Kluft zwischen West- und Osteuropa.

Kopenhagen/Wien. Die neuen Therapien verhelfen dazu, auch fortgeschrittene Krebserkrankungen zunehmend zu chronischen Leiden zu machen. So wirken Immuntherapeutika offenbar auch dann noch, wenn die bisher verwendeten Arzneien versagt haben, wie Experten beim Kongress der Europäischen Gesellschaft für medizinische Onkologie (Esmo) berichteten... weiter




Weinwirtschaft

Guter Ruf ist teuer11

  • Der Weinpreis steigt. Daran ist nicht nur die höhere Qualität schuld, sondern auch, dass der Bund die Subventionen gestrichen hat.

Wien. Ein Liter Wein kostete vor 13 Jahren im Export durchschnittlich 83 Cent. 2014 war dieser Preis auf drei Euro gestiegen. "Ich glaube, dass sich die Preise auch weiterhin durchaus nach oben entwickeln werden", sagte dazu am Donnerstag Wilhelm Klinger, Geschäftsführer der Österreich Weinmarketing GmbH (ÖWM)... weiter




Isolde Charim ist Philosophin und Publizistin und arbeitet als wissenschaftliche Kuratorin am Kreisky Forum in Wien. - © Daniel Novotny

Gastkommentar

Über eigentliche und uneigentliche Fragen30

  • Bundeskanzler Christian Kern im Gespräch mit David Schalko.

Es war ein Publikumshit - das Gespräch zwischen Bundeskanzler und David Schalko letzten Dienstag. Angesprochen auf die Migrationsfrage sagte Kern: Dahinter stecke die eigentliche, die ökonomische Frage. Denn in den letzten Jahren seien viele Menschen aus dem System herausgeflogen... weiter




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