• 22. September 2018

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Schlagwortsuche

"Die EU-Erweiterungspolitik ist festgefahren." Dusan Reljic leitet das Brüsseler Büros der Stiftung Wissenschaft und Politik. - © privatInterview

EU-Erweiterung

"Es wäre kein verschwendetes Geld"1

  • Südosteuropa-Experte Dusan Reljic plädiert für mehr Finanzhilfen für den Westbalkan – auch im Interesse der EU.

"Wiener Zeitung": Hat der Erweiterungsprozess nach dem EU-Westbalkan-Gipfel im Mai und den darauf folgenden Treffen an Dynamik gewonnen? Dusan Reljic: Diese Dynamik ist nicht unbedingt positiv zu interpretieren. Beim Gipfel in Sofia hat der französische Präsident Emmanuel Macron deutlich gemacht... weiter




Die Präsidenten des Kosovo und Serbiens, Hashim Thaci und Aleksandar Vucic (hier mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in Sofia im Mai), treffen einander kommende Woche in Brüssel. - © afp/Marin

Serbien

Grenzkorrektur mit Konfliktpotenzial4

  • Überlegungen zu einem möglichen Gebietsaustausch zwischen Serbien und dem Kosovo sorgen für Unruhe in der Region.

Wien/Brüssel. Neue Grenzziehungen auf dem Balkan - es ist ein Szenario, das viele Jahre lang nur Unbehagen und Befürchtungen ausgelöst hat. Denn als Jugoslawien zerfiel und neue Staaten sich voneinander abgrenzten, ging das mit Kriegen und Konflikten einher... weiter




Die Einladung zum Nato-Beitritt nahmen Mazedonier im Juli mit Freude auf. Auch in die EU strebt das Land. - © afp/Robert Atanasovski

EFA18

Vage EU-Versprechen12

  • Die Unterstützung für die EU-Erweiterung ist vor allem in Westeuropa gering.

Brüssel/Wien. Die Euphorie ist längst verflogen. Vor fünfzehn Jahren noch war sie vielerorts zu spüren, die Begeisterung für die Erweiterung der Europäischen Union. Kurz vor der Aufnahme zehn ost- und südeuropäischer Länder in die Gemeinschaft schien das Projekt einen Meilenstein bei der Überwindung alter Ost-West-Konflikte zu markieren... weiter




Türkei

Von Europa weit entfernt7

  • Rückschritte in der demokratischen Entwicklung könnten die Türkei einiges an EU-Geld kosten.

Europa ist weit weg. Auch wenn ein Teil des Landes zum Kontinent gehört, auch wenn gut zehn Kilometer von der Stadt Edirne entfernt die Europäische Union beginnt, auch wenn in so manchem Viertel Istanbuls und Ankaras westliche Lebensstandards nicht nur angestrebt werden, sondern längst das Umfeld mitprägen... weiter




Das Warten in Skopje auf EU-Beitrittsgespräche könnte bald zu Ende sein. - © reu/Djurica

Mazedonien

"Ein wunderbares Signal"4

  • Kompromiss zwischen Griechenland und Mazedonien wirkt auf die ganze Region - trotz Hürden.

Skopje/Athen/Wien. Die Freude hielt noch am nächsten Tag an. Dass die Regierungen von Griechenland und Mazedonien ihren jahrzehntelangen Namensstreit beigelegt haben, veranlasste Politiker aus halb Europa dazu, Gratulationen auszusprechen. Denn für Skopje könnte es das Ende einer Blockade sein... weiter




Kanzler Kurz mit Serbiens Präsidenten Vucic. - © apa, afp/Dimitar Dilkoff

EU

Vager Plan A5

  • EU-Politiker sehen für Südosteuropa keine Alternative zum EU-Beitritt, halten sich aber mit Versprechen zurück.

Sofia. Streng geografisch betrachtet, gehört Witoscha gar nicht zum Balkangebirge. Dieses erstreckt sich weiter nördlich der Hügel, die das Stadtbild Sofias prägen. Dennoch war es ein passender Ort für ein Treffen, bei dem das Thema Westbalkan auf der Agenda stand: Im Kulturpalast im Zentrum Sofias, mit Blick auf Witoscha... weiter




Die Kosovarische Ministerin für Europäische Integration, Dhurata Hoxha. - © APAweb, Faton AdemiInterview

Kosovo

"Die EU sollte die Fortschritte des Kosovo anerkennen"64

  • EU-Integrationsministerin Dhurata Hoxha wünscht sich Visumfreiheit für ihre Landsleute bis Jahresende.

"Wiener Zeitung": Die Unabhängigkeit Ihres Landes, die nicht alle EU-Mitglieder anerkennen, hat Spanien zu Boykottdrohungen vor dem EU-Westbalkan-Gipfel veranlasst. Was können Sie da von der Zusammenkunft in Sofia erwarten? Dhurata Hoxha: Kosovo nimmt an dem Treffen als gleichwertiger Partner teil, genauso wie alle anderen Balkanstaaten... weiter




Der Gipfel von Thessaloniki stellte den Westbalkan-Staaten 2003 die Integration in die EU in Aussicht. - © afp

EU-Westbalkan-Gipfel

Stammgäste in Europas Wartezimmer2

  • Beim EU-Westbalkan-Gipfel wird nicht über die Erweiterung der Union, sondern über Infrastrukturprojekte gesprochen.

Sofia/Wien. Es war recht feierlich in Porto Karras. In der Hotelanlage auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki, südlich von Thessaloniki, trafen einander knapp zwei Dutzend Staats- und Regierungschefs aus EU- und südosteuropäischen Ländern. Es gab ein Gruppenbild mit einem Yachthafen im Hintergrund... weiter




Van der Bellen mit seinem Amtskollegen Radew. - © APAweb, Bundesheer, Peter Lechner

EU-Erweiterung

Ehrgeizige Strategie für Südosteuropa4

  • Österreich will wie Bulgarien Erweiterung der Union in den Fokus seines EU-Vorsitzes rücken.

Sofia/Wien. "Viel flexibler" müsse die EU bei ihrer Migrationspolitik werden - das zumindest findet der bulgarische Präsident Rumen Radew, dessen Land derzeit den EU-Vorsitz innehat. Bei einem Treffen mit seinem österreichischen Amtskollegen Alexander Van der Bellen forderte er von der Union, in diesem Bereich "flexibler... weiter




Hahn pocht auf Reformen. - © afp

Westbalkan

"EU-Erweiterung ist keine Sozialarbeit"3

  • Länderberichte zu Beitrittskandidaten vorgelegt - Kommission empfiehlt Verhandlungen mit Albanien und Mazedonien.

Straßburg. (czar) Johannes Hahn betont gern die Vorteile für beide Seiten. Diese unterstrich der für Erweiterungsverhandlungen zuständige EU-Kommissar denn auch bei der Präsentation der aktuellen Länderberichte für jene sieben Staaten, die der Gemeinschaft beitreten möchten: Türkei, Albanien, Mazedonien, Montenegro, Serbien... weiter




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