• 14. November 2018

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Für ein Ja zum Abkommen mit Athen will Premier Zaev weiterhin werben - bald im Parlament. - © afp/Atanasovski

Namensstreit

Zitterpartie für Mazedoniens Regierung

  • Nach dem gescheiterten Referendum über den künftigen Staatsnamen ist das Parlament in Skopje an der Reihe.

Skopje/Brüssel/Wien. Mag das Ja auch ein eindeutiges gewesen sein - Klarheit schafft es dennoch nicht. Zwar haben sich neun von zehn Mazedoniern bei einem Referendum für ein Abkommen mit Griechenland ausgesprochen, das zur Lösung des jahrzehntelangen Namensstreits mit dem Nachbarn beitragen soll... weiter




Bis zuletzt wurde für ein Ja geworben. - © Reuters/Teofilovski

Mazedonien

Ein Urnengang als Wendepunkt1

  • Die Abstimmung über den künftigen Staatsnamen Mazedoniens ist auch eine über die Annäherung an die EU.

Skopje/Wien. Neben der Sonne prangen die Sterne. Auf der einen Flagge gehen gelb-rote Strahlen von der Mitte aus, die andere Fahne ist in Azurblau gehalten und hat zwölf Glanzlichter. Es sind mazedonische und EU-Flaggen, die bei den Kundgebungen nebeneinander wehen - mit beiden will die Regierung in Skopje für ein Ja beim Referendum am Sonntag... weiter




EU-Kommissar Johannes Hahn - hier mit dem mazedonischen Premier Zoran Zaev - ermunterte in der Vorwoche auch die Bewohner von Stip, zu den Urnen zu gehen. - © APAweb, ap, Boris Grdanoski

Mazedonien

"Es geht um eure Zukunft"4

  • Mazedoniens Regierung erhält Unterstützung aus der EU: Deren Vertreter rufen zur Teilnahme am Namensreferendum auf.

Skopje/Brüssel/Wien. Johannes Hahn wird mit Applaus begrüßt. Der EU-Erweiterungskommissar ist nach Stip gekommen, rund hundert Kilometer südöstlich der mazedonischen Hauptstadt Skopje gelegen. Im Rahmen eines Bürgerdialogs spricht er in einem Veranstaltungssaal des Multimediazentrums mit ein paar Dutzend Einwohnern... weiter




Für ein Abkommen mit Griechenland wirbt die Regierung in ihrer Kampagne. - © reu/Teofilovski

Mazedonien

Gespaltenes Land5

  • Bei einem Referendum entscheiden die Mazedonier am Sonntag über den künftigen Namen ihres Staates.

Skopje. Angel Janev, schlohweisses Haar, braun gebranntes Gesicht, fließendes Deutsch, erinnert sich gerne an seine Zeit im fernen Gummersbach, auch wenn das schon ein halbes Jahrhundert her ist. In der westdeutschen Kreisstadt arbeitete er in einer Fabrik an der Drehbankmaschine. "Mein Chef war sehr zufrieden mit mir... weiter




"Die EU-Erweiterungspolitik ist festgefahren." Dusan Reljic leitet das Brüsseler Büros der Stiftung Wissenschaft und Politik. - © privatInterview

EU-Erweiterung

"Es wäre kein verschwendetes Geld"1

  • Südosteuropa-Experte Dusan Reljic plädiert für mehr Finanzhilfen für den Westbalkan – auch im Interesse der EU.

"Wiener Zeitung": Hat der Erweiterungsprozess nach dem EU-Westbalkan-Gipfel im Mai und den darauf folgenden Treffen an Dynamik gewonnen? Dusan Reljic: Diese Dynamik ist nicht unbedingt positiv zu interpretieren. Beim Gipfel in Sofia hat der französische Präsident Emmanuel Macron deutlich gemacht... weiter




Die Präsidenten des Kosovo und Serbiens, Hashim Thaci und Aleksandar Vucic (hier mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in Sofia im Mai), treffen einander kommende Woche in Brüssel. - © afp/Marin

Serbien

Grenzkorrektur mit Konfliktpotenzial4

  • Überlegungen zu einem möglichen Gebietsaustausch zwischen Serbien und dem Kosovo sorgen für Unruhe in der Region.

Wien/Brüssel. Neue Grenzziehungen auf dem Balkan - es ist ein Szenario, das viele Jahre lang nur Unbehagen und Befürchtungen ausgelöst hat. Denn als Jugoslawien zerfiel und neue Staaten sich voneinander abgrenzten, ging das mit Kriegen und Konflikten einher... weiter




Die Einladung zum Nato-Beitritt nahmen Mazedonier im Juli mit Freude auf. Auch in die EU strebt das Land. - © afp/Robert Atanasovski

EFA18

Vage EU-Versprechen12

  • Die Unterstützung für die EU-Erweiterung ist vor allem in Westeuropa gering.

Brüssel/Wien. Die Euphorie ist längst verflogen. Vor fünfzehn Jahren noch war sie vielerorts zu spüren, die Begeisterung für die Erweiterung der Europäischen Union. Kurz vor der Aufnahme zehn ost- und südeuropäischer Länder in die Gemeinschaft schien das Projekt einen Meilenstein bei der Überwindung alter Ost-West-Konflikte zu markieren... weiter




Türkei

Von Europa weit entfernt7

  • Rückschritte in der demokratischen Entwicklung könnten die Türkei einiges an EU-Geld kosten.

Europa ist weit weg. Auch wenn ein Teil des Landes zum Kontinent gehört, auch wenn gut zehn Kilometer von der Stadt Edirne entfernt die Europäische Union beginnt, auch wenn in so manchem Viertel Istanbuls und Ankaras westliche Lebensstandards nicht nur angestrebt werden, sondern längst das Umfeld mitprägen... weiter




Das Warten in Skopje auf EU-Beitrittsgespräche könnte bald zu Ende sein. - © reu/Djurica

Mazedonien

"Ein wunderbares Signal"4

  • Kompromiss zwischen Griechenland und Mazedonien wirkt auf die ganze Region - trotz Hürden.

Skopje/Athen/Wien. Die Freude hielt noch am nächsten Tag an. Dass die Regierungen von Griechenland und Mazedonien ihren jahrzehntelangen Namensstreit beigelegt haben, veranlasste Politiker aus halb Europa dazu, Gratulationen auszusprechen. Denn für Skopje könnte es das Ende einer Blockade sein... weiter




Kanzler Kurz mit Serbiens Präsidenten Vucic. - © apa, afp/Dimitar Dilkoff

EU

Vager Plan A5

  • EU-Politiker sehen für Südosteuropa keine Alternative zum EU-Beitritt, halten sich aber mit Versprechen zurück.

Sofia. Streng geografisch betrachtet, gehört Witoscha gar nicht zum Balkangebirge. Dieses erstreckt sich weiter nördlich der Hügel, die das Stadtbild Sofias prägen. Dennoch war es ein passender Ort für ein Treffen, bei dem das Thema Westbalkan auf der Agenda stand: Im Kulturpalast im Zentrum Sofias, mit Blick auf Witoscha... weiter




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