• 19. Februar 2019

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Schlagwortsuche

Afrikanische Kunst (aus Benin) im Weltmuseum Wien, das den Themen Provenienzforschung, Wiedergutmachung und Restitution seit seiner Reorganisation 2017 viel Raum widmet. - © apa/Hans Punz

Museumsgeschichte

Weltmuseen: Die Aneignung der Welt in Dingen9

  • Zur Geschichte musealer Wenden von der Renaissance über Kolonialsimus bis zu Fragen von Restitution.

Während für immer mehr Menschen der afrikanische Kontinent unbewohnbar wird und Geflüchtete zu Tausenden im Mittelmeer sterben, horten europäische Staaten afrikanische Kunstschätze in den Museen und pflegen mit ihnen ihren Ruf als Kulturnation. Die international geführten Debatten um Herkunft und Verbleib von Museumsobjekten aus Übersee... weiter




Eine adrette Bastion stramm-deutscher Historie am Ende der Welt: das Städtchen Lüderitz in Namibia. - © Spreitzhofer

Reportage

Vom Winde verweht in Lüderitz1

  • Der Bremer Adolf Lüderitz landete 1883 in einer Bucht der Küstenwüste Namib und legte den Grundstein für 31 Jahre deutsch-koloniale Begehrlichkeiten. Eine Spurensuche an der südwestafrikanischen Peripherie.

Mit Hansi Hinterseer und sieben roten Rosen war eigentlich nicht zu rechnen gewesen. Mit Freddy Quinn schon eher, obwohl auch von Gitarren und Meer keine Spur ist. Plötzlich gab es jedenfalls Musik und das Knistern im Autoradio war vorüber, gleich nach Seeheim, wo ein uraltes Hotel aus Steinblöcken zur einzigen Landmark weit und breit geworden ist... weiter




"Beste Aussichten" am Yachthafen Slipway von Daressalam. - © Tornow

Reportage

Ein Platz an der Sonne in Tansania1

  • In den Ballungsräumen des ostafrikanischen Staates verblasst der düstere Nachlass der Kolonialzeit. Dabei gehört die Urlaubsdestination zu den ärmsten Ländern der Welt.

"Beste Lage!" Muhammad Said breitet vor der Brüstung einer geräumigen Terrasse seine Arme aus. "Warum sollten wir Tansanier bitter sein?" In seinem lachenden Gesicht leuchten schneeweiße Zähne. "Die Geschichte ist Geschichte - einen Groll hegt hier niemand gegen irgendwen... weiter




Nicht nur Tänzerinnen zogen einst deutsche Herren an, ging es doch um Plantagen und Profit auf Samoa. - Bilder rechts (v. ob.): Hauptstadt Apia (nach 1900); das deutsche Kanonenboot "Eber" (vor 1889); malerischer Wasserfall. Großes Bild: E. v. Barfus, Auf Samoa, Stuttgart o. J. (um 1905?); weitere Bilder: E. Schultz-Ewerth, Erinnerungen..., 1926/Deutsche Kolonien, 1936.

Samoa

Eine in der Südsee geraubte Perle1

  • Die Samoa-Inseln gerieten ab etwa 1850 in die Fänge weißer Großmächte.
  • Nicht nur 130 Jahre zurückgeblättert.

Liebe Leserinnen und Leser, wollen Sie einen Tag geschenkt bekommen? Bitteschön, zum Einstieg ins 20. Bestandsjahr des Zeitreisebüros ist das ausnahmsweise möglich! Denn heute entführt Sie mit Spezialtour Nro. 391 (vgl. Geschichtsfeuilleton-Titelkopf) Ihr Cicerone ins Herz Polynesiens um die Wende zum 20. Jahrhundert... weiter




Francesca Melandri , 1964 in Rom geboren, ist auch eine erfolgreiche Drehbuchautorin. - © Elisabetta Claudio

Literatur

Das Giftkraut des Faschismus5

  • Die italienische Autorin Francesca Melandri leuchtet im Roman "Alle, außer mir" am Beispiel eines römischen Familienclans die kolonialen Schattenzonen Italiens aus.

Identität und Entwurzelung, Flucht und Verdrängung sind die Grundthemen im neuen Roman "Alle, außer mir" der Italienerin Francesca Melandri. Er wird als "Buch der Stunde" gehandelt, und das ist auch sein größter Vorzug: er greift mitten hinein in das bedrängende Problem der Massenmigration, insbesondere aus afrikanischen Ländern... weiter




Start von Aspern in Richtung Kiew 1918 .  - © Foto: Archiv A. Kustan

Nota bene

Archivalische Höhenflüge

LITERATURTIPP zu k.u.k. Kolonial-Plänen, die auf Seite I der Juli-Zeitreisen thematisiert wurden: In seinem 2017 publizierten Buch ""Europa ist zu enge geworden". Kolonialpropaganda in Österreich-Ungarn 1885-1918" (Wien, Promedia Verlag; 25) macht der Historiker Simon Loidl deutlich... weiter




Schaut diese Marokkanerin von einst traurig? K.u.k. Soldaten (rechts oben mit Kriegsgefangenen 1914) blieben ihr erspart, weiße Herren (rechts unten mit Landesvertreter 1906) nicht. - © Bilder: Kurt Lampert, Die Völker der Erde, 2. Bd., Stuttgart etc. (vor 1908)/Patriotisches Bilderbuch, Wien 1914/Archiv

Österreich-Ungarns Kolonialtraum

K.u.k. Oasen - eine Fata Morgana4

  • Für eine Kolonie der Monarchie warb man anno 1918. Das Ziel hieß Marokko.
  • Nicht nur 100 Jahre zurückgeblättert.

Wüstenbewohner kennen den Spuk der Luftspiegelungen. So kommt es etwa, dass Menschen mit ausgedörrten Kehlen mitten in der Sahara plötzlich einem Trugbild aufsitzen, das ihnen zum Greifen nahe Brunnen und Palmen zeigt. Ausgerechnet im letzten Lebensjahr Österreich-Ungarns tauchte ebenfalls ein phantastisches Oasenbild auf... weiter




In der marxistischen Theorie verankert: Aníbal Quijano (1928-2018) - © gemeinfrei / Carlo Pozo

Soziologie

Die Kolonialität der Macht2

  • Zum Tod des peruanischen Soziologen Aníbal Quijano, der im Diskurs über kulturelle Abhängigkeiten ein zentraler Vermittler war.

In Lateinamerika ist der Kolonialismus lange vorbei. Die meisten Länder des Subkontinents erkämpften in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre Unabhängigkeit - zumindest in adminis-trativer Hinsicht. Viele Effekte der kolonialen Herrschaft allerdings leben fort, auch lange nach Beendigung der militärischen Besatzung... weiter




Der Konstantinsbogen in Rom als Erinnerung an das Imperium Romanum. Doch heute ist die Zeit der Imperien vorbei.

Weltgeschichte

Zeit der Imperien4

  • Ein Rückblick auf die dreitausendjährige Geschichte der Weltreiche - samt nüchterner Würdigung ihrer Leistungen.

Im ersten Jahrtausend vor Christus, zusammen mit vielen Weltreligionen und in der Periode, die Karl Jaspers Achsenzeit genannt hat, entstanden die ersten Imperien der Assyrer und Babylonier. Die Jahrtausende danach wurden von Imperien gestaltet - Persien, Alexander und die Diadochen, China, Rom, Dschingis Khan und die Osmanen, das britische Empire... weiter




Fahrt mit einem Langboot am Inle-See. - © Travnicek

Reportage

Travnicek in Myanmar23

  • Von arbeitslosen Elefanten, kolonialen Restbeständen, versickerndem Tourismus - und dem Fall in ein tiefes Loch: Die österreichische Schriftstellerin Cornelia Travnicek über ihre Eindrücke in dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land.

"I dare say it's unfair in some ways and inaccurate in some details, but much of it is simply reporting what I have seen."  (Emma Larkin, "Burmese Days") Elf andere Passagiere befinden sich mit mir im Flugzeug von Heho nach Bagan. Auf dieser typischen Touristenstrecke eine magere Ausbeute... weiter




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