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Schlagwortsuche

Afrikanische Kunst (aus Benin) im Weltmuseum Wien, das den Themen Provenienzforschung, Wiedergutmachung und Restitution seit seiner Reorganisation 2017 viel Raum widmet. - © apa/Hans Punz

Museumsgeschichte

Weltmuseen: Die Aneignung der Welt in Dingen9

  • Zur Geschichte musealer Wenden von der Renaissance über Kolonialsimus bis zu Fragen von Restitution.

Während für immer mehr Menschen der afrikanische Kontinent unbewohnbar wird und Geflüchtete zu Tausenden im Mittelmeer sterben, horten europäische Staaten afrikanische Kunstschätze in den Museen und pflegen mit ihnen ihren Ruf als Kulturnation. Die international geführten Debatten um Herkunft und Verbleib von Museumsobjekten aus Übersee... weiter




Eine adrette Bastion stramm-deutscher Historie am Ende der Welt: das Städtchen Lüderitz in Namibia. - © Spreitzhofer

Reportage

Vom Winde verweht in Lüderitz1

  • Der Bremer Adolf Lüderitz landete 1883 in einer Bucht der Küstenwüste Namib und legte den Grundstein für 31 Jahre deutsch-koloniale Begehrlichkeiten. Eine Spurensuche an der südwestafrikanischen Peripherie.

Mit Hansi Hinterseer und sieben roten Rosen war eigentlich nicht zu rechnen gewesen. Mit Freddy Quinn schon eher, obwohl auch von Gitarren und Meer keine Spur ist. Plötzlich gab es jedenfalls Musik und das Knistern im Autoradio war vorüber, gleich nach Seeheim, wo ein uraltes Hotel aus Steinblöcken zur einzigen Landmark weit und breit geworden ist... weiter




"Beste Aussichten" am Yachthafen Slipway von Daressalam. - © Tornow

Reportage

Ein Platz an der Sonne in Tansania1

  • In den Ballungsräumen des ostafrikanischen Staates verblasst der düstere Nachlass der Kolonialzeit. Dabei gehört die Urlaubsdestination zu den ärmsten Ländern der Welt.

"Beste Lage!" Muhammad Said breitet vor der Brüstung einer geräumigen Terrasse seine Arme aus. "Warum sollten wir Tansanier bitter sein?" In seinem lachenden Gesicht leuchten schneeweiße Zähne. "Die Geschichte ist Geschichte - einen Groll hegt hier niemand gegen irgendwen... weiter




In der marxistischen Theorie verankert: Aníbal Quijano (1928-2018) - © gemeinfrei / Carlo Pozo

Soziologie

Die Kolonialität der Macht2

  • Zum Tod des peruanischen Soziologen Aníbal Quijano, der im Diskurs über kulturelle Abhängigkeiten ein zentraler Vermittler war.

In Lateinamerika ist der Kolonialismus lange vorbei. Die meisten Länder des Subkontinents erkämpften in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre Unabhängigkeit - zumindest in adminis-trativer Hinsicht. Viele Effekte der kolonialen Herrschaft allerdings leben fort, auch lange nach Beendigung der militärischen Besatzung... weiter




Der Konstantinsbogen in Rom als Erinnerung an das Imperium Romanum. Doch heute ist die Zeit der Imperien vorbei.

Weltgeschichte

Zeit der Imperien4

  • Ein Rückblick auf die dreitausendjährige Geschichte der Weltreiche - samt nüchterner Würdigung ihrer Leistungen.

Im ersten Jahrtausend vor Christus, zusammen mit vielen Weltreligionen und in der Periode, die Karl Jaspers Achsenzeit genannt hat, entstanden die ersten Imperien der Assyrer und Babylonier. Die Jahrtausende danach wurden von Imperien gestaltet - Persien, Alexander und die Diadochen, China, Rom, Dschingis Khan und die Osmanen, das britische Empire... weiter




Fahrt mit einem Langboot am Inle-See. - © Travnicek

Reportage

Travnicek in Myanmar23

  • Von arbeitslosen Elefanten, kolonialen Restbeständen, versickerndem Tourismus - und dem Fall in ein tiefes Loch: Die österreichische Schriftstellerin Cornelia Travnicek über ihre Eindrücke in dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land.

"I dare say it's unfair in some ways and inaccurate in some details, but much of it is simply reporting what I have seen."  (Emma Larkin, "Burmese Days") Elf andere Passagiere befinden sich mit mir im Flugzeug von Heho nach Bagan. Auf dieser typischen Touristenstrecke eine magere Ausbeute... weiter




Gastarbeiter in der DDR: Die "Madgermanes" aus Mosambik im Comic von Birgit Weihe. - © avant

Comics

Neue Bilder von alten Missständen9

  • Der lange Schatten des Kolonialismus: Drei Comics bieten bemerkenswerte Annäherungen an das Thema in zeitgemäßer Form und kritischer Tendenz.

Die kolonialen Bildwelten wuchern in den Hinterköpfen der Europäer. Man wundere sich nicht über weit verbreitete stereotype Vorstellungen von Flüchtlingen etwa aus dem afrikanischen Raum in aktuellen Diskursen. Dagegen bieten drei erfrischend-anregende Comics... weiter




Die Rationalität garantierte jahrhundertelang die Vorherrschaft Europas. Ob sie auch die Zunkunft des Kontinents sichert, steht in den Sternen. - © fotolia/ WZEssay

Kulturgeschichte

Was Europa zu erwarten hat30

  • Die heutigen und künftigen globalen Krisen sind Folgelasten einer langen Kulturgeschichte der Rationalität.

Zu den Fehlern, die das neue Europa der EU von seinen Anfängen an torpediert haben, gehört ein Rationalitätsdefizit ihrer Gründerväter bei eben jener Gründung des neuen Europa. Wenn es das erklärte Ziel der Europäischen Union war und ist, "den mit der Gründung der Europäischen Union eingeleiteten Prozess der europäischen Integration auf eine neue... weiter




Der spanische Entdecker Alvaro de Mendaña. - © Museo Naval, Madrid

Spanische Entdecker

Das unbekannte Land im Süden1

  • Zwischen 1567 und 1606 suchten drei spanische Expeditionen vergebens nach der "Terra Australis Incognita".

Vor 450 Jahren stand Spanien auf dem Höhepunkt seiner kolonialen Expansion. Nach der Eroberung der "Neuen Welt" lockte der Südkontinent, den man in den Weiten des Pazifischen Ozeans vermutete. Die Vorstellungen von einer großen Kontinentalmasse auf der Südhalbkugel der Erde gehen auf die Antike zurück... weiter




Ranajit Guha, der am 23. Mai 90 Jahr alt wird, mit seiner Ehefrau Mechthild, 2008. - © Foto: Nonica Datta

Extra

Stimmen aus der Parallelwelt1

  • Der indische Historiker Ranajit Guha gilt als Begründer der "Subaltern Studies". Als Kritiker der kolonialistisch-eurozentristischen Geschichtsschreibung erforscht er das Leben der "Subalternen" des Subkontinents.

"Das ganze Land erbebt / Vom Schmerz all jener / die gepeinigt von den Grundherrn, in Not und Elend leben / Kommt, greift euch Äxte, Pfeil und Bogen / Lieber den Tod erleiden als so weiter leben!" Dieses Lied findet sich im Roman "Aufstand im Mundaland" der indischen Autorin Mahasweta Devi, in dem sie den Aufstand der Mundas... weiter




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