• 25. April 2018

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Schlagwortsuche

Kultiviert sein Außenseitertum auch optisch: US-Musiker Ezra Furman. - © Jason Simmons

Pop

Engel auf der Flucht1

  • US-Songwriter Ezra Furman erzählt auf seinem neuen Album vom dramatischen Konflikt zwischen Individualismus und gesellschaftlichem Mainstream in den USA.

"I lost my innocence / To a boy named Vincent / In a single instant I was set free." Ezra Furman ist ein Mann großer Worte. Er ist mit Songtiteln wie "God is A Middle-Aged Woman" oder "I Killed Myself But I Didn’t Die" aufgefahren; in einem seiner Glanzstücke fragt er: Darf ich heute Nacht in deinem Kopf schlafen... weiter




Verhandelt die politische Lage der USA in erstaunlicher Klangvielfalt: Neil Young. - © Emily Dyan Ibarra

Pop

Mit indignierter Distanz4

  • Auf seinem schönen neuen Album, "The Visitor", dem zweiten mit den Kollegen von Promise Of The Real als Begleitband, präsentiert Neil Young ein krankes Amerika.

Es ist aus heutiger Sicht kaum mehr nachvollziehbar, aber es gab eine Zeit, da war ein Bekenntnis zu Neil Young ein echtes Wagnis: In den frühen 80er Jahren, als Modernisten mit Tunnelblick die "Neue Welle" (also New Wave) fokussierten, riskierte man mit dem "Alt-Hippie" Young - der zu dieser Zeit wilde stilistische Haken zwischen Electronica... weiter




Music

Gedämpfter Drang

 Bassgrooves, schwer wie Mühlsteine; ein Schlagzeug, rauschend wie ein Bacchanal, und eine Trompete am glühenden Gipfel des Sounds: Mario Rom’s Interzone ist es gelungen, mit zwei Alben eine Art klingende Corporate Identity zu erschaffen. Der dritte Streich des Trios weicht nun etwas davon ab... weiter




Music

Schrullig

 Auf der Suche nach einem außerhalb aller gängigen musikalischen Trends stehenden Album wird man beim bizarren Individualisten Patrick Möstl alias Ratrock Tot Sint Jans stets fündig. Sein auf mintgrünem Vinyl erschienenes viertes Album, "The Universe", beeindruckt einmal mehr mit einem singulären Mix aus Schrulligkeit... weiter




Music

Extremismus und (etwas) Verträglichkeit2

  • Drei Wiederveröffentlichungen aus dem Hause Throbbing Gristle auf Mute Records.

Schwer vorzustellen, wie radikal Throbbing Gristle einstmals waren, als 1977 mit "The Second Annual Report" ihr Debütalbum erschien. Man denke beispielsweise an Lieder wie "Zyklon B Zombie", die Leichenberge in Gaskammern mit SM-Sex zusammenbrachten, oder ein Video wie "After Cease To Exist", in dem ein Penis abgeschnitten wurde (okay... weiter




Morrissey: Nach exzellenten Alben setzt es derzeit verbale Entgleisungen - und unfreiwillige Komik. - © Sam Rayner

Music

Suhlen im Pool der Reizthemen2

  • Morrissey hat mit "Low In High School" soeben sein elftes Soloalbum veröffentlicht. Darauf erörtert er ausgiebig auch die aktuelle politische Wetterlage.

In einem amüsanten Clip auf YouTube erinnert sich Ian McCulloch, Kopf der Liverpooler Neo-Psychedeliker Echo & The Bunnymen, an ein Rendezvous mit seinem dazumal in Manchester beheimateten Sangeskollegen Steven Patrick Morrissey im Frühjahr 1984. Morrissey mischte gerade mit seiner Band The Smiths die Charts auf und wurde von der Musikpresse... weiter




Legt mit "Kind" ihre bislang opulenteste und vielseitigste Platte vor: Dominique Dillon de Byington alias Dillon. - © Joseph Kadow

Pop

Eindringlich aus Unvollkommenheit8

  • Von 23. bis 25. November findet im Porgy & Bess wieder das "Blue Bird"-Festival statt. Am Freitag präsentiert dort die brasilianisch-deutsche Sängerin Dillon ihr neues Album.

Denkt man an Kitzbühel, so denkt man als Erstes an Hahnenkamm und Heerscharen von Prominenten, die zu allen Jahreszeiten in der "legendärsten Sportstadt der Alpen in Tirol" (so die Eigenwerbung) einfallen. Musikalisch untermalt wird dieses bunte Bussi-Bussi-Treiben von den üblichen Verdächtigen: Hansi Hinterseer... weiter




Kein Ton zufällig: Joe Henry singt auf "Thrum" über die Hürden des Lebens - und die Lust, sie zu überwinden. - © Glen Hansard

Pop

Ein musikalischer Hürdenlauf1

  • Leicht ist "Thrum", das neue Album des US-Songwriters und Produzenten Joe Henry, nicht zu konsumieren. Aber am Ende lohnt sich die Mühe.

Wäre dieser Terminus nicht durch Neil Young so dominant besetzt mit einer Frau, die mit einer Harley Davidson durch die Wüste fährt, könnte man Joe Henry als "Unknown Legend" bezeichnen: Man kennt den Namen, verbindet irgendwie etwas Großes damit - und weiß doch nicht so genau, wo man ihn verorten soll... weiter




Anna Kohlweis steckt hinter dem Projekt Squalloscope. - © Anna Kohlweis

Österreich-Pop

Herrliches Stück Größenwahn2

  • In guter heimischer Tradition thematisieren Vienna Rest in Peace den Tod. Squalloscope hingegen erzählt die Geschichte einer Adoleszenz. - Neue Pop-Highlights aus Österreich.

Okay, der "Wien Tourismus" wird den Terminus "Sterbenswerte Stadt" eher nicht verwenden. Unbeschadet seiner limitierten Marketing-Qualitäten: Was für ein prachtvoller Titel für einen Song! Dass er schon Jahrzehnte nichts mehr mit der Lebensrealität der Stadt, auf die er sich bezieht, gemein hat, macht überhaupt nichts... weiter




John Maus, Musiker und Doktor der Politischen Philosophie. - © Luke Berhow

Pop

An der Schwelle zur Ewigkeit3

  • Auf seinem neuen Album, "Screen Memories", verbreitet der US-Musiker John Maus Endzeitstimmung im elektronischen Retro-Chic.

Der Mann traut sich was. Oder scheißt sich nix, wie man bei uns sagt. Immerhin sind seit John Maus’ letztem regulärem Album, "We Must Become The Pitiless Censors Of Ourselves", dem außertourlich eine "Collection Of Rarities And Previously Unreleased Material" nachgeschoben wurde, sechs Jahre vergangen... weiter




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