• 15. Dezember 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Vorrichtung zum Auslösen eines Schmetterlingseffekts? Der Falter von Rebecca Horn hat einen Motor. - © Mario Mauroner Contemporary Art

Galerien

Kunst6

Sebastian Kurz macht große Ohren (cai) Die abstrakte Kunst kann man nicht verstehen. Dazu ist sie zu - abstrakt. Nein, ich mach doch nur Spaß. Sie kann sogar einen Bezug zum Gesicht des Bundeskanzlers haben. Außerdem handelt es sich bei dem, was der Hermann J. Painitz (1938 - 2018) gemacht hat, eigentlich eh um - Knallkunst. Hat die einen Knall? Ja... weiter




Kernobst: Dove Bradshaws Apfel besteht aus lauter Apfelkernen. Und die sind giftig. - © Simon Veres, Courtesy: Dove Bradshaw und Galerie Winter

Galerien

Kunst8

Die Stille ist eher introvertiert (cai) Holz kann ja sehr musikalisch sein. Paganinis Technik, um aus diesem alles rauszuholen, war bekanntlich Geigenbogen auf Holz. (Beziehungsweise Geigenbogen auf Saiten auf Holz.) Die Technik vom Herbert Golser ist Säge auf Holz. Dieser Teufelssäger spielt aber ebenfalls alle Stückln... weiter




Vermeers berühmtes "Mädchen mit dem Perlenohrring" wird gescannt.  - © APAweb/AFP, MAAT

Gemälde

Vermeer bekommt sein eigenes Museum1

  • Alle bis heute erhaltenen Gemälde von Vermeer werden in einem digitalen Museum vereint, auch das Wiener KHM beteiligt sich an der Aktion.

Den Haag. Vom "Mädchen mit dem Perlenohrring" bis zur "Malkunst" aus dem Kunsthistorischen Museum Wien - alle 36 erhaltenen Gemälde von Johannes Vermeer (1632-1675) können jetzt in einem virtuellen Museum kostenlos betrachtet werden. Das internationale Projekt ist am Montag im Den Haager Mauritshuis vorgestellt worden... weiter




Der 1934 eröffnete Österreich-Pavillon von Josef Hoffmann. - © apa/G. Petermichl

Biennale Venedig

Österreich ordnet Biennale-Vergabe neu1

  • Die Kuratoren für Kunst- und Architektur-Biennalen in Venedig werden künftig per Ausschreibung und Jury ausgewählt.

Wien. Eine Entscheidung des Kulturministeriums bleibt es auch künftig. Doch sie wird weniger einsam sein. Ab 2020 stimmt die Ministerin oder der Minister sich mit einer Expertenjury ab, die auf den Ergebnissen einer öffentlichen Ausschreibung aufbaut... weiter




Eitle bunte Vögel: Die da vorn oder die dort hinten? "Parade" von Paul Flora, der nicht nur schwarze Raben gemocht hat. - © Galerie Gerersdorfer

Galerien

Kunst6

Männer sind auch nur Frauen (cai) Da stimmt was nicht - mit diesen Selfies. Warum hat der Typ denn kein Smartphone in der Hand? Na ja, wahrscheinlich weil es so etwas vor 20 Jahren halt noch nicht gegeben hat. Matthias Herrmann, bekannt für seine sehr phallischen Selbstinszenierungen (schon sein Nachname ist extrem maskulin... weiter




Streifen mag man eben (und frau): Op-Art von Hildegard Joos ("Reduction"). - © Suppan Fine Arts

Galerien

Kunst7

Wie viel wiegt eine Sekunde? (cai) Raum, das ist doch das Ding mit den drei Dimensionen. Wiegen sollte der selber aber eigentlich nix. Eh nicht. Behauptet auch keiner. Sonst hieße die Ausstellung, die sogar vierdimensional ist (ein vierdimensionales Raum-Zeit-Kontinuum in der Lukas Feichtner Galerie)... weiter




Beherrschte Körpermassen: Tintorettos Tarquinius und Lucretia, 1578/1580. - © The Art Institute of Chicago

Tintoretto

Dramatischer Schwung1

  • Venedig feiert den 500. Geburtstag von Tintoretto. Zwei Ausstellungen begleiten seine Entwicklung.

Der "venezianischste" aller Maler sei er, Jacopo Robusti (1518? - 1594), den man nach dem Beruf seines Vaters, der Färber war, Tintoretto nannte. In mehr als 20 Kirchen begegnet der Besucher in der Lagunenstadt das ganze Jahr über seinen Werken. Den Dogenpalast schmückt sein großflächigstes Bild, das von seinem Sohn Domenico vollendete "Paradiso"... weiter




Satanismus? Nein, Physik. Allein Spannung hält die Edelstahlbänder von Karl Vonmetz zusammen. - © Galerie Straihammer & Seidenschwann

Galerien

Kunst7

Zebras tragen keine Karos (cai) Ordnung - ist das nicht bloß was für Zwangsneurotiker? Oder gibt’s auch eine zwangsneurotische Unordung? (Ja, bei mir daheim.) Und ist Ordnung nicht sowieso das halbe Chaos? Ein bissl dürfte das wie mit der Henne und dem Ei sein. Was war zuerst da... weiter




Maiscalibur: Wer hat denn diesen Maiskolben in den harten Beton getrieben? Der Merlin natürlich. Nachname: Kratky. - © Merlin Kratky

Galerien

Kunst11

Skulpturen sind die besseren Haustiere (cai) Angezogen sind sie wie Autos. Einige von ihnen zumindest. Wieso, was haben Autos denn so an? Üblicherweise Lack. Nein, ich besitze keinen Führerschein. Auf die glänzenden Skulpturen vom Mario Dalpra (fremdartige Kreaturen, Mischwesen, sinnliche Exotik) darf aber sogar ich abfahren... weiter




"Schiele war sich des Publikums bewusst", ist Kunsthistoriker Tobias Natter überzeugt. Vor allem bei seinen Selbstakten. Im Bild: "Sitzender Männerakt" (Selbstdarstellung), 1910. - © Leopold Museum, Wien, Inv. 465

Egon Schiele

Das nackte Narrativ8

  • Egon Schieles archetypische Tat für die Moderne: der gnadenlose, nackte und kalkulierende Blick auf sich selbst.

Wien. Der Körper wird in seinen Bildern zur abgründigen Spiegelfläche der Seele, er wird zum Ort des Stigmas, dem Schmerz geweiht. Dadurch, dass es der eigene Körper ist, macht Egon Schiele auch Sexualität zur klaffenden Wunde, zur existenzialistischen Leerstelle einer gerade anbrechenden, alles zerbrechenden Epoche... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung