• 26. Februar 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Suche nach einem Brettspiel.  - © Bild: Archiv. Repro: Philipp Aufner

Korrespondenz

Wer findet den Schatz von Omschag?

Darstellungen von Harlekin und Ringelspiel aus dem 19. Jh. bestückten die Collage auf Seite VIII der Dezember-Zeitreisen. Nun knüpft Peter Thomas Suschny, Wien 14, an das Thema Spielsachen an. Anlass gab ein Bücherfund des Tüftlers: "Ewige Kinder. Spielwaren aus Wien und österreichischen Landen" von Kurt Parzer-Belmonte... weiter




Bierwagen mussten besonders im Laufe des 19. Jahrhunderts in und um Wien ausliefern - stieg doch in dieser Zeit der Bedarf an dem würzigen Trank rasant an.  - © Bild: Archiv.

Hopfen und Malz anno dazumal

Als Bier gesünder als Wasser war9

  • 2.621.542 Eimer Bier produzierten Wiener Brauhäuser im Jahre 1870.
  • 1874 rebellierten Bürger gegen hohe "Krügerl"-Preise.

Ein Zapfenstreich läutete einst das Ende feuchtfröhlichen Treibens in Wiens Gasthäusern ein. Mit Trinkkultur beschäftigte sich die Gemeine anlässlich eines Kartogramms zu Brauereien in Altösterreich, das in der Rubrik KARTEN GELESEN in den September-Zeitreisen (Nro. 375) abgedruckt war... weiter




- © Bild: Archiv. Faksimile: Moritz Szalapek

Fundstück

Wiedner Wichsfabrik6

"Wenn des Soldaten Wäsche nicht immer weisz ist, seine Schuhe nicht immer glänzend gewichst, so bekommt er die Wichse mit dem Stocke." Dieser Satz aus den um 1850 erschienenen Kaukasus-Betrachtungen des deutschen Reisenden Moritz Wagner dient in Grimms Wörterbuch als Beleg für die Mehrdeutigkeit des Begriffs "Wichs(e)". Als Heinrich Bayer am 20... weiter




Ivan Zajic, Komponist aus Fiume.  - © Bild: Archiv. Repro: Moritz Ziegler

Kraut und Rüben

Fremde Sprachen, hiesige Krimis

Ein lateinisches Rätsel versteckt sich in den Tagebuch-Aufzeichnungen des Burgschauspielers Costenoble, die in der Rubrik WEITERGELESEN auf Seite II zu finden sind. "Mundus vult decipi, ergo decipiatur", notiert der Belesene. Zu Deutsch: "Die Welt will betrogen sein, so werde sie betrogen... weiter




Solche Arbeitsverhältnisse , wie auf dieser Postkarte der Weberei der englischen Firma "Amoskeag" aus 1910, prangerte die Arts-and-Crafts-Bewegung an .  - © Bilder: Archiv. Repros: Philipp Aufner

Kunst und Industrie in England des 19. Jahrhunderts

Sozialstaatsutopie in Handarbeit3

  • William Morris und John Ruskin schrieben gegen Massenproduktion.
  • Einfluss übten sie auf Jugendstil und Bauhaus aus.

Ich glaube nicht, dass wir alle Maschinen abschaffen sollten: Einige Dinge, die wir jetzt mit der Hand machen, würde ich mit Maschinen machen und andere Dinge, die momentan Maschinen machen, mit der Hand. Kurz gesagt: Wir sollten die Herren unserer Maschinen sein und nicht - so wie jetzt - ihre Sklaven... weiter




Das Aeroskop : Die Hand- kamera von K. Prószy ski (1913).  - © Bild: Archiv. Repro: Moritz Szalapek

Nota bene

Scharf gestellte Porträts

FOTO: "Die Geschichte eines Vaters" heißt eine Ausstellung, die der glühende Vertreter der Analog-Fotografie Borut Peterlin bestückt. Seine Spezialität: Bilder im sogenannten Kollodium-Nassplatten-Verfahren auf Glas. Der Slowene zählt heute zu den wenigen, die diese 1851 erfundene Technik meisterlich beherrschen... weiter




Der Barometermacher Quecksilber demonstriert dem Inselherrscher Tutu die Macht seines Zauberstabs: "Diese Thorflügel sollen Gold seyn".  - © Bild von J. W. Zinke (nach Vorlage von J. Ch. Schoeller). Repro: Moritz Ziegler

Gefeierter Bühnenautor Ferdinand Raimund

Ein schwermütiger Komödiant2

  • Mit Süßigkeiten verdiente Ferdinand Raimund in jungen Jahren sein Brot.
  • Angst vor Tollwut trieb ihn 1836 in den Suizid.
  • Zur Orchidee der Nro. 378.

Da streiten sich die Leut’ herum / Oft um den Werth des Glücks, / Der eine heißt den andern dumm, / Am End’ weiß keiner nix. / Da ist der allerärmste Mann / Dem Andren viel zu reich, / Das Schicksal setzt den Hobel an / Und hobelt’s beide gleich... weiter




Vergnügliche Fahrt nach Atzenbrugg, festgehalten von Moritz von Schwind (hier eigens für die Zeitreisen koloriert). Der Musikus mit Kappe links vorne. 

Bürgerliches Kulturleben im 19. Jahrhundert

Liederfürst und "Schwammerl"1

  • Franz Schubert (1797-1828) liebte gesellige Treffen unter Künstlern.
  • Bei Auftritten als Konzertpianist hielt er sich zurück.
  • Zur Frage 2 der Nro. 378.

Ein hartes Pflaster war Wien im 19. Jahrhundert für die Masse der schuftenden Bevölkerung. Dem bürgerlichen Kulturleben bot die Donaumetropole hingegen blühende Verhältnisse. Gesandter i.R. Dr. Josef Litschauer, Wien 10: "Für die gehobene Gesellschaft" war es "die Zeit der Hausmusik... weiter




Ob alt, ob jung - gute Lektüre fesselt alle. Ganz besonders wohl bei einem Hinterhof-Antiquar mit noch unentdeckten Schätzen. - © Bilder: "Gartenlaube", Leipzig 1909; "Jung-Siegfried", 40. Bd. (daraus Abb. l. nach Werk von C. Spitzweg), Berlin 1929; Gemälde (Teile) aus ca. 1820 (G. E. Opiz) und aus 1843 (R. v. Alt)

Ein berühmter Wiener Antiquar

Büchertempel und Schlupfwinkel

  • Streifzüge durch Buchhandlungen in der Kaiserstadt.

Hereinspaziert, liebe Zeitreisende, aber bitte nicht gleich beim Eingang die Nase rümpfen! Ja, die alten Mauern, in die Sie Ihr Cicerone entführt, sind modrig. Nur: Wenn Sie tief Atem holen, erleben Sie eine Überraschung. Schnuppern Sie jetzt köstliches Aroma... weiter




Einsendeschluss: Dienstag 3. April

Zeitreisen-Nuss Numero 380

Dreifach-Nuss; zur Zeitreisenlotto-Teilnahme genügt eine richtige (Teil-)Antwort. ZEITREISEN-NUSS NUMERO 380 1. FRAGE: Wie viele Buchhandlungen weist die Wiener Wollzeile heutzutage auf? Für Tüftler: Gibt es in dieser Straße jetzt noch Antiquariatshandel? Wo in der Wollzeile stand das Haus, in dem Joseph v. Sonnenfels bis zu seinem Tod wohnte... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung




Werbung