• 22. September 2018

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Bis zum Umfallen mussten Bauern einst für Grundherren arbeiten; hier: Ausschnitt aus dem Gemälde "Die Kornernte" (1565) von Pieter Bruegel d. Ä. Links oben: Hans Kudlich (1823-1917) auf Zündholzschachtel-Etikett. Bilder: Archiv/ J. Andersch (danke!). Repro: Ph. Aufner - © Bilder: Archiv/ J. Andersch (danke!). Repro: Ph. Aufner

Bauernbefreiung 1848

Wenn Roboter für andere schuften2

  • Hans Kudlich kämpfte gegen die Erbuntertänigkeit.
  • Seit 169 Jahren sind Bauern ihre eigenen Herren.

Mit einem Schwall Blut begann die politische Karriere Hans Kudlichs: Ein Bajonett, erinnerte sich der spätere Bauernbefreier an den 13. März 1848, war "so scharf - es hinterließ eine sternförmige Wunde, war also ein 4schneidiges - meine Aufregung so groß, daß ich . . ... weiter




Aus dem Archiv von Tüftler Dr. Litschauer: Arbeiterkalender 1950.  - © Repro: Irma Tulek

Kraut und Rüben

Großer Sohn, beschäftigte Töchter1

Liesing heißt bekanntlich der 23. Wiener Bezirk. Dass auch ein kleiner Ort im schönen Kärntner Lesachtal diesen Namen trägt, ist in Ostösterreich nicht jedem präsent. Dorthin, nach Liesing im Lesachtal, muss das Zeitreisenteam zerknirscht zu einem Bußgang aufbrechen. Mag... weiter




- © WZ-Faksimile: M. Szalapek

Fundstück

Freudiges Versuchskaninchen2

Wundermittel wurden in den Annoncenteilen einstiger Zeitungen zu Hauf angeboten. Auch die hier wiedergegebene Anzeige aus der "Wiener Zeitung"-Spätausgabe "Wiener Abendpost" vom 16. August 1873 versprach Abhilfe gegen alle möglichen Krankheiten: Von Hals- und Brustleiden über Magen-, Leber... weiter




Start von Aspern in Richtung Kiew 1918 .  - © Foto: Archiv A. Kustan

Nota bene

Archivalische Höhenflüge

LITERATURTIPP zu k.u.k. Kolonial-Plänen, die auf Seite I der Juli-Zeitreisen thematisiert wurden: In seinem 2017 publizierten Buch ""Europa ist zu enge geworden". Kolonialpropaganda in Österreich-Ungarn 1885-1918" (Wien, Promedia Verlag; 25) macht der Historiker Simon Loidl deutlich... weiter




Er hatte viele Gesichter : Friedrich II. (1712-1786) war brutaler Despot, fortschrittlicher Reformer und Kulturmensch.  - © Gemälde (Ausschnitt): David Matthieu, 1740er

Friedrich II.

Kein blauer Dunst in Preußen2

  • Raucher tolerierte Friedrich II. nicht.
  • Religionsfreiheit war ihm jedoch ein Anliegen.
  • Zu Frage 2 der Nro. 384.

Sofern ich nicht allzeit gesegneten Leibes (d.h. schwanger, Anm.) gewesen, hätte mich gewiss niemand aufgehalten, mich persönlich diesem so meineidigen Feind entgegenzusetzen." Diesen in unterschiedlichen Versionen existierenden Ausspruch Maria Theresias gibt Richter i.R. Mag. Peter Michael Rath, Wien 7, wieder... weiter




Die Friedfertigkeit der Meeressäuger spiegelt sich in diesem Bild wider. R. ob. Melville mit 28, drei Jahre bevor "Moby Dick" erschien.  - © Bilder: Grönlandwal in "Nature Neighbors . . ." 1914/Archiv. Repro: Ph. Aufner

Inspirationsquellen für "Moby Dick"

Die Jagd nach Ruhm und Walrat1

  • "Essex"-Untergang 1820 war Vorlage für Herman Melville.
  • Autor mit eigener Walfang-Erfahrung.

Ein 21-Jähriger heuert 1841 auf einem Walfänger an und hört dort zum ersten Mal von einem legendären Schiffsunglück, das ihn schriftstellerisch inspirieren sollte - und das in der Kartennuss der Nro. 382 rund um das Thema Wale gesucht war. Dr. Karl Beck, Purkersdorf: Das US-Walfangschiff ""Essex" . . . wurde am 20... weiter




Üppigem Essen sprach Maria Theresia (1717-1780), hier als junge Herrscherin, sehr zu. In späteren Jahren machte ihr Übergewicht zu schaffen.  - © Gemälde (Ausschn.): Jean-Étienne Liotard (1747)

Maria Theresia privat

Kaiserlicher Kübel und ein Fleck3

  • Maria Theresia trank täglich zwei Tassen Kaffee.
  • Sie schlemmte für ihr Leben gern, hielt sich aber streng an Fasttage.
  • Zu Frage 1 der Nro. 384.

So ein kaiserlicher Leibarzt hat es wahrlich schwer! Er war "nicht nur für die Heilung damals noch schwer behandelbarer Krankheiten wie etwa der Pocken bei der großen Kinderschar Maria Theresias verantwortlich", so Mag. Susanne El Mahdi, Wien 9, sondern stellte auch "einen Diätplan für die gesamte kaiserliche Familie auf"... weiter




Um Säbel, Flaschen, Töpfe u.v.m. konnte man mit Trödlern (l.) feilschen. Der Standort der Buden am Heumarkt ließ einen Blick auf die Kuppel der Karlskirche (r.) zu.  - Bild (r.): J. A. Störr, Der alte Tandelmarkt in Wien (o.J.)/© Belvedere, Wien. Stich (l.): C. Mahlknecht, Der Tandler, 1844

Altwarenhandel einst

Zwischen Graffelwerk und Ganoven4

  • Buntes Treiben auf Tandelmärkten der Kaiserstadt.
  • Nicht nur 119 Jahre zurückgeblättert

Billiger! Billiger! Lautstark bieten und boten Standlerinnen und Standler auf Märkten allerhand Trödel feil. Und damals wie heute genossen die Tandler nicht immer den besten Ruf, konnte sich doch auf Nachfrage hinter den geraunten Worten "Verkäufer unbekannt" auch einmal gestohlene Ware verbergen... weiter




Baute den Justizpalast wieder auf: Ferdinand Malecki (1875-1943).  - © Foto: privat/Dr. G. Pixner

Quergelesen

Baustellenführung mit Ing. Malecki1

Eine Postkarte flatterte dem Geschichtsfeuilleton jüngst ins Haus, die zwar nur einige Zeilen von Dr. Brigitte Pixner, Wien 13, enthielt, doch diese hatten es in sich. Den Bericht über den Wiener Justizpalast in der vorigen Ausgabe fand die Zeitreisende "sehr interessant", war sie doch selbst in diesem Gebäude "einige Zeit . . . Rechtspraktikantin"... weiter




Der Mormone Joseph Smith spricht zu Ureinwohnern. - © Lithogr. (Ausschnitt): H. R. Robinson, ca. 1840

Blattmachen anno 1838

Wie man Indianer-Häuptling wird15

Rückt der Blattschluss näher, geht es in Redaktionen hektisch zu, heute wie vor 180 Jahren. Hier muss gekürzt, dort eine wichtige Meldung untergebracht oder umgeschrieben werden. Dass dabei Schnitzer passieren, gilt anno 2018 - leider! - ebenso wie 1838. Damals werkte "WZ"-(Haupt-)Redakteur Joseph Carl Bernard (ca... weiter




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