• 20. Februar 2019

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Den richtigen Riecher . . .



Übersichtskarte der habsburgischen Länder 1477, ganz im Westen die Vorlande (Quelle: F. W. Putzger, Hist. Schul-Atlas, 1935).

Vorderösterreich

Schwanzfeder des Kaiseradlers2

  • Freiburg im Breisgau war einst österreichisch.
  • Habsburger Albrecht VI. stiftete die dortige Uni.

Es waren einmal "schöne, lustige, wolgelegene und nutzbare lande", die - so urteilte ein habsburgischer Beamter 1565 - "ain zimblich schön fürstentumb wol und stattlich" dargestellt hätten. Wenn sie nur "alle bei und aneinander gelegen" wären . . . Stattdessen wirkten die verstreuten Flecken ganz im Westen des Reichs... weiter




Das kräftige Rot , in das Baum das Reich der Fee Glinda tauchte, wurde auch politisch gedeutet (Bild aus: L. F. Baum, "The Wonderful ...", 1900). - © Baum, L. Frank (Lyman Frank), 18

Der Zauberer von Oz

Wirbel um gefärbte Märchenwelt1

  • Seit 1900 eckt Frank Baum mit Oz-Saga auch an.
  • Farbkino machte Änderungen nötig.

Einen ganz besonderen Nebenpfad beschritt Gerhard Toifl, Wien 17, bei seinen Recherchen zu einer Karte, die auf Seite IV der September-Zeitreisen präsentiert wurde. Der Weg führt vom Märchenland Oz nach Wien und - indirekt - Venedig. Dazu später mehr. Besagter Plan zeigt das Zauberreich Oz und umliegende Gebiete... weiter




- © WZ-Faksimile: M. Szalapek

Fundstück

Der Kaninchen-Zerreißer

Für 20 Kreuzer konnte man die Kunststücke des Magiers Professor Levieux Galeuchet von den billigen Plätzen auf den Galerien des Wiener Musikvereinssaales (damals noch bei den Tuchlauben) bestaunen. Da der Zauberer immer wieder ins Publikum zu gehen und seine Tricks mitten unter den Leuten auszuführen pflegte... weiter




Eine Ansichtskarte zeigt die Floridsdorfer Lokomotivfabrik (l.); im grauen Alltag hantierten Arbeiter mit gefährlichen Maschinen, hierzulande ebenso wie auf der rechts abgebildeten britischen Illustration. - Bilder (Archiv): Ansichtskarte; Sammelbild.

Eisenbahnen aus Alt-Wien

Die Loks aus der Knochenmühle1

  • Das Waisenkind Georg Sigl wurde Großindustrieller.
  • Den Bahnbetrieb der Monarchie brachte er ab ca. 1850 auf Schiene.
  • Zu Frage 1 der Nro. 388.

Die ""Banamühl’" hat jeder kennt und gewusst, wo sie ist." Der Dreher Friedrich Berger, der in den 1940er-Jahren in der Floridsdorfer Lokomotivfabrik eine Stellung fand, erinnert sich an seinen Arbeitsplatz. "Bana" ist ein Dialektbegriff für "Gebeine", die "Banamühl’" also die Knochenmühle. Ein solcher Betrieb, der v.a... weiter




"Hätt’ er gelernt was Rechtes , müsst er nicht schreiben Bücher." So urteilte sein Onkel über Harry Heine (1797- 1856), der nicht zum Kaufmann taugte. Porträt: C. W. Quinell/Postkarte (Archiv).

Heinrich Heine

Düsseldorfs geschmähter Spötter3

  • Heinrich Heine wurde weit über seinen Tod 1856 hinaus angefeindet.
  • Seinen Humor verlor er auch nach jahrelangem Siechtum nicht.

"Die deutschen Censoren ------------- ---------- ----------- ---------- Dummköpfe -------- -------- ------- ------ --------" Mit diesen Zeilen machte sich jener Mann über die Zensur lustig, auf dessen Spur sich die Gemeine anlässlich der Orchidee der Nro. 388 begab: Heinrich Heine... weiter




Gemalte Idylle - drinnen die von ihrer Oma betreute Enkelin mit geschenkter Puppe, draußen vorm Zimmer mit Lichterbaum neugierige Rehe. (Links: Ausschnitt eines Gemäldes von Walter MacEwen, 1860-1943, Wiedergabe nach "Meister der Farbe", 5. Jg., Leipzig 1908. Rechts: Alte Post- bzw. Ansichtskarte (um 1900?).

Aus Großmutters Nachlass

Waldweihnacht - gab’s die jemals?7

  • Was Postkarten, Bilder und Skizzen von einst erzählen.
  • Nicht nur 131 Jahre zurückgeblättert.

Rehe im Schnee vor dem Forsthaus, hinter dessen Fenster ein Christbaum erstrahlt - ist das nicht purer Kitsch? Die ganz rechts abgebildete Postkarte (nach modernen Begriffen eine Ansichtskarte) dürfte jedenfalls zu k.u.k. Zeiten etlichen Leuten gefallen haben... weiter




Quergelesen

Pfundnase schlägt Umurkennase1

Als das Wort "U(n)murke" in den Oktober-Zeitreisen fiel, erinnerte sich Gesandter i.R. Dr. Josef Litschauer, Wien 10, "ganz genau, dass ich von Kindheit an diesen Ausdruck von meiner Mutter hörte". Wie berichtet, bezeichnet man damit im Wienerischen eine Gurke... weiter




K.u.k. Beamter mit "WZ". (Quelle: "Wr. Bilder", 1898. Repro/Kol.: Ph. Aufner)

Kraut und Rüben

Umbruch 1918 in der Bäckerstraße4

Mehr als zwei Jahrhunderte war unser Blatt die Chronistin einer europäischen Großmacht. Als 1918 von einem Tag auf den anderen etwa sieben Achtel der Monarchie wegfielen und nur mehr die kleine Republik (Deutsch-)Österreich mit einem "Wasserkopf" als Hauptstadt übrig blieb, musste das auch für die "Wiener Zeitung" Folgen haben... weiter




Der Ringplatz im Herzen von Czernowitz, hier wohl um das Jahr 1900, sieht heute noch ähnlich aus. (Bild: Zeitgenössische Ansichtskarte/Archiv)

Blick in die Hauptstadt der Bukowina

Per Eilzug in die k.u.k. Kulturoase5

  • Ein Besuch im altösterreichischen Czernowitz.
  • Paul Celan und Rose Ausländer stammen aus der Stadt am Pruth.

Prächtig liegt die Stadt auf ragender Höhe. Wer da einfährt, dem ist seltsam zu Muthe: er ist plötzlich wieder im Westen, wo Bildung, Gesittung und weißes Tischzeug zu finden." So schilderte Karl Emil Franzos anno 1875 im Stil der Zeit das Ende einer Bahnfahrt von Wien nach Czernowitz, "dies blühende Stücklein Europa"... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung