• 18. Dezember 2018

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Schlagwortsuche

Am 14. Oktober kam es wegen einer Ausweiskontrolle im Josef-Strauß-Park zu einem größeren Polizei-Einsatz. Rassismusvorwürfe streitet die Pressetelle ab. - © ORF, Screenshot

Racial Profiling

Debatte um Polizeikontrollen flammt erneut auf66

  • Die Rassismusvorwürfe werden intern geprüft. Nun wirft die Rechtfertigung der Wiener Polizei weitere Fragen auf.

Am 14. Oktober sorgte eine Amtshandlung im Josef-Strauß-Park im siebenten Wiener Gemeindebezirk für Schlagzeilen. Eine Gruppe junger Männer wurde von Polizeibeamten aufgefordert, sich auszuweisen. Die Polizei sprach von Schwerpunktkontrollen, die Betroffenen – alle dunkelhäutig – werfen den Beamten Rassismus und "Racial Profiling" vor... weiter




In diesem Gartenpavillon saß der Rapper T-Ser mit seinen Freunden beim Arbeitstreffen im Park. Er ist von allen Seiten einsichtig. Für die  Polizeibeamten war das Treffen verdächtig. - © Romar FerryInterview

Alltagsrassismus

"In Österreich bin ich das Objekt der Bedrohung"132

  • Schwarze Österreicher erleben Ausweiskontrollen als Alltagsrassismus. Ein Interview mit dem Rapper T-Ser.

Am Sonntag sitzen sechs junge Männer im Franz Josef Park bei der Kaiserstraße im 7. Wiener Gemeindebezirk. In der Vormittagssonne machen sie es sich in einem Gartenpavillon bequem, packen ihre Laptops aus, reden, lachen, arbeiten. Eigentlich nichts Besonderes... weiter




Die Beamten wurden im Park auf eine Gruppe Jugendlicher aufmerksam, heißt es bei der LPD Wien. Der Wiener Rapper "T-Ser" postete Videos der Amtshandlung im Internet mit dem Hashtag #nichtmituns. - © Screenshot, Instagram @t_ser_official

Polizeikontrollen

Rassismusvorwürfe gegen Wiener Polizei199

  • Bei einer polizeilichen Amtshandlung in einem Park wurden mehrere dunkelhäutige Personen zu Ausweiskontrollen aufgefordert. Der österreichische Rapper S-Ter wirft den Beamten nun Rassismus vor.

Eine Gruppe rund um den österreichischen Rapper T-Ser beschloss ihr Arbeitsmeeting an jenem sonnigen Sonntagvormittag in einen Park zu verlegen. Als die jungen Männer von Streifenpolizisten aufgefordert wurden, sich auszuweisen, nahmen sie die "Begegnung" mit dem Handy auf... weiter




Sportlerin Osakue vor dem Spital, in dem sie behandelt wurde. - © ap

Rassismus

Wilder Westen im Süden4

  • In Italien häufen sich brutale Übergriffe auf Ausländer und dunkelhäutige Italiener.

Rom. Zehn Monate lang war Daisy Osakue nicht in Italien. Die Diskuswerferin, die ab 9. August an der Leichtathletik-EM teilnehmen will, studiert Rechtswissenschaften in Texas. Seit ein paar Wochen ist sie zurück in Turin und bereitet sich auf den Wettbewerb in Berlin vor... weiter




Die 23-jährige Diskuswerferin Daisy Osakue, deren Eltern seit 24 Jahren in Italien leben, wurde von einem vorbeifahrenden Auto mit Eiern beworfen. Sie wurde an einem Auge verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. - © APAweb/AP/ANSA, Alessandro Di Marco

Rassismus

Italiens Premier telefonierte mit Opfer von rassistischem Angriff2

  • Solidarität mit verletzter farbigen Diskuswerferin.

Rom. Der italienische Premier Giuseppe Conte hat während seines Besuchs in Washington bei US-Präsidenten Donald Trump mit der farbigen Diskuswerferin Daisy Osakue telefoniert, die in der Nacht auf Montag in Moncalieri bei Turin zum Opfer einer rassistischen Attacke gefallen ist... weiter




Vom Fußball-Weltmeister zum Politikum: Nach Özils Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft ist auf Twitter eine Rassismus-Debatte entfacht. - © APA web / dpa, Uwe Anspach

Social Media

Auf #metoo-Debatte folgt #metwo-Rassismusdebatte20

In Deutschland ist eine Debatte über Rassismus ausgebrochen. Auf Netzwerken wie Twitter teilen tausende User unter dem Hashtag #MeTwo ihre Erfahrungen mit Diskriminierung. Ausgelöst hat die Debatte der Austritt des Fußballers Mesut Özil aus der deutschen Nationalmannschaft... weiter




Auffälligkeiten gab es auch beim Zeitpunkt der Meldungen. Vor allem im Oktober, rund um den Zeitpunkt der Nationalratswahl, habe es Spitzen gegeben - ähnlich wie im Jahr davor, als der Bundespräsident gewählt wurde. - © APAweb/dpa, Fredrik von Erichsen

Rassismus

Zahl der gemeldeten Vorfälle gegen Muslime deutlich gestiegen13

  • Laut dem von Dokustelle präsentierten Report für 2017, machten Übergriffe auf Frauen 98 Prozent der Fälle aus.

Wien. Immer mehr rassistische Vorfälle gegen Muslime werden gemeldet. Die Dokumentationsstelle Islamfeindlichkeit registrierte im vergangenen Jahr insgesamt 309 Angriffe, wie Beschimpfungen und Beschmierungen. Auch die Zahl der Hasspostings im Internet steige, berichteten Vertreter der Organisation am Dienstag in einer Pressekonferenz... weiter




Besonders gegen Geflüchtete und Muslime richtet sich der von der Anti-Rassismusstelle Zara beobachtete Hass im Netz. - © APAweb / AP, Boris Grdanoski

Zara-Report

Rassistische Grundhaltung macht sich breit17

  • Die Zahl der rassistischen Übergriffe ist auf dem Höchststand, warnt Zara und fordert die Regierung zu Maßnahmen auf.

Wien. Rassistische Vorfälle haben neuerlich zugenommen, besonders im Internet, zeigt der Jahres-Report von ZARA. Mittlerweile scheine sich "eine Art rassistischer Grundkonsens breitgemacht zu haben", konstatierte Geschäftsführerin Claudia Schäfer bei der Präsentation am Mittwoch... weiter




"Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt", steht auf dem 16 Meter hohen Obelisk des Künstlers Olu Oguibe. Es steht im Kasseler Stadtzentrum. - © Michael Nast

Diffamierung

AfD nennt Denkmal von nigerianischem Künstler "entstellte Kunst"12

  • Kassel stellte Obelisk von Olu Oguibe für die diesjährige Documenta auf. Es erinnert an die 60 Millionen Menschen auf der Flucht.

Kassel. Im Zusammenhang mit dem Ankauf eines Kunstwerks der diesjährigen Documenta durch die Stadt Kassel hat ein Stadtverordneter der AfD von "entstellter Kunst" gesprochen. Dies berichtete die Zeitung "Hessische Niedersächsische Allgemeine" am Donnerstag... weiter




Rechtsextremismus

Weiter Angriffe auf Asylunterkünfte in Deutschland6

  • Bundeskriminalamt: Im laufenden Jahr bisher landesweit 665 Straftaten gezählt.

Wiesbaden. Trotz stark zurückgegangener Flüchtlingszahlen sind Asylunterkünfte weiterhin oft Ziel rechter Angriffe in Deutschland. Im laufenden Jahr seien bisher deutschlandweit 665 Straftaten gezählt worden, die sich gegen Asylunterkünfte richteten, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) am Dienstag in Wiesbaden mit... weiter




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