• 27. Mai 2018

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Literatur

Philosophisches Vexierbild3

  • Nobelpreisträger J.M. Coetzee überzeugt mit seinem zweiten Jesus-Roman: ein Alterswerk von erfrischender Eigenheit.

Mit dem Alterswerk ist das so eine Sache. Manche Autoren werden in der Spätphase ihres Schreibens eher belanglos oder peinlich (siehe Günter Grass oder Martin Walser), andere gerieren sich als elitäre Künder (so der "Fortführer" Botho Strauß), manche legen ihre größten Werke vor (der selige Fontane etwa), und wieder andere beschließen... weiter




Seine Protagonisten schillern von innen: René Freund. - © Monika Löff

Literatur

Zeit für Helden4

  • In seiner neuen, mitreißenden Roadnovel "Ans Meer" schickt der österreichische Schriftsteller René Freund acht Personen und einen Hasen auf eine abenteuerliche Reise.

Das Leben ist kurz. Das Leben ist grausam und unerbittlich. Das Leben ist kostbar. Das Leben braucht keine hundert Jahre, um stattzufinden - manchmal reicht eine Minute. Der neue Roman von René Freund macht Hunger aufs Leben und Butterbrezeln. "Ans Meer"! "Es ist mein Weg... weiter




Nicht zu stoppen: Martin Walser, Jahrgang 1927. - © Ullsteinbild/Ulrich Baumgarten

Literatur

Wider den Zeitgeist9

  • Martin Walser legt in seinem neuen Roman eine ironische und zugleich schonungslos ehrliche Beichte ab. Ein Kolloquienband schärft das Profil des Autors nach.

Martin Walser ist, selbst im 90. Lebensjahr, nicht zu stoppen: Nun ist er sogar unter die Blogger gegangen! Zumindest fiktional, denn sein neuer Roman "Gar alles" ist vorgeblich ein Weblog, den sein fiktionaler Protagonist Justus Mall beginnt, um so "Briefe an eine unbekannte Geliebte" zu schicken, wie der Untertitel verrät... weiter




Literatur

Der vergiftete Brunnen

  • Julia Schochs sezierend-analytischer Roman "Schöne Seelen und Komplizen".

"Das war die große Freude beim Schreiben, dass man jedem Gerechtigkeit widerfahren lassen konnte", erklärte Julia Schoch kürzlich über ihren neuen Roman "Schöne Seelen und Komplizen". 16 Schüler eines Elitegymnasiums im Potsdam der Vorwendezeit stehen im Mittelpunkt der zweigeteilten Handlung... weiter




Literatur

Krasse Klischees1

  • "Schwarz und weiß" - ein Roman voller Gegensätze von Irene Dische.

Selten ist ein Titel so aussagekräftig wie beim opulenten Epos "Schwarz und Weiß" der meist in Berlin lebenden US-Autorin Irene Dische. Sie erzählt die unkonventionelle Liebesgeschichte zwischen einem ungebildeten, dunkelhäutigen Mann aus Florida und der Tochter einer intellektuellen jüdischen Emigrantenfamilie aus New York... weiter




Bedrohtes architektonisches Erbe New Yorks: typische Brownstone-Townhouses. - © Mike Tauber / Getty Images

John Freeman GIll

Die Geister New Yorks3

  • US-Journalist John Freeman Gills besticht mit einer Liebeserklärung an das alte, untergegangene Manhattan und dessen Gebäude: "Die Fassadendiebe" - ein gelungenes Romandebüt.

Liebeserklärungen an New York gab es viele - und gibt es noch immer, wenn auch in geringerem Ausmaß, zumindest was Manhattan betrifft. Weil kaum noch New Yorker Autoren dort wohnen, da die Mieten, ganz zu schweigen von Eigentumswohnungen, unleistbar geworden sind... weiter




Gerhart Hauptmann im Garten seiner Villa Wiesenstein, um 1942. - © Ullsteinbild

Literatur

Ein undeutlicher Mann

  • Der deutsche Schriftsteller Hans Pleschinski würdigt seinen berühmten Zunftgenossen Gerhart Hauptmann mit dem ungewöhnlichen Roman "Wiesenstein".

Eine Zeitlang war er der wohl berühmteste Dichter in Deutschland, ein Mann von Stand und repräsentativem Auftreten, der seine Außenwirkung dann auch über seine äußere Erscheinung bezog, den bemerkenswerten Kopf und das prächtig abstehende, weiße Haupthaar. So stellt man sich einen Dichter und Denker vor, der es im Leben zu etwas gebracht hat... weiter




"Mein Stil ist nun einmal essayhaft": Heinrich Steinfest im elterlichen Garten in Wien. - © Jaschke

Literatur

Der Phantast1

  • Eine Frau, die sich selbst bestraft, ist die Heldin von Heinrich Steinfests neuem Roman "Die Büglerin". Der Autor spricht über sein Œuvre, seine Ängste und seine Wiener Wurzeln.

Tatsächlich - seine Hose hat Bügelfalten. Darauf haben Journalisten und Leser bei Heinrich Steinfest, dem Schöpfer des einarmigen Detektivs Cheng und wahrhaft phantastischer Romanwelten, neuerdings ein Auge. Denn die Protagonistin seines neuen Romans "Die Büglerin" ist eine Frau, die Bügeln zum Beruf macht - mehr als das: Bügeln zur Kunst erhebt... weiter




Literatur

Vaterlos3

  • Ein Roman über vier Generationen tschechischer Frauen im 20. Jahrhundert.

Lenka Horňáková-Civade wuchs in der Tschechoslowakei auf und lebt seit 1991 in Frankreich. "Das weiße Feld" ist ihr erster in französischer Sprache geschriebener Roman. Er erzählt die Geschichte von vier Generationen tschechischer Frauen im 20. Jahrhundert... weiter




Meister der historischen Miniatur: Goncourt-Preisträger Éric Vuillard. - © l Saget

Literatur

Szenen der Ergebung3

  • Der französische Schriftsteller Éric Vuillard leuchtet in seinem neuen Roman dunkle Episoden der deutschen und österreichischen Geschichte vor dem Zweiten Weltkrieg aus.

Vom letzten Weltwirtschaftsforum in Davos, dort, wo sich politische und wirtschaftliche Macht alljährlich im Jänner ein Stelldichein geben, wird vor allem ein Auftritt in Erinnerung bleiben: Donald Trump trifft die Vorstandsvorsitzenden europäischer Unternehmen, und diese huldigen dem US-Präsidenten in peinlich devoter Manier... weiter




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