• 20. Februar 2019

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Mutet den Lesern ihrer Romane viel zu: Hanya Yanagihara. - © Getty Images/David Levenson

Literatur

Macht und Moral21

  • Hanya Yanagihara führt in dem Roman "Das Volk der Bäume" die Abgründe eines Naturforschers.

Schon einmal bin ich Hanya Yanagihara "auf den Leim gegangen". Mit ihrem vielbesprochenen - genauso oft gerühmten wie verdammten - Roman "Ein wenig Leben" (Hanser, 2017) hatte mich die amerikanische Autorin voll erwischt. Wie zahlreiche andere Leser konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen... weiter




Fundamentale Kulturkritik: Eckhart Nickel. - © Jork Weismann

Literatur

Das Ende der Zivilisation2

  • Eckhart Nickel entwirft in seinem furiosen Roman "Hysteria" eine unheimliche Vision, wie der Mensch die Natur retten und sich dafür selbst abschaffen will.

Von der Zukunft haben die Aktivisten der "Rousseau-Husaren" eine sehr klare Vorstellung. In einem perfekt animierten Kurzfilm, immerhin für einen Oscar nominiert, sieht das so aus: Die Städte, die Menschen verschwinden nach und nach zugunsten einer sich wieder frei entfaltenden Natur, es bleibt nur noch Landschaft statt Zivilisation... weiter




Literatur

Tabulose Familien-Geschichte der anderen Art

  • Der neue Roman des Pariser Autors Hervé Le Tellier.

Mit zwölf Jahren merkte Hervé Le Tellier, dass er ein Monster war. Seine Mutter rief ihn abends an, um ihm mitzuteilen, dass sie und sein Stiefvater sich verspäteten. Er merkte, dass er "ihr Verschwinden ohne Angst oder Trauer ins Auge gefasst" hatte... weiter




Traut und mutet dem Leser einiges zu: A. L. Kennedy, geboren in Dundee. - © Getty Images/Roberto Ricciuti

Literatur

A. L. Kennedy und die alte Geschichte von der ewigen Liebe

  • "Süßer Ernst", der neue Roman der schottischen Schriftstellerin.

Für die Liebe, an der wir, gerne auch in ihren unterschiedlichen Spielarten, teilhaben, braucht es keine Bildung, wohl aber gelegentlich eine Portion Einbildung, die dazu beiträgt, dass wir uns, eingesponnen in sehnsüchtige Illusionen, behaupten können... weiter




Stimme der Verletzten: Delphine de Vigan. - © Delphine Jouandeau

Literatur

Abgründe und Loyalitätskonflikte5

  • Die französische Schriftstellerin Delphine de Vigan schreibt leise, vielschichtig und eindringlich.

"Anfangs, als Théo noch zu klein war, um allein den Aufzug zu nehmen, kam sein Vater nach unten und erwartete ihn auf der anderen Seite der Glastür. Seine Eltern begegneten sich nicht, sie sahen sich nicht an, jeder blieb auf seiner Seite der gläsernen Grenze... weiter




Adriana Altaras: "Es gibt nichts Schöneres als Musik." - © gene_glover

Literatur

Eine Vergangenheit, die nicht vergeht

  • Adriana Altaras stellt in "Die jüdische Souffleuse" einmal mehr die Romantauglichkeit ihres Lebens unter Beweis.

Adriana Altaras besitzt die besondere Gabe, das Lustige im Tragischen zu wittern und Schwierigkeiten mit Leichtsinn zu kontern. Schon in ihrem 2012 erschienenen Debüt "Titos Brille", das sie schlagartig bekannt machte, erzählte sie von den Verheerungen des 20. Jahrhunderts, ohne dabei die absurden Seiten des Lebens außer Acht zu lassen... weiter




Autor von Krimis, Drehbüchern, Theaterstücken und Lyrik: Friedrich Ani. - © dpa/picturedesk.com/Uwe Zucchi

Literatur

Bücher aktuell1

Friedrich Ani, Jg. 1959, wohnhaft in München, über dessen Bücher wir an dieser Stelle schon einige Male berichtet haben, ist vor allem als Krimiautor bekannt geworden, was seinen spezifischen Talenten aber nur bedingt gerecht wird. Ani konnte schon immer mehr; er hat Drehbücher, Hörspiele und Theaterstücke geschrieben... weiter




Michel Houellebecq: "Muss man wirklich so deutlich werden?" - Antwort: "Offenbar ja" - © Thierry Ehrmann

Literatur

Auf den Spuren von Thomas Bernhard103

  • Michel Houellebecq hat mit "Serotonin" einen großen Roman über die Liebe im 21. Jahrhundert geschrieben.

Wenn Michel Houellebecq ein Buch "Serotonin" nennt, glaubt man zu wissen, was einen erwartet. Doch schnell stellt man fest: weit gefehlt. Denn die erste Überraschung ist der Stil. Houellebecq schreibt in seinem neuen Roman Sätze, die endlos, chaotisch, erschütternd wirken - und die vermuten lassen, er habe zwischen seinem letzten Roman... weiter




Alexa Hennig von Lange, Jahrgang 1973, zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellerinnen ihrer Generation. - © ullstein bild - Schleyer

Literatur

Ehegeschichten und Coming-of-Age-Dramen

  • Die deutsche Schriftstellerin Alexa Hennig von Lange und ihr Familienroman "Kampfsterne".

Dass das Ganze um das Jahr 1985 spielt, merkt man daran, dass Smartphones noch Science-Fiction waren und natürlich auch, weil auf Seite 62 davon die Rede ist, dass Boris Becker neulich in Wimbledon triumphierte. Die Achtziger Jahre also, verschrien als das langweiligste Jahrzehnt der Bundesrepublik Deutschland... weiter




Literatur

Lebensläufe, die in die Erde sickern1

  • Andrea Winklers aktueller Roman "Die Frau auf meiner Schulter"

"Verlassen Sie für einen Nachmittag Ihr Zimmer, Ihren Garten, wenn Sie auch ganz daran gewöhnt sind, alles Leben von dort zu schöpfen, wo Sie sind. Was für eine unerhörte Quelle, solche Genügsamkeit, solcher Verzicht! Und doch - wie schön ist es, von anderswo daran erinnert zu werden, wie alles schweben kann... weiter




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