• 21. September 2018

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Literatur

Ein Haus als Mikrokosmos4

  • Über das gelungene Romandebüt von Doris Fleischmann.

Es ist ein schmaler Band, das Romandebüt der in Wien lebenden Autorin Doris Fleischmann: "Alles, was bleibt oder Ein Haus in Wien" lautet der Titel, in dem leise Wehmut anklingt. Mehrere (fiktive) Existenzen werden präsentiert - die Bewohner besagten Hauses... weiter




Literatur

Unterwegs auf der Wehmutsbahn1

  • Die deutsche Autorin Anne Reinecke besticht mit ihrem fein-ironischen Romandebüt "Leinsee", das vom Künstlerbetrieb erzählt - und von einer ungewöhnlichen Liebe.

Kunst und Künstlern, gerne auch Literaten und Literaturkritikern, trauen wir, die wir uns für Normalsterbliche, ohne Anspruch auf Nachruhm, halten müssen, noch immer nicht so recht über den Weg. Das liegt wohl vor allem am Betrieb, in dem die Künste, die nicht immer schöne Künste sind, zelebriert werden; etwas Bemühtes... weiter




Roman

Eine Frau in einer Männerdomäne1

  • Petra Durst-Benning beschreibt in "Die Fotografin" die deutsche ländliche Gesellschaft kurz nach der Jahrhundertwende.

Minna Reventlow hat es nie gegeben - sie kann aber als prototypische Figur für eine starke Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts herhalten. Denn Petra Durst-Benning lässt die Pastorentochter ihre Leidenschaft für die Fotografie in einer Zeit ausleben, in der das Metier von Männern dominiert wurde... weiter




Viel Raum für das Unausgesprochene: Saskia Hennig von Lange. - © Stefan Freund

Literatur

Sisyphos reloaded1

  • Die deutsche Schriftstellerin Saskia Hennig von Lange schickt eine beschädigte Figur auf Selbsterkundung - und betreibtdabei ein ausgeklügeltes Spiel mit der Fiktion.

"Jetzt sitzt er hier und würde doch lieber woanders sitzen". Das Drama der menschlichen Existenz, komprimiert in einem ersten Satz. Man kann dabei an den zu Tode zitierten Blaise Pascal denken, der meinte, das ganze Unglück des Menschen rühre allein daher, dass er nicht ruhig in einem Zimmer bleiben könne... weiter




Literatur

Ostblockjugend

  • Bianca Bellovás Roman "Am See".

Nami wächst bei seinen Großeltern in einem Fischerdorf auf, an einem verseuchten Industriesee irgendwo im Ostblock. Nach dem Baden müssen sich die Kinder übergeben, alle haben Ekzeme - und dann wird ein Kind mit einem dritten Arm geboren. Namis Großeltern und die meisten anderen Bewohner trinken zu viel... weiter




Literatur

Gestürztes Denkmal5

  • Anthony McCartens Roman über das Beatnik-Idol Jack Kerouac.

Was passiert mit Helden, wenn sie nicht mehr gebraucht werden? Seinerzeit riss Jack Kerouac mit seinem Roman "On the Road" (1957) die moralischen Strukturen der amerikanischen Gesellschaft nieder. Der Bestseller prägte das Lebensgefühl einer ganzen Generation und gilt als Meilenstein der Beatnik-Bewegung... weiter




Fabulierlust, ironisch auf die Spitze getrieben: Michael Köhlmeier. - © Irene Prugger

Literatur

Verirrungen und Verwirrungen2

  • Michael Köhlmeier konfrontiert uns in einer verschlungenen Familiengeschichte mit den großen Fragen zur menschlichen Existenz.

"Wer sich in Familie begibt, kommt darin um", behauptete der Schriftsteller Heimito von Doderer. So schlimm steht es zwar nicht um die Familie Lenobel aus Michael Köhlmeiers neuem Roman, aber zum Verrücktwerden reicht es. Oder zumindest dazu, für verrückt gehalten zu werden... weiter




Karl Stauffer-Bern, Bildnis Lydia Welti-Escher, 1886. Kunsthaus Zürich, Leihgabe der Gottfried Keller-Stiftung, Bundesamt für Kultur, Bern, 1941. - © Kunsthaus Zürich

Literatur

Sehnsucht nach dem Schönen4

  • Schriftsteller haben es gut: Sie können aus dem Vollen schöpfen, im Schönen wie im Schrecklichen. Denn die unglaublichsten Geschichten schreibt das Leben selbst, wie ein historischer Roman von Lukas Hartmann zeigt.

Die reale Vorlage zu Lukas Hartmanns Roman "Ein Bild von Lydia" bildet eine Schweizer Tragödie. Hartmann erzählt das Drama der Lydia Welti-Escher (1858- 1891), Tochter des Schweizer Eisenbahnkönigs Alfred Escher und Ehefrau des Bundesrat-Sohnes Emil Welti... weiter




Literatur

Dubliner Jugend

  • Ganz nah am Leser: der leise Debütroman des Iren Karl Geary.

Das Auffälligste an dem leisen Debütroman des gebürtigen Dubliners Karl Geary, ist, dass "Montpelier Parade" in der intimen zweiten Person Singular erzählt ist; der Erzähler ist so ganz nah am Leser. Der Titel verweist auf eine Straße im gutbürgerlichen Dublin - für den 16-jährigen Sonny... weiter




Literatur

Ostdeutsche Hinterlassenschaften2

  • Rolf Schneiders Roman "Ebereschenfeuer".

Schon immer hatte der ostdeutsche Schriftsteller Rolf Schneider ein Faible für Wien und die österreichische Kultur. Seinen neuen Roman, "Ebereschenfeuer", lässt er in Innsbruck beginnen und teilweise in Wien spielen. Dort lebt seine Protagonistin, die in Tirol Professorin für Kunstgeschichte war und nun von einer Erbschaft überrascht wird... weiter




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