• 16. November 2018

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Literatur

Seelenfänger2

  • Ein mythensatter Psychothriller: "Der Vogelgott" von Susanne Röckel

Konrad Weyde ist ein gestrenger Vater - und Vogelkundler aus Passion. Sagenumwobene Greifvögel locken ihn in ein unheimliches, ex-koloniales Afrika mit martialischer Ethnie. Das Jagdfieber des Präparators ist entfacht, als er des mythischen Riesenvogels ansichtig wird. Das gibt Probleme, wird der Greif doch in barbarischen Kulten als Gott verehrt... weiter




Literatur

Bilder des Terrors

  • Frederika Amalia Finkelstein erzählt vom "Überleben" nach den Pariser Anschlägen vom November 2015.

"Ein Gesicht entspricht einem Körper; das mag selbstverständlich sein, ja, aber ich schwöre Ihnen, dass auf diesem Foto die Vorstellung dessen, was Menschsein bedeutet, unklar ist, und die Idee eines Kopfes pro Körper ist es ebenso." Ein Foto von den Toten im Konzertsaal Bataclan nach den Anschlägen vom 13... weiter




Buchstäblich ein Welt-Autor: Der kanadische Schriftsteller Michael Ondaatje. - © Ulf Andersen/Gamma-Rapho via Getty Images

Literatur

Das Wesentliche liegt im Dunklen

  • Michael Ondaatjes Roman "Kriegslicht" schildert das London der Nachkriegsjahre als geisterhafte Schattenwelt.

England, kurz nach Kriegsende: Die Eltern eröffnen dem (in der Ich-Form erzählenden) 14-jährigen Nathaniel und seiner etwas älteren Schwester Rachel, sie müssten wegen eines beruflichen Einsatzes des Vaters für ungefähr ein Jahr nach Singapur. Sie lassen die Kinder in London in der Obhut eines Mannes zurück... weiter




Literatur

Letzter Frühling eines Poeten6

  • Der deutsche Autor und Kritiker Volker Hage beschäftigt sich in seinem neuen Roman, "Des Lebens fünfter Akt", mit Arthur Schnitzler und dessen Frauenquartett.

Der tragische Tod der noch nicht einmal neunzehnjährigen Lili Schnitzer am 26. Juli 1928 ist Ausgangspunkt eines Schnitzler-Romans über die letzten drei Lebensjahre des Wiener Dichters, der am 21. Oktober 1931 starb. Die aufgeweckte, frühreife Lili, die einst Vätern, welche die Familie verlassen, den Galgen empfahl... weiter




Bunte Sprachkraft: Amaryllis Sommerer. - © Paul Feuersänger

Literatur

Hippiefrauen und ihre Vampire1

  • Spannender Roman und farbenprächtige Sozialstudie einer besonderen Zeit: "Lieblinge der Götter" von Amaryllis Sommerer.

Kleider sind in diesem Roman nicht einfach rot oder grün, sondern kirschenrot und algengrün; dass die Schriftstellerin Amaryllis Sommerer aus der Filmbranche kommt, ist ihren bildreichen Geschichten anzumerken. Auch ihr neuester Wurf, "Lieblinge der Götter", profitiert von der Kraft ihrer bunten Sprache... weiter




Literatur

Eine Ehe retten

  • "Liebe ist die beste Therapie" von John Jay Osborn.

Der US-amerikanische Anwalt, Jus-Professor und Autor John Jay Osborn hat mit seinem Roman "Liebe ist die beste Therapie" ein Kammerspiel vorgelegt, das so ähnlich überall auf der Welt, wo Menschen aus der gehobenen Mittelschicht sich einer Paartherapie unterziehen, spielen könnte. Steve und Charlotte haben sich entfremdet... weiter




Literatur

Lektionen der Finsternis

  • Auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises: Gerhard Jägers Roman "All die Nacht über uns".

Sie beginnt um 19 Uhr, jene Nacht, die ein Soldat mit Schießbefehl an einer nicht näher bezeichneten Grenze durchwacht - allein, mit dem Gewehr als einzigem "Gefährten". Es repräsentiert nun nicht mehr bloß "eine Art Berufsfolklore", sondern "eine reale Möglichkeit". Denn die Lage hat sich geändert; die Menschen - u.a... weiter




Dramatiker, Übersetzer, nun auch Prosaautor: Davit Gabunia. - © CC

Literatur

Der gelackmeierte Voyeur1

  • Der Roman "Farben der Nacht" des jungen Georgiers Davit Gabunia spielt mitten im heißen Tifliser Revolutionssommer des Jahres 2012.

In Tiflis sind die Nächte heiß im Sommer 2012. Der junge Surab verbringt, seit er arbeitslos geworden ist, die Tage und Nächte gelangweilt in seiner Wohnung. Seine Frau Tina hat noch eine Arbeitsstelle und sorgt für das Familieneinkommen, die beiden Kinder sind vorübergehend bei der Großmutter auf dem Land untergebracht... weiter




"Am Ende bleibt allein das Meer in seiner endlosen Bewegung." - © Robert Bressani

Literatur

Unendliche Gleichgültigkeit2

  • Karl-Heinz Otts neuer, mit feinem Humor versehener Roman ist eine Festschrift auf das Meer - und bietet eine direkt vor unseren Augen liegende Wahrheit an.

Die Frage "Wer bin ich?" ist irgendwie nicht aus unseren Köpfen zu bekommen; die eigene Existenz bleibt ein Rätsel, auch für Zeitgenossen, die ihre Befindlichkeiten gern in Klarsichtfolien mit sich herumführen. Dass sich die Frage überhaupt stellt, hängt mit unserer intellektuellen Grundausstattung zusammen, die, unabhängig von Auffassungsgabe... weiter




Literatur

Verlust der Selbstständigkeit

  • Peter Härtlings erschütterndes Abschiedswerk "Der Gedankenspieler".

"Er schloss die Augen, hörte in sich hinein und spürte die Leere wieder, die Gleichgültigkeit. So könnte ich anfangen zu sterben, sagte er und fügte hinzu: Ich bin müde." Diese durchaus autobiografisch anmutenden Sätze hat Peter Härtling Johannes Wenger in den Mund gelegt - Hauptfigur in seinem letzten Roman, "Der Gedankenspieler"... weiter




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