• 14. November 2018

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Literatur

Momentaufnahmen der Angst

  • Geht unter die Haut: Hans Joachim Schädlichs Roman "Felix und Felka".

"Inmitten der zusammengestürzten Welt - menschliche Skelette mit Musikinstrumenten. Der Tod spielt Trompete. Felix erwacht. Er schwitzt. Er zittert." Sätze, die wie Nadelstiche unter die Haut gehen und beinahe ähnliche Schmerzen bei der Lektüre bereiten... weiter




Verlass auf eine kraftvolle Erzählsprache: Christoph Hein. - © ullstein bild/Brigitte Friedrich

Literatur

Verbotene Liebe in DDR-Zeiten2

  • Der deutsche Autor Christoph Hein legt einen spannenden Roman über die Zerstörung aller Hoffnungen auf einen Sozialismus ohne Repression vor.

Früher stellten sie die Mehrzahl unter den Literaten, heute gibt es sie kaum noch: die Erzähler. Zumindest nicht in der deutschsprachigen Literatur. Gemeint sind Schriftsteller, die eine Geschichte erzählen können, ganz konventionell, mit einer zusammenhängenden und realistischen Handlung... weiter




Vielfach ausgezeichneter Autor: Guram Dotschanaschwili, 1939 in Tiflis geboren. - © Nata Sopromadse

Georgische Literatur

Die Verwandlung der Dinge5

  • Ein Klassiker aus Georgien, das heuer Gastland der Frankfurter Buchmesse ist: Guram Dotschanaschwilis Roman "Das erste Gewand" - ein Juwel der Erzählkunst.

Ein Flüchtling vermag, sofern er überlebt hat, viel zu erzählen. Vorausgesetzt, er will erzählen und findet die geeignete Sprache. Der Flüchtling, den der Dorfjunge Domenico in seinem Versteck im Wald aufstöbert, sprudelt über vor Redseligkeit. Vom Meer und von Schiffen, die unterzugehen drohen, erfährt Domenico da aus erster Hand... weiter




Literatur

Untergetaucht

  • Jennifer Egans Roman über die Unterwelt New Yorks in den 30er und 40er Jahren.

Jennifer Egan erhielt 2011 für ihren experimentellen, auch formal mutigen Roman "Der größere Teil der Welt" unter anderem den Pulitzer-Preis. In "Manhattan Beach", ihrem zweiten, konventionelleren Roman, taucht die US-Amerikanerin mit ihrer Protagonistin Anna Kerrigan in die Unterwelt New Yorks ab... weiter




Autorin, Lektorin, Übersetzerin: Lisa Halliday. - © Phil Soheili

Literatur

Leseköder für Voyeure

  • In ihrem Debütroman "Asymmetrie" beschreibt Lisa Halliday ihre Affäre mit Philip Roth - und kann doch so viel mehr.

Es sind die frühen Jahre des 21. Jahrhunderts. Ein Militärbündnis unter der Führung der USA okkupiert den Irak. Elfriede Jelinek ist der Literaturnobelpreis zugesprochen worden. Die Bostoner Red Sox überwinden einen vermeintlichen Fluch und gewinnen nach 86 Jahren wieder die World Series im Baseball... weiter




Literatur

Auf zwei Rädern den Kopf frei bekommen2

  • Allzu voraussehbar und mitunter oberlehrerhaft: Juli Zehs neuer Roman, "Neujahr".

2002 erhielt die Schriftstellerin Juli Zeh für ihren inzwischen in fast 30 Sprachen übersetzten Debütroman "Adler und Engel" den Deutschen Bücherpreis. Beinahe nebenbei hat sie einst das beste juristische Staatsexamen ihres Jahrgangs im Freistaat Sachsen abgelegt... weiter




Literatur

Männliche Gedankenirrwege2

  • Bernhard Strobels verwirbeltes Romandebüt "Im Vorgarten der Palme".

"Die Nachricht kam eines Morgens nicht lange nach der Geburt seiner Tochter." Mit diesem Satz beginnt Bernhard Strobels erster Roman. Sinnig wie stimmig lautet der Titel "Im Vorgarten der Palme". Denn die Handlung spielt sich rings um ein Haus ab, nicht mehr in der Stadt - und noch nicht ganz am Land... weiter




Wagt sich auf das gefährliche Terrain der Eltern-Biographie: Kristine Bilkau. - © Thorsten Kirves

Literatur

Genug gewartet

  • In ihrem zweiten Roman lässt die deutsche Autorin Kristine Bilkau eine Tochter der großen Liebe ihrer Mutter nachforschen - berührend, ohne Pathos.

Nach ihrem erfolgreichen Romandebüt "Die Glücklichen" (2015) hat Kristine Bilkau nun eine weitere Beziehungsgeschichte nachgelegt. Wieder geht es um die Frage, wie - und ob - sich Glück greifen lässt. Der Roman "Eine Liebe, in Gedanken" beginnt wie eine Mahnung... weiter




Roman

Ein Chagall-Roadmovie4

  • Susanne Falk: "Anatol studiert das Leben" oder was ein junger Mann für seine große Liebe auf sich nimmt.

Am Anfang fragt man sich, was das wohl werden wird mit diesem Anatol Neuendorff, dem offenbar leicht autistisch veranlagten Protagonisten von Susanne Falks neuem Roman. Als Enkel einer gefeierten Burgschauspielerin wächst er in Wien als eines von vier Kindern in einem von der Großmutter dominierten Haushalt auf und sucht zunächst vergeblich seinen... weiter




Bleibt mit seiner Prosa für Leser extrem herausfordernd: Thomas Stangl. - © picturedesk.com/A. Pawloff

Literatur

Fix ist nix1

  • Thomas Stangl erforscht in "Fremde Verwandtschaften", einmal mehr die menschliche Wahrnehmung.

Ein oberösterreichischer Architekt, der im Ruf eines Widerstandsgeists steht, obwohl er eigentlich nur "zu faul zum Katzbuckeln" ist, bereist mit einer Gruppe internationaler Architekten ein Land in Westafrika. In dessen Hauptstadt Belleville findet ein Kongress statt, auf dem Pläne für ein Studentenheim an der Universität präsentiert werden sollen... weiter




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