• 20. April 2018

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Kunst als Trost: Die Mosaiken des Mausoleums der Galla Placidia, Ravenna. - © AGF/Getty Images

Literatur

Mittler zwischen Dies- und Jenseits5

  • Die deutsche Schriftstellerin Esther Kinsky fasziniert mit ihrem sogenannten Geländeroman "Hain" - symbolstarke, hochpoetische Trauerprosa.

Mit "Hain" hat Esther Kinsky zweierlei Beachtenswertes geschafft: ein berührendes Buch über ihren vorzeitig verstorbenen Partner, wie auch einen der schönsten Prosabände dieses Jahres. Dass sie mit diesem außergewöhnlichen Buch zudem einen neuen Verleger gefunden hat, nämlich Suhrkamp, ist erfreulich... weiter




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Roman

Eine Arbeitslosenelegie14

  • Isabella Breier: "DesertLotusNest" - eine literarische und philosophische Odyssee als zynische Satire über unsere Leistungsgesellschaft.

Der fiktive Philosoph Antoine Bachsirad (1879 bis 1979) und seine "Odyssee"-Analysen sind der Dreh- und Angelpunkt für Isabella Breiers neuen Roman "DesertLotusNest", der sich auf drei Ebenen abspielt: Es gibt drei Hauptprotagonistinnen, die jede ihre ganz eigene Odysee erleben... weiter




Fotograf und Autor: Attila Bartis, 1968 in Marosvásárhely geboren, lebt auf Java und in Budapest. - © Ullsteinbild/Jürgen Bauer

Literatur

Der lange Weg zur Freiheit

  • Attila Bartis erzählt in seinem großen Roman "Das Ende" vom Leben im totalitären Ungarn - und von kleinen Fluchten ins Schwerelose.

Das Foto von der Teppichstange im Innenhof des Budapester Wohnblocks war sein erstes, das ihn über Fotografie nachdenken ließ. András hatte es 1960 als Kind nur gemacht, damit der Film voll würde; als er die Abzüge abholte, sah er, dass es das einzig gelungene war: Die Teppichstange "machte den Hof so trostlos... weiter




Literatur

Lebensselbstbeschreibung1

  • Andreas Maiers Roman "Die Universität", ein neuer Band seines autobiographischen Großprojekts.

Andreas Maier ist ein verlässlicher Schriftsteller. Ähnlich wie bei Wilhelm Genazino oder Martin Walser weiß man schon im Vornherein, was man von seinen Büchern zu erwarten hat. Das gilt erst recht für sein elfteiliges autobiographisches Projekt, das er seit acht Jahren mit einiger Chuzpe betreibt: Anstatt... weiter




Literatur

Die Enkel der Blumenkinder1

  • "Der gefährlichste Ort der Welt", Lindsey Lee Johnsons Roman über Kaliforniens Wohlstands-Jugendliche.

Sie haben einen großen Startvorteil, die Jugendlichen aus Mill Valley, dem verträumten Städtchen über der Bucht von San Francisco: Sie entstammen reichen Elternhäusern, besuchen eine gute Schule als Vorbereitung für ihre Studien, die Welt steht ihnen offen... weiter




Ernst Lothar (1890-1974) war u. a. Direktor des Theaters in der Josefstadt. - © Imagno/picturedesk.com

Literatur

Küsse inmitten der Trümmerwelt

  • Wieder aufgelegt: Der autobiographisch grundierte Roman "Die Rückkehr" des österreichischen Schriftstellers und Theatermanns Ernst Lothar. - Ein unseliges Konstrukt.

Die Wiederentdeckung von Ernst Lothar als Autor schreitet fort. Mit Nachhall hatte der 2016 wieder erschienene "Engel mit der Posaune" zum Auftakt geblasen. Sogar die Theaterversion wurde, neu gestaltet, dem Publikum abermals präsentiert. Nun folgt der Heimkehrer-Roman "Die Rückkehr"... weiter




Irisch-Italienische Herkunft: Anna Quindlen. - © Maria Krovatin

Literatur

"Irgendwann kennt man seinen Text"

  • Die amerikanische Schriftstellerin Anna Quindlen spielt das ewige Drama von Vergänglichkeit und Altersschmerz auf anrührende Weise durch.

Die amerikanische Autorin Anna Quindlen (Jg. 1952) beherrscht die Kunst, unterhaltsam zu schreiben, ohne dabei Anspruch und Wirklichkeit aus den Augen zu verlieren oder, noch störender, literarische Ambitionen zu pflegen, die der Selbstbestätigung dienen, dem Leser aber in der Regel wenig Freude machen... weiter




Erzählt von großen Dingen: Anna Baar. - © apa/Gert Eggenberger

Literatur

Wer das Leben verpasst1

  • In ihrem neuen Roman lässt die österreichische Schriftstellerin Anna Baar die Grenze zwischen Traum und Wahrheit bilderreich verschwimmen.

In ihrem neuen Buch, "Als ob sie träumend gingen", erzählt Anna Baar von großen Dingen: vom Krieg, der Liebe, vom Träumen, Hoffen und Scheitern. Wie in ihrem Debütroman "Die Farbe des Granatapfels" (2015) liegt der Schlüssel zur Handlung nicht in einer Person, sondern in der Sprache, mit der erzählt wird... weiter




Literatur

Niedere Stände und hohe Kultur1

  • Petra Hartliebs Roman "Wenn es Frühling wird in Wien".

Das Mieder zwickt, der Schuh drückt, doch der Anlass ist es wert: er ist so atem(be-)raubend wie der Aufputz. Jedenfalls für Marie, die zum ersten Mal das k.k. Hoftheater besucht. Man gibt "Das weite Land", ein Stück aus der Feder ihres Dienstherrn. Marie arbeitet als Kindermädchen bei Arthur Schnitzler... weiter




Norbert Gstrein wurde 1961 in Mils/Tirol geboren. Gustav Eckart

Literatur

Heimisch in der Kälte6

  • Der österreichische Schriftsteller Norbert Gstrein lässt einen Gletscherforscher an der Liebe und der Welt zweifeln.

Glaziologen haben es bekanntermaßen in erster Linie mit Schnee und Eis zu tun. Die "Gletscherkunde", wie sie ursprünglich hieß, ist ein interdisziplinäres Feld, das verschiedene Geo- und Biowissenschaften integriert. Und doch beschäftigt sich diese Wissenschaft vor allem mit einem: mit der Zeit in all ihren Ausformungen... weiter




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