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Schlagwortsuche

Den Finger auf die Unausweichlichkeit: Daniel Wisser. - © J. Zinner

Literatur

Wie das Tabu in die Sprache kommt10

  • Der aus Klagenfurt gebürtige Autor und Musiker Daniel Wisser hat mit "Königin der Berge" einen berührenden und unterhaltsamen Roman zum Thema Sterbehilfe vorgelegt, mit dem er für den Österreichischen Buchpreis nominiert ist. Eine Begegnung.

Als Mitglied des Ersten Wiener Heimorgelorchesters hat der Mann schon oft genug bewiesen, dass ihm der Schalk im Nacken sitzt. Erst zu Beginn dieses Jahres etwa sorgte der standesgemäß auf die Sprache als hier sehr gerne zentrales Rohmaterial verweisende Albumtitel "Die Letten werden die Esten sein" (nach vorangegangenen Hits wie... weiter




Textarbeit über Ahnensuche und Gewalt, Krieg und Terror in Russland: Sergej Lebedew. - © Brunner

Literatur

Eine Sprache für Unaussprechliches6

  • "Wenn ich nicht von ihnen erzähle, werden sie einfach verschwinden." Der russische Schriftsteller Sergej Lebedew arbeitet in seinem aktuellen Roman, "Kronos’ Kinder", seine deutschen Wurzeln auf. Keine Wohlfühlliteratur.

Es gibt Orte, die sind ein Mysterium. Für den kleinen Kirill ist der deutsche Friedhof in Moskau solch ein Ort. Jeden Samstag bittet seine Großmutter ihn, sie bei ihrem Gang auf den Friedhof zu begleiten. Und jede Woche geht Kirill mit, obwohl er sich insgeheim fragt: Was haben wir Russen bloß mit diesem rätselhaften Ort zu schaffen - mit seinen... weiter




- © Corbis/VCG via Getty Images

Literatur

Aufklärung, die vom Himmel fällt

  • Günter Wels beleuchtet in seinem Roman-Debüt "Edelweiß" die wenig bekannte Geschichte österreichischer Fallschirmagenten im Dienst der Alliierten und hinterfragt den Stellenwert von Moral, Idealismus und Verrat.

Etwa 150 Widerstandskämpfer hatten sich während des Zweiten Weltkrieges den Alliierten als Funk- und Fallschirmagenten zur Verfügung gestellt. Die meisten gerieten bei ihren gefährlichen Aktionen in die Fänge der Gestapo, wurden gefoltert, kamen in vielen Fällen zu Tode... weiter




Literatur

Seelenfänger2

  • Ein mythensatter Psychothriller: "Der Vogelgott" von Susanne Röckel

Konrad Weyde ist ein gestrenger Vater - und Vogelkundler aus Passion. Sagenumwobene Greifvögel locken ihn in ein unheimliches, ex-koloniales Afrika mit martialischer Ethnie. Das Jagdfieber des Präparators ist entfacht, als er des mythischen Riesenvogels ansichtig wird. Das gibt Probleme, wird der Greif doch in barbarischen Kulten als Gott verehrt... weiter




Literatur

Bilder des Terrors

  • Frederika Amalia Finkelstein erzählt vom "Überleben" nach den Pariser Anschlägen vom November 2015.

"Ein Gesicht entspricht einem Körper; das mag selbstverständlich sein, ja, aber ich schwöre Ihnen, dass auf diesem Foto die Vorstellung dessen, was Menschsein bedeutet, unklar ist, und die Idee eines Kopfes pro Körper ist es ebenso." Ein Foto von den Toten im Konzertsaal Bataclan nach den Anschlägen vom 13... weiter




Buchstäblich ein Welt-Autor: Der kanadische Schriftsteller Michael Ondaatje. - © Ulf Andersen/Gamma-Rapho via Getty Images

Literatur

Das Wesentliche liegt im Dunklen

  • Michael Ondaatjes Roman "Kriegslicht" schildert das London der Nachkriegsjahre als geisterhafte Schattenwelt.

England, kurz nach Kriegsende: Die Eltern eröffnen dem (in der Ich-Form erzählenden) 14-jährigen Nathaniel und seiner etwas älteren Schwester Rachel, sie müssten wegen eines beruflichen Einsatzes des Vaters für ungefähr ein Jahr nach Singapur. Sie lassen die Kinder in London in der Obhut eines Mannes zurück... weiter




Literatur

Letzter Frühling eines Poeten6

  • Der deutsche Autor und Kritiker Volker Hage beschäftigt sich in seinem neuen Roman, "Des Lebens fünfter Akt", mit Arthur Schnitzler und dessen Frauenquartett.

Der tragische Tod der noch nicht einmal neunzehnjährigen Lili Schnitzer am 26. Juli 1928 ist Ausgangspunkt eines Schnitzler-Romans über die letzten drei Lebensjahre des Wiener Dichters, der am 21. Oktober 1931 starb. Die aufgeweckte, frühreife Lili, die einst Vätern, welche die Familie verlassen, den Galgen empfahl... weiter




Bunte Sprachkraft: Amaryllis Sommerer. - © Paul Feuersänger

Literatur

Hippiefrauen und ihre Vampire1

  • Spannender Roman und farbenprächtige Sozialstudie einer besonderen Zeit: "Lieblinge der Götter" von Amaryllis Sommerer.

Kleider sind in diesem Roman nicht einfach rot oder grün, sondern kirschenrot und algengrün; dass die Schriftstellerin Amaryllis Sommerer aus der Filmbranche kommt, ist ihren bildreichen Geschichten anzumerken. Auch ihr neuester Wurf, "Lieblinge der Götter", profitiert von der Kraft ihrer bunten Sprache... weiter




Literatur

Eine Ehe retten

  • "Liebe ist die beste Therapie" von John Jay Osborn.

Der US-amerikanische Anwalt, Jus-Professor und Autor John Jay Osborn hat mit seinem Roman "Liebe ist die beste Therapie" ein Kammerspiel vorgelegt, das so ähnlich überall auf der Welt, wo Menschen aus der gehobenen Mittelschicht sich einer Paartherapie unterziehen, spielen könnte. Steve und Charlotte haben sich entfremdet... weiter




Literatur

Lektionen der Finsternis

  • Auf der Shortlist des Österreichischen Buchpreises: Gerhard Jägers Roman "All die Nacht über uns".

Sie beginnt um 19 Uhr, jene Nacht, die ein Soldat mit Schießbefehl an einer nicht näher bezeichneten Grenze durchwacht - allein, mit dem Gewehr als einzigem "Gefährten". Es repräsentiert nun nicht mehr bloß "eine Art Berufsfolklore", sondern "eine reale Möglichkeit". Denn die Lage hat sich geändert; die Menschen - u.a... weiter




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