• 23. September 2018

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Literatur

Dubliner Jugend

  • Ganz nah am Leser: der leise Debütroman des Iren Karl Geary.

Das Auffälligste an dem leisen Debütroman des gebürtigen Dubliners Karl Geary, ist, dass "Montpelier Parade" in der intimen zweiten Person Singular erzählt ist; der Erzähler ist so ganz nah am Leser. Der Titel verweist auf eine Straße im gutbürgerlichen Dublin - für den 16-jährigen Sonny... weiter




Literatur

Ostdeutsche Hinterlassenschaften2

  • Rolf Schneiders Roman "Ebereschenfeuer".

Schon immer hatte der ostdeutsche Schriftsteller Rolf Schneider ein Faible für Wien und die österreichische Kultur. Seinen neuen Roman, "Ebereschenfeuer", lässt er in Innsbruck beginnen und teilweise in Wien spielen. Dort lebt seine Protagonistin, die in Tirol Professorin für Kunstgeschichte war und nun von einer Erbschaft überrascht wird... weiter




Henning Mankell (1948-2015). - © apa/dpa/Rolf Vennenbernd

Literatur

Der Anwalt der Schwachen

  • Der schwedische Erolfgsautor Henning Mankell übte in seinem Erstlingsroman "Der Sprengmeister" Kapitalismuskritik in holzschnittartiger Schwarz-Weiß-Malerei.

"Nein, ich könnte nicht sagen, welches meiner Bücher ich am meisten mag. Aber höchstens ein Drittel meiner Arbeit sind Krimis, und es ist schön, dass sie für die anderen Bücher eine Art Lokomotive geworden sind", hatte der schwedische Erfolgsautor Henning Mankell kurz vor seinem Tod erklärt... weiter




Sinnlich und zugleich reflektiert: Bodo Kirchhoff. - © Arne Dedert / dpa / picturedesk.com

Literatur

Sprache und Sexualität4

  • Bodo Kirchhoff ist mit seinem autobiografischen Roman "Dämmer und Aufruhr" auf dem Höhepunkt seines Könnens angelangt.

Wer heute einen autobiografischen Roman schreibt, steht vor einem Problem, vor dem auch schon der Großmeister moderner Memorialliteratur stand: Wie schaffe ich es, die Erinnerung an die vergangene Zeit des eigenen Lebens in Gang zu setzen? Und wie kann ich mein Erinnern so in Sprache übersetzen... weiter




Literatur

Ein Tag, nicht mehr

  • Elizabeth H. Winthrops Roman "Mercy Seat" rollt einen realen Justizskandal multiperspektivisch auf.

"Morgen wird ihr Haar nach dem gebratenen Fisch stinken, wenn der Junge, für den sie kocht, nicht mehr da ist", denkt Nell. Aus Massachusetts stammend, künstlerisch begabt, von liberaler Weltsicht, ist Nell der Liebe wegen in den Süden gezogen, der ihr allerdings für immer fremd bleiben wird... weiter




Literatur

Alternder Rocker

  • Das Romandebüt des deutschen Popmusikers Thorsten Nagelschmidt.

Dass es bald mehr Oberkellner mit Professorentitel gebe als ohne, lästerte Thomas Bernhard einmal. Im deutschen Literaturbetrieb gibt es bald mehr Popmusiker mit literarischem Werk als Schreibschulabsolventen, könnte man mittlerweile ergänzen. Dass Songtextschreiber aber nicht automatisch gute Prosaautoren sind... weiter




Literatur

Ewig Getriebene

  • Der Debütroman der palästinensich-amerikanischen Autorin Hala Alyan.

In ihrem Debütroman "Häuser aus Sand" erzählt die palästinensich-amerikanische Psychologin und Autorin Hala Alyan die Geschichte der wohlhabenden palästinensischen Familie Yacoub über vier Generationen und mehrere Kontinente hinweg. Salma musste im Zuge der Gründung des Staates Israel ihre geliebte Hiemat Jaffa verlassen... weiter




Literatur

Heuchlerisches Idyll

  • Celeste Ngs gesellschaftskritischer Roman "Kleine Feuer überall".

Ein Haus brennt. Mitglieder der Familie Richardson sehen fassungslos zu, wie die Flammen aus den Fenstern ihres Heims schlagen und dabei sind, das viele Hab und Gut zu verschlingen. Die Mutter, drei Kinder, auch der Vater stoßen dazu. Nur ein Kind fehlt: die fünfzehnjährige Izzy. Sie wird verdächtigt, den Brand gelegt zu haben... weiter




Sieht genau hin und verlangt der Sprache mehr ab als üblich: Ralf Rothmann. - © Donatella Giagnori / Camera Press / picturedesk.com

Literatur

Gott als Spielverderber1

  • Der deutsche Autor Ralf Rothmann setzt den Zweiten Weltkrieg in einen Bezug zum Dreißigjährigen Krieg, um zu fragen: Wie lässt sich die Hoffnung über die Zeiten retten?

Der Schriftsteller Ralf Rothmann (Jg. 1953), der im Ruhrgebiet aufgewachsen ist und in Berlin lebt, wurde von manchen Kritikern als junger Wilder geführt, ehe er dann in die Jahre kam, in denen man so wild nicht mehr ist, was aber auch für die Kritiker gilt, die ihn seinerzeit von ihrem maßstabgetreuen Literaturbetrieb aus beäugten... weiter




Sinnbild der Shoa: Warschauer Ghetto, Deportation der jüdischen Bevölkerung. - © Ullsteinbild/picturedesk.com

Literatur

Der Alb, den man Leben nennt8

  • "Brot für die Toten", der vergessene Roman des polnischen Autors Bogdan Wojdowski über Menschen im Warschauer Ghetto, gehörte auf Deutsch längst wieder aufgelegt.

Der Roman "Brot für die Toten" handelt von Leben und Sterben im Warschauer Ghetto, also einem der vielen Verbrechen, die Nazideutschland in Polen begangen hat, aber die Menge macht es nicht vergleichbar und auch nicht verwechselbar. Zweieinhalb Jahre lang wurden fast 500... weiter




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