• 25. September 2018

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Roman

Ein Chagall-Roadmovie

  • Susanne Falk: "Anatol studiert das Leben" oder was ein junger Mann für seine große Liebe auf sich nimmt.

Am Anfang fragt man sich, was das wohl werden wird mit diesem Anatol Neuendorff, dem offenbar leicht autistisch veranlagten Protagonisten von Susanne Falks neuem Roman. Als Enkel einer gefeierten Burgschauspielerin wächst er in Wien als eines von vier Kindern in einem von der Großmutter dominierten Haushalt auf und sucht zunächst vergeblich seinen... weiter




Bleibt mit seiner Prosa für Leser extrem herausfordernd: Thomas Stangl. - © picturedesk.com/A. Pawloff

Literatur

Fix ist nix1

  • Thomas Stangl erforscht in "Fremde Verwandtschaften", einmal mehr die menschliche Wahrnehmung.

Ein oberösterreichischer Architekt, der im Ruf eines Widerstandsgeists steht, obwohl er eigentlich nur "zu faul zum Katzbuckeln" ist, bereist mit einer Gruppe internationaler Architekten ein Land in Westafrika. In dessen Hauptstadt Belleville findet ein Kongress statt, auf dem Pläne für ein Studentenheim an der Universität präsentiert werden sollen... weiter




Ein Klassiker der Gegenwart zwischen allen Stühlen, der kürzlich 75 Jahre alt wurde: Wolf Wondratschek. - © ullstein bild - B. Friedrich

Literatur

Lebendigkeit statt Wahrheit1

  • Wolf Wondratscheks neuer Roman, eine spannende fiktive Künstlerbiografie eines russischen Pianisten, ist ein Sprachkunstwerk durch und durch.

Zwei alte Herren in Wien, wo auch Wolf Wondratschek seit 1998 lebt: Juri Suvorin, ein Russe, Pianist, vergessene Berühmtheit aus Leningrad; und ein Schriftsteller ohne Namen. Im Café haben sie sich kennengelernt, in der Pizzeria "La Gondola" ihre Gespräche fortgesetzt... weiter




Literatur

Unscheinbare Bildungserlebnisse

  • Der dänische Autor Thøger Jensen berichtet von den Leiden und Freuden eines Hobbypianisten.

Eigentlich wollte Niels Christian Winckler an seinem 30. Geburtstag imstande sein, seinen Freunden die zweistimmigen Inventionen von Bach vorzuspielen. Doch dazu kam es nicht, wie er selbst berichtet: ". . . als ich achtundzwanzig war, fühlte ich nur noch Resignation, weil ich nicht an das Niveau von Glenn Gould heranreichte... weiter




"Als Teenager ist man noch nicht zurechtgestutzt von Erfahrungen", weiß Wolf Haas. - © Robert NewaldInterview

Interview

Wolf Haas und seine Lust an der Langeweile20

  • Schriftsteller Wolf Haas über seine Kindheit im Salzburger Bergdorf, lange Haare und Mangel an Moderne.

Ein "Junger Mann" von 13 Jahren steht im Mittelpunkt von Wolf Haas’ neuem, gleichnamigen Roman. Der verliebt sich mitten in den bunten 70ern zum ersten Mal und begibt sich mit einem furchteinflößenden Fernfahrer auf eine absurde Reise nach Thessaloniki... weiter




Francesca Melandri , 1964 in Rom geboren, ist auch eine erfolgreiche Drehbuchautorin. - © Elisabetta Claudio

Literatur

Das Giftkraut des Faschismus2

  • Die italienische Autorin Francesca Melandri leuchtet im Roman "Alle, außer mir" am Beispiel eines römischen Familienclans die kolonialen Schattenzonen Italiens aus.

Identität und Entwurzelung, Flucht und Verdrängung sind die Grundthemen im neuen Roman "Alle, außer mir" der Italienerin Francesca Melandri. Er wird als "Buch der Stunde" gehandelt, und das ist auch sein größter Vorzug: er greift mitten hinein in das bedrängende Problem der Massenmigration, insbesondere aus afrikanischen Ländern... weiter




Erzählt diesmal völlig unaufgeregt - und sogar spannend: Maxim Biller. - © ullstein bild - INTRO/David Ausserhofer

Literatur

Ein ungelüftetes Geheimnis1

  • Maxim Biller hat mit seinem neuen Roman, "Sechs Koffer", zu einer adäquaten Erzählstimme gefunden - und ist damit auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis gelandet.

Maxim Biller pflegt seit fast drei Jahrzehnten sein Image als "enfant terrible" des deutschsprachigen Literaturbetriebs und inszeniert sich selbst gern als nonkonformistischer Schwimmer gegen den Strom des Zeitgeistes. Zunächst mit seiner Kolumne "100 Zeilen Hass", später mit seinem Roman "Esra" (2003)... weiter




Als Kultkrimi-Autor überzeugender: Wolf Haas. - © Karl Schöndorfer/picturedesk.com

Literatur

Peinlicher Abklatsch9

  • Der österreichische Schriftsteller Wolf Haas wartet in seinem dritten Non-"Brenner" mit einer Initiationsgeschichte auf. Ein kunst- und mutloser Versuch.

Auf Seite 184 passiert dann doch noch ein Wunder. 41 mehr oder weniger kurze Kapitel lang hat man sich bis dorthin gequält mit einem Buch, bei dem man immer wieder auf den Umschlag schauen musste, um auch sicher zu sein: Ja, es stammt tatsächlich von Wolf Haas... weiter




Literatur

Trockene Pseudo-Didaktik

  • Eberhard Rathgebs enttäuschender Roman "Karl, oder der letzte Kommunist".

Wenn die Literatur, als im Digitalzeitalter antiquierte Kunstform, noch eine noble Aufgabe hat, dann jene, an vermeintlich oder tatsächlich überholten Positionen festzuhalten. So wie Karl, der letzte Kommunist, trauriger Held von Eberhard Rathgebs neuem Buch. Doch vieles, allzu vieles stimmt nicht mit diesem Roman... weiter




Roman

Aus Notwehr gehandelt2

  • Derek B. Millers neues Buch "Sigrid Ødegårds Reise nach Amerika" ist mehr als ein Polizeiroman.

Sigrid Ødegård, die Hauptfigur ist Chefinspektorin bei der Osloer Polizei. Während eines Einsatzes musste sie ihre Pistole benutzen und einen Menschen erschießen. Obwohl sie richtig handelte, kann Sigrid das Geschehen nicht ohne weiteres vergessen. Hätte sie anders gehandelt, wäre die Person, von der Sie sich bedroht fühlte, ein Norweger gewesen... weiter




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