• 14. November 2018

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Roman

Wunder in der Wüste von Colorado2

  • Maggie Stiefvater legt mit "Wie Eulen in der Nacht" ihre bisher poetischste Erzählung vor.

Ob "Nach dem Sommer", "Rot wie das Meer" oder "Wen der Rabe ruft": Die Romane von Maggie Stiefvater gleiten stets stärker oder schwächer ins Mystische ab. So auch "Wie Eulen in der Nacht", eine Geschichte über Pilger, die im Colorado des Jahres 1962 auf der Suche nach Wundern sind und sie bei der Familie Soria finden... weiter




Dermatologe und Autor mit ironieversetzter Fabuliergabe: Andreas Schindl. - © Martina Hackenberg/WZ

Literatur

Reizvolles Scheitern einer Utopie1

  • Der österreichische Autor Andreas Schindl erinnert mit seinem Romandebüt "Paurs Traum" an das wahnhafte Individualprojekt eines Advokaten und Freimaurers.

Andreas Schindls Debütroman handelt von der Vision eines Advokaten und Freimaurers in der theresianischen Epoche, der eine "ideale Stadt" konzipiert. Das Sujet und dessen Urheber und Betreiber sind keine Erfindung des Wiener Dermatologen und Fachbuchautors... weiter




Literatur

Gut- und Wutbürger2

  • Der österreichische Autor Vladimir Vertlib ergründet die Polarisierung der Gesellschaft mit großer Sensibilität und Ironie.

Viktor Levin, Protagonist von Vladimir Vertlibs neuem Roman, ist ein hilfsbereiter Mensch. Als 2015 die großen Flüchtlingsströme nach Europa drängen, kümmert er sich in Freilassing mit anderen freiwilligen Helfern um die Gestrandeten - auch deshalb, um der Gesellschaft etwas zurückzugeben: Viktor ist russischer Jude und als Flüchtlingskind mit... weiter




Kathrin Gerlof

Was noch lebt

  • Kathrin Gerlofs Roman über den Alltag in der ostdeutschen Provinz.

"Wenn das Dorf schläft, schleichen all seine Hunde über die Höfe und durch die Gärten. Ihre Schnauzen spüren dicht am Boden nach Lebendigem. Das Lebendige ist draußen. Drinnen schläft, was noch lebt." So atmosphärisch dicht beginnt der fünfte Roman der gebürtigen Ostdeutschen Kathrin Gerlof, die in Berlin lebt... weiter




Literatur

Sturz aus dem Bücherhimmel

  • Marjana Gaponenkos verschrobener, partiell skurriler, bewusst unzeitgemäßer Bibliothekarsroman über den Untergang eines Bücherkatalogisierers durch Vernarrtheit, Liebe und Blindheit.

Ein merkwürdiges Buch: "Der Dorfgescheite" von Marjana Gaponenko. Nicht geschrieben mit dem Rücken zur Welt, wie beispielsweise Philipp Weiss’ tausend Seiten umfassender Monster-Roman ("Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen"; Präsentation bei der BUCH WIEN am 8. 11., 16.15 Uhr, Der-Standard-Bühne, Messe Wien; Anm.)... weiter




Genießt in Frankreich fast Kultstatus: Frédéric Beigbeder. - © afp

Literatur

Vorzimmer zum Sarg

  • Der französische "Skandal"-Autor Frédéric Beigbeder setzt sich schwungvoll - und etwas selbstverliebt - mit dem Windmühlenkampf gegen unsere Endlichkeit auseinander.

In Frankreich genießt der Schriftsteller Frédéric Beigbeder seit der Veröffentlichung seines Erfolgsromans "39,90" (2001) über die verlogene Scheinwelt in der Werbeindustrie beinahe den Status eines Popstars. Seitdem darf sich der inzwischen 53-Jährige über eine Dauerpräsenz in den französischen Medien freuen - ob als vermeintlicher... weiter




Den Finger auf die Unausweichlichkeit: Daniel Wisser. - © J. Zinner

Literatur

Wie das Tabu in die Sprache kommt10

  • Der aus Klagenfurt gebürtige Autor und Musiker Daniel Wisser hat mit "Königin der Berge" einen berührenden und unterhaltsamen Roman zum Thema Sterbehilfe vorgelegt, mit dem er für den Österreichischen Buchpreis nominiert ist. Eine Begegnung.

Als Mitglied des Ersten Wiener Heimorgelorchesters hat der Mann schon oft genug bewiesen, dass ihm der Schalk im Nacken sitzt. Erst zu Beginn dieses Jahres etwa sorgte der standesgemäß auf die Sprache als hier sehr gerne zentrales Rohmaterial verweisende Albumtitel "Die Letten werden die Esten sein" (nach vorangegangenen Hits wie... weiter




Textarbeit über Ahnensuche und Gewalt, Krieg und Terror in Russland: Sergej Lebedew. - © Brunner

Literatur

Eine Sprache für Unaussprechliches6

  • "Wenn ich nicht von ihnen erzähle, werden sie einfach verschwinden." Der russische Schriftsteller Sergej Lebedew arbeitet in seinem aktuellen Roman, "Kronos’ Kinder", seine deutschen Wurzeln auf. Keine Wohlfühlliteratur.

Es gibt Orte, die sind ein Mysterium. Für den kleinen Kirill ist der deutsche Friedhof in Moskau solch ein Ort. Jeden Samstag bittet seine Großmutter ihn, sie bei ihrem Gang auf den Friedhof zu begleiten. Und jede Woche geht Kirill mit, obwohl er sich insgeheim fragt: Was haben wir Russen bloß mit diesem rätselhaften Ort zu schaffen - mit seinen... weiter




- © Corbis/VCG via Getty Images

Literatur

Aufklärung, die vom Himmel fällt

  • Günter Wels beleuchtet in seinem Roman-Debüt "Edelweiß" die wenig bekannte Geschichte österreichischer Fallschirmagenten im Dienst der Alliierten und hinterfragt den Stellenwert von Moral, Idealismus und Verrat.

Etwa 150 Widerstandskämpfer hatten sich während des Zweiten Weltkrieges den Alliierten als Funk- und Fallschirmagenten zur Verfügung gestellt. Die meisten gerieten bei ihren gefährlichen Aktionen in die Fänge der Gestapo, wurden gefoltert, kamen in vielen Fällen zu Tode... weiter




Literatur

Seelenfänger1

  • Ein mythensatter Psychothriller: "Der Vogelgott" von Susanne Röckel

Konrad Weyde ist ein gestrenger Vater - und Vogelkundler aus Passion. Sagenumwobene Greifvögel locken ihn in ein unheimliches, ex-koloniales Afrika mit martialischer Ethnie. Das Jagdfieber des Präparators ist entfacht, als er des mythischen Riesenvogels ansichtig wird. Das gibt Probleme, wird der Greif doch in barbarischen Kulten als Gott verehrt... weiter




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