• 15. November 2018

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Schlagwortsuche

Pantomime mit Stricknadeln: Jan Fabres Stück "The generosity of Dorcas". - © Marcel Lennartz

Tanzkritik

Alles Leben ist Veränderung1

Buchstaben und Zahlen sind am Bühnenboden aufgemalt, wie eine Anleitung für ein imaginäres Schnittmuster; von der Bühnendecke baumelt eine gewaltige Installation aus langen bunten Wollseilen samt Nadeln wie eine Farbwelle auf der sonst nachtschwarzen Bühne... weiter




Hoch die Stelzen: Márcio Kerber Canabarro (vorne), Vania Rovisco. - © Anja Beutler

Tanzkritik

Krieg der Helme

  • Gewitzte Uraufführung von Meg Stuarts "Solos and duets".

Auf Stelzen stolziert ein Tänzer über die leere Bühne des Odeons, sein hoch erhobenes Haupt schützt er mit einem Motorradhelm. Seine Tanzpartnerin trägt Tutu, Motorradschuhe und ebenfalls Helm. Jean-Paul Lespagnards Kostüme sind enigmatisch: Stattet der Designer Außerirdische aus, Cyborgs, Fabelwesen 2.0... weiter




Simon Mayer mit "Oh Magic". - © Brut Wien, C. Lessire

Tanzkritik

Mechanik und Magie

Zur offiziellen Saisoneröffnung des brut gastiert Simon Mayer mit "Oh Magic" in der Halle G im Museumsquartier. Dort, wo sonst das Tanzquartier spielt. Weil einerseits das Künstlerhaus generalsaniert wird und das brut die gesamte Spielzeit außer Haus verbringt... weiter




Koffi Kôkô & Floros Floridis im Wiener Akademietheater. - © Dieter Hartwig

Tanzkritik

Zwei Männer, ein Schal und die Kunst1

Schweigend ins Gespräch vertieft betreten die beiden Männer die Bühne des Akademietheaters. Koffi Kôkô, Choreograf und Voodoo-Priester aus Benin, und Floros Floridis, Jazz-Musiker aus Griechenland, wechseln im Rahmen ihres gemeinsamen Abends "Think About . . ." vom Freundschaftlichen ins Angriffslustige und wieder zurück... weiter




Tanzkritik

Zurück in die Zukunft

  • Das schwedische Cullberg Ballet gastiert mit der packenden Menschheits-Parabel "Protagonist" im Wiener Tanzquartier.

Am Anfang ist rotes Licht. Die Tänzer schleichen nacheinander auf die ganz in Blutrot getauchte, weitläufige Bühne der Halle G des Wiener Tanzquartiers. "Sometimes you know, that something has got to change", so hört man die Bass-Stimme von Elias Sahlin, einem schwedischen Pop-Star... weiter




- © Chris Haring

Tanzkritik

Babylonisches Gewirr2

  • Chris Haring untersucht in seiner neuen Performance-Reihe "Foreign Tongues" im Tanzquartier Grenzen von Sprache und Körperkunst.

"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt", heißt es in Wittgensteins berühmtem Tractatus. Der österreichische Choreograf Chris Haring versucht, mit seinem jüngsten Tanzstück "Foreign Tongues (Toulouse)" diese Grenzen neu auszuloten... weiter




Tanzkritik

Choreografie zwischen den Grenzen2

Grelle Scheinwerfer blenden die Zuschauer, die dicht gedrängt auf einer Tribüne stehen, und versetzen sie nach dem milden Licht des WUK-Innenhofs in eine Art Schockstarre. Es ist schwül, die Papierfächer bringen wenig Abkühlung. An einem an Seilen von der Decke hängendem DJ-Pult steht die englische Musikerin Jam Rostron und spielt einen drängenden... weiter




Verstrickungen der Liebe: In "Kazimir’s Colours" überzeugten die Tänzer Nina Poláková und Eno Peci. - © Gabriele Schacherl

Tanzkritik

Tanzen wie Nurejew8

  • Abschluss-Gala der Ballettsaison als festliche Leistungsschau.

Die schon traditionelle Nurejew-Gala zum Abschluss der Saison stellte Ballettdirektor Manuel Legris in diesem Jahr unter ein Motto, das man so zusammenfassen könnte: Erkenntnisgewinn durch neue (Tanz-)Erfahrungen. Gezeigt wurden nicht nur Höhepunkte aus dem Repertoire, sondern auch mehrere Erstaufführungen... weiter




Fleischgewordene Epoche: Ketevan Papava als Alma Mahler, Kirill Kourlaev als Kokoschka. - © Staatsballett/Pálffy

Staatsballet

Kaufhaustanz5

  • Das Wiener Staatsballett defiliert im "Who is Who" des Wiener Fin de Siècle.

Der Choreograf lässt sie alle auftanzen und fasst es als "Ein Reigen" zusammen: Sigmund Freud, Gustav und Alma Mahler, Oskar Kokoschka, Egon Schiele, Gustav Klimt oder auch Bertha Zuckerkandl. Sie alle prägten das Fin de Siècle in Wien. Doch mit Schnitzlers "Reigen" hat das Ballett des englischen Tanzschaffenden Ashley Page und seines Ausstatters... weiter




Talentfrei? Das Ensemble übt sich im Scheitern. - © D. Mentzos

Tanzkritik

Auch Scheitern muss gekonnt sein1

  • William Forsythe zeigt Peinlichkeiten ohne Fremdschäm-Effekt.

Auffallen um jeden Preis. Das scheint das Motto jedes einzelnen Tänzers in den an Barack Obamas Wahlslogan erinnernden "Yes, we can’t". So nennt William Forsythe, die Ikone des zeitgenössischen Tanzes, seine Performance, die am Wochenende im Tanzquartier Wien erstmalig in Österreich zu sehen war... weiter




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