• 22. April 2018

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Nackter Blick auf die Frau: Rubens’ Projektion des eigenen Begehrens in "Das Pelzchen" (1636/38) trifft auf Maria Lassnigs nüchterne, selbstermächtigte "Iris stehend" (1972/73). - © KHM, Maria Lassnig Stiftung, Wien

Ausstellung

Kunst mit Wurmlöchern5

  • Das KHM öffnet spannende Dialoge zwischen eigenen Meisterwerken und solchen der Moderne.

Rembrandts "Großes Selbstporträt" aus 1652. Die Farben düster in Braun und Beige, einzig das Gesicht und die Schulter streift ein Lichthauch. Die Augen müde, der Blick seltsam leer. Daneben ein Mark Rothko von 1960. Die für ihn markanten Farbblöcke Dunkelgrün und Braun. Einzig der beige Rand und die kleine rote Fläche hellen die Düsternis auf... weiter




Bis zum 2. September ist die temporäre Tuchfühlung mitden Bildnissen möglich. - © APAweb, Herbert NeubauerVideo

Kunsthistorisches Museum

Auf Augenhöhe mit Klimt2

  • Zu Gustav Klimts 100. Todestag installiert das KHM wieder ein Brückengerüst in der Eingangshalle.

Wien. Im Kunsthistorischen Museum Wien (KHM) ist man wieder unter die Brückenbauer gegangen: Wie schon zum 150. Geburtstag 2012 hat man auch im heurigen Jubiläumsjahr von Gustav Klimt die "Stairway to Klimt" in der Eingangshalle installiert. Mit diesem tonnenschweren Brückengerüst lassen sich die 13 Gemälde... weiter




Medusas Haupt gilt heute als originaler Rubens. - © KHM-Museumsverband

Ausstellungskritik

Christus als schönster Kentaur

  • Unbedingte fleischliche Präsenz: Das Kunsthistorische Museum präsentiert die "barocke Kraft der Verwandlung" von Rubens.

Unter den barocken Malern ist er der mit dem glühendsten Rot hinter wild bewegten Figuren, die große Gefühle zeigen und extreme Sinnlichkeit der Hautoberfläche aufweisen: In teils monumentalen Formaten hat Peter Paul Rubens (1577-1640) Altarbilder, Mythologien, Porträts und Landschaften geschaffen... weiter




Der nächste Chef des Kunsthistorischen Museums wird Eike Schmidt heißen;der Deutsche soll die Institution im September 2019 übernehmen. - © APAweb/AP/ANSA, Maurizio Degl'Innocenti/

Uffizien

Künftiger KHM-Chef im Clinch mit der Bürokratie7

Florenz. (apa/irr) Seit Monatsbeginn ist bekannt: Der nächste Chef des Kunsthistorischen Museums wird Eike Schmidt heißen; der Deutsche soll die Institution im September 2019 übernehmen. Derzeit lenkt er freilich noch die Geschicke der Uffizien in Florenz - und hat Zores mit dem Amtsschimmel. Der Grund: ein scheinbar unbezahlter Strafzettel... weiter




- © Helmut Fohringer/apa

Neuer Direktor

Der Dirigent der Massen3

  • Eike Schmidt wird 2019 Direktor des Kunsthistorischen Museums. Bereits jetzt, als Chef der Uffizien in Florenz, ist er mit Besuchermassen und ihrer Steuerung vertraut. Zudem setzt er auf Neue Medien.

Wien. (irr) Was auch immer die Nationalratswahl bringt - Kulturminister Thomas Drozda hat Personalentscheidungen getroffen, die weit über das heurige Jahr hinausragen. Und nun hat er noch einen wichtigen Posten besetzt. Nach der Kür von Bogdan Roščić zum Staatsoperndirektor ab 2020 und Martin Kušej zum Burg-Prinzipalen... weiter




Kulturminister Drozda präsentierte Eike Schmidt am Freitag zum neuen wissenschaftlichen Direktor des Kunsthistorischen Museums ab 2019.  - © APAweb, HELMUT FOHRINGER

Kunsthistorisches Museum

Von Florenz ins KHM12

  • Uffizien-Direktor Euke Schmidt folgt ab 2019 auf Sabine Haag an die Spitze des Kunsthistorischen Museums in Wien.

Wien. Eike Schmidt, derzeit Direktor der Uffizien in Florenz, übernimmt mit 1. Jänner 2019 die Leitung des Wiener Kunsthistorischen Museums (KHM). Der 49-jährige Deutsche folgt damit auf Sabine Haag, die das Haus seit 2009 führt. Diese Personalentscheidung gab Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) bekannt... weiter




Frühe Kunstfertigkeit: Das KHM widmet sich den ersten bekannten Goldarbeiten des Menschen. - © KHM

Ausstellung

Doppelaxt und Lockenring1

  • Das Kunsthistorische Museum zeigt "Das erste Gold und das älteste Goldbergwerk Europas".

Vor zehn Jahren wurde am bulgarischen Ada Tepe im Rhodopengebirge das bisher älteste Goldbergwerk Europas entdeckt und von Hristo Popov ausgegraben. Es gilt als die wichtigste Rohstoffquelle für die sagenhaften Goldschätze von Mykene und Troja, innerhalb des heutigen Bulgariens und von den Griechen als Thrakien bezeichneten Gebiets... weiter




Kunstvermittlung

Die Geschichten der Kunstwerke

  • "Neue Einblicke" heißt ein Führer durch das KHM mit unkonventionellen Ansätzen.

(eb) Je digitaler, desto musealer - das ist der neue Trend in den Museen der Welt: die Kunst, oder zumindest deren Präsentation, der digitalen Vermittlung unterworfen, Erklärungen durch Handy-Apps, dazu Selfie-Stunden vor den Kunstwerken. Die Museen scheinen vor dem Ansturm der neuen Medien zu kapitulieren... weiter




Geißel der Kaiserin Anna, Anfang 17. Jahrhundert (l.); Porträt der Kaiserin Anna (1585 bis 1618), Kupferstich, 1613 (r.). - © Kunsthistorisches Museum Wien, Wikimedia/Peter Isselburg

Museumsstücke

Die Selbstpeinigung der Kaiserin Anna12

  • Die Geißeln der Kaiserin Anna in der Geistlichen Schatzkammer der Wiener Hofburg erinnern an eine religiös motivierte Verrücktheit von anno dazumal.

Kaiserin Anna, die Gemahlin von Kaiser Matthias (1557 bis 1619), der sich vor allem durch seinen Bruderzwist in das kollektive Bewusstsein der Nachgeborenen eingeschrieben hat, bevorzugte schöne Geißeln. Mit ihnen geruhte sie ihren Körper in Eigenregie zu züchtigen... weiter




Vanitas-Köpfe (Memento Mori), 1. Hälfte 17. Jahrhundert, Elfenbein, Kunsthistorisches Museum, Kunstkammer. - © KHM-MuseumsverbandVideo

Edmund de Waal

Der Teufel im Glas3

  • "During the Night": Edmund de Waal zeigt im Kunsthistorischen Museum eine außergewöhnliche Ausstellung über die Angst.

Wien. Hier steckt der Teufel nicht nur im Detail, sondern auch im Glas:  Angst, Beklemmung, Furcht und wie Menschen seit Jahrhunderten damit umgehen, steht als Thema im Mittelpunkt der aktuellen Ausstellung "During the Night" im Kunsthistorischen Museum in Wien... weiter




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