• 22. September 2018

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Schlagwortsuche

Ein Mammutbau: die Sängerhalle auf der Jesuitenwiese im Wiener Prater. - © Archiv Thomas Hofmann

Geschichte

Früher Gesang deutscher Einigkeit4

  • Im Juli 1928 fand in Wien das 10. Deutsche Sängerbundfest statt. Die Veranstaltung huldigte aber nicht nur dem Liederfürsten Franz Schubert, sondern auch der "großdeutschen" Idee.

"Franz Schubert im Himmel", das war das Titelbild der satirischen Wochenzeitschrift "Der Götz von Berlichingen" vom 20. Juli 1928. Der 1828 verstorbene Liederfürst blickt auf die Massen vor der großen Sängerhalle und fragt sich: "Jetzt weiß ich nicht, geschieht das alles wegen mir oder wegen des Fremdenverkehrs?... weiter




Musiktheater-Kritik

Eine Winterreise oder: Alles für die Katz’3

(irr) Um mit einer Ehrenrettung zu beginnen: Hans Zender hat die "Winterreise" mit seiner Orchesterfassung (1993) nicht verhunzt. Die Verzweiflung, die den Wanderer antreibt, bricht hier zwar manchmal schrill aus. Meist schwelt sie aber auch bei Zender in einem romantischen Klangbild - eine subtile Schubert-Hommage... weiter




Vergnügliche Fahrt nach Atzenbrugg, festgehalten von Moritz von Schwind (hier eigens für die Zeitreisen koloriert). Der Musikus mit Kappe links vorne. 

Bürgerliches Kulturleben im 19. Jahrhundert

Liederfürst und "Schwammerl"3

  • Franz Schubert (1797-1828) liebte gesellige Treffen unter Künstlern.
  • Bei Auftritten als Konzertpianist hielt er sich zurück.
  • Zur Frage 2 der Nro. 378.

Ein hartes Pflaster war Wien im 19. Jahrhundert für die Masse der schuftenden Bevölkerung. Dem bürgerlichen Kulturleben bot die Donaumetropole hingegen blühende Verhältnisse. Gesandter i.R. Dr. Josef Litschauer, Wien 10: "Für die gehobene Gesellschaft" war es "die Zeit der Hausmusik... weiter




Liederabend

Ringen zweier Solitäre2

  • Konzerthaus: Michael Schades "Winterreise"-Debüt.

Es war nie der tenorale Schmelz, der Liederabende von Michael Schade zum Ereignis gemacht hat. Es sind seine eindringliche Stimme, die Unmittelbarkeit als Erzähler und der absolute Fokus auf das Wort. Früh schon ist er damit - erfolgreich - Schubert begegnet, dessen "Schöne Müllerin" gehört seit 15 Jahren zu seinem Repertoire... weiter




Stadtspaziergang

Kurzbesuch im Biedermeier5

Unscheinbar niedrig - so stehen sie in der belebten Nußdorferstraße, die drei Häuser mit den Nummern 54 bis 58. Sie wollen weder zum Verkehrsaufkommen vor ihren Türen passen, noch zu den gewichtigen Gründerzeitbauten, von denen sie auf beiden Seiten überragt werden... weiter




Zehn Jahre "Umerziehungshaft" in der Festung Hohenasperg: Christian Friedrich Daniel Schubart (1739-1791). - © Stuttgart-Marketing GmbH (li.), akg-images/picturedesk.com (re.)

Geschichte

Der verfolgte Journalist10

  • Christian Friedrich Daniel Schubart, scharfer Kritiker des Absolutismus im Herzogtum Württemberg, erlangte vor allem als Texter des Schubert-Liedes "Die Forelle" Bekanntheit.

Das im Liedtext Schubarts beschriebene ländliche Idyll und das Treiben der "launischen Forelle" wird durch einen listigen Fischer, dem es gelingt, den Fisch zu fangen, jäh gestört. Soweit zum Lied. Die vierte Strophe, in der Schubart einen Vergleich mit Mädchen herstellt und diese vor bösen Verführern warnt, lässt der Komponist Schubert weg... weiter




Im Schubertpark im 18. Bezirk , dem einstigen Währinger Friedhof, stehen heute noch Kopien der Grabsteine von Beethoven und Schubert. - © Hofmann

Bergäbniskultur

Tote auf Wanderschaft2

  • Im späten 19. Jahrhundert wurden berühmte Tote, die auf diversen Wiener Friedhöfen begraben waren, exhumiert und in Ehrengräbern auf dem neuen Zentralfriedhof ein zweites Mal feierlich bestattet.

Schubert:Hast schon gehört, unsere Gebeine werden vom Währinger Friedhof auf den Centralfriedhof übertragen. Beethoven: "Wozu? Schubert: Das weiß ich selbst nicht! Beethoven: "Nicht einmal im Grab läßt man uns Ruhe, und das nennt die kurzsichtige Welt - Pietät... weiter




Birds of Vienna: Schubert ok. Gramola, 1 CD, ca. 18 Euro

Klassik-CD

Schubert remixed

Dulcimer, Duduk, Cello: Das Birds of Vienna-Trio um Akkordeonistin und Pianistin Heidelinde Gratzl lässt sich gerne als "Wiener Paradiesvögel" bezeichnen. Paradiesisch anders gelingen ihnen hier auch die unorthodoxen Weiterentwicklungen Altwiener, Schubertscher Weisen... weiter




Franz Schubert:

Klassik-CD

Auf den Punkt

(dawa) Wohl jeder Sänger, der etwas auf sich hält, strebt irgendwann im Lauf seiner Karriere, sich an Schuberts Liedzyklen zu definieren. So auch der heimische Bariton Klemens Sander: Nach dem "Schwanengesang" widmet er sich aktuell seinem ganz persönlichen Zugang zur berühmtesten Wanderpartie der Musikgeschichte... weiter




Liederabend

Schubert ganz persönlich5

  • Ferruccio Furlanetto singt "seine" Winterreise.

Intensiver, höchst eigenwilliger Wiener Liedgesang stand bei Kammersänger Ferruccio Furlanettos Soloabend im Haus am Ring auf dem Programm. Berühmt ist der Sänger auch für seine sonoren Bässe - die er in Schuberts ihm hörbar nahegehenden Liedvertonungen der Wilhelm Müller Texte voll auskostete... weiter




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