• 18. Juni 2018

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Schlagwortsuche

Ohren zu und durch: Bruyères  "L'habitude" in den Gösserhallen. - © Foto: Nurith Wagner-Strauss

Performance

Black Panther auf dem Kreuzweg9

  • "L’habitude", Politperformance von Jean Michel Bruyère, bei den Festwochen

Gehörschutz empfiehlt ein Schild vor dem Tor. Wo Jean Michel Bruyère mit der umwerfenden Post-Hardcore-Band "The Fourth is Bearded" überlaut und stumm mit Spruchbandsprüchen sein Memento an Aufstände und Befreiungskämpfe vor fünfzig, sechzig Jahren zelebriert... weiter




Im Bilderuniversum.

Angriff

Bilderrausch2

  • Angriff der Bilder auf die Netzhaut: "Feed.X".

Diese Aufführung bringt Sie in Gefahr. Jeder Besucher muss unterschreiben, dass er nicht unter Asthma, Klaustrophobie, Epilepsie, Migräne, Bluthochdruck und Ähnlichem leidet. Wer sich frei davon fühlt, nimmt in der Halle G vor einer großen Leinwand Platz, wie im Kino... weiter




Gehaltvolle Nahrung: jopa jotakin. - © Andrea Knabl

Kultur

Alles für die Fisch6

  • Freitagabend präsentiert jopa jotakin seine Lese-Performance "keine kochrezepte" im Wiener Kulturverein Einbaumöbel.

Wien. "jopa jotakin kam in einer stürmischen herbstnacht des jahres 1986 schlafend zur welt. kann finnisch und dada", so die Selbstdarstellung des auf Kleinschreibung bestehenden jopa jotakin: "jopa macht seine texte unter vollem einsatz seines stattlichen körpers erlebbar - laut und deutlich. trinkt bier. prinzessin & hausfrau... weiter




Ministerin Ungepflegt. - © Posch

Performance

Dreckiges in sauberen Zeiten8

  • Performerin Barbara Ungepflegt gründet fiktives Heimatschmutzministerium.

Wussten Sie nicht? Die Performance-Künstlerin Barbara Ungepflegt ist die neue Frau Bundesminister für Heimatschmutz. Das teilte sie in einer knapp neunminütigen Pressekonferenz im Wiener Lokal Hofburgstüberl mit. Ungepflegt hat in den letzten Jahren mit Aktionen und Dauerinstallationen im öffentlichen Raum auf sich aufmerksam gemacht... weiter




Terror, Madness und Poems in Aktion.

Performance

Singen mit dem Rücken zur Wand

  • theatercombinat erfindet die Oper als Weltuntergangs-Posse neu.

Diese vier Allegorien haben einen raffinierten modischen Geschmack. Terror, trägt einen schwarzen Balken über dem Kopf, erzählt von der Tötung des russischen Botschafters in einer Galerie in Ankara im Jahr 2016. Madness, in Ganzkörper-Gelb und mit verwirrendem geometrischen Anhängsel, wünscht sich etwas anderes als "den Habitus des Kapitals"... weiter




Die Trainer zeigen der Gruppe, wie sie ihr Lächeln optimieren können - denn echte Gefühle schaden bei der Karriere. - © wienwoche/Daniel Jarosch

Wienwoche

Süßes Faulenzen gegen Arbeitswahn

  • Im Rahmen der "Wien Woche" wird im "Sanatorium Sonnenland" die Wellness- und Fitnesskultur in Zeiten des Kapitalismus persifliert.

Wien. "Die Kunst des Ausruhens ist ein wesentlicher Teil der Kunst des Arbeitens", lautet ein Bonmot. Gut möglich, dass es auch den Initiatoren der "Wien Woche" gefällt. Denn das künstlerisch-politische Festival, geleitet von Natasa Mackuljak und Ivana Marjanovic, steht dieses Jahr unter dem Motto "Leben jenseits kapitalistischer Produktion"... weiter




Ismael Ivo und seine Biblioteca do Corpo tanzt in "Oxygen" die Atemnot.  - © Karolina Miernik

ImPulsTanz

Uns geht die Luft aus4

  • Ismael Ivo denkt mit jungen Tänzern darüber nach, was mit dem Körper passiert, wenn er keinen Sauerstoff bekommt.

Wien. Zwei junge Performer stehen eng umschlungen, eingehüllt von einer Latexhülle. Sie klebt fest an ihnen, lässt keinen Bewegungsspielraum zu. Selbst dem Zuschauer bleibt die Luft weg. Erst nach und nach gelingt es ihnen, sich voneinander zu lösen. Die beiden schnappen nach Luft... weiter




Surreal: Mahler und "Forever" von Needcompany. - © Phil Deprez

Kritik

Tanz ins ungewisse Porzellanland1

  • Poetisch und rätselhaft: Performances von Needcompany und Philipp Gehmacher zum Auftakt des Steirischen Herbsts.

"Wir schaffen das" ist das handfeste, unmissverständliche Thema, das Intendantin Veronica Kaup-Hasler dem "Steirischen Herbst" verordnet hat, der am 23.9. begann. Untertitel: "Über die Verschiebung kultureller Kartographien". Was wäre prädestinierter für eine Landkarten-Verschiebung als Mahlers "Lied von der Erde"... weiter




- © Manfred Grübl

Performance

Manfred Grübl

Während der Dauer einer Ausstellungseröffnung positionieren sich acht uniform gekleidete Personen nach einem geschlossenen orthogonalen System im Raum und bleiben bis zum Ende der Veranstaltung in dieser Position stehen. Innerhalb dieses Systems wird die jeweilige Ausrichtung an den nächststehenden Akteur weitergegeben... weiter




- © P. Planchenault

Festwochen

Der Körper als Käfig5

  • Performerin Marlene Monteiro Freitas zeigt Groteske bei den Festwochen.

Es ist eine Performance der Repetitionen, der skurrilen Fratzen, der zackigen Bewegungen, der Duracell-Häschen. Aber jene mit den Tschinellen und nicht die trommelnden. Zumindest lassen die kleinen Schrittchen der Performer mit, eben, Tschinellen diese Assoziation vor dem geistigen Auge erscheinen... weiter




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