• 21. September 2018

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Schlagwortsuche

Anja Herden als Shylock und Evi Kehrstephan als Jessica. - © APAweb,HERBERT NEUBAUER

Theaterkritik

Die Büchse der Badora30

  • Shakespeares "Kaufmann von Venedig" als Wechselspiel im Volkstheater.

Klatscht, liebe Gäste, so laut ihr könnt! Ein Applaus-O-Meter, vom Bundesamt für Populismus geeicht, zählt eure Dezibel. Welcher Jude soll dem "Kaufmann von Venedig" das als Pfand für einen Kredit verfallene Herz aus der Brust schneiden? Wie Lose in einer Auktion werden drei Juden-Typen zum Messer gerufen... weiter




"Am Theater muss man einsehen, dass der Reibungsverlust groß sein kann zwischen der Vision und dem Endprodukt" - Emmy Werner. - © WZ / Moritz Ziegler

Interview

"Mein Motto: Der Weg entsteht im Gehen"17

  • Emmy Werner, die ehemalige Volkstheater-Direktorin, über ihre frühe Liebe zum (Tisch-)Theater, ihr Unabhängigkeitsbedürfnis, die Lust am Renovieren - und über ihren kommenden 80. Geburtstag und das Älterwerden.

"Wiener Zeitung": Frau Werner, zeitgleich zu Ihrem bevorstehenden 80. Geburtstag erscheint Ihr Buch ". . .als ob sie Emma hießen". Es liest sich wie ein spannender autobiografischer Roman einer Frau, die ihr Leben auf mehreren Ebenen gelebt hat. Letztlich ist es auch ein Plädoyer für das Alleine-Leben als freiwillig gewählte Lebensform... weiter




Wer ist Shylock? Das Publikum wählt: Anja Herden, Sebastian Pass, Rainer Galke (von links). - © www.lupispuma.com/Volkstheater

Theater

Drei Mal Shylock6

  • Das Publikum stimmt über den Juden-Darsteller in Anna Badoras "Kaufmann von Venedig"-Inszenierung ab.

Jede moderne Inszenierung des "Kaufmann von Venedig" wird sich daran messen lassen müssen, wie sie mit der Figur des Shylock umgeht. Der jüdische Geldverleiher ist eine der schillerndsten, aber auch fragwürdigsten Figuren des Welttheaters. Er lässt sich den Schuldschein mit einem Pfund Fleisch aus dem Leib des Kaufmanns Antonio absichern und... weiter




Intendantin

Anna Badora verlässt 2020 das Volkstheater5

Wien. (pat) Veronica Kaup-Hasler ist erst wenige Wochen als Kulturstadträtin tätig, doch sie beackert die Baustellen der Wiener Theaterlandschaft im Rekordtempo. Am Montag gab sie den interimistischen Leiter der Festwochen bekannt, Christophe Slagmuylder übernimmt ab 2019 die Agenden von Tomas Zierhofer-Kin... weiter




Dunkle Momente auf heller Bühne: "Lazarus" läuft jetzt auch in Wien. - © lupispuma.com / Volkstheater

Musical

Ein Alien ersäuft im Gin36

  • Im Wiener Volkstheater feierte das David-Bowie-Musical "Lazarus" Österreich-Premiere.

Aktuell erweist es sich als irgendwie unglücklich, dass dem Volkstheater im Jahr 2015 der rote Stern genommen wurde. Der würde auch inszenatorisch gut zu David Bowie passen, dessen letztes Album auf Mutter Erde bekanntlich den Titel "Blackstar" trug - und an den man im Haus mit dem daraus abgeleiteten Musical "Lazarus" gerade erinnert... weiter




"Ich bin geholt worden, um dem Volkstheater ein neues Profil zu verleihen", Volkstheater-Intendantin Anna Badora (Bild) zeigt sich kämpferisch. - © apa/Georg Hochmuth

Volkstheater

"Im Blindflug"4

  • Anna Badoras Spielplan für 2018/19 und offene Zukunftsfragen.

Wien. Anna Badora gab den Spielplan für 2018/19, ihrer vierten Saison am Wiener Volkstheater, zu einem kritischen Zeitpunkt bekannt. Viele Fragen sind nämlich offen: Weder steht das Budget für 2019/20, noch ist geklärt, ob Intendantin Badora über 2020 hinaus überhaupt noch die Geschicke des Haus lenken wird... weiter




"Album des Jahres" für die Kabarettisten Pizzera & Jaus. Über den "Amadeus" ist alles gesagt. - © Lepsi/picturedesk

Pop

Ein Preis für Komiker21

  • Im Schatten des "Echo" blieben die "Amadeus Austrian Music Awards" skandalfrei, aber auch gewohnt beliebig - und fad.

Es ist dann eh alles gut gegangen. Zumindest, wenn man es so betrachtet, dass die "Amadeus Austrian Music Awards" am Beispiel des diesbezüglich skandalträchtigen "Echo" durch eine Auszeichnung für Dicke-Macker-Rapper mit Hang zu Antisemitismus und dem üblichen frauenfeindlichen Zeugs auch abgeschafft werden hätten können... weiter




Die Couch muss weg: Brindsley (Thomas Frank, Mitte) räumt im Schutze der "Dunkelheit" auf. - © www.lupispuma.com/Volkstheater

Theaterkritik

Stolpern in Stanniol2

  • Artifizieller Slapstick: Peter Shaffers "Komödie im Dunkeln" im Volkstheater.

Konfuzius sagt: "Es ist besser, ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu schimpfen." Kann man jetzt sagen: Jo eh. Ähnlich verhält es sich aber auch mit Peter Shaffers "Komödie im Dunkeln", beziehungsweise der Idee, auf der sie basiert. Für die Schauspieler auf der Bühne herrscht nämlich (fingierte) Dunkelheit... weiter




Existenzieller Taumel? Jan Thümer und Isabella Knöll. - © Lupispuma

Kritik

Unter Spaßbremsen3

  • Viel Getöse um wenig Gefühl: Sebastian Schug inszeniert "Viel Lärm um nichts" am Volkstheater.

Mit Degengeklirr und E-Gitarren beginnt die Aufführung von "Viel Lärm um nichts". Soldaten treffen auf Rock-Ladys. Von den ersten Tönen - "Nothing’s gonna hurt you, baby", ein in Moll gehaltener Popsong - wird deutlich, dass die Vergnügungswilligen in der Inszenierung von Sebastian Schug einander wohl verfehlen werden... weiter




On the road to nowhere: (v.l.) Thomas Frank, Evi Kehrstephan und Christoph Theussl. - © www.lupispuma.com/Volkstheater

Theaterkritik

Triste Gaudi5

  • "Der Lechner Edi schaut ins Paradies" von Jura Soyfer für Wiens Außenbezirke.

Wer hat dem Edi in der Schuhfabrik die Arbeit genommen? Der junge Dichter Jura Soyfer, Wiener Kommunist, 1939 im KZ Buchwald umgekommen, machte sich 1936 in der humoristisch-traurigen Brettlnummer "Der Lechner Edi schaut ins Paradies" recht unpolitisch auf Ursachensuche. Die Maschine dezimiert die Handarbeit... weiter




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