• 22. Januar 2019

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Titelseite des "Sturm" aus dem Jahr 1924 mit einem Porträt des Herausgebers Herwarth Walden. Foto: Bentz

Medien

"Das Blatt der Unabhängigen"

  • Vor 100 Jahren erschien erstmals Herwarth Waldens Kunstzeitschrift "Der Sturm", die sich rasch zu einem Sprachrohr der intellektuellen Avantgarde entwickelte.

Am 3. März 1910 erschien die erste Nummer der Zeitschrift "Der Sturm", gegründet vom zweiunddreißigjährigen Kunstkritiker und Schriftsteller Herwarth Walden in Berlin; im Untertitel "Wochenschrift für Kultur und Künste" bezeichnet, verstand sie sich als Kampfblatt gegen die traditionelle bürgerliche Kultur... weiter




Ludwig Hevesi (1843 - 1910).Foto: Bildarchiv der ÖNB

Kunst

Ein eleganter Grübler

  • Vor hundert Jahren starb der Kunstkritiker Ludwig Hevesi, der wichtigste Propagandist des Jugendstils in der Donaumonarchie.

Am 27. Februar 1910 - es war ein Sonntagabend - jagte sich in der Wiener Walfischgasse Nummer 8 ein älterer Herr eine Kugel in den Kopf und war auf der Stelle tot. In allen wichtigen Zeitungen erschienen tags darauf lange Nekrologe, denn der sechsundsechzigjährige Ludwig Hevesi war einer der wichtigsten Feuilletonisten und Kunstkritiker Wiens... weiter




Umstrittener Verleger: Arthur Sulzberger Jr. (M.) bei einer Veranstaltung im Jahr 2002 in New York. Foto: epa

Medien

Flaggschiff in Familienhand

  • Seit über 100 Jahren verlegen die aus Deutschland stammenden Sulzbergers die "New York Times", die beste und einflussreichste Zeitung der Welt. Aber wie lange noch?

Es ist einige Jahre her, da besuchte die neue Chefredakteurin des Zürcher "Tages-Anzeiger" den Verleger der "New York Times" (NYT), Arthur Sulzberger Jr. Dabei beklagte sie die kritische Berichterstattung über die Schweiz und das Gold von Naziflüchtlingen. Irgendwann, so schreiben Susan E. Tifft und Alex S... weiter




Mit ihren eng aneinander gereihten, hohen Buntglasfenstern übt die Sainte-Chapelle eine besondere Raumwirkung aus. Foto: Fürnhammer

Frankreich

Reliquienkunde auf Französisch

  • Neben Notre Dame und der Kathedrale von Chartres zählt die Pariser Sainte-Chapelle zu den drei am häufigsten besuchten Denkmälern der Gotik in Frankreich.

"Bringt mir sofort den Nagel zurück! Wenn euch die Zukunft und das Wohl Frankreichs am Herzen liegt, dann findet diesen Nagel wieder!" So oder so ähnlich könnte die erste Reaktion König Ludwigs IX. ausgefallen sein, als man ihn anno 1232 von dem schrecklichen Vorfall unterrichtete: Der Heilige Nagel... weiter




Caspar David Friedrichs berühmtes Gemälde "Der Wanderer über dem Nebelmeer" porträtiert den romantischen Typus des weltentrückten Denkers (Ausschnitt). Bild: Archiv

Kunst

Sehnsucht nach dem Unendlichen

  • Entgegen einer weit verbreiteten Auffassung ist "Romantik" keine Gefühlskunst, sondern eine raffiniert durchdachte Kunstphilosophie, die in vielen Aspekten bis heute aktuell ist.

Einige Thesen und Maximen der deutschen Frühromantik, wie z.B. die Autonomie der Kunst, die Freiheit des Künstlers, die Forderung nach genialer Originalität im Kunstwerk, ihr ironischer Gestus und insbesondere die Kommentarbedürftigkeit der Werke, sind heute sehr geläufig und weit verbreitet... weiter




Frédéric Chopin, fotografiert im Jahr 1849. Foto: Wikipedia

Kunst

"Sie schaute mir tief in die Augen"

  • Vor 200 Jahren wurde Frédéric Chopin geboren: Der introvertierte Musiker lebte mit der exzentrischen Schriftstellerin George Sand in einer seltsamen Beziehung.

Das erste Zusammentreffen der berühmten Schriftstellerin George Sand mit dem in den Pariser Salons ungemein geschätzten Klaviervirtuosen und Komponisten Frédéric Chopin fand wahrscheinlich im Frühjahr 1836 statt - und war keine zufällige Begegnung. Franz Liszt und seine Lebensgefährtin Marie D´Agoult hatten es auf Wunsch der extravaganten Dame... weiter




Wien, Neulerchenfelderstraße: Schaufenster-Performance des Carpa Theaters bei der Eröffnung des Stadtteil-Kulturprojekts "Tempo 16" (2008). Foto: Rohn

Kunst

Neues Leben am Stadtrand

  • Die Außenbezirke europäischer Metropolen werden zu neuen Zentren des Kunst- und Kulturbereichs. Ein Blick auf einige kulturelle Initiativen aus Wien und Paris.

Ein angenehmer Abend im Norden Wiens: Im Floridsdorfer Kulturkabinett, nur einen Steinwurf von der Donaufelder Kirche entfernt, treten gemeinsam zwei im 21. Wiener Gemeindebezirk geborene Autoren auf. Der Journalist Uwe Mauch liest aus seinen in der Zeitschrift "Augustin" publizierten Porträts Wiener Lokalmatadore... weiter




Ausschnitt aus dem Mosaik "Befreiung Österreichs - Symbolische Darstellung der Wiederaufbautätigkeit der Stadt Wien" von Carry Hauser in der Simonygasse in Wien-Währing. Foto: Corazza

Wien

Museum unter freiem Himmel

  • Mosaike an Wiener Gemeindebauten geben Einblick in die Stadtgeschichte - und verschafften vielen Künstlern nach 1945 ein Zubrot.

Was haben Wolfgang Hutter, Rudolf Hausner und Anton Lehmden gemeinsam? Sie gehören nicht nur zu den Vertretern des "Phantastischen Realismus", sie haben auch in den Fünfzigerjahren des 20. Jahrhunderts allesamt Mosaike im Auftrag der Gemeinde Wien angefertigt und die oftmals schmucklosen... weiter




Otto Julius Bierbaum - Zeichnung von Felix Valloton, 1897.Bild: Archiv

Kultur

Tausendsassa des Kulturlebens

  • Vor 100 Jahren starb der deutsche Schriftsteller, Kabarett- und Zeitschriftengründer Otto Julius Bierbaum.

Otto Julius Bierbaum war ein wahrer Tausendsassa, war Lyriker, Prosaist, Kabarett-, Zeitschriftengründer und Dauerreisender, und spielte eine wichtige Rolle als eine der zentralen Figuren der literarischen Moderne zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Am 28... weiter




Die Menschen sind an religiösen Fragen wieder interessiert. Hier versammeln sich Gläubige auf dem Petersplatz in Rom (der Papst am offenen Fenster). Foto: epa/ Schiavella

Kultur

Die Wiederkehr der Religion

  • Zurzeit interessieren sich maßgebliche Philosophen intensiv für die Frage, ob der jahrhundertelange Prozess der Säkularisierung gescheitert ist - manches scheint dafür zu sprechen.

Philosophische Reflexionen über den Stellenwert der christlichen Religion in der zeitgenössischen Gesellschaft haben Konjunktur. Die Rückkehr der Religion in der akademischen Philosophie ist nicht zu übersehen. So haben die Philosophen Jürgen Habermas (geb. 1929), Hilary Putnam (geb. 1926), Charles Taylor (geb... weiter




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