• 18. November 2018

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Satanismus? Nein, Physik. Allein Spannung hält die Edelstahlbänder von Karl Vonmetz zusammen. - © Galerie Straihammer & Seidenschwann

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Kunst6

Zebras tragen keine Karos (cai) Ordnung - ist das nicht bloß was für Zwangsneurotiker? Oder gibt’s auch eine zwangsneurotische Unordung? (Ja, bei mir daheim.) Und ist Ordnung nicht sowieso das halbe Chaos? Ein bissl dürfte das wie mit der Henne und dem Ei sein. Was war zuerst da... weiter




Maiscalibur: Wer hat denn diesen Maiskolben in den harten Beton getrieben? Der Merlin natürlich. Nachname: Kratky. - © Merlin Kratky

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Kunst10

Skulpturen sind die besseren Haustiere (cai) Angezogen sind sie wie Autos. Einige von ihnen zumindest. Wieso, was haben Autos denn so an? Üblicherweise Lack. Nein, ich besitze keinen Führerschein. Auf die glänzenden Skulpturen vom Mario Dalpra (fremdartige Kreaturen, Mischwesen, sinnliche Exotik) darf aber sogar ich abfahren... weiter




Ein Halloweenkostüm? Geht die Müllverbrennungsanlage etwa als Kran? "Fernwärmekran" von Elke Schönberger. - © Elke Schönberger

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Kunst9

Die Leere ausräumen (cai) Treffen sich ein Japaner und ein Ungar . . . nein, das soll jetzt kein schlechter Witz werden, das ist vielmehr eine gute Ausstellung. Oder eigentlich sind es zwei gute Ausstellungen. Und deshalb hat jeder sein eigenes Revier in der artmark galerie... weiter




Wer hat den Papst geköpft? (In Vincenzo Camuccinis Gemälde.) Gerlinde Miesenböck! - © Gerlinde Miesenböck, Courtesy Galerie Reinthaler

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Kunst7

Glatzen streicheln (cai) Das könnte wirklich jeder sein. Nein, natürlich handelt es sich bei dem, was in der Galerie Hilger auf den Sockeln herumsteht, schon immer um einen Avramidis. Unverkennbar. Aber ansonsten, also außer dass man den Künstler meist auf Anhieb erkennt... weiter




Gleißende Erleuchtung: Bernardí Roig macht im Wittgenstein-Haus das Licht an ("The Big Head"). - © Mario Mauroner Contemporary Art

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Kunst16

Sogar die Ewigkeit ist vergänglich (cai) "Relative Nähe" heißt die Ausstellung. Wieso? Wie weit sind die drei sehr unterschiedlichen Positionen denn voneinander entfernt? Na ja, höchstens ein paar Meter. Die vertragen sich nämlich so gut miteinander, dass sie in der Galerie Ulrike Hrobsky gar nicht räumlich getrennt werden müssen... weiter




Punkte machen die Welle. Und werden dabei nicht seekrank. In Edgar Knoops "Farbprofil" (1975). - © Pepo Schuster, Courtesy: zs art galerie

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Kunst8

Das Gelb nimmt sich in New York ein Taxi (cai) Nur weil eine Sehenswürdigkeit drauf ist, ist ein Bild noch lange nicht sehenswert. Eh nicht. Doch am Stephansdom oder am Times Square (oder am Gesicht von Salvador Dalí) liegt’s ja sowieso nicht, dass man einfach nicht aufhören kann hinzuschauen. Sondern am "Spontanrealismus"... weiter




Hausmeister mit Durst: "Broom and Rum" von Stephanie Taylor. - © Rudolf Strobl, Courtesy: Stephanie Taylor und Galerie Nagel/Draxler, Berlin/Köln

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Kunst17

Lebt und schafft Ordnung in Wien (cai) Stünde es nicht im Folder, ich würd’s echt nicht glauben. Dass sich auch Frauen ganz konkret ausdrücken können? Blödsinn. Das weiß ich doch längst. Alles andere wäre ja schließlich sexistisch. Nein, dass das bereits die zehnte Ausgabe vom Projekt "curated by" ist... weiter




Redet sehr gern: der "Chatterbot". Aber Katrin Kampmanns Bilder haben ja eh keinen Ton. Allerdings viele Farbtöne. - © Katrin Kampmann

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Kunst57

Skulpturen sind viel dreidimensionaler (cai) Sie sind immer zu dritt. In jedem Raum der bechter kastowsky Galerie. Die Dimensionen? Länge, Breite und Höhe? Ja, die natürlich auch. Sonst wären das doch überhaupt keine Räume, oder? Aber eigentlich hab ich die Künstler gemeint, die dort grad ausstellen... weiter




Ein Rapunzel-Ei? Michael Kos hat Brancusis berühmtem Ei laaaaaange Gummihaare verpflanzt ("Brancusi reloaded."). - © Michael Kos, Bildrecht

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Kunst14

Zwischen den Enden ist alles Wurscht (cai) Er ist kein Straßenkünstler, der Rouven Dürr, seine aktuellen Arbeiten heißen bloß wie Straßen. Straßen aus seinem Grätzel. Aus dem achten Bezirk. Na ja, gut, ein anderer (der Hans Staudacher) ist Autodidakt und muss sich deshalb doch ebenfalls nicht gleich ans Steuer setzen... weiter




Der Polster von Judith P. Fischer hat sich sicher nicht hochschlafen müssen. (Auf den Sockel.) Der hat definitiv wirkliches Talent. Als Faultierimitator. - © Judith P. Fischer

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Kunst13

Malen, dass sich die Balken biegen (cai) Kann abstrakte Kunst feministisch sein? Ja, warum nicht? Wenn eine Feministin sie gemacht hat? Besonders eine, die früher einmal den männlichen Heiligenschein als hochgeklappte Klobrille dargestellt hat. (Den männlichen Heiligenschein? Ist nicht eh jeder Heiligenschein maskulin? - Heiligenschein, der... weiter




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