• 18. November 2018

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Schlagwortsuche

100 Jahre nach Republiksgründung: Eine pro-monarchische Kundgebung vor der Prager Burg am 28. Oktober 2018 (rechts Wenzel von Böhmen). - © G. Stadler

Geschichte

Wo der Doppeladler heute nistet22

  • Wie in den Nachfolgestaaten der einstigen Donaumonarchie die Erinnerung daran wachgehalten wird. - Eine Rundreise.

Nach 1945 bzw. dem Ende des Kommunismus in Ostmitteleuropa trat in den dreizehn Staaten, auf die nun das Gebiet der Donaumonarchie aufgeteilt ist, in der Wahrnehmung ihrer Zeit unter Habsburgs Krone(n) ein entscheidender Wandel ein: Sie wurde, mit Nuancen... weiter




Das Bildnis von Patel gab Premier Narendra Modi bereits vor fünf Jahren in Auftrag, als er Regierungschef von Gujarat war. - © APAweb, afp, Sam Panthaky

Indien

Indiens Held stößt Chinas Buddha vom Sockel8

  • Indiens Unabhängigkeitsheld Patel ziert größte Statue - Regierung Modi macht damit Geschichtspolitik.

New Delhi. 128 Meter - inklusive Sockel - war bisher die weltweit höchste Statue hoch. Die wurde 2002 im chinesischen Lushan errichtet und zeigt Buddha. Nun jagt das ehrgeizige Indien dem skeptisch beäugten Nachbarn diesen Eintrag in die Rekordbücher ab... weiter




In der Villa Giusti am südwestlichen Stadtrand von Padua erfolgten am 3. November 1918 um 15 Uhr die letzten Unterschriften für Österreich-Ungarn: bedingungslose Kapitulation. - © Stadler

Geschichte

Die letzten Tage der Monarchie41

  • In nur vier Wochen löste sich die Herrschaft der Habsburger auf: Ein Rückblick auf die Ereignisse ab Mitte Oktober 1918 - bis zum Waffenstillstand.

Die Auflösung der langen Herrschaft der Habsburger über zuletzt rund 676.000 km² und 52 Mio. Einwohner geschah in vier Wochen, ab Mitte Oktober 1918. Sie kam nicht unerwartet, aber doch für alle überraschend und unvorbereitet - mit Ausnahme der tschechischen Emigration, die unter Thomas Masaryk und Edvard Bene auf die Loslösung hingearbeitet hatte... weiter




Ausstellungen

Das dominante Jahr2

  • In Wien laufen zahlreiche Ausstellungen, die sich mehr oder weniger direkt mit dem Jahr 1918 befassen.

Wien. (eb) 1918 ist ein Schlüsseljahr - vielleicht sogar das Schlüsseljahr für die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Hundert Jahre später gilt es, Rückblick zu halten auf das Ende der durch Jahrhunderte wichtigsten monarchischen Linie der Welt, es gilt, Errungenschaften zu feiern wie Demokratie und Frauenwahlrecht... weiter




Ein Mann vieler Rollen, hier in der Positur des Publizisten: Adalbert Graf Sternberg (1868-1930). - © Fayer

Geschichte

Enfant terrible des alten Österreich124

  • Offizier, Publizist und Abenteurer: Vor 150 Jahren wurde Adalbert Graf Sternberg geboren, eine Kultfigur der Monarchie.

Am 16. Juli 1925 muss Adalbert (Graf) Sternberg aus Wien abreisen. In der Habsburgermonarchie durfte er beharrlich gegen den Staatsapparat polemisieren. In der Republik Österreich wird er für seine Kritik des Landes verwiesen. Sternberg ist seit dem Zusammenbruch der Monarchie tschechoslowakischer Staatsbürger... weiter




Zu Lebzeiten erfolgreich, heute vergessen: Karl Emil Franzos (1848-1904). - © Archiv

Literatur

Ein Zerrissener in Halb-Asien30

  • Jüdischer Schriftsteller und Publizist mit deutschnationaler Gesinnung: Eine Erinnerung an Karl Emil Franzos, der vor 170 Jahren geboren wurde.

Deutschnationales Denken und Judentum - nach den schrecklichen Ereignissen des 20. Jahrhunderts sind dies zwei Gegensätze, die uns unvereinbar erscheinen. Am 25. Oktober 1848 wurde in einem kleinen russischen Forsthaus, gleich hinter der österreichischen Grenze, ein Bub geboren... weiter




Der umjubelte Einzug von Tomáš Garrigue Masaryk, dem Staatengründer der Tschechoslowakei, 1918 in Prag. - © ullstein bild - Lebrecht Music & Arts Photo Libr

Geschichte

Gemeinsamkeiten und Brüche27

  • Österreicher und Tschechen teilen manch politisches Schicksal, gingen nach 1918 aber massiv getrennte, teils konfrontative Wege. Ein historischer Überblick.

Es ist mittlerweile Teil eines Narrativs geworden, Österreicher und Tschechen als ein Volk mit zwei Sprachen zu bezeichnen. Auch wenn dahinter das Bemühen steht, das des Öfteren getrübte nachbarschaftliche Verhältnis rund um die Themen "Benes" und "Temelin" zu verbessern, so teilen sich beide doch ein oft gemeinsames politisches Schicksal... weiter




Severin Groebner ist Kabarettist, Autor und Gründungsmitglied der "Letzten Wiener Lese bühne". Sein neues Buch mit zahlreichen Kolumnen (unter anderem auch aus der "Wiener Zeitung") heißt "Lexikon der Nichtigkeiten" und ist im Satyr-Verlag (Berlin) erschienen. Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/ glossenhauer

Glossenhauer

Denk mal!12

  • Die beste Regierung der Zweiten Republik (vielleicht sogar die letzte Regierung der Zweiten Republik, man weiß es nicht so genau) hat dieser Tage die Statue für die Trümmerfrau enthüllt. Aber man hat noch ganz andere Denkmäler in der Pipeline. Eine Vorschau.

Das Denkmal für den zwanghaften Mitläufer: Zehntausendende Österreicher waren am 15. März 1938 auf dem Heldenplatz und haben Adolf Hitler zugejubelt. Aber haben sie das freiwillig getan? Nein. Ein genetischer Defekt, der jahrhundertelang in ihnen als Untertanen des Kaiserhauses herangereift war, hat sie gezwungen... weiter




Der Suez-Kanal war eine der Fronten im Jom-Kippur-Krieg. - © Getty Images/Geneviève Chauvel

Geschichte

"Der Dritte Tempel ist in Gefahr"25

  • Vor 45 Jahren begann mit einem syrisch-ägyptischen Überraschungsangriff auf israelische Stellungen der Jom-Kippur-Krieg.

Am 6. Oktober 1973, Samstag, Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, griffen ägyptische und syrische Truppen in einer koordinierten Aktion gegen 14 Uhr israelische Stellungen an zwei Fronten gleichzeitig an: am Suezkanal und auf den Golanhöhen. Im Gefühl des Sieges von 1967 wurde Israel von dem Angriff vollkommen überrascht... weiter




- © Tomash_Schoiswohl

Tomash Schoiswohl

Grenzen aus Backstein und Benimmregeln9

  • Früher beschränkte der Linienwall den Verkehr in die Stadt. An seine Stelle seien Hausordnungen und Kontrollen getreten, sagen Kritiker. Eine Ausstellung beleuchtet den Linienwall und heutige Grenzziehungen durch Verkehr.

Wien. "Die Stadt gehört dir." Mit diesem Spruch werben die Wiener Linien seit Jahren. Tomash Schoiswohl sieht diese Aussage aber durchaus kritisch. Er sieht die großen Wiener Verkehrsknotenpunkte eher als Verlust öffentlichen Raums, als Grenzziehungen... weiter




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