• 22. September 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Anna Helene Mahler-Aszkanazy. - © Archiv Jennifer Roosma

Geschichte

"Im Anfang war die Milch"14

  • Die Wienerin Anna Helene Mahler-Aszkanazy floh im Jahr 1938 nach Kanada. Ihrer Enkelin hinterließ sie ihre Autobiographie - ein bewegendes Zeitdokument.

An ihrem 17. Geburtstag erhält Jennifer Dolman von ihrer Mutter ein besonderes Geschenk. Es ist in hellblaues Papier gewickelt. Langsam löst sie die Hülle - und worauf sie nun blickt, ist kein Parfum, keine Schallplatte und auch keine Pralinenschachtel... weiter




Erst auf die Rax, dann ins Strandbad: Im Kurort Edlach war diese Kombination möglich. - © Robert Pap

Sand-Serie

Sandstrand am Fuße der Rax25

  • Vor 90 Jahren wurde in Edlach ein alpines Strandbad eröffnet - mit echtem Sand aus Grado.

Wien/Semmering. Da staunten die Bewohner und Kurgäste nicht schlecht, als da eines Tages mehrere Lastkraftwagen, beladen mit feinstem Sand, durch das kleine beschauliche Edlach ratterten. Immerhin mindestens einige Tonnen dürften es gewesen sein, die hier im Juni 1928 direkt im Zentrum des noch jungen Kurortes - zwischen Kuranstalt und dem... weiter




Ein Mammutbau: die Sängerhalle auf der Jesuitenwiese im Wiener Prater. - © Archiv Thomas Hofmann

Geschichte

Früher Gesang deutscher Einigkeit4

  • Im Juli 1928 fand in Wien das 10. Deutsche Sängerbundfest statt. Die Veranstaltung huldigte aber nicht nur dem Liederfürsten Franz Schubert, sondern auch der "großdeutschen" Idee.

"Franz Schubert im Himmel", das war das Titelbild der satirischen Wochenzeitschrift "Der Götz von Berlichingen" vom 20. Juli 1928. Der 1828 verstorbene Liederfürst blickt auf die Massen vor der großen Sängerhalle und fragt sich: "Jetzt weiß ich nicht, geschieht das alles wegen mir oder wegen des Fremdenverkehrs?... weiter




Sinnbild der Shoa: Warschauer Ghetto, Deportation der jüdischen Bevölkerung. - © Ullsteinbild/picturedesk.com

Literatur

Der Alb, den man Leben nennt8

  • "Brot für die Toten", der vergessene Roman des polnischen Autors Bogdan Wojdowski über Menschen im Warschauer Ghetto, gehörte auf Deutsch längst wieder aufgelegt.

Der Roman "Brot für die Toten" handelt von Leben und Sterben im Warschauer Ghetto, also einem der vielen Verbrechen, die Nazideutschland in Polen begangen hat, aber die Menge macht es nicht vergleichbar und auch nicht verwechselbar. Zweieinhalb Jahre lang wurden fast 500... weiter




Kakadu im Zoo Karlsruhe. - © APAweb, dpa, Uli Deck

Geschichte

Schon im Mittelalter Handel mit Kakadus3

  • Erster Vogel erreichte im 13. Jahrhundert Sizilien.

Sydney. Kakadu-Zeichnungen in einem europäischen Buch aus dem 13. Jahrhundert deuten Experten zufolge darauf hin, dass bereits im Mittelalter Handel mit Australien betrieben wurde. Sie sind 250 Jahre älter als das Altarbild "Madonna della Vittoria" von Andrea Mantegna aus dem Jahr 1496... weiter




Matthias Sindelar (l.) beim Spiel Ostmark : Deutsches Reich am 3. April 1938 in Wien (Endstand: 2 : 0). - © apa/Sepp Graf

Geschichte

Scheiberlspiel gegen WM-Stil11

  • Zwischen Widerstand und Eingliederung: Österreichs Fußball zwischen 1938 und 1945 - und welche Legenden sich bis heute erhalten haben.

Er war, wie das Magazin "Fußball-Sonntag" schrieb, "der Beste, den Wiens weltberühmter Fußballsport jemals hervorgebracht hat": Matthias Sindelar. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich daher am 23. Jänner 1939 die Nachricht in Wien, dass das Sportidol im Alter von nur 35 Jahren gestorben war... weiter




Nero verbrennt die Christen: Das Bild von Henryk Siemiradzki ist charakteristisch für das überlieferte Zerrbild. - © Getty

Geschichte

Rufmord!9

  • Vor 1950 Jahren beging Kaiser Nero Suizid - sein Beispiel lehrt den Umgang mit Fakten und Fake News.

Zuerst hat in der römischen Tageszeitung "Hodie" Gaius Suetonius Tranquillus, an sich bekannt für seine unseriösen Geschichten, etwas von Grausamkeit und Christenverfolgung geschrieben. Dann legt im Revolver-, Pardon: Pilum-Blatt "Imperium Romanum" Publius Cornelius Tacitus nach, der von sich behauptet, ohne Zorn und Eigeninteresse zu schreiben... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Genug verglichen34

"Das ist genau das, was in den 1930er Jahren passiert ist." Mit diesen Worten warnte am Freitag Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron die USA vor den Folgen eines Handelskriegs mit dem Rest der Welt, denn: "Der wirtschaftliche Nationalismus führt zum Krieg... weiter




- © Illustration: Fotolia/Changzhou Skyline Event Banner

China

Der Chronist von Changzhou6

  • Viel Historisches ist zerstört worden. 40 Jahre nach der marktwirtschaftlichen Öffnung bleiben im chinesischen Changzhou die Spuren der Vergangenheit dem Auge verborgen. Der Maler Ji Quanbao kämpft gegen das Vergessen.

Changzhou. Wer Ji Quanbao nach dem Wendepunkt in seinem 65-jährigen Leben fragt, der bekommt ein erratisches Lachen zu hören, das bis in den letzten Winkel seines sonnendurchfluteten Malerateliers dringt. Ji ist ein kleiner Mann mit Nickelbrille, Tweed-Sakko und kurzgeschorenem Einheitsschnitt... weiter




Kein Vertreter von "Multikulti": Oswald Spengler (1880-1936), Zeichnung von Rudolf Großmann, 1922. - © Abb.: gemeinfrei

Geschichte

Zivilisation als Endstadium14

  • 100 Jahre nach Erscheinen erlebt Oswald Spenglers epochales Werk "Der Untergang des Abendlandes" eine Renaissance. Was fasziniert vor allem Konservative und Neue Rechte daran?

Es wurde während des Ersten Weltkrieges verfasst. Als es 1918 in einem ersten Band erschien, schlug es ein wie eine Bombe. Heute, 100 Jahre nach Erscheinen, erlebt Oswald Spenglers epochales Werk "Der Untergang des Abendlandes" eine Renaissance. Anfang des 20... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung