• 23. Januar 2019

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Schlagwortsuche

Wer hat die Pyramiden gebaut? Die alten Ägypter waren es nicht, ist Heine überzeugt. - © afp/Joseph Eid

Sachbuch

Es war doch alles ganz anders9

  • "New York liegt im Neandertal": Architekt Ernst W. Heine geht mit seiner Menschheitsgeschichte auf Konfrontationskurs zu tradiertem Schulbuchwissen.

1986 hat Ernst Wilhelm Heine die Geschichte des Menschen aus seiner Sicht als Architekt erzählt: Der Subtitel von "New York liegt im Neandertal" lautete damals: "Die abenteuerliche Geschichte des Menschen von der Höhle bis zum Hochhaus". 33 Jahre später hat Heine sein Werk adaptiert und dem 21... weiter




Eine Frau fotografiert in Eibenstock (Sachsen) einen 6,50 Meter großen Schneemann. - © APAweb, Sebastian Kahnert

Schnee

Schnee!4

  • Warum wir uns so über das kristallisierte Wasser freuen.

Schnee: durch Kälte kristallisiertes Wasser (chemische Formel, wie dieses, H2O), Fallgeschwindigkeit ungefähr 4 km/h, lateinisch "nix", mittelhochdeutsch "sne", englisch "snow", französisch "neige", norwegisch "snø", russisch "sneg", Vorzugsbeispiel für Fraktale Geometrie. Sollte das alles sein... weiter




Der Bahnhof von Regenstauf. Hier fand am 1.5.1906 das Zugsunglück statt. - © Ludwig

Literatur

". . . und prüfte mein Herz"1

  • Wie Thomas Mann ein Eisenbahnunglück psychisch und literarisch verarbeitete.

Am 3. Mai 1906 berichtete die Wiener "Neue Freie Presse" von einem Eisenbahnunglück, das sich am späten Abend des 1. Mai in Regenstauf nahe Regensburg ereignet hatte: "Der D-Zug München Berlin, der München um 6 Uhr 23 Minuten abends verläßt, stieß gestern um ½ 10 Uhr abends auf dem Bahnhofe Regenstauf (. . ... weiter




Gabriele Hasmann: "Habsburgs schräge Vögel - Extravaganzen und Allüren eines Herrscherhauses": Verlag Ueberreuter; 184 Seiten; 21,95 Euro

Sachbuch

Das Gespenst der Maria Theresia8

  • Gabriele Hasmann erzählt von den Schrullen der Habsburger.

Maria Theresia, schreibt Gabriele Hasmann, habe während einer Aufführung von Wolfgang Amadeus Mozarts Oper "Die Entführung aus dem Serail" nachgebildete Türkenköpfe aufgespießt. Ob solcher Islamfeindlichkeit der Erzherzogin stehen dem politisch korrekten Leser die Haare zu Berge... weiter




Bis ins 19. Jahrhundert wurden die Straßennamen auf die Hausmauern gemalt. - © Zyance - CC 2.5

Wien

Verschwundene Straßennamen14

  • Der Wiener Autor Peter Autengruber liest die Zeichen der Zeit von den Wiener Straßenschildern.

Straßenschilder kommen einem unverrückbar und langlebig vor. Doch wenn man die 6743 Gassen, Straßen und Plätze der Stadt Wien im Zeitraffer betrachtet, sieht man emsige Vollzugsorgane am Werk, die so manche eherne Tafel im Takt der Epochen an- und wieder abschrauben... weiter




Ausstellungen

Das dominante Jahr2

  • In Wien laufen zahlreiche Ausstellungen, die sich mehr oder weniger direkt mit dem Jahr 1918 befassen.

Wien. (eb) 1918 ist ein Schlüsseljahr - vielleicht sogar das Schlüsseljahr für die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Hundert Jahre später gilt es, Rückblick zu halten auf das Ende der durch Jahrhunderte wichtigsten monarchischen Linie der Welt, es gilt, Errungenschaften zu feiern wie Demokratie und Frauenwahlrecht... weiter




Zu Lebzeiten erfolgreich, heute vergessen: Karl Emil Franzos (1848-1904). - © Archiv

Literatur

Ein Zerrissener in Halb-Asien32

  • Jüdischer Schriftsteller und Publizist mit deutschnationaler Gesinnung: Eine Erinnerung an Karl Emil Franzos, der vor 170 Jahren geboren wurde.

Deutschnationales Denken und Judentum - nach den schrecklichen Ereignissen des 20. Jahrhunderts sind dies zwei Gegensätze, die uns unvereinbar erscheinen. Am 25. Oktober 1848 wurde in einem kleinen russischen Forsthaus, gleich hinter der österreichischen Grenze, ein Bub geboren... weiter




Sinnbild der Shoa: Warschauer Ghetto, Deportation der jüdischen Bevölkerung. - © Ullsteinbild/picturedesk.com

Literatur

Der Alb, den man Leben nennt9

  • "Brot für die Toten", der vergessene Roman des polnischen Autors Bogdan Wojdowski über Menschen im Warschauer Ghetto, gehörte auf Deutsch längst wieder aufgelegt.

Der Roman "Brot für die Toten" handelt von Leben und Sterben im Warschauer Ghetto, also einem der vielen Verbrechen, die Nazideutschland in Polen begangen hat, aber die Menge macht es nicht vergleichbar und auch nicht verwechselbar. Zweieinhalb Jahre lang wurden fast 500... weiter




Nero verbrennt die Christen: Das Bild von Henryk Siemiradzki ist charakteristisch für das überlieferte Zerrbild. - © Getty

Geschichte

Rufmord!9

  • Vor 1950 Jahren beging Kaiser Nero Suizid - sein Beispiel lehrt den Umgang mit Fakten und Fake News.

Zuerst hat in der römischen Tageszeitung "Hodie" Gaius Suetonius Tranquillus, an sich bekannt für seine unseriösen Geschichten, etwas von Grausamkeit und Christenverfolgung geschrieben. Dann legt im Revolver-, Pardon: Pilum-Blatt "Imperium Romanum" Publius Cornelius Tacitus nach, der von sich behauptet, ohne Zorn und Eigeninteresse zu schreiben... weiter




Kein Vertreter von "Multikulti": Oswald Spengler (1880-1936), Zeichnung von Rudolf Großmann, 1922. - © Abb.: gemeinfrei

Geschichte

Zivilisation als Endstadium16

  • 100 Jahre nach Erscheinen erlebt Oswald Spenglers epochales Werk "Der Untergang des Abendlandes" eine Renaissance. Was fasziniert vor allem Konservative und Neue Rechte daran?

Es wurde während des Ersten Weltkrieges verfasst. Als es 1918 in einem ersten Band erschien, schlug es ein wie eine Bombe. Heute, 100 Jahre nach Erscheinen, erlebt Oswald Spenglers epochales Werk "Der Untergang des Abendlandes" eine Renaissance. Anfang des 20... weiter




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