• 20. November 2018

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Schlagwortsuche

Bis ins 19. Jahrhundert wurden die Straßennamen auf die Hausmauern gemalt. - © Zyance - CC 2.5

Wien

Verschwundene Straßennamen6

  • Der Wiener Autor Peter Autengruber liest die Zeichen der Zeit von den Wiener Straßenschildern.

Straßenschilder kommen einem unverrückbar und langlebig vor. Doch wenn man die 6743 Gassen, Straßen und Plätze der Stadt Wien im Zeitraffer betrachtet, sieht man emsige Vollzugsorgane am Werk, die so manche eherne Tafel im Takt der Epochen an- und wieder abschrauben... weiter




Ausstellungen

Das dominante Jahr2

  • In Wien laufen zahlreiche Ausstellungen, die sich mehr oder weniger direkt mit dem Jahr 1918 befassen.

Wien. (eb) 1918 ist ein Schlüsseljahr - vielleicht sogar das Schlüsseljahr für die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Hundert Jahre später gilt es, Rückblick zu halten auf das Ende der durch Jahrhunderte wichtigsten monarchischen Linie der Welt, es gilt, Errungenschaften zu feiern wie Demokratie und Frauenwahlrecht... weiter




Zu Lebzeiten erfolgreich, heute vergessen: Karl Emil Franzos (1848-1904). - © Archiv

Literatur

Ein Zerrissener in Halb-Asien30

  • Jüdischer Schriftsteller und Publizist mit deutschnationaler Gesinnung: Eine Erinnerung an Karl Emil Franzos, der vor 170 Jahren geboren wurde.

Deutschnationales Denken und Judentum - nach den schrecklichen Ereignissen des 20. Jahrhunderts sind dies zwei Gegensätze, die uns unvereinbar erscheinen. Am 25. Oktober 1848 wurde in einem kleinen russischen Forsthaus, gleich hinter der österreichischen Grenze, ein Bub geboren... weiter




Sinnbild der Shoa: Warschauer Ghetto, Deportation der jüdischen Bevölkerung. - © Ullsteinbild/picturedesk.com

Literatur

Der Alb, den man Leben nennt8

  • "Brot für die Toten", der vergessene Roman des polnischen Autors Bogdan Wojdowski über Menschen im Warschauer Ghetto, gehörte auf Deutsch längst wieder aufgelegt.

Der Roman "Brot für die Toten" handelt von Leben und Sterben im Warschauer Ghetto, also einem der vielen Verbrechen, die Nazideutschland in Polen begangen hat, aber die Menge macht es nicht vergleichbar und auch nicht verwechselbar. Zweieinhalb Jahre lang wurden fast 500... weiter




Nero verbrennt die Christen: Das Bild von Henryk Siemiradzki ist charakteristisch für das überlieferte Zerrbild. - © Getty

Geschichte

Rufmord!9

  • Vor 1950 Jahren beging Kaiser Nero Suizid - sein Beispiel lehrt den Umgang mit Fakten und Fake News.

Zuerst hat in der römischen Tageszeitung "Hodie" Gaius Suetonius Tranquillus, an sich bekannt für seine unseriösen Geschichten, etwas von Grausamkeit und Christenverfolgung geschrieben. Dann legt im Revolver-, Pardon: Pilum-Blatt "Imperium Romanum" Publius Cornelius Tacitus nach, der von sich behauptet, ohne Zorn und Eigeninteresse zu schreiben... weiter




Kein Vertreter von "Multikulti": Oswald Spengler (1880-1936), Zeichnung von Rudolf Großmann, 1922. - © Abb.: gemeinfrei

Geschichte

Zivilisation als Endstadium16

  • 100 Jahre nach Erscheinen erlebt Oswald Spenglers epochales Werk "Der Untergang des Abendlandes" eine Renaissance. Was fasziniert vor allem Konservative und Neue Rechte daran?

Es wurde während des Ersten Weltkrieges verfasst. Als es 1918 in einem ersten Band erschien, schlug es ein wie eine Bombe. Heute, 100 Jahre nach Erscheinen, erlebt Oswald Spenglers epochales Werk "Der Untergang des Abendlandes" eine Renaissance. Anfang des 20... weiter




Literatur

Die Leuchtkraft des Geistigen7

  • Volker Weidermanns faszinierendes Buch "Träumer".

Es war eine Revolution von Schöngeistern - voller Ideale, aber ohne Masterplan. Die Grauen des Großen Kriegs, die Volksferne der alten Machthaber wiesen in eine dunkle Zukunft. Es bedurfte einer Radikalwende. Sie kam in München, drei Tage vor Ende des Ersten Weltkriegs: In der Nacht zum 8. November 1918 suchte Bayernkönig Ludwig III... weiter




Sachbuch

Geschichten der Wiener Paläste4

(tes) Am liebsten würde er ihm vor Zorn in die Ohren beißen, empörte sich Graf Harrach über seinen Architekten Johann Lucas von Hildebrandt: Denn der hochberühmte Baukünstler pflegte recht großzügig mit dem Geld seiner Auftraggeber zu verfahren, verzettelte sich oft in mehreren Projekten gleichzeitig und baute mitunter auch nicht das... weiter




- © fotolia/photo 5000

Sachbuch

Erst gescheitert, nun gescheiter?6

  • "Die gescheiterte Republik": Anton Pelinka legt ein beeindruckendes Buch über die Erste Republik vor.

Anton Pelinka legt ein Jahrhundert nach dem Entstehen der Republik Österreich ein Buch über deren Scheitern vor. Woran scheitern Staaten? Woran scheiterte dieser neue Staat? Er begann indem er sich selbstständig und unabhängig einen neuen Namen gab: Republik Deutsch-Österreich und indem er sich als Bestandteil der Republik Deutschland verstand... weiter




Sachbuch

Eine dunkle Ära kompakt gefasst

  • Tálos über das Austrofaschistische Österreich 1933-1938.

(pech) Emmerich Tálos ist eigentlich als Experte für die Sozialpartnerschaft bekannt, dabei hat er sich auch als akribischer Erforscher des tragischen Endes der Ersten Republik, also der Jahre 1933 bis 1938, einen Namen gemacht hat. Nun hat er, unter Mitarbeit des jungen Historikers Florian Wenninger... weiter




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