• 13. November 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

"Wir leben in einer Zeit des unglaublich beschleunigten Wandels. Der Rückblick auf die Vergangenheit kann da Sicherheitgeben": Arno Strohmeyer. - © Moritz Ziegler

Interview

"Mit Helden tun wir uns schwer"17

  • Der Historiker Arno Strohmeyer über die Lektionen, die die Erfolge und das Scheitern der Monarchie für die Gegenwart bereithalten.

"Wiener Zeitung": Am 12. November 1918 wurde die Republik begründet. Wer heute durch die Innenstädte von Wien, Innsbruck, Graz oder Salzburg geht, spaziert durch eine imperiale Kulisse. In hundert Jahren ist es der Republik nicht gelungen, der Gegenwart ihren formalen Stempel aufzudrücken. Konnte sie nicht oder wollte sie nicht... weiter




100 Jahre nach Republiksgründung: Eine pro-monarchische Kundgebung vor der Prager Burg am 28. Oktober 2018 (rechts Wenzel von Böhmen). - © G. Stadler

Geschichte

Wo der Doppeladler heute nistet22

  • Wie in den Nachfolgestaaten der einstigen Donaumonarchie die Erinnerung daran wachgehalten wird. - Eine Rundreise.

Nach 1945 bzw. dem Ende des Kommunismus in Ostmitteleuropa trat in den dreizehn Staaten, auf die nun das Gebiet der Donaumonarchie aufgeteilt ist, in der Wahrnehmung ihrer Zeit unter Habsburgs Krone(n) ein entscheidender Wandel ein: Sie wurde, mit Nuancen... weiter




Der umjubelte Einzug von Tomáš Garrigue Masaryk, dem Staatengründer der Tschechoslowakei, 1918 in Prag. - © ullstein bild - Lebrecht Music & Arts Photo Libr

Geschichte

Gemeinsamkeiten und Brüche27

  • Österreicher und Tschechen teilen manch politisches Schicksal, gingen nach 1918 aber massiv getrennte, teils konfrontative Wege. Ein historischer Überblick.

Es ist mittlerweile Teil eines Narrativs geworden, Österreicher und Tschechen als ein Volk mit zwei Sprachen zu bezeichnen. Auch wenn dahinter das Bemühen steht, das des Öfteren getrübte nachbarschaftliche Verhältnis rund um die Themen "Benes" und "Temelin" zu verbessern, so teilen sich beide doch ein oft gemeinsames politisches Schicksal... weiter




Das Radetzky-Denkmal, wo wir es heute sehen: am Stubenring 1. - © Thomas Hofmann

Denkmäler

Alte Helden, neue Plätze3

  • Nicht nur das Mozartdenkmal musste seinen Standort wechseln. Ein Stadtspaziergang durch Wien auf den Spuren von "verrückten Figuren".

Der Spruch Heraklits, "Alles fließt", der sich im Übrigen auf einem Brückenpfeiler der Stubenbrücke befindet, gilt auch für scheinbar feste Bauten. Frei nach dem Motto "Nix is fix" haben einige der bedeutendsten Denkmäler der Stadt ihren Standort verändert... weiter




Fatale Promenade: Luigi Luchenis Attentat auf Kaiserin Sisi (Kupferstich von F. Miaulle). - © ullstein bild - Roger-Viollet

Geschichte

Tragödie am Genfersee21

  • Elisabeth, Kaiserin von Österreich, wurde in Genf von einem italienischen Anarchisten ermordet. Ihr Todestag jährt sich am 10. September zum 120. Mal.

Am 10. September 1898 erschütterte ein Verbrechen die österreichisch-ungarische Monarchie. Die Nachrichten überschlugen sich: "Die Kaiserin von Österreich in Genf ermordet!" "Feiges Attentat eines italienischen Anarchisten!" "Unsere Kaiserin Elisabeth Opfer von Luigi Lucheni... weiter




- © Illustration: WZ / Martina Hackenberg

Geschichte

Dauerauftrag für Staat & Gesellschaft11

  • Vor 65 Jahren trat die Europäische Menschenrechtskonvention in Kraft. Ein Meilenstein des internationalen Rechts.

Sie gelten für alle als Menschen Geborene, unabhängig von Beruf, Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft, Kultur, Religion, Staat, Stand, Sprache und Weltanschauung: die Menschenrechte. Sie sind angesichts des Aufkommens autokratischer und repressiver Tendenzen sowie der Debatte um die Krise der Demokratie zunehmend gefährdet... weiter




Geschichts- & naturbewusst: Alexander Kellner. - © Antonio Scorza /AFP

Naturgeschichte

Verliebt in Flugsaurier3

  • Alexander Kellner, Direktor des Museu Nacional do Brasil in Rio de Janeiro, hat österreichische Wurzeln. Das Haus feiert heuer sein 200-jähriges Jubiläum.

Das Erste, was Alexander Kellner gemacht hat, nachdem "seine" Sambaschule "Imperatriz Leopoldina" beim Carnaval von Rio defilierte und er in diesem Februar seinen Dienst als Direktor des Museu Nacional do Brasil in Rio de Janeiro angetreten hatte, war, den Saal, in dem einst portugiesische und brasilianische Könige und Kaiser wie João VI... weiter




Ein Mammutbau: die Sängerhalle auf der Jesuitenwiese im Wiener Prater. - © Archiv Thomas Hofmann

Geschichte

Früher Gesang deutscher Einigkeit4

  • Im Juli 1928 fand in Wien das 10. Deutsche Sängerbundfest statt. Die Veranstaltung huldigte aber nicht nur dem Liederfürsten Franz Schubert, sondern auch der "großdeutschen" Idee.

"Franz Schubert im Himmel", das war das Titelbild der satirischen Wochenzeitschrift "Der Götz von Berlichingen" vom 20. Juli 1928. Der 1828 verstorbene Liederfürst blickt auf die Massen vor der großen Sängerhalle und fragt sich: "Jetzt weiß ich nicht, geschieht das alles wegen mir oder wegen des Fremdenverkehrs?... weiter




Kein Vertreter von "Multikulti": Oswald Spengler (1880-1936), Zeichnung von Rudolf Großmann, 1922. - © Abb.: gemeinfrei

Geschichte

Zivilisation als Endstadium16

  • 100 Jahre nach Erscheinen erlebt Oswald Spenglers epochales Werk "Der Untergang des Abendlandes" eine Renaissance. Was fasziniert vor allem Konservative und Neue Rechte daran?

Es wurde während des Ersten Weltkrieges verfasst. Als es 1918 in einem ersten Band erschien, schlug es ein wie eine Bombe. Heute, 100 Jahre nach Erscheinen, erlebt Oswald Spenglers epochales Werk "Der Untergang des Abendlandes" eine Renaissance. Anfang des 20... weiter




- © Peter Jungwirth

Interview

"Hitlers Expansion war eine Flucht nach vorne"24

  • Der Historiker Kurt Bauer über die Vorgeschichte der dunklen Jahre Österreichs, die ambivalente Rolle von Kanzler Schuschnigg und der Kirche - und wie die intensive Beschäftigung mit NS-Gräueln einen belastet.

"Wiener Zeitung": Herr Bauer, Sie haben ein Buch über die "dunklen Jahre" Österreichs in der NS-Zeit geschrieben und kürzlich veröffentlicht. Was war Ihre Motivation, sich mit dieser doch sehr intensiv erforschten Zeit nochmals ausführlich zu beschäftigen... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung