• 23. September 2018

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Schlagwortsuche

Grabsteine auf jüdischen Friedhöfen sind eine hervorragende Quelle, die die mitunter fehlerhaften Angaben von Standesbeamten ergänzen. - © dpa/ Arne Dedert

Geschichte

Grabsteine als Datenbanken32

  • Der Wiener Tuchhändler Georg Gaugusch ist Genealoge aus Leidenschaft - und erforscht die Lebensläufe jüdischer Industrieller, die Österreichs Wirtschaft bis 1938 prägten.

Wohin das Auge schaut, ist Tradition und Gediegenheit zu verspüren. An einer Wand prangt der Doppeladler. Die Geschäftseinrichtung aus edlem Holz ist im Original erhalten, wer den Blick nach oben richtet, sieht ein beeindruckendes Deckengemälde: eine Allegorie auf den Seidenhandel; drei Putten symbolisieren den Weg von der Seidenraupe zum Stoff;... weiter




Die neuen Bilder zeigen den Monarchen bei diversen Anlässen, wie hier bei der Eröffnung des Künstlerhauses, 1914. - © Archiv Holzer

Geschichte

Majestätischer Medienmanager

  • Rund um 1900 nutzte Kaiser Franz Joseph das Medium der Fotografie, um sein Image als tatkräftiger und umsichtiger Monarch zu kultivieren.

Der mächtige schwarze Ring hebt sich scharf von den grauen Umrissen ab. Die Knochen treten dunkler hervor als die Fleischpartien, die im mehligen Grau des Hintergrundes nahezu verschwimmen. Diese Röntgenaufnahme - sie erschien 1904 in einer Wiener Illustrierten - wurde in der Öffentlichkeit als kleine Sensation angepriesen... weiter




Evelyn De Morgan: "Die verzweifelte Kassandra", 1898. - © De Morgan Centre London/ wikimedia

Geschichte

Kassandras vergebliche Rufe10

  • Nach riskanten politischen und militärischen Entscheidungen kommen warnende Stimmen in der Regel zu spät.

Im Jahr 1811 verabschiedete Zar Alexander I. den scheidenden Botschafter Napoleons mit einem denkwürdigen Gespräch. Armand de Caulaincourt gegenüber eröffnete der Zar seine Strategie in dem beiderseits erwarteten Krieg:"Wenn der Kaiser Napoleon mir den Krieg erklärt", sagte der Zar, "so ist es möglich, sogar wahrscheinlich... weiter




Steinerne Wächter am Alten Hafen von La Rochelle (ganz re. der Laternenturm). - © Robert Bressani

Frankreich

Ein stolzes Tor zum Ozean2

  • La Rochelle, einst souveräne Kaufmannsrepublik und rebellische Hugenottenhochburg, engagiert sich heute in ökologischem Urbanismus.

Er hatte gerade das Licht der Welt erblickt, da strotzte er schon vor Kraft und Tatendrang: Die Rede ist von Pantagruel, dem Sohn des Riesen Gargantua. Das Riesenbaby war einfach nicht zu bändigen. Also ließ der Vater vier Ketten schmieden, um Pantagruel in seiner Wiege festzubinden... weiter




Leo Trotzki, August 1937, drei Jahre vor seinem Tod. Foto: Bettmann/Corbis

Politmord

Mordbefehl an "Mornard"7

  • Vor 75 Jahren verübte ein spanischer Sowjetagent in Stalins Auftrag ein tödliches Attentat auf Leo Trotzki. Chronologie einer Verschwörung.

"Aaaaaaaaaaa. . .". Es ist der wohl meistzitierte Todesschrei der Kriminalgeschichte. Lang gezogen, nicht enden wollend. "Ein Schrei, den ich niemals vergessen werde. Er klingt mir noch immer in den Ohren." So sagte der Mörder später. Sein Opfer: Der führende Kopf der Oktoberrevolution sowie Gründer und Organisator der Roten Armee, Leo Trotzki... weiter




Mariahilfer Straße zwischen Gerngross und Herzmansky, um 1902.

Wien

Straße der Widersprüche6

  • Die Mariahilfer Straße wird im Rückblick gern als großstädtischer Boulevard, als Inbegriff gründerzeitlicher Modernität dargestellt. Doch dieser Straßenzug war nie ein einheitliches Gebilde.

Ein häufiges Missverständnis über die Mariahilfer Straße besagt, sie sei als Bahnhofstraße konzipiert worden. Die innere Mariahilfer Straße gehört aber zu jenen traditionellen Ausfallsstraßen, die nach Errichtung der großen Kopfbahnhöfe nolens volens auch die Rolle einer Bahnhofstraße übernahmen... weiter




Dresden 1945: Ein Blick in die vollkommen ruinierte Johannstraße. - © Foto: Hutton-Deutsch-Collection/ Corbis

Luftkrieg

Die Schrecken des Feuersturms7

  • Zwischen 13. und 15. Februar 1945 bombardierten britische und amerikanische Flugzeuge Dresden. Die Nachwehen der Zerstörung prägen 70 Jahre später noch das Leben der sächsischen Stadt.

Die Luft stank nach Feuer und nach Leichen. Viele Häuser brannten noch. Die Straßen waren voll von Schutt. Die Barockstadt Dresden hatte ihren Glanz verloren. Eberhard Renner war nach der ersten Bombardierung am 13. Februar 1945 mit seinen Eltern geflohen. Nun bahnten sie sich den Weg zurück zum Keller ihres Hauses... weiter




Ausstellungen über 1914 waren heuer an vielen Orten zu sehen, wie etwa hier Armprothesen in der Schau "Mitten in Europa" im Zollverein in Essen. - © apa/dpa/Matthias Balk

Geschichte

Parallelen und viele Fragezeichen14

  • 1814 - 1914 - 2014: Zwischen diesen Jahren gibt es eine Reihe von Ähnlichkeiten, von denen wir aber nicht wissen, ob ihre Betrachtung uns zukünftig weiterhilft. Es bleiben vor allem Rückblicke - und offene Fragen.

1814, 1914 und 2014 ereigneten sich unter sehr unterschiedlichen Umständen, aber es gibt einige interessante und provokante Ähnlichkeiten. Man kann sagen, es waren entscheidende Zeitpunkte in der Weltgeschichte. Bei 1814 ist das deutlich zu sehen - die lange Phase mit den Französischen Revolutionskriegen und den Napoleonischen Kriegen endete... weiter




Die österreichische Flagge und die EU-Fahne kommen gemeinsam aus einer Maschine der "Ersten Österreichischen Fahnenfabrik" in Stetten, Niederösterreich. - © apa/H. Neubauer

Nationalfeiertag

Ein Tag des Dialogs3

  • Einige politische Überlegungen zu der Frage, wie man am 26. Oktober die Eigenständigkeit und Einzigartigkeit der Republik Österreich in Zeiten eines Vereinigten Europa feiern soll.

Das Begehen von Nationalfeiertagen verfolgt zunehmend die Tendenz, zur Routineangelegenheit zu werden. Auch der 26. Oktober, dessen Verknüpfung mit der österreichischen Neutralität für die Zweite Republik eine tiefgreifende Symbolwirkung hatte, ist in der Art und Weise, wie er begangen wird, kritisch zu hinterfragen... weiter




Emil Schauers mechanische Monumentaluhr mit drei Zifferblättern am Währinger Gürtel in Wien, um 1900. - © Sammlung Payer

Wien

Monumente der Zeit

  • Öffentliche Großuhren tauchten in Wien ab den 1860er Jahren als eigenes Straßenmöbel auf. Diese "Äußere Chronometrisierung" ging einher mit einer "inneren Chronometrisierung" der Menschen.

Die Chronisten berichten: Exakt 69 öffentliche Uhren gab es im Jahr 1902 in der k.k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien. Eine beachtliche Anzahl, die Jahrzehnte zuvor hatten einen wahren Uhrenboom gebracht: Hofburg, Rathaus, Kirchen, Amtshäuser, Feuerwehrzentralen, Spitäler, Kasernen, Bahnhöfe, Palais... weiter




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