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Schlagwortsuche

Selbstbestimmt soll der Konsument sein, nicht Marketing-Opfer. - © fotolia.com/worawut

Konsumentenschutz

Konditionierung statt Aufklärung1

  • Jahrelang führend im Konsumentenschutz, bewegt sich Österreich heute im EU-Gleichschritt.

In Europa hat sich das Politikfeld Konsumentenschutz (bzw. Verbraucherpolitik) spät, nämlich erst ab den 1960er Jahren entwickelt - also vierzig Jahre nach den USA. Klar, das hat mit der wirtschaftlichen Entwicklung zu tun und mit den zwei Weltkriegen, die in Europa verheerende Schäden hinterlassen hatten... weiter




- © Peter Jungwirth

Interview

"Hitlers Expansion war eine Flucht nach vorne"24

  • Der Historiker Kurt Bauer über die Vorgeschichte der dunklen Jahre Österreichs, die ambivalente Rolle von Kanzler Schuschnigg und der Kirche - und wie die intensive Beschäftigung mit NS-Gräueln einen belastet.

"Wiener Zeitung": Herr Bauer, Sie haben ein Buch über die "dunklen Jahre" Österreichs in der NS-Zeit geschrieben und kürzlich veröffentlicht. Was war Ihre Motivation, sich mit dieser doch sehr intensiv erforschten Zeit nochmals ausführlich zu beschäftigen... weiter




- © WZ-Collage (apa/Scheriau, reu/Ebenbichler)

Politische Geschichte

Der neue Bürgerkrieg42

  • Österreich, wieder in zwei Lager gespalten, steht ohne verbindende Erzählung für eine gemeinsame Zukunft da.

Die gute Nachricht lautet: Der alte Bürgerkrieg, der einst zwischen Schwarz und Rot mit Waffen und später noch mit heißen Worten ausgetragen wurde, ist Geschichte. Die schlechte Nachricht ist: Ein neuer Bürgerkrieg ist im Gang. An dessen Anfang steht das Aufkommen einer neuen Moral. Diese führt in einem ersten Schritt zur Entstehung der Grünen... weiter




Der heute vorherrschende Orbánismus ist nicht antidemokratisch, aber, wie der Ministerpräsident (hier jüngst bei seinem Auftritt beim Kongress der Fidesz-Partei) selbst freimütig zugibt, von seiner Ausrichtung her antiliberal. - © Apa /AFP/ Attila Kisbenedek

Geschichte & Politik

Der schwierige Nachbar9

  • Die Geschichte zeigt, dass ein Dialog mit Ungarn sinnvoll ist, ein "Beitritt" zur Visegrád-Gruppe aber nicht.

Noch in den frühen 1980er Jahren kursierte anlässlich von Fußball-Länderspielen zwischen der damaligen Volksrepublik Ungarn und Österreich ein Witz, der das Fortwirken der Donaumonarchie aufs Korn nahm. In einem fiktiven Dialog sagte ein Mitarbeiter zu Otto Habsburg, der als bayerischer Abgeordneter für die CSU im Europaparlament wirkte... weiter




Gerhard Roth im Garten seines Hauses in der Südsteiermark. - © Imagno/Getty Images

Interview

"Kunst ist Tag für Tag ein Neubeginn"3

  • Der Schriftsteller Gerhard Roth, der am 24. Juni 75 Jahre alt wird, über die Zukunft der Bücher, die politische Lage der Gegenwart - und seine neue Venedig-Trilogie.

"Wiener Zeitung": Herr Roth, Sie sind nun bald 75 Jahre alt. Sieht man die Welt, aber auch das eigene Land sowie das eigene Metier, in Ihrem Fall also das Schreiben und den deutschspra-chigen Literaturbetrieb, mit anderen, milderen Augen, als noch vor 10 oder 20 Jahren?Gerhard Roth: Milder sehe ich nichts, nur die Zeiteinteilung wird eine andere... weiter




Eine wichtige Quelle zur Erforschung der böhmisch-deutschen Mischsprache ist die volkstümliche Musik. - © privat

Sprachgeschichte

Deutsch-böhmische Mischkulanzen10

  • Das "Böhmakeln", das "Kuchldeutsch" und andere Spielarten derselben Mundart leben nur noch in Archiven. Ein neues Buch erforscht nun diese Sprachen.

Welches Lied könnte uns g’schmackiger das "Kuchldeutsch" ins Ohr komplimentieren als die "Powidltatkscherln"? Hermann Leopoldi sang es in den dreißiger Jahren noch in Wien, ehe er sich aus den KZs Dachau und Buchenwald nach New York rettete. Den Text schrieb Rudolf Skutajan, Lebensdaten unbekannt... weiter




Rotweißrote Zerreißprobe... - © Grafik: Irma Tulek

Politik

Der nächste Kampf um Österreich35

  • Längst schien entschieden, was Österreich ist: Heute tobt erneut ein Kampf um die Identität Österreichs.

"Zwei Österreich, zwei Kulturen stehen sich in den österreichischen Landen gegenüber, die um Österreichs Zukunft kämpfen", schreibt der katholische Querdenker, Kunsthistoriker und Publizist Friedrich Heer 1981 in "Der Kampf um die österreichische Identität". Diese Auseinandersetzung tobt seit Jahrhunderten und bis ins Hier und Heute... weiter




Die preußischen Heerführer, dargestellt auf einem zeitgenössischen Gemälde von Georg Bleibtreu. - © Deutsches Historisches Museum/ Anagoria/ Wikimedia Commons

Jubiläum

Das Beben von Königgrätz34

  • Am 3. Juli 1866 schlugen preußische Truppen die österreichische Nord-Armee vernichtend. Damit brach das alte Europa zusammen und das Band zwischen Österreich und Deutschland wurde zerschnitten.

"Casca il mondo!" - "Die Welt stürzt ein!" Als Giacomo Anto-nielli, Kardinalstaatssekretär im römischen Kirchenstaat, die Nachricht von der katastrophalen Niederlage der österreichischen Armee bei Königgrätz vernahm, schlug er entsetzt die Hände zusammen... weiter




Das Denkmal Marie von Ebner-Eschenbachs in St. Gilgen erinnert daran, dass die Dichterin dort gerne ihre Sommerfrische verbrachte. - © Ernst Weingartner/picturedesk.com

Literaturgeschichte

Die widerspenstige Baronin10

  • Vor 100 Jahren starb die Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach. Ihre Werke sind zwar keineswegs vergessen, werden aber nur noch selten intensiv gelesen. Eine Einladung zur Neulektüre.

"Alle Dichtenden sind unzufrieden mit ihrer Lorbeerenernte", notiert Marie von Ebner-Eschenbach 1869 nach einem Abend mit Schriftstellerkollegen. Und auch wenn sie heute als Grande Dame der österreichischen Literatur der Gründerzeit fest im Kanon verankert ist, hatte sie selbst lange Zeit allen Grund zur Unzufriedenheit... weiter




"Bewegungsgruppe: Angst". Inszenierung von Sascha Leontjew, Wien 1935. - © (Archiv Anton Holzer)

Kulturgeschichte

Festgehaltene Bewegung2

  • Es gab eine Zeit, da war Österreich - und insbesondere Wien - im Bereich des modernen Tanzes und der Fotografie eine Großmacht. Ein Rückblick in Bildern.

Tanz und Fotografie gingen im 20. Jahrhundert eine enge Liaison ein. Die flüchtige Kunst des Tanzes war auf das Medium der Fotografie angewiesen, um die Aufführung haltbar und für ein breites Publikum zugänglich zu machen. Und umgekehrt versprachen die oft spektakulären Tanzbilder den Fotografen und Fotografinnen öffentliche Aufmerksamkeit und... weiter




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