• 27. Mai 2018

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Schlagwortsuche

Es braucht dringend Hilfskorridore und 2,4 Milliarden Euro, um die von der Versorgung abgeschnittene notleidende Bevölkerung im Jemen zu erreichen. - © APAweb / AFP, SALEH AL-OBEIDI

Geberkonferenz

Milliarden für den Jemen notwendig2

  • 22 Millionen Menschen sind auf Hilfe angewiesen, vor allem auf Lebensmittel und medizinische Versorgung.

Sanaa. Die internationale Gemeinschaft muss nach Einschätzung der Vereinten Nationen ihre Hilfe für die Menschen im Bürgerkriegsland Jemen heuer deutlich verstärken. Auf einer Geberkonferenz in Genf sind laut UN am Dienstag Zusagen über rund drei Milliarden Dollar (2,4 Milliarden Euro) nötig, der dreifache Betrag vom vergangenen Jahr... weiter




Die Vereinten Nationen (UNO) bezeichnen den Jemen-Krieg als größte humanitäre Krise weltweit. Sieben Millionen Menschen sind dort vom Hunger bedroht, außerdem herrscht in dem Land eine Cholera-Epidemie. - © APAweb/AFP, Mohammed Huwais

Bürgerkrieg

Zwei Millionen Kinder gehen wegen Jemen-Krieg nicht zur Schule

  • Zahl nach dem Eintritt Saudi-Arabiens in den Konflikt erneut deutlich gestiegen.

Sanaa/Wien. Wegen des andauernden Bürgerkriegs können im Jemen einem UNICEF-Bericht zufolge zwei Millionen Kinder nicht zur Schule gehen. Allein seit Eintritt der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition im Jahr 2015 sei die Zahl um fast eine halbe Million gestiegen... weiter




Deutsche "Leopard 2"-Panzer sind ein Exportschlager. Laut Sipri haben die deutsche Waffenexporte in den Nahen Osten um 109 Prozent zugenommen. - © APAweb, afp, Patrick Stollarz

Waffenhandel

Naher Osten ist das große Schlachtfeld11

  • Die Kriege im arabischen Raum schlagen sich auch in den Waffenexporten in die Region nieder.

Stockholm/Wien. (klh/apa) Es sind Zahlen, die noch einmal belegen, in welch humanitär katastrophalen Lage sich der Nahe Osten befindet: Die Waffeneinkäufe in dieser Region stiegen zwischen den Jahren 2013 und 2017 um 103 Prozent. Ein Drittel aller weltweit exportierten Waffen landete damit in dieser Region... weiter




IS-Terror

Tote und Verletzte bei Anschlägen im Jemen

  • Täter hatten mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge zur Explosion gebracht.

Aden/Sanaa. Bei zwei Selbstmordanschlägen in der jemenitischen Hafenstadt Aden sind nach Angaben von Augenzeugen und Medizinern dutzende Menschen getötet oder verletzt worden. Die Angriffe am Samstag hätten sich einer Einrichtung gegolten, die von Anti-Terror-Einheiten genutzt werde, sagten die Augenzeugen... weiter




Eskalation

Separatisten kontrollieren Jemens Interimshauptstadt Aden

  • Palast des Präsidenten umzingelt und die Minister "de facto unter Hausarrest".

Aden/Sanaa. Die südjemenitischen Separatisten haben am Dienstag die Interimshauptstadt des Landes erobert. Die Rebellen kontrollierten sieben von acht Stadtteilen Adens und hatten den Präsidentenpalast umzingelt, wie ein hochrangiger Militärvertreter sagte... weiter




Mit Präsident Hadi verbündete Stammeskrieger (Bild) haben in Aden eine schwere Niederlage erlitten. - © afp

Jemen

Separatisten erobern Sitz der jemenitischen Regierung in Aden1

  • Bürgerkriegsland im Süden der Arabischen Halbinsel zerfällt zusehends in seine Einzelteile.

Sanaa. In der jemenitischen Hafenstadt Aden haben Separatisten den Sitz der Regierung von Präsident Abd Rabbo Mansour Hadi erobert. Nach Angaben von Rettungskräften wurden bei den Kämpfen mit Regierungstruppen mindestens 15 Menschen getötet und 33 weitere verletzt... weiter




Diese Südsudanesin trägt einen Sack mit Saatgut, der vom Roten Kreuz bereitgestellt wurde. - © afp/Farran

Hungerkrisen

Die Rückkehr des Hungers - nun in Afrika und im Jemen3

  • Die Katastrophen sind vor allem menschengemacht, ein Ende des Leidens ist nicht in Sicht.

Berlin/Sanaa. (dpa) Spindeldürre Kinder mit aufgeblähten Bäuchen in den Armen von Müttern, die kaum Kraft haben, sie zu halten. Hunderttausende Menschen in Zelten von Hilfsorganisationen, eingehüllt im Staub der trockenen Erde. Diese dramatischen Szenen gehören nicht der Vergangenheit an - sie spielen sich in mehreren Ländern Afrikas und im Jemen... weiter




Iran

Starre Fronten zwischen Iran und USA5

  • Gegenseitige Verbalattacken wegen angeblicher iranischer Waffenhilfe für Huthis.

NewYork/Wien. Die Verbalattacken zwischen Washington und Teheran gehen in die nächste Runde: Nach den gegenseitigen Schuldzuweisungen in Bezug auf die Umsetzung des Atomprogramms (die Perser beschweren sich, dass Washington die Finanz- und Bankensanktionen gegen den Iran nicht gelockert hat... weiter




Eines der Gebäude in Sanaa, das bombardiert wurde, ist diese Haftanstalt. - © APAweb / Reuters, Khaled Abdullah

Bürgerkrieg

Angriff auf Jemens Hauptstadt mit 39 Toten

  • Das Lager der Militärpolizei wurde sieben Mal bombardiert.

Sanaa. Bei Luftangriffen der saudi-arabischen Militärallianz auf die von Rebellen kontrollierte jemenitische Hauptstadt Sanaa sind nach Angaben eines Behördenvertreters am Mittwoch mindestens 39 Menschen getötet worden. In dem bombardierten Lager der Militärpolizei seien zudem 90 Menschen verletzt worden, darunter auch Gefangene... weiter




Jemen

"Gewinner sind die radikalen Islamisten"

  • Im Jemen stehen die Zeichen auf Sturm. Für den Nahost-Experten Günter Meyer sind die Saudis die großen Verlierer.

Nach dem Tod des Ex-Langzeit-Präsidenten Ali Abdullah Saleh kippt das Kräfteverhältnis im Bürgerkriegsland Jemen. Am Montag haben schiitische Huthi-Rebellen, die mit dem Iran verbündet sind, den gestürzten Machthaber erschossen, der kurz zuvor die Seiten gewechselt hatte und mit den Saudis Gespräche aufnehmen wollte... weiter




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