• 20. Juli 2018

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Schlagwortsuche

Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Über Höflichkeit27

Die Klagen über den Verlust der Höflichkeit sind mit großer Sicherheit so alt wie die Beschwerden der Alten über die Jungen. Der Niedergang der Sitten ist so gesehen eine anthropologische Konstante. Dessen sollte man sich also bewusst sein, wenn einen wieder einmal das Gefühl beschleicht... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Gewinnenmüssen34

Während sich die Welt vor den unabsehbaren Folgen eines ausgewachsenen Handelskrieges zwischen den großen Wirtschaftsblöcken zu fürchten beginnt und die letzten Transatlantiker ihre Warnungen vor dem Untergang des Westens bestätigt sehen, rätselt das kleine Österreich wieder einmal über die Zukunft einer liebgewonnenen... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

An der Realität vorbei31

Man weiß nicht, ob diese Leidenschaft ein Fluch oder ein Segen ist, mit der sich die politische Klasse und eine politisierte Minderheit einem Thema wie dem 12-Stunden-Tag widmen. Womöglich handelt es sich um ein Beispiel für eine gesellschaftlich lebendige Streitkultur, die unerlässlich ist für eine wache Demokratie... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Der Job von Politik11

Wer nicht überzeichnet, zuspitzt, aufschreit, wird nicht gehört. Das ist quasi die Grundannahme von Politikern und Parteien und aller Medien, deren Selbstverständnis bei ihrer Rolle als Lautverstärker endet. Also wird gehobelt, dass die Späne fliegen, wird verglichen, dass man mit dem Hinken gar nicht mehr hinterherkommt... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Ein Traum von Politik16

Es gibt eine lange und in manchen Kreisen erfolgreiche Erzählung von der Überkomplexität Österreichs. Die ist nicht einmal falsch, auch wenn das Beispiel der zehn Regierungen für acht Millionen Menschen - neun Länder plus Bund - immer schon Unsinn war... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Gespräch über Österreich49

Es sind Reden, die den bisherigen Verlauf des Gedenkjahres 2018 bestimmen. Den Auftakt machte André Heller, Jahrgang 1947, der zum 80. Jahrestag des 12. März 1938, des "Anschlusses" Österreichs an Nazi-Deutschland, die Festrede hielt. Sodann folgte der Schriftsteller Michael Köhlmeier, Jahrgang 1949, der am 4... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Weil es uns gut geht36

Predigende Politiker haben den Beruf verfehlt. Umso mehr, wenn sie in ihren Reden vor dem nahenden Untergang warnen und Gegenwart und unmittelbare Zukunft in den Farben der Apokalypse zeichnen. Das waren einmal die Stilmittel, mit denen die Kirchen ihre Gläubigen bei der Religion zu halten hofften... weiter




Video: Christian Kern über das Alkoholverbot am Praterstern in Wien

Politische Kultur

Kann Politik nicht ohne Feindbilder?85

  • SPÖ-Vorsitzender Christian Kern über den 1. Mai, seinen Freund Faymann, die FPÖ und Fehler in der Medienpolitik.

Wien. Am Dienstag feiert die Sozialdemokratie ihr Hochamt: Der Aufmarsch zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit, dient der SPÖ seit jeher auch zur Selbstvergewisserung und Selbstverortung. Seit vier Monaten ist die SPÖ im Bund in Opposition und in Wien, dem eigentlichen Machtzentrum, steht ein Neubeginn bevor... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Im Kern instabil14

Wie auch immer sich die Details des Rücktritts von Peter Kolba als interimistischer Klubchef darstellen, von einer stabilen Kraft ist Peter Pilz’ Start-up so weit weg wie die Grünen von einer Rückkehr in den Nationalrat. Und im Gegensatz zur landläufigen Überzeugung hat dies nur am Rande mit den üblichen Startschwierigkeiten einer neuen... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Die Frage zur Woche23

Konservative haben es ja immer schon befürchtet: den Umstand, dass es Fortschritt in menschlichen Belangen nicht wirklich gibt. Das ist einerseits schade, weil jeder Anstrengung in diese Richtung die Melancholie der Vergeblichkeit anhängt; andererseits kann die Gewissheit, dass es früher nicht besser war, auch Trost spenden in trister Gegenwart... weiter




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