• 18. September 2018

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Clemens Unterreiner - © KURT.LOEFFELANN

Gezockt mit

Gezockt mit . . .15

Wien. (dab) In andere Rollen zu schlüpfen, gehört für Clemens Unterreiner zum Alltag. Abends, auf der großen Opernbühne, verwandelt sich der Bariton. Zum extrovertierten Vogelfänger Papageno im bunten Kostüm in der "Zauberflöte" wird er dann etwa. Auch außerhalb des Scheinwerferlichts taucht das Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper in andere... weiter




Robert Schediwy ist Sozialwissenschafter und Kulturpublizist. - © privat

Gastkommentar

Werktreue versus neue Deutung19

  • Ein Beitrag zu einer scheinbar endlosen Diskussion über das Regietheater.

In der aktuellen Salzburger Fassung der "Salome" eilen Männer in orthodox ostjüdischer Tracht und mit blutverschmierten Masken vor einer Art Klagemauer hin und her - im Hintergrund findet derweilen ein Boxkampf statt. Der in Haft gehaltene Jochanaan aus dem Bibeldrama hat die Gestalt eines großen schwarzen Vogels... weiter




Furios in Gesang und Gestik: Asmik Grigorian als Salome auf der Bühne der Salzburger Felsenreitschule. - © apa/Barbara Gindl

Festspiel-Bilanz

Kraftort des Außergewöhnlichen5

  • Salzburg-Bilanz: Intensive Opern im zweiten Festspielsommer von Intendant Markus Hinterhäuser.

Natürlich gab es auch Wermutstropfen. Schade etwa, dass Constantinos Carydis, der neue heiße Name am Dirigentenmarkt, der "Zauberflöte" so mutwillige Töne entlockte. Schade auch, dass der verdiente Bariton Matthias Goerne den Sarastro sang und in der Basstiefe recht kleinlaut klang... weiter




Alles verspielt: Brandon Jovanovich als Hermann (rechts). - © Salzburger Festspiele/Monika RittershausVideo

Salzburger Festspiele

Nur die Liebe ist kein Spiel3

  • Eine musikalisch stringente, szenisch plakative "Pique Dame" bei den Salzburger Festspielen.

Die Partitur ist durchzogen von ahnender Düsternis, vom letzten bis zum ersten Takt umkränzt von einem dramatischen Trauerflor. Dass die Tragödie bereits ihren Lauf genommen hat, steht schon beim ersten Ton außer Zweifel. Auch den kleinen Inseln, auf denen für die Dauer eines ewigen Augenblickes in glänzenden Bögen kurz so etwas wie Glück greifbar... weiter




Asmik Grigorian als Salome glänzt mit einem glasklaren Sopran. - © APAweb / Barbara Gindl

Oper

Die Furien der Verweigerung33

  • Eine packende wie mystische "Salome" als erstes Opernhighlight der Salzburger Festspiele.

Salzburg. Begehren ist eine Kraft, die sich der Logik entzieht. Doch es liegt in der Logik des Begehrens, sich an der Verweigerung weiter zu entzünden. Mehr noch: Wer das Begehren aller auf sich zieht, kann die eigene Erlösung nur noch an die absolute Verweigerung knüpfen... weiter




Oper

Aus der Zeit gefallen

  • Klaus Lang-Uraufführung als Prolog in Bayreuth.

Eine Uraufführung in Bayreuth - das gab es seit "Parsifal" nicht mehr. Zum (maßvollen) Erneuerungsehrgeiz von Katharina Wagner gehört auch, die Aufforderung ihres Ahnen, "Macht Neues!" wörtlich zu nehmen. Leider nicht im Markgräflichen Opernhaus - gegen den notwendigen Probenbetrieb im barocken Baukunstwerk haben die Betreiber ihr Veto eingelegt... weiter




Festival

Bregenz: Mit dem "Jagdgewehr" zur "Carmen"-Reprise

Bregenz. (irr) Es war einer ihrer ersten Schritte am neuen Dienstort: Noch bevor Elisabeth Sobotka 2015 offiziell als Bregenzer Festspiel-Chefin begann, stellte sie die Weichen für eine Uraufführung am Bodensee. Das Herzensprojekt erblickt nun in diesem Sommer das Licht der Bühne... weiter




"Wir sind zur Trennung der Geschlechter zurückgekehrt", meint der Sänger. - © APAweb/dpa, Angelika Warmuth

Oper

"Auch wir Männer sind gefährdet"24

  • Startenor Jonas Kaufmann beklagt sexuelle Belästigung zu Karrierebeginn.

Rom. Auch Startenor Jonas Kaufmann ist zu Beginn seiner Karriere sexuell belästigt worden. Das Problem der sexuellen Gewalt betreffe nicht nur die Filmindustrie, sondern auch die Oper, meinte Kaufmann im Interview mit der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera". Betroffen seien nicht nur Frauen. "Auch wir Männer sind gefährdet... weiter




Erregt bei ihrer Ankunft in Algerien einiges Aufsehen: Cecilia Bartoli als Rossinis "L’italiana in Algeri". - © Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus

Oper

Die Italienerin in Salzburg3

  • Cecilia Bartoli punktet mit einem burlesken Rossini bei den Pfingstfestspielen in Salzburg.

Es ist auch eine hohe Form der Kunst: ein Werk aus dem Jahr 1813 optisch nach 2018 zu verlegen, aber dabei jeglichen tieferen Bezug zur Gegenwart auszusparen. Gioachino Rossinis "L’italiana in Algeri" ist damit heutig, aber absolut unpolitisch. Das Aufeinanderprallen der Kulturen... weiter




Vom Freejazzer zum Notensetzer: Gavin Bryars. - © Doug MarkeInterview

Oper

"Kreativität braucht Grenzen"

  • Der britische Komponist Gavin Bryars über ein Laien-Orchester mit Brian Eno, die abenteuerliche Zeit mit John Cage, den vermeintlich freien Jazz und seine Kammeroper "Marilyn Forever" im Kasino am Schwarzenbergplatz.

Wien. Am späten Mittwoch ist er in Wien gelandet - und wenig später schon durch die Türen des Kasinos am Schwarzenbergplatz marschiert. Gavin Bryars sitzt dort mit britischem Understatement am Bühnenrand und blätterte still in einer Partitur. Er will die Einstudierung seiner Oper "Marilyn Forever" (Premiere: Samstag) nicht stören... weiter




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