• 21. November 2018

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"Monsieur Crescendo" Gioachino Rossini. - © ullstein bild/Heritage Images

Musikgeschichte

Abseits der Konventionen6

  • Der italienische Komponist Gioachino Rossini schrieb mit seinem Stil Operngeschichte. Am 13. November jährt sich sein Todestag zum 150. Mal.

"Zu einer Oper, Ciro in Babilonia, hatte ich eine schauderhafte Secunda-Donna. Sie war nicht allein über die Erlaubniß häßlich, auch ihre Stimme war unter aller Würde. Nach der sorgfältigsten Prüfung fand ich, dass sie einen einzigen Ton besaß, das B der eingestrichenen Octave, welcher nicht übel klang... weiter




Otto Schenk in seiner Bibliothek, wo er seine Bücher "nascht" und seine Schallplatten hört. - © Julia StixInterview

Interview

"Jeder Komponist kann gemein sein"15

  • Otto Schenk über die Hinterhältigkeit von Beethoven und Mozart und die Tröstlichkeit der Tuba.

"Wer’s hört, wird selig" heißt Otto Schenks neues Buch. Der 88-jährige Schauspieler und Regisseur schildert darin seine musikalischen Erweckungserlebnisse und wühlt im reichen Anekdotenschatz seiner jahrzehntelangen Karriere des Opern-Inszenierens... weiter




Klytämnestra im Paternoster: Waltraud Meier . - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Elektrisierend5

  • Mit dem Paternoster in den Keller des Grauens: "Elektra" in der Staatsoper.

Es sind kraftvolle Bilder: die Nacktheit der Menschen, blutverschmiert, vor der grauen, kahlen Wand. Passend dazu der erste schrille Akkord vom Orchester. Wir befinden uns in Richard Strauss’ "Elektra". Es ist eine intensive Oper, deren Poesie wie Brutalität in dieser minimalistischen Inszenierung... weiter




Eine Aufnahme der spanischen Opernsängerin Montserrat Caballé aus dem Jahr 1995 in Paris. - © APAweb, AFP, Jean-Loup Gautreau

1933 - 2018

Opernsängerin Montserrat Caballé gestorben16

  • Aktivste Sängerin der Operngeschichte mit über 4.000 Auftritten. Caballé war "Österreichische Kammersängerin".

Barcelona. Sie galt als die letzte große Diva der Opernwelt: Montserrat Caballé. Die Sopranistin war eine imposante Erscheinung und hatte viel Charisma. Heute, Samstag, ist sie 85-jährig in einem Krankenhaus ihrer Geburtsstadt Barcelona gestorben. Die Opernwelt trauert... weiter




20 Goldbarren im Wert von 700.000 Euro wurden der 78-Jährigen gestohlen. - © apa/Robert Jäger

Kriminalität

Die Netrebko, Lohengrin und das Gold2

  • Dreieinhalb Jahre Haft für Ex-Anwalt, der Einbrechern Goldbarren-Versteck einer alten Dame verriet.

Wien. Ein ehemaliger Wiener Rechtsanwalt ist am Mittwoch am Wiener Straflandesgericht zu dreieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Er war am Diebstahl von 20 Kilogramm Gold im Wert von 700.000 Euro beteiligt. Der 42-Jährige akzeptierte die über ihn verhängte Strafe, die Staatsanwältin gab vorerst keine Erklärung ab... weiter




Clemens Unterreiner - © KURT.LOEFFELANN

Gezockt mit

Gezockt mit . . .15

Wien. (dab) In andere Rollen zu schlüpfen, gehört für Clemens Unterreiner zum Alltag. Abends, auf der großen Opernbühne, verwandelt sich der Bariton. Zum extrovertierten Vogelfänger Papageno im bunten Kostüm in der "Zauberflöte" wird er dann etwa. Auch außerhalb des Scheinwerferlichts taucht das Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper in andere... weiter




Robert Schediwy ist Sozialwissenschafter und Kulturpublizist. - © privat

Gastkommentar

Werktreue versus neue Deutung19

  • Ein Beitrag zu einer scheinbar endlosen Diskussion über das Regietheater.

In der aktuellen Salzburger Fassung der "Salome" eilen Männer in orthodox ostjüdischer Tracht und mit blutverschmierten Masken vor einer Art Klagemauer hin und her - im Hintergrund findet derweilen ein Boxkampf statt. Der in Haft gehaltene Jochanaan aus dem Bibeldrama hat die Gestalt eines großen schwarzen Vogels... weiter




Furios in Gesang und Gestik: Asmik Grigorian als Salome auf der Bühne der Salzburger Felsenreitschule. - © apa/Barbara Gindl

Festspiel-Bilanz

Kraftort des Außergewöhnlichen5

  • Salzburg-Bilanz: Intensive Opern im zweiten Festspielsommer von Intendant Markus Hinterhäuser.

Natürlich gab es auch Wermutstropfen. Schade etwa, dass Constantinos Carydis, der neue heiße Name am Dirigentenmarkt, der "Zauberflöte" so mutwillige Töne entlockte. Schade auch, dass der verdiente Bariton Matthias Goerne den Sarastro sang und in der Basstiefe recht kleinlaut klang... weiter




Alles verspielt: Brandon Jovanovich als Hermann (rechts). - © Salzburger Festspiele/Monika RittershausVideo

Salzburger Festspiele

Nur die Liebe ist kein Spiel3

  • Eine musikalisch stringente, szenisch plakative "Pique Dame" bei den Salzburger Festspielen.

Die Partitur ist durchzogen von ahnender Düsternis, vom letzten bis zum ersten Takt umkränzt von einem dramatischen Trauerflor. Dass die Tragödie bereits ihren Lauf genommen hat, steht schon beim ersten Ton außer Zweifel. Auch den kleinen Inseln, auf denen für die Dauer eines ewigen Augenblickes in glänzenden Bögen kurz so etwas wie Glück greifbar... weiter




Asmik Grigorian als Salome glänzt mit einem glasklaren Sopran. - © APAweb / Barbara Gindl

Oper

Die Furien der Verweigerung33

  • Eine packende wie mystische "Salome" als erstes Opernhighlight der Salzburger Festspiele.

Salzburg. Begehren ist eine Kraft, die sich der Logik entzieht. Doch es liegt in der Logik des Begehrens, sich an der Verweigerung weiter zu entzünden. Mehr noch: Wer das Begehren aller auf sich zieht, kann die eigene Erlösung nur noch an die absolute Verweigerung knüpfen... weiter




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