• 22. Juni 2018

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Festival

Bregenz: Mit dem "Jagdgewehr" zur "Carmen"-Reprise

Bregenz. (irr) Es war einer ihrer ersten Schritte am neuen Dienstort: Noch bevor Elisabeth Sobotka 2015 offiziell als Bregenzer Festspiel-Chefin begann, stellte sie die Weichen für eine Uraufführung am Bodensee. Das Herzensprojekt erblickt nun in diesem Sommer das Licht der Bühne... weiter




"Wir sind zur Trennung der Geschlechter zurückgekehrt", meint der Sänger. - © APAweb/dpa, Angelika Warmuth

Oper

"Auch wir Männer sind gefährdet"23

  • Startenor Jonas Kaufmann beklagt sexuelle Belästigung zu Karrierebeginn.

Rom. Auch Startenor Jonas Kaufmann ist zu Beginn seiner Karriere sexuell belästigt worden. Das Problem der sexuellen Gewalt betreffe nicht nur die Filmindustrie, sondern auch die Oper, meinte Kaufmann im Interview mit der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera". Betroffen seien nicht nur Frauen. "Auch wir Männer sind gefährdet... weiter




Erregt bei ihrer Ankunft in Algerien einiges Aufsehen: Cecilia Bartoli als Rossinis "L’italiana in Algeri". - © Salzburger Festspiele/Monika Rittershaus

Oper

Die Italienerin in Salzburg2

  • Cecilia Bartoli punktet mit einem burlesken Rossini bei den Pfingstfestspielen in Salzburg.

Es ist auch eine hohe Form der Kunst: ein Werk aus dem Jahr 1813 optisch nach 2018 zu verlegen, aber dabei jeglichen tieferen Bezug zur Gegenwart auszusparen. Gioachino Rossinis "L’italiana in Algeri" ist damit heutig, aber absolut unpolitisch. Das Aufeinanderprallen der Kulturen... weiter




Vom Freejazzer zum Notensetzer: Gavin Bryars. - © Doug MarkeInterview

Oper

"Kreativität braucht Grenzen"

  • Der britische Komponist Gavin Bryars über ein Laien-Orchester mit Brian Eno, die abenteuerliche Zeit mit John Cage, den vermeintlich freien Jazz und seine Kammeroper "Marilyn Forever" im Kasino am Schwarzenbergplatz.

Wien. Am späten Mittwoch ist er in Wien gelandet - und wenig später schon durch die Türen des Kasinos am Schwarzenbergplatz marschiert. Gavin Bryars sitzt dort mit britischem Understatement am Bühnenrand und blätterte still in einer Partitur. Er will die Einstudierung seiner Oper "Marilyn Forever" (Premiere: Samstag) nicht stören... weiter




- © Staatsoper/Rathkolb/Bankl

Opernkritik

Im Spiegel der Geschichte16

  • In der Wiener Staatsoper inszenierte Josef Ernst Köpplinger "Dantons Tod" von Gottfried von Einem.

Allein, dem Wahnsinn nahe ob all dem Blutvergießen, singt Lucile, eingehüllt in einen Mantel herb verfremdeter Streicherbegleitung, tränenerstickt das Lied vom Schnitter Tod. Dann liefert sie sich mit dem Ruf "es lebe der König" den Revolutionären aus. Doch niemand ergreift sie... weiter




Einsamer Händel-Experte: Counter Christophe Dumaux glänzte als Polinesso. - © Wiener Staatsoper/M. Pöhn

Oper

Überanimierter Stillstand7

  • Ein Debüt mit zu vielen Schwachstellen: Händels "Ariodante" an der Wiener Staatsoper.

Barockoper an der Wiener Staatsoper zu spielen, ist immer zumindest ein Grenzgang. Es gibt intimere Häuser als das am Ring, die den Farbenreichtum der historischen Instrumente und den Klang der oft schlankeren Stimmen aufgrund der akustischen Verhältnisse besser zur Geltung bringen... weiter




Der Komponist hätte am 24. Jänner seinen 100. Geburtstag gefeiert. - © APAweb/APA, Votova

Klassiche Musik

Gottfried von Einem wäre heute 1001

  • Staatsoper und Theater an der Wien feiern den Komponisten.

Wien. Es brauchte den heutigen 100. Geburtstag eines Gottfried von Einem, damit Staatsopern-Direktor Dominique Meyer und Theater an der Wien-Intendant Roland Geyer erstmals gemeinsam auf dem Podium einer Pressekonferenz Platz nahmen. Präsentiert wurde eine Kooperation, die zwei der wichtigsten Opern von Einems im März in die beiden Häuser bringt... weiter




Allein bei Tisch: Oksana Sekerina als Tatjana. - © Oper Graz

Opernkritik

Die Reinheit und die Beziehungsangst9

  • Deftig, lyrisch, erfrischend: "Eugen Onegin" in der Grazer Oper.

Tatjana, die bisher ihr Buch nicht weggelegt hat, scheint sich hinter dem überlangen, schmalen Tisch (dem einzigen Ausstattungsstück dieses kargen "Eugen Onegin") verstecken zu wollen. Und hat doch nur Augen für den jungen Mann. Onegin schaut geradlinig auf sie: Liebe auf den ersten Blick... weiter




Machtvoller Schönklang: Dmitri Hvorostovsky. - © afp

Nachruf

Trauer um einen Parade-Onegin30

  • Der russische Bariton Dmitri Hvorostovsky starb im Alter von 55 Jahren.

Wien. (irr) Im Juni hat er noch eine österreichische Bühne besucht: Bei der Sommernachtsgala Grafenegg gab Dmitri Hvorostovsky eine späte Probe seiner Kunst, ließ in der "Cortigiani"-Arie des Rigoletto noch einmal seine Präsenz, seine Inbrunst aufblitzen. Dabei war der russische Bariton sichtlich gezeichnet von seiner Krankheit... weiter




Eleganz in der Opernloge: ein Ölbild von Eva Gonzalès (1849-1883). - © Musee d’Orsay/Bridgeman Images

Ausstellungskritik

Zwischen Schönklang und Rebellion3

  • Glänzende Ausstellung über die Geschichte der Oper in den neuen Räumen des Victoria & Albert Museums in London.

Berückenden Arien lauscht man. Berauschenden Chören. Dann wieder wird Trommelfeuer aus Maschinengewehren laut. Meerjungfrauen ziehen ungerührt durch die Wellen einer knarzenden Bühne. Salome küsst mit wahnwitzigen Tönen den abgeschlagenen Kopf von Johannes, dem Täufer. Eine Sowjetbäurin legt den Finger an den Mund, weil sie Stille will... weiter




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