• 16. Februar 2019

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Komplizierte Beziehungsgeflechte in "Shtisel". Netflix zeigt die israelische Serie aus der charedischen Welt aktuell mit deutschen Untertiteln. Besonders charmant sind die jiddischen Passagen. - © Netflix

Jüdisch leben

Bei den Shtisels wird dauernd geraucht19

  • Die israelische Serie "Shtisel", die eine Familie aus Jerusalem porträtiert, ist nun in Europa auf Netflix zu sehen und gibt Einblicke in den Alltag charedischer Jüdinnen und Juden.

Wann haben Sie zuletzt in einer aktuellen TV-Serie gesehen, dass ständig jemand an einer Zigarette zieht? In der israelischen Produktion "Shtisel" sind die meisten der männlichen Charaktere Kettenraucher. Dafür ist Fernsehen tabu. Und ein Handy mit Internetzugang ebenso... weiter




Rachel Brosnahan als Miriam "Midge" Maisel in Amy Sherman-Palladinos durch und durch jüdischer Serie "The Marvelous Mrs. Maisel".  - © Sarah Shatz/Amazon Prime

Jüdisch leben

So marvelous!17

  • Streaming-Anbieter eröffnen auch neue Möglichkeiten im Unterhaltungssegment Serie: Hier können auch Nischenthemen und Minderheiten in den Mittelpunkt gestellt werden - wie in "The Marvelous Mrs. Maisel". Und Mrs. Maisel ist just fabulous!

Schon die Einstiegsszene ist zum Niederknien: Eine ausgelassene Hochzeitsgesellschaft, es wird gespeist, die Braut ergreift das Wort. Nach ein paar Scherzen darüber, dass sie am Ende doch keinen Goi, sondern einen Juden, Joel Maisel, geheiratet hat, lässt sie die Gäste wissen, dass in den Frühlingsrollen doch Shrimps waren... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

"Ein trauriger Tag für die Juden"15

  • Pinchas Goldschmidt beklagt das mit Jänner in Flandern (Belgien) in Kraft getretene Schächtverbot.

Pinchas Goldschmidt, Vorsitzender der Europäischen Rabbinerkonferenz, verabschiedete sich mit bitteren Worten vom Jahr 2018: "Heute ist der letzte Tag, an dem in Belgien koscheres Fleisch und Geflügel für die jüdischen Gemeinden in Antwerpen und Brüssel geschlachtet werden kann... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Grabenkämpfe10

  • Orthodoxie und nicht-orthodoxes Judentum pflegen die gegenseitige Abneigung, teils selbst nach einem so traurigen Anlass wie dem Attentat von Pittsburgh. Im Sinn gemeinsamer Stärke wäre das Überwinden von Gräben jedoch sinnvoll. Theodor Much hat nun ein Buch vorgelegt, das als Basis vieler Diskussionen dienen könnte.

Elf Jüdinnen und Juden wurden in Pittsburgh, USA, von einem antisemitischen Attentäter hingemetzelt. Motiviert wurde die Tat durch seinen Zorn über die jüdische Hilfsorganisation HIAS (Hebrew Immigrant Aid Society), die heute Verfolgten der verschiedensten Ethnien und Religionen unter die Arme greift... weiter




Der israelische Komponist Baruch Berliner mit seiner Frau Ruhama. Durch sie hat er näher zu Gott gefunden. Nun schreibt er Musik zu Passagen aus der Tora. - © Privat

Jüdisch leben

Antisemitismus als Retter3

  • Baruch Berliners Oratorium "Genesis" wird diesen Sonntag in Wien in deutscher Sprache erstaufgeführt. Wenn man sich mit ihm unterhält, dann spiegeln seine Erzählungen die Nostalgie wider, mit der er als Sohn einer Wiener Emigrantin in Israel groß wurde.

Baruch Berliner hat schöne Erinnerungen an Wien. Als der gebürtige Israeli als Student in Zürich zu einem Treffen jüdischer Studierender nach Österreich kam, suchte er das Haus in der Praterstraße 9 auf. Hier war seine Mutter mit ihren Geschwistern groß geworden, in guten Verhältnissen, denn der Großvater, der von Galizien nach Wien gegangen war... weiter




Alexia Weiss - © Paul Divjak

Jüdisch leben

Integration /Ausgrenzung15

  • Der Ramadan stellt Muslime in einer nichtmuslimischen Mehrheitsgesellschaft vor viele Probleme. Der soziale Charakter der Fastenzeit erinnert an jüdische Feiertage: Tradition wird groß geschrieben, das Beisammensein mit Familie und Freunden auch.

Es ist Ramadan. Muslime und Musliminnen fasten untertags, abends nach Sonnenuntergang gibt es eine Mahlzeit, die oft in geselligem Rahmen eingenommen wird – das Fastenbrechen, Iftar genannt. Die Wahrnehmung des Ramadan in den nichtmuslimischen Teilen der Gesellschaft ist oft vorrangig problembeladen... weiter




Erwin Javor hat seine Familiengeschichte in eine Zusammenschau jüdischen Lebens nach dem Holocaust verpackt ("Ich bin ein Zebra. Eine jüdische Odyssee", nun erschienen im Amalthea Verlag). - © Privat

Jüdisch leben

Das Schtetl ist schon weit weg13

Was begründet die jüdische Identität? Ist es nur die Geburt? Ist es die Religiosität? Die Verfolgungsgeschichte? Die Kultur? Eine Opferrolle? Ein Zugehörigkeitsgefühl? Ich kenne Erwin Javor schon viele Jahre. Und ja, wenn nun jemand sagt, ist ja kein Wunder, sie hat ja damals, als seine Frau, die Sängerin und Schauspielerin Anita Ammersfeld... weiter




1. Mai am Bahnhof Praterstern. Wie müssen Menschen aussehen, um als zugehörig empfunden zu werden? - © Alexia Weiss

Jüdisch leben

Im Gleichschritt, Marsch?38

"Aber du lebst ja ganz normal." Diesen Satz habe ich schon öfter gehört. Auch in der Variation: "Aber du bist ja so wie wir." Oder: "Bei Ihnen merkt man es ja nicht." Oder, am klarsten: "Sie sehen gar nicht jüdisch aus." Das hat erst vor wenigen Wochen ein Taxifahrer zu mir gesagt... weiter




Jenny Simanowitz behandelte in ihrem "Communication Cabaret" bisher Themen wie Genderrollen, interkulturelle Kommunikation oder das Älterwerden. In ihrem neuen Programm "Who's Afraid of the Jewish Mother?" geht es um die jüdische Mame. - © Bernadette Reiter

Jüdisch leben

"Wir sind ja praktisch alle Jewish mothers"5

Woody Allen, Lenny Bruce, Philip Roth: sie alle haben immer wieder die jüdische Mutter aufs Korn genommen. Das Witzrepertoire zu diesem Thema ist schier endlos und die darin transportierten Stereotype sind die immer gleichen: sie will nur das Beste für ihre Kinder, fordert gleichzeitig von ihnen Leistung und Liebe... weiter




Jüdisch leben

Rassistische Debatte35

Religion ist dieser Tage ständiges Thema in der politischen Berichterstattung, aber auch in alltäglichen Gesprächen. Vollverschleierung für Muslimas – nein, Kopftuch ist okay, aber nicht immer (und für manche soll es im öffentlichen Raum überhaupt nicht sichtbar sein)... weiter




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