• 19. Januar 2019

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Schlagwortsuche

So sauber und korrekt wie hier soll es bei den Operationen des Angeklagten nicht zugegangen sein: Er soll teils in Straßenkleidung, ohne Mundschutz und Handschuhe operiert haben. - © apa/Roland Schlager

Vor Gericht

"Ich dachte, dass ich sterben muss"19

  • Zwei Jahre teilbedingte Haft für Mann, der sich als Chirurg ausgegeben haben soll.

Wien. Auch heute noch ist Frau T. von dem Eingriff traumatisiert. Sie beginnt zu weinen, als sie davon erzählt. Erst nachdem ihr ein Wasser gereicht und Zeit zur Erholung gegeben wurde, kann sie weiterreden. Frau T. wollte sich ihren Busen operieren lassen, mit dessen Form sie nach der Geburt ihres Kindes unzufrieden war... weiter




Kriminalität

Schuldsprüche im Prozess um Scheinanmeldungen8

Wien. Fünf Angeklagte sollen über Jahre hinweg rund 3000 Personen bei Scheinfirmen angemeldet haben. Die Wiener Gebietskrankenkasse sowie die Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse (BUAK) sollen dadurch um rund sieben Millionen Euro betrogen worden sein. Am Montag waren die Angeklagten am Wiener Straflandesgericht großteils geständig... weiter




Mit dem erbeuteten Geld kaufte sich der Betrüger einen Rolls Royce, zwei Ferraris, einen Porsche, vier Mercedes, zwei BMW und einen Audi. - © afp/Gacad

Kriminalität

Eingefahren4

  • Hochstapler muss für fünfeinhalb Jahre hinter Gitter. Er hat zwei Männern mit Lügengeschichten 23 Millionen Euro herausgelockt. Das Geld hat er verprasst.

Wien. Ein mehr als ungewöhnlicher Betrugsprozess ist am Mittwoch am Wiener Landesgericht für Strafsachen über die Bühne gegangen. Ein 28-jähriger IT-Techniker gestand einem Schöffensenat, zwei Millionären mit frei erfundenen Geschichten innerhalb weniger Monate mehr als 23 Millionen Euro herausgelockt zu haben... weiter




Der Angeklagte schmuggelte ein Handy in seine Zelle - von dort aus webte er sein Netz aus Lügen. - © Fotolia/cunaplus

Vor Gericht

Höchststrafe für Heiratsschwindler12

  • Der Häftling manipulierte von seiner Zelle aus Frauen: "Mir war fad." Siebeneinhalb Jahre Haft.

Wien. Die Lüge ist Herrn K.s ständiger Begleiter. 24 Mal wurde er schon wegen Betrügereien verurteilt. Er manipulierte einsame Frauen, versprach ihnen eine Beziehung oder gar die Ehe und ließ sich dafür Geld und Wertgegenstände überweisen. Derzeit sitzt er in Graz eine Haftstrafe ab - offizielles Strafende: 2029... weiter




"Heute im Café Landtmann gespeist. Fürstlich. 56 Euro", schrieb die Angeklagte ins Tagebuch. - © Eyevine/Evening Standard

Vor Gericht

"Nimm dir, was du brauchst"5

  • Prozess um Schriftstellerin, die sich Erbe eines Mannes erschlichen haben soll. Bankberater schildert "unüblichen Vorgang".

Wien. Es geht ums Erbe. Ums Geld. Um Sparbücher, Schmuck, Münzen, Wandteller und einen Teppich. Mehr als 200.000 Euro sollen die Sachen wert sein. Am Dienstag drehte sich bei einem Prozess am Wiener Straflandesgericht alles um sie. Denn rechtmäßig soll das Erbe des 2015 an einem Gehirntumor verstorbenen J... weiter




Die Freude über den Anruf des vermeintlichen Verwandten währt nicht lange. - © Getty Images/Westend61

Betrug

Leid und Luxus12

  • Während Enkeltrickbetrüger ein protziges Leben führen, haben Opfer mit finanziellen und psychischen Probleme zu kämpfen.

Wien. Sie sind Profis. Sie sind skrupellos. Sie sind reich. Seit Jahren verursachen Enkeltrickbetrüger im deutschsprachigen Raum Vermögensschäden in Millionenhöhe. Gezielt rufen sie Senioren an und geben sich als deren Verwandte aus. Im Glauben, dem vermeintlichen Angehörigen zu helfen, händigen die Senioren den Betrügern oft all ihr Erspartes aus... weiter




Betrug

Wiener Kindergarten-Betreiber vermutet Intrige6

  • Verteidiger Dohr: "Engste Mitarbeiter wollten ihn loswerden, indem sie ihn ins Gefängnis bringen" - Wirtschaftsprüfer entdeckte keine missbräuchliche Verwendung von Förderungsmitteln.

Wien. Der inhaftierte Wiener Kindergarten-Betreiber Hassan Mousa, gegen den wegen Untreue, Förderungsmissbrauchs und betrügerischer Krida ermittelt wird, sieht sich als Opfer einer Intrige. "Engste Mitarbeiter wollten ihn loswerden, indem sie ihn ins Gefängnis bringen", erklärte Michael Dohr, der Verteidiger des 57-Jährigen, im Gespräch mit der APA... weiter




Seine Vergehen will Herr M. literarisch aufarbeiten. "Es soll als Lehrbuch dienen", sagt er. - © Foto: Fotolia/Gajus

Gerichtsreportage

(K)ein Bestseller5

  • Schriftsteller gesteht, Raubüberfall in seiner Wohnung fingiert zu haben, um Versicherungsgeld zu kassieren.

Wien. Herr M. erzählt gerne Geschichten. "Ich habe viele Bewunderer", sagt der 67-jährige Schriftsteller und Pensionist. Besonders Krimis haben es ihm angetan. Früher habe er sich viel mit ihnen befasst, meint er. Eine Kriminalgeschichte, die sich der mäßig bekannte M. ausgedacht haben soll, brachte ihm jedoch weder Reichtum noch Ruhm... weiter




Betrug

Prozessauftakt um Mietbetrügereien

  • Kindergarten-Netz: Abdullah P. auf Anklagebank.

Wien. Im Wiener Landesgericht startete am Dienstag der erste Prozess gegen Abdullah P., den mutmaßlichen Kopf eines auf Förder-Betrug ausgerichteten kriminellen Netzes. Der 32-Jährige soll mit zahlreichen Vereinen, gefälschten Gemeinnützigkeitsbestätigungen und vorgeschobenen "Strohmännern" über Jahre hinweg die Wiener Kindergärten (MA10) getäuscht... weiter




Damit niemand heimlich abhaut: Die Stadt will auch private Kindergärten und Kindergruppen stärker kontrollieren. - © apa/Neubauer

Kindergarten

Wieder mehr Staat als Privat?7

  • Skandal um Privatkindergärten: Nach heftiger Kritik versucht die Stadt Wien, demonstrativ Maßnahmen zu setzen.

Wien. Im Jahr 2009 musste alles schnell gehen. Es war das erste Jahr des von der Stadt Wien beschlossenen Gratis-Kindergartens, und weil die Stadt selbst nur 40 Prozent der angebotenen Kindergarten-Plätze zur Verfügung stellen konnte, musste den privaten Trägern gehörig unter die Arme gegriffen werden... weiter




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