• 26. Mai 2018

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Video

Johannes Kopf

"Wir schrecken, um wachzurütteln"6

  • Das Schulsystem bereite nicht ausreichend auf die Digitalisierung vor, sagt AMS-Vorstand Johannes Kopf im Interview.

Wien. In Zeiten der Digitalisierung werden zunehmend Unkenrufe laut, dass zahllose Arbeitsplätze verschwinden. Für Un- und Angelernte sind die beruflichen Perspektiven besonders trist. In der betrieblichen Praxis zeigt sich darüber hinaus aber auch, dass ehemals gefragte Qualifikationen heute rasch wieder überholt sind... weiter




- © afp/Stephen Brashear

Einzelhandel

Der gescannte Kunde12

  • Der stationäre Handel setzt auf Gesichtserkennung, Apps und Künstliche Intelligenz - die Kunden sind (noch) skeptisch.

Wien. Die Aufregung war groß, als Ende vergangenen Jahres zwei österreichische Apotheken erstmals Gesichtsscanner installierten. Der Pilotversuch im Auftrag des Pharmakonzerns Bayer Austria hatte zum Ziel, Geschlecht und ungefähres Alter der Kunden zu identifizieren und ihnen dann passende Medikamente zu empfehlen... weiter




Maschinen werden bei Evva teils in der hauseigenen Werkstatt angefertigt. Eine braucht noch vor Inbetriebnahme menschliche Hilfe. - © L. PuiuReportage

Automatisierung

Den einen Schlüssel für die Digitalisierung gibt es nicht14

  • Vor 40 Jahren blieben Qualifikationen ein Berufsleben lang aktuell - heute sind viele bereits nach kurzer Zeit überholt. Betriebsbesuche bei Evva-Sicherheitstechnologie und dem Autozulieferer Magna.

Wien. Die bald 100-jährige Betriebsgeschichte merkt man der Evva-Produktion nicht an allen Stellen an. Dort, wo der Konstrukteur gerade an der neuen teilautomatisierten Maschine schraubt, weil sich im Probebetrieb noch Schwächen des Roboterarms bei der Übergabe der haardünnen Stiftchen gezeigt haben... weiter




Seit Jahren werden die Folgen der Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt diskutiert. Es besteht Handlungsbedarf bei der Qualifizierung der Arbeitnehmer - vonseiten des Gesetzgebers. - © APAweb / Reuters, Stephen Lam

Digitalisierung

Arbeitnehmer schlecht gerüstet für Digitalisierung2

  • In China und USA gibt es eine positivere Einstellung als in Europa. Mehr Aus- und Weiterbildung für Beschäftigte nötig.

München. Der Einzug von Robotern und künstlicher Intelligenz in Werkshallen und Büros wirft bei vielen Arbeitnehmern bange Fragen nach der Zukunft ihrer Jobs auf. Doch gerade bei der Aus- und Weiterbildung für die Arbeitswelt von morgen hapert es aus Sicht der Beschäftigten... weiter




Die Linke hat noch immer das tradierte Bild des Arbeiters am Fabrikband im Kopf, wie hier bei Ford in Detroit (1934). - © ullstein bild

Arbeit 4.0

Vom Proletariat zum Kognitariat19

  • Das Siechtum der sozialdemokratischen Parteien in Europa liegt auch darin begründet, dass sie keine valide Definition von Arbeit im digitalen Kapitalismus entwickelt haben.

Die sozialdemokratischen Parteien Europas liegen am Boden. In Frankreich, wo die Linke schon seit Jahren zersplittert ist, kam der Kandidat des Parti Socialiste, Benoît Hamon, bei der Präsidentschaftswahl 2017 auf kümmerliche 6,4 Prozent der Stimmen. Bei den italienischen Parlamentswahlen erzielte der Partito Democra-tico von Matteo Renzi 18... weiter




Soziologe Harald Welzer: "Was mir keinen Spaß macht, wäre, meine eigene Bauchrednerpuppe zu sein . . ." - © Luizia Puiu

Interview

"Wir dienen den Maschinen"46

  • Der Soziologe Harald Welzer über die Zumutungen digitalisierter Arbeits- und Lebenswelten und neue Abhängigkeiten.

"Wiener Zeitung": Stimmt es, dass Sie kein Smartphone haben? Harald Welzer: Natürlich. Meine Zeit ist mir zu schade, um mich mit Dingen zu befassen, die für mein Leben völlig uninteressant sind. Ich habe auch keine Social- Media-Accounts und bin stolz darauf, noch keinen einzigen "Shitstorm" mitbekommen zu haben... weiter




- © Rainsborough

Dialogic-Diskussion

"Europa braucht einen Kulturminister"8

  • Europa erfand die Digitalisierung und ist jetzt nur noch Konsument: Diskussion zur Rolle der Logik in der digitalen Welt.

Wien. "Wie konnte es nur passieren, dass wir Modelle in die Welt exportiert haben, von der Demokratie bis zur Technologie, die die ganze Welt nachahmt, und heute den digitalen Entwicklungen hinterherrennen?", fragte der weltberühmte Künstler, Mediendenker und Naturwissenschafter Peter Weibel in der ersten Diskussion der Reihe "Dialogic" der "Wiener... weiter




- © Moritz Ziegler

Digitalisierung

"Niemand hat den Überblick"16

  • Der Philosoph Friedrich Stadler über das Mängelwesen Mensch und die Rolle der Logik für die Digitalisierung.

Wien. Der Prozess der Digitalisierung baut auf Erkenntnissen auf, die im frühen 20. Jahrhundert das Verständnis von Logik auf eine neue Ebene hoben. "Die Rolle der Logik und Mathematik in einer digitalen Welt" ist auch der Titel einer Veranstaltung, zu der die Österreichische Ludwig Wittgenstein Gesellschaft und die "Wiener Zeitung" am 8... weiter




"In den vergangenen Jahren hat sich in Sachen Industrie 4.0 viel getan",sagte Achim Berg, Präsident des Digitalverbands. Die Kommunikation unter vernetzten Maschinen sei "in den Fabriken Realität". - © APAweb/AFP/dpa, Ole Spata

Digitalisierung

Bereits jede vierte Maschine in deutscher Industrie vernetzt1

  • Laut einer Bitkom-Umfrage nutzt jedes zweite Unternehmen "Industrie 4.0"-Anwendungen.

Hannover. Jede vierte Maschine in der deutschen Industrie ist laut einer aktuellen Studie des Bitkom zufolge bereits "smart" und vernetzt. Jedes zweite Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe nutzt demnach schon Anwendungen für die sogenannte Industrie 4.0 mit ihrer breiten Vernetzung von Technik... weiter




Heinz Faßmann im März 2018 im Bildungsministerium. - © Christoph Liebentritt

Schule 18/19

"Man kann nicht so viele neue Fächer schaffen"8

  • Politische Bildung und Digitalisierung sollen keine eigenständigen Fächer werden, sondern weiterhin Teil bestehender Fächer sein. Bildungsminister Heinz Faßmann sieht keinen Bedarf einer grundlegenden Änderung.

"Wiener Zeitung": Herr Bildungsminister, anders als im Regierungsprogramm angekündigt, sollen "Staatskunde und Politische Bildung" keine eigenen Fächer werden, sondern Teil des Geschichtsunterrichts bleiben. Was sind die Gründe für diese Entscheidung... weiter




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