• 24. Juni 2018

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- © Getty ImagesEssay

Arbeitswelt

Kollege Roboter10

  • Stachanows, Robys und Blitzgneißer erobern die Büros und Fabrikshallen. Und Automatisierung heißt der Weltgeist, der sie hervorbringt.

Nennen wir ihn Stachanow. Er packt zu, hebt, schweißt, fräst, hobelt. Und lässt wieder los. Er packt zu, hebt, schweißt, fräst, hobelt. Und lässt wieder los. Er packt zu, hebt, schweißt, fräst, hobelt. Und lässt wieder los. Er ist ein starker Arm, und keine Räder stehen still, denn es ist nie der Fall, dass er nicht mehr will... weiter




Die Linke hat noch immer das tradierte Bild des Arbeiters am Fabrikband im Kopf, wie hier bei Ford in Detroit (1934). - © ullstein bild

Arbeit 4.0

Vom Proletariat zum Kognitariat19

  • Das Siechtum der sozialdemokratischen Parteien in Europa liegt auch darin begründet, dass sie keine valide Definition von Arbeit im digitalen Kapitalismus entwickelt haben.

Die sozialdemokratischen Parteien Europas liegen am Boden. In Frankreich, wo die Linke schon seit Jahren zersplittert ist, kam der Kandidat des Parti Socialiste, Benoît Hamon, bei der Präsidentschaftswahl 2017 auf kümmerliche 6,4 Prozent der Stimmen. Bei den italienischen Parlamentswahlen erzielte der Partito Democra-tico von Matteo Renzi 18... weiter




Soziologe Harald Welzer: "Was mir keinen Spaß macht, wäre, meine eigene Bauchrednerpuppe zu sein . . ." - © Luizia Puiu

Interview

"Wir dienen den Maschinen"49

  • Der Soziologe Harald Welzer über die Zumutungen digitalisierter Arbeits- und Lebenswelten und neue Abhängigkeiten.

"Wiener Zeitung": Stimmt es, dass Sie kein Smartphone haben? Harald Welzer: Natürlich. Meine Zeit ist mir zu schade, um mich mit Dingen zu befassen, die für mein Leben völlig uninteressant sind. Ich habe auch keine Social- Media-Accounts und bin stolz darauf, noch keinen einzigen "Shitstorm" mitbekommen zu haben... weiter




Hat sich viel autodidaktisch angeeignet: Georg Vogeler. - © Uni GrazInterview

Digitalisierung

"Eine völlig neue Art des Arbeitens"6

  • Georg Vogeler, der den ersten Lehrstuhl für "Digital Humanities" in Österreich inne hat, erklärt den Nutzen der Digitalisierung für die Geisteswissenschaften.

"Wiener Zeitung": Herr Vogeler, Sie haben im Februar den ersten Lehrstuhl für Digitale Geisteswissenschaften an der Universität Graz übernommen. Wie erklären Sie einem Laien, was Digital Humanities (DH) sind? Georg Vogeler:In den Digital Humanities geht es um die digitale Erschließung von Kulturerbe... weiter




Auch in Zeiten des Computers hat sich das Schreiben vom Papier noch nicht emanzipiert . . . - Cartoon: © Jugoslav Vlahovic

Digitalisierung

Buch, Blatt und Schmierzettel1

  • Wie zwei gewichtige Publikationen beweisen, hat die derzeitige Kulturwissenschaft ein lebhaftes Interesse an allen möglichen Methoden des Speicherns und Bewahrens.

Einmal rief eine Dame aus Wels in der Redaktion der "Wiener Zeitung" an: Sie habe auf dem Markt einen Salat gekauft, der in die Wochenendbeilage "extra" eingewickelt gewesen sei. Beim Essen ihrer Salatblätter habe sie die bedruckten Papierblätter mit Vergnügen gelesen und wolle nun die Zeitung abonnieren. Das ist eine schöne Geschichte... weiter