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Ein "Porträt" Louise Lawlers, 1982. - © Louise Lawler/Metro Pictures

Ausstellungskritik

Venus, Warhol oder Papagei2

  • Sammlung Verbund am Hof präsentiert Werke der Amerikanerin Louise Lawler.

Louise Lawlers erste Personale in der Sammlung Verbund folgt auf eine im MoMa in New York 2017, und ähnlich ist auch hier der Kontext der spezifischen Sammlungsexponate das Hauptthema. Die 1947 in Bronxville geborene Konzeptkünstlerin wird zur Appropriation-Art der 1980er Jahre in Amerika gezählt... weiter




Ed Ruschas "Our Flag" ist 2017 schwarz geworden. - © Ed Ruscha/Gagosian

Ausstellungskritik

Der Schlüssel zum Mythos

  • Die Secession zeigt Ed Ruschas "Double Americanisms" neben zwei jungen Positionen.

Vor sechs Jahren hatte Ed Ruscha im Kunsthistorischen Museum die These aufgestellt, dass "The Ancients Stole Our Great Ideas". Zuvor war 2005 auf der Biennale in Venedig bereits über Bilder des Landschaftsmalers Thomas Cole sein Blick auf Amerika gefallen, was er nun hier in der Secession in einer Spiegel-Geschichte, die viele Erzählstränge öffnet... weiter




Kunstkammer reloaded: Ausstellungsdetail aus Andersons und Maloufs Auswahl im KHM. - © KHM

Ausstellungskritik

Haarmensch in Spitzmauskammer1

  • Wes Anderson und Juman Malouf präsentieren ihre persönliche Auswahl der Sammlungen des KHM.

Nach Ed Rusha und Edmund de Waal waren der prominente Filmemacher Wes Anderson und seine Partnerin Juman Malouf an der Reihe, die Depots der Sammlungen des Kunsthistorischen Museums für eine Ausstellung zu durchforsten, inklusive Schloss Ambras, Theatermuseum, Welt Museum, Schatzkammer und Naturhistorisches Museum... weiter




An die Verbindung von Kabbalah und Alchemie scheint "What’s in the Rose?" von Ghiora Aharoni zu erinnern. - © Aharoni

Ausstellungskritik

Schauer und Erkenntnis5

  • Die Ausstellung "Kabbalah" im Jüdischen Museum zeigt den Einfluss der Mystik auf die Gegenwart.

Für die Kabbalah-Ausstellung des Jüdischen Museums müssen neue Superlative erfunden werden! Man geht durch die Schau mit ihren Bildern und Pergamenten, ihren Skulpturen und Schmuckstücken - und am Ende hat man gar nichts verstanden und dennoch ein Gefühl bekommen, einen Moment des nebelhaften Erkennens erlebt, was die Kabbalah vielleicht ist... weiter




Wirtshausszenen gehören zu den zentralen Motiven des "Kremser Schmidt". - © Belvedere

Ausstellungskritik

Der österreichische Rembrandt2

  • Das Obere Belvedere feiert den 300. Geburtstag des "Kremser Schmidt".

Wie Rembrandt van Rijn, so war auch Johann Martin Schmidt ein spätberufener Barockmaler, denn als er 1801 starb, herrschte in Wien längst der Klassizismus als ästhetisches Ideal. Jedoch war es Schmidt in seiner langen Schaffenszeit um 1750 gelungen, den Malstil seines Lehrers Gottlieb Starmayr abzulegen und von vielfigurigen Kompositionen der... weiter




Niko Pirosmanis "Großer Marani im Wald". - © R. Bigano/Infinitart

Albertina

"Der Rousseau des Ostens"1

  • Die Albertina präsentiert in der Pfeilerhalle den georgischen Künstler Niko Pirosmani.

Wie die französische Avantgarde sich den naiv malenden Zöllner Henri Rousseau (1844-1910) als Vorbild für den Aufbruch in die Moderne wählte, entdeckten die russischen Revolutionäre Michail Larionow und seine Partnerin Natalia Gontscharowa über die Vermittlung eines jungen Malers die Ladenschilder des georgischen Neoprimitiven Niko Pirosmani... weiter




Ein Jahr Republik: Aufmarsch der Arbeiterräte vor dem Parlament, 12.November 1919. Foto: Richard Hauffe. - © Wien Museum.Video

Ausstellungskritik

Das Schicksalsjahr Österreichs8

  • Eine Fotoausstellung im Wien Museum dokumentiert das erste Jahr nach dem Ende des Ersten Weltkriegs.

Am 11. November 1918 endet der Erste Weltkrieg mit einer Niederlage für das Habsburger-Reich. Das Kaiserhaus ist in Agonie verfallen. Doch im Volk rumort es. Schon einen Tag später, am 12. November, kommt es auf der Wiener Ringstraße bei strömendem Regen zu einem Massenaufmarsch. Schätzungen sprechen von bis zu 400... weiter




Ungewohnt entspannt zeigt sich Karl Kraus im Park von Schloss Janowitz (1933). - © Sammlung Karl Kraus/Kössler

Ausstellungskritik

Die Sprache der Moral13

  • Die Wien Bibliothek positioniert mit "Geist versus Zeitgeist" Karl Kraus in der Ersten Republik.

Als Leonard Bernstein im Zuge seiner Harvard-Vorlesungen auf Karl Kraus zu sprechen kam, erntete er von den amerikanischen Studenten Blicke der Ahnungslosigkeit. Wäre es in Österreich heute anders?Gewiss: Karl Kraus ist dem Namen nach ein Begriff. Aber selbst viele von denen, die sich auf seine Suche nach sprachgezeugter Wahrhaftigkeit berufen... weiter




Ein umstrittener Zeitgenosse der Zukunft ist Egon Schiele: Welche Wege Bilder wie "Tod und Mädchen" (1915) genommen haben, klärt die Schau im Belvedere. - © Belvedere, Wien

Ausstellungskritik

Starkünstler hinter den Kulissen1

  • Das Belvedere präsentiert die letzte Egon-Schiele-Jubiläumsschau 2018 als Wege einer Sammlung.

Das Belvedere besitzt heute noch 20 Werke von Egon Schiele: 16 Gemälde, drei Zeichnungen und ein Abguss der Bronzebüste des Selbstbildnisses aus dem Jahr 1980. Ein Gemälde und eine Zeichnung sind Dauerleihgaben, die früher vorhandenen Zeichnungskonvolute gingen im Zuge der durch das Ministerium 1918 beauftragten und von Hans Tietze durchgeführten... weiter




Bernstein therapiert deutschen Nationalismus mittels Trachtenjanker. - © Historisches Archiv Wiener Philharmoniker

Ausstellungskritik

Misstrauische Liebe5

  • Das Jüdische Museum am Judenplatz zeigt "Leonard Bernstein. Ein New Yorker in Wien".

Erstaunlich, wie hartnäckig sich manche Legenden halten: Selbst die sonst glänzend recherchierte Ausstellung "Leonard Bernstein. Ein New Yorker in Wien", mit dem das Jüdische Museum am Judenplatz den 100. Geburtstag des Komponisten und Dirigenten feiert, behauptet, Bernstein habe den Wiener Philharmonikern die Musik Gustav Mahlers zurückgebracht... weiter




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