• 18. Januar 2019

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Schlagwortsuche

Nach dem richtigen Platz in der Gesellschaft fragt Hicham Benohoud mit Witz. - © Benohoud

Ausstellungskritik

Hinterfragte Koordinaten

  • Das 21er Haus zeigt "Meeting Points 7": zehntausend Täuschungen und hunderttausend Tricks.

Die Festwochenschau "Meeting Points" ist die siebente Station eines weltweit wandernden Projekts des Young Arab Theatre Funds und des kroatischen Kuratorinnenkollektivs WHW, das die 11. Istanbul Biennale 09 präzise und pointiert zum politischen Statement machte, ohne dogmatisch zu sein... weiter




Der Bundeskanzler und die Neue Kunst: Eröffnung der Ausstellung von Arik Brauer: Museumsdirektor Alfred Schmeller (l.), der Künstler und Bundeskanzler Bruno Kreisky beim offensichtlich herausfordernden Studium der Bilder am 25. März 1971. - © Peter Baum

Ausstellungskritik

Die Modernen auf der Sprungmatte

  • Das 21er Haus zeigt die Schau "Peter Baum - Fotografien" - das 20er Haus im Aufbruch der 1960er Jahre.

Er war eigentlich Maler und als solcher liebte er den abstrakten Expressionismus, schrieb 1962- 1973 für drei Tageszeitungen und ein Kunstmagazin als Kunstkritiker, und zuletzt wurde er, 1974, der Gründungsdirektor der Neuen Galerie in Linz (heute Lentos Museum): Peter Baum... weiter




Auch Disney ist Design: In der Themeninsel Ornament erblickt man neben filigranem Geschirr auch die Buchrücken der "Lustigen Taschenbücher". - © Peter Kainz/MAK

Ausstellungskritik

Mission possible

  • Zum 150-Jahr-Jubiläum feiert die MAK-Studiensammlung ihre Wiedergeburt als Designlabor.

Positiver Wandel und Nachhaltigkeit: Die beiden Begriffe bilden das Mantra von MAK-Direktor Christoph Thun-Hohenstein seit seinem Amtsantritt im Jahr 2012. Rüttelte Peter Noever das Museum einst aus dem Dornröschenschlaf, indem er es vor allem als spannenden Ort für die bildende Kunst positionierte... weiter




Albin Egger-Lienz zeigt den Krieg in "Finale" ohne jegliche Heroisierung. - © Sammlung Leopold II

Ausstellungskritik

Zeugnisse der Katastrophe1

  • Das Leopold Museum zeigt seine Ausstellung zu Österreich 1914-1918: Krieg - und "Trotzdem Kunst!"

Mit dem "Totentanz" in vierter Version von 1915 und dem "Finale", von Albin Egger-Lienz 1918 in erdigen Farben wie ein Fresko oder österliches Fastentuch gemalt, besitzt das Leopold Museum zwei Gemälde, die jene "Urkatastrophe" des Ersten Weltkrieges besonders eindringlich beschreiben... weiter




Ungewohnter Anblick: Das Gesicht von Kaiser Franz Joseph prangt inmitten eines Davidsterns. Darüber eine silberne Tora-Krone aus dem Wien des 19. Jahrhunderts. - © Jüdisches Museum Hohenems

Ausstellungskritik

Vom Orient über Wien zum Mond2

  • Das Jüdische Museum Hohenems zeigt die Ausstellung "Die ersten Europäer".

Das Läuten der Kirchenglocken war vergeblich. An diesem Sonntagvormittag war die ehemalige Synagoge der Stadt übervoll, und die Besucher standen bis weit ins Foyer. Mit etwas Ironie betrachtet, konnte der enorme Zustrom den Eindruck erwecken, dass die Eröffnungsreden im jetzigen Salomon-Sulzer-Saal und die Vernissage der Ausstellung "Die ersten... weiter




Und Klick: Donyale Luna am Set von "Blow-Up", 1966, von David Montgomery. - © David Montgomery

Albertina

Reflexion der swingenden Sixties

  • Die Albertina dokumentiert anhand von Michelangelo Antonionis Filmklassiker "Blow-Up" Fotogeschichte.

Michelangelo Antonioni schuf mit dem Kultfilm "Blow-Up" 1966 ein zeitloses Meisterwerk, da er viele Aspekte der "Swinging Sixties" integrierte und in der Londoner Szene der Künstler und Modefotografen nicht nur recherchierte, sondern die Protagonisten, ihre Werke und Models einbezog... weiter




Überraschung im sakralen Raum: Silvia Bischofs "Das Herz der Welt" (2011). - © Elmar Bertsch

Ausstellungskritik

Körperkunst und Kruzifix1

  • Die Votivkirche als Schauplatz für zeitgenössische Kunst, die um Körperbezogenes kreist.

Wer in den nächsten Monaten die Votivkirche betritt, wird zunächst auf sich selbst zurückgeworfen. Denn der Weg in das Hauptschiff führt über ein Labyrinth aus Spiegelwänden, deren einzelne Elemente - dem Luftzug sei Dank - in sanfte Schwingungen versetzt sind... weiter




Selbstbewusst: der "Handlanger" aus dem Jahr 1928. - © Photographische Sammlung, SK Stiftung Kultur - August Sander Archiv, Köln, VG Bild-Kunst, Bonn 2014

Fotografie

Physiognomisches Zeitbild

  • 80 Werke von August Sander in der Münchner Pinakothek der Moderne.

Eine Gesellschaft bildlich zu erfassen, wie Susan Sontag über August Sander sagt, ist wohl nur diesem Fotografen geglückt - und das nur in Teilen. In der Pinakothek der Moderne sind noch bis 24. August 80 Werke von August Sander aus der Sammlung Lothar Schirmer zu sehen. Anlass der Ausstellung ist der 50... weiter




Entzauberte Warenwelt: Creischers & Siekmanns "Auf einmal und gleichzeitig". - © Creischer & Siekmann

Ausstellungskritik

Vertreibung aus dem Paradies

  • Xhibit der Akademie zeigt das Neueste Weltgerichtstriptychon neben jenem von Hieronymus Bosch.

Um 1500 malte Hieronymus van Aken, genannt Bosch, das "Weltgerichtstriptychon", das heute in der Gemäldegalerie der Akademie Besucher anlockt, die vor allem seine grotesken Höllenszenen sehen wollen. Damals war die Gesellschaftsordnung in Europa in einem ähnlich radikalen Umbau wie heute... weiter




Das ungarische Künstlerduo Little Warsaw greift den grassierenden Antisemitismus in Ungarn an und reflektiert die politische Umerziehung in den Schulen des Kommunismus. - © Michael Michlmayr

Secession

Gemixte Reflexion

  • Drei neue Ausstellungen in Hauptraum, Galerie und Grafischem Kabinett der Secession.

Wenn Heinrich Dunst sich auf dem Plakat am U-Bahn-Ausgang selbst durchstreicht, ist man schon auf ein subversives Denkkonzept gefasst. Auch das Wort Secession zeigt sich auf der Pressemappe durch Querbalken geteilt, was als Aufruf, weiter zu reflektieren, schon einigermaßen in Verzweiflung stürzt... weiter




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