• 15. November 2018

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Künstlerische Kommentare zur Globalisierung prägen das Werk von Binu Bhaskar. - © Bhaskar

Ausstellungskritik

Die Zerstörung der Schönheit1

  • Shaheen Merali kuratiert für die Angewandte im Heilgenkreuzerhof "Fragile Hands".

Als erster Artist in Residence der Universität für angewandte Kunst nennt Shaheen Merali, weltweit tätiger britisch-indischer Kurator, seine Ausstellung mit 27 Positionen aus dem Iran, Indien, Palästina, Frankreich und Österreich nur einen kuratorischen Essay auf böse Zustände... weiter




Gefälliger Blickfang mit politischer Aussage: "Circle of Animals" (2011) von Ai Weiwei. - © Mathias Völzke

Ausstellungskritik

Handschellen aus Jade2

  • Im Berliner Martin-Gropius-Bau hat die bisher größte Einzelausstellung des Chinesen Ai Weiwei begonnen.

Vor dem Haupteingang des Martin-Gropius-Baus steht ein Fahrrad. Samt Einkaufskorb voll frischer Blumen. Die sollen so lange erneuert werden, bis Ai Weiwei seinen Reisepass erhält, um seine bisher weltweit größte Einzelausstellung selbst zu besuchen. So jedenfalls der zweckoptimistische Wunsch... weiter




Die Nibelungen, gesehen durch die Brille des Jugendstils, regten in vielen Details Fritz Langs Film an: eine Illustration von Carl Otto Czeschka für Franz Keims Nacherzählung des Epos. - © Belvedere, Wien

Ausstellungskritik

Bibliophilenparadies

  • Das Belvedere zeigt im Winterpalais Künstlerbücher der Sammlung Aldobrandini.

Seit ungefähr zehn Jahren sammelt Giovanni Aldobrandini Künstlerbücher, vor allem aus der klassischen Zeit der Zusammenarbeit von Maler und Literaten mit einem Verleger in der klassischen Moderne. Doch auch Illustrationen der ersten Phase solcher Druckwerke von Francisco Goya y Lucientes - seine berühmten "Caprichos" von 1868 - und William Blakes... weiter




Der Dichter als Pionier der Abstraktion: "Fleck und Versuch von Tuschezeichnung; und blaue Linien". - © Klüser/Mario Gastinger

Ausstellungskritik

Die Oasen der Ideenwelten

Zeichnungen sind seit der frühen Renaissance ein Geheimtipp, denn sie lassen Ideen der Künstler direkt ablesen. Deshalb begann das Sammlerpaar Bernd und Verena Klüser vor 40 Jahren mit Beispielen der klassischen Moderne und erweiterte die Sammlung einerseits in die Gegenwart, andererseits zurück in Renaissance und Barock... weiter




Malen Frauen anders? - Das Essl Museum stellt Werke von Künstlerinnen zur Diskussion, so auch (auf unserem Bild) "Sidari" von Andrea Kasamas. - © Kasamas/Farid Sabha

Ausstellungskritik

Spuren der Eingrenzung

Es sind nicht alle Werke österreichischer Künstlerinnen, die Agnes Essl im Laufe der Jahre mit ihrem Mann gesammelt hat, in der Schau "Die andere Sicht" zu finden. Selbst die 27 Auserwählten in allen ihren Phasen zu zeigen, hätte das Haus überfüllt. Daher kam es zur Konzentration auf die Vielfalt von jeweils einer Werkphase... weiter




Unschätzbare Blätter erwarben Marie Christine und Albert von Sachsen-Teschen, so auch Pieter Bruegels d. Ä. "Die großen Fische fressen die kleinen" (1556). - © Albertina

Ausstellungskritik

Die Passion von Mimi und Berti

Eigentlich ist die große Schau zur Gründung der Sammlungen der Albertina 1774 nicht nur dem Namensgeber des Hauses gewidmet. Denn Albert von Sachsen-Teschen (1738-1822) war nur ein mittelloser Kadett und das sechste Kind aus dem Wettinergeschlecht in Dresden, der mit einem Vertrag an die jüngste Tochter Maria Theresias, Marie Christine... weiter




Adolf Frohner vertrat in seinem Werk scheinbar widersprüchliche Positionen: "Wiener Blut". - © Musa

Ausstellungskritik

Madl und Matratze

Adolf Frohner (1934-2007) wäre heuer 80 Jahre alt und hat dem Musa elf Bildcollagen, dabei den Altar "Sonst nichts, Herr Doktor?" zum Thema "Wiener Madln" geschenkt, in denen er seine späte expressive Maltechnik mit Fotocollagen der Gründerzeit verbunden hat... weiter




Alfred Kubin kennt in seiner Reaktion auf den Ersten Weltkrieg keine heroischen Posen: "Ende des Krieges". - © VBK Wien, 2014

Ausstellungskritik

Zwischen Stolz, Angst und Trauer3

Die schlichte Stube mit der Blumentapete zeigt die ganze Ambivalenz des Krieges. Was hier mit wenigen Objekten nachgebaut ist, offenbart die Erschütterungen des Privaten. Gerahmt sieht man die Erinnerung an den stolzen Moment der Musterung: Der taugliche Sohn mit Blumen auf dem Hut, die getrockneten Blüten, ein Bild des Kaisers... weiter




Oberleutnant Robert Musil (l., mit dem Edelweiß, dem Zeichen der Gebirgstruppen, am Kragen) in einer Tafelrunde im Offizierskasino von Palai. - © Museo storico italiano della Guerra, Rovereto

Ausstellungskritik

Der singende Tod5

  • Ausstellung in München: Robert Musil und der Erste Weltkrieg.

Wie das verklärende "In Stahlgewittern" des Deutschen Ernst Jünger, Georg Trakls "Grodek" und "Die letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus, gehören Robert Musils Werke zur Literaturgeschichte des Ersten Weltkrieges. Dies zeigt eine Ausstellung im Literaturhaus München an Hand neuer Funde und Interpretationen... weiter




Das Leid des Krieges stellt Albin Egger-Lienz etwa in seinem Gemälde "Kriegsfrauen" (1918-1922) dar. - © Museum Schloss Bruck, Lienz. Vaverka

Ausstellungskritik

Moderner Künstler im Zwiespalt

  • Die Orangerie im Belvedere zeigt "Totentanz. Egger-Lienz und der Krieg".

Es ist eine Schau zu mehreren Gedenkjahren, die durch Forschung der Gastkuratorin Helena Pereña, nun im Ferdinandeum in Innsbruck tätig, möglich wurde: Gemeinsam mit Stephan Koja wirft sie mit etwa 70 Exponaten neues Licht auf den Maler Albin Egger-Lienz, der 1868 als Ingenuin Albuin Trojer nahe Lienz geboren wurde, in Wien, Weimar und Tirol lebte... weiter




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