• 15. November 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Das Leid des Krieges stellt Albin Egger-Lienz etwa in seinem Gemälde "Kriegsfrauen" (1918-1922) dar. - © Museum Schloss Bruck, Lienz. Vaverka

Ausstellungskritik

Moderner Künstler im Zwiespalt

  • Die Orangerie im Belvedere zeigt "Totentanz. Egger-Lienz und der Krieg".

Es ist eine Schau zu mehreren Gedenkjahren, die durch Forschung der Gastkuratorin Helena Pereña, nun im Ferdinandeum in Innsbruck tätig, möglich wurde: Gemeinsam mit Stephan Koja wirft sie mit etwa 70 Exponaten neues Licht auf den Maler Albin Egger-Lienz, der 1868 als Ingenuin Albuin Trojer nahe Lienz geboren wurde, in Wien, Weimar und Tirol lebte... weiter




Oft kopiert: Der Komiker Harold Lloyd als Hochhauskraxler in dem Stummfilm "Safety Last" (1923). - © Harold Lloyd Entertainment

Lentos

Komik auf leisen Sohlen2

Unweigerlich beginnt man sie zu suchen, die erste Bananenschale, die sich einem in den Weg stellt. Stattdessen empfängt die Besucher der Ausstellung "Slapstick" ein großer Ziegelhaufen des dänischen Künstlers Peter Land, aus dem eine einsame Hand herausragt. Der Slapstick-Moment ist schon vorbei, hier ist bereits die Ruhe nach dem Chaos eingetreten... weiter




Josef Mikls "Figur mit Stütze" (1986/87). - © Stefan Fiedler, Salon Iris, Wien

Essl Museum

Schokoladespinat und Damenbindenbilder1

  • 15 Jahre Essl Museum: "Made in Austria. Statement by Karlheinz Essl".

Die Stellungnahme des Sammlers Karlheinz Essl zum 15-Jahre-Jubiläum seines Museums in Klosterneuburg ist ein klares Bekenntnis zur österreichischen Gegenwartskunst. Mit Beispielen allerdings, die ihren Aktionsradius deutlich erweitern konnten - entweder weltweit wie Friedensreich Hundertwasser oder zumindest über ganz Europa wie die Gruppe... weiter




Andreas H. Bitesnich nützt den Sockel, um seine Modelle erhöhend zu inszenieren. - © Bitesnich

Ausstellungskritik

Ein Sockel für das Foto

Es ist seine zweite Werkschau im Kunst Haus Wien nach 2004: Andreas H. Bitesnich wartet - nach dem damaligen Schwerpunkt auf der Aktfotografie - nun mit einem Querschnitt durch die Hauptthemen seiner Karriere auf. Die Retrospektive zu seinem 50. Geburtstag oder zu 25 Jahren Arbeitszeit präsentiert gegenüber den bekannten Aktserien neue... weiter




Neue Wohngefühle: ein Projekt der Polen Robert Konieczny und Lukasz Marciniak. - © owski

Architektur

Prunk und Avantgarde1

  • Slowakei und Polen: So gegensätzlich kann moderne Architektur sein.

Wie und was baute man im 20. Jahrhundert in Ländern, die über Jahrzehnte im Herrschaftsbereich totalitärer Regime standen? Und wie baut man seit der Wende? Zwei neue Ausstellungen in Wien geben darüber Auskunft. "Zum Beispiel. Das neue polnische Haus" heißt die Schau ausgewählter Einfamilienhäuser der letzten 20 Jahre... weiter




Fabergé fertigte zum Osterfest des Jahres 1891 ein Ei mit dem Modell des Kreuzers "Pamjat Asowa". Das Ei misst knapp neun Zentimeter Länge. - © The Moscow Kremlin State Historical and Cultural Museum and Heritage Site

Ausstellungskritik

Letzte Blüte der Hofkunst2

  • Kunsthistorisches Museum zeigt die Goldschmiedefirma Fabergé.

Es ist die dritte russisch-österreichische Kooperation in Sachen kultureller Austausch von Beispielen imperialer Hofkunst. 1991 war das Gold aus dem Kreml Museum in Wien, 2005 kam es zum Gegenbesuch; und nun, zum 525. Jahrestag erster diplomatischer Kontakte zwischen den beiden Städten... weiter




Der Heilige jenseits der frömmlerischen Darstellung: "Hieronymo/Tür" von Siegfried Anzinger. - © Anzinger

Ausstellungskritik

Heilige der Schießbuden

Mit dem Boom der neuen wilden Malerei der 1980er Jahre hat Siegfried Anzinger im Eiltempo Karriere gemacht, war auf der Biennale und der Documenta 7 vertreten, bekam zuletzt 2003 den Großen österreichischen Staatspreis verliehen. Doch er wollte schon nach seiner Schau im Museum der Moderne 1998 weg vom Image des noblen... weiter




Nahezu eine Prophezeiung: Ludwig Meidners "Apokalyptische Landschaft" scheint den Ersten Weltkrieg darzustellen, stammt aber aus dem Jahr 1913. - © Privatsammlung, Courtesy Richard Nagy Ltd., London

Ausstellungskritik

Die Salondiva und das Revuegirl2

Jetzt also ist die von der Berlinischen Galerie mit dem Belvedere konzipierte Schau "Wien - Berlin. Kunst zweier Metropolen" nach einem enormen Publikumserfolg in der deutschen Hauptstadt in Wien angekommen. Es ist die erste Co-Konzeption, die, nach Literatur und Musik... weiter




Bei Eric Fischl verbirgt die Schönheit den Abgrund: "Swimming Lovers". - © Fischl/Jablonka Galerie, Köln

Ausstellungskritik

Dunkle Träume im hellen Licht

  • Pfeilerhalle in der Albertina: Eric Fischl - "Friends, Lovers and other Constellations".

Nach Robert Longo und Alex Katz widmet sich die Albertina dem Werk auf Papier von Eric Fischl, der um 1980 mit seinen masturbierenden und stehlenden bösen Buben nach New York auch in Europa für Aufsehen sorgte. Eigentlich war Malerei damals für tot erklärt worden, und dabei ganz besonders die figurativen Motive... weiter




Jos de Gruyter & Harald Thys verbinden die Beliebigkeit von Alltagsszenen mit Verweisen auf die NS-Ausstellung "Wunder des Lebens". - © Stephan Wyckoff/Jos de Gruyter & Harald Thys/Kunsthalle Wien

Ausstellungskritik

Von weißer Logik im Raster

  • Kunsthalle Wien: Jos de Gruyter & Harald Thys verweisen auf "Das Wunder des Lebens".

Eigentlich ist das belgische Duo Jos de Gruyter & Harald Thys durch seine Videos bekannt geworden, zuletzt zu sehen auf der 55. Biennale in Venedig. Die beiden Künstler arbeiten seit 1980 zusammen. Sie erstellen auch als Zeichner und Fotografen Installationen... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung