• 27. Mai 2018

  • RSS abonnieren
  • Wiener Zeitung auf Facebook
  • Auf Twitter verfolgen
  • Wiener Zeitung auf Google+
  • Apple App Store
  • Google Play Store

Sie sind hier:



Schlagwortsuche

Gefallene Köpfe. Ausstellungsansicht.

Ausstellungskritik

Gebrochene Flügel, zerschlagene Bierkrüge6

  • Erotik, Ökonomie und Politik: Das Theatermuseum setzt sich mit Ödön von Horváth auseinander.

"Ich bin nämlich eigentlich ganz anders, aber ich komme nur so selten dazu." Dieser Satz hat Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden, stammt aber eigentlich von Ödön von Horváth. Er legte diese Sentenz, der die Zerrissenheit des modernen Menschen zwischen Sehnsucht und Sachzwängen so treffend formuliert, Ada in den Mund... weiter




Deckeldose in der Form einer Schildkröte (um 1730) aus der Manufaktur des Claudius Innocentius Du Paquier. - © Joe Coscia Jr./MAK

Ausstellungskritik

Wiederkehr des weißen Goldes

  • Wider die Pappbecher-Unkultur: Das MAK präsentiert 300 Jahre Wiener Porzellanmanufaktur.

Seit 1970 gab es keine große Porzellanausstellung im MAK, was nun zur Feier der Gründung der Wiener Porzellanmanufaktur vor 300 Jahren mit einer opulenten Schau wieder ausgeglichen wird. Für die Fans der in unseren schnelllebigen Zeiten etwas vernachlässigten Tafelkultur, aber auch für alle... weiter




Inhaftiert in Dachau: Mit der Bildserie "Wir sind nicht die Letzten", 1976, wurde Zoran Mušič bekannt. - © Bianconero di Vittorio Pavan

Ausstellungskritik

Lichtschimmer aus dem Dunkel2

  • Das Leopold Museum präsentiert eine große Zoran Mušič Ausstellung: "Poesie der Stille."

Vor 20 Jahren waren in der Wiener Albertina und der Sammlung Essl in Klosterneuburg die letzten Personalen zum Werk des wohl bekanntesten Malers Sloweniens, Zoran Mušič (1909 - 2005), zu sehen. Damals lag der Schwerpunkt auf der bekanntesten Werkgruppe des Künstlers, "Wir sind nicht die Letzten"... weiter




Aufsehenerregende Schlachtbilder: Anton Romako: Prinz Eugen von Savoyen in der Schlacht bei Zenka (1697), 1880/82. - © Belvedere, Wien

Ausstellungskritik

Psychologie und Tabubruch2

  • Das Leopold Museum präsentiert Anton Romako als einen Wegbereiter der Moderne in Wien.

Nach 25 Jahren bekommt der Experimentator der Malerei des ausgehenden Historismus, Anton Romako (1832-1889), im Leopold Museum eine Personale, passend zum Gedenkjahr 1918, gab er doch stärker als sein erfolgreicher Zeitgenosse Hans Makart die Initialzündung in Richtung Moderne... weiter




Egon Schieles "Weiblicher Rückenakt" aus 1917. - © Oö. Landesmuseum

Ausstellungskritik

Das Todesjahr der Wiener Moderne6

  • Das Kunstmuseum Lentos vereint "Gesammelte Schönheiten" von Klimt, Schiele und Moser.

Mit leuchtend grünen Augen blickt die Frau selbstbewusst, ein wenig schaut sie ins Leere, als distanzierte sie sich von ihrem Gegenüber. Rote Bäckchen auf elfenbeinfarbener Haut, das Gesicht gelbgold umrahmt. Die übrigen Farben bleiben der Fantasie überlassen, es sind nur wenige Striche, die den restlichen Oberkörper der Frau andeuten... weiter




August Sanders "Handlanger" (1928). - © Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur - August Sander Archiv, VG Bild-Kunst

Ausstellungskritik

Der Soziologe mit der Kamera

  • Westlicht zeigt den Klassiker neusachlicher Fotografie: August Sander mit einem Porträt einer Gesellschaft.

Mit "Antlitz der Zeit" stellte Fotograf August Sander (1876-1964) "sechzig Aufnahmen deutscher Menschen" 1927 in Köln vor. 1929 ist diese Serie als Teil von "Menschen des 20. Jahrhunderts" in einer Publikation erschienen, für die der bekannte Dichter Alfred Döblin ein Vorwort schrieb... weiter




Jeno Barcsays "Rote Jungen (Arbeiter)" um 1928. - © Museum of Fine Arts/Hungarian National Gallery

Ausstellungskritik

Unaufhaltsame Avantgarde2

  • Das Belvedere präsentiert zum Gedenkjahr die Ausstellung "Klimt ist nicht das Ende".

Im Gedenkjahr der großen Toten klingt ein Titel wie "Klimt ist nicht das Ende" natürlich provokant. Obwohl es eine Tatsache ist, dass weder der Tod von Gustav Klimt noch jener von Egon Schiele die Avantgarde 1918 aufhalten konnte. Im Gegenteil: Der Erste Weltkrieg war vorbei und trotzdem Künstler aus der untergegangenen Donaumonarchie wie Jan... weiter




Bertha Zuckerkandl war als Salonnière und Publizistin eine zentrale Gestalt der Wiener Moderne. Vilma Elisabeth von Parlaghy Brochfeld hat sie beispielhaft porträtiert. - © Österreichische Nationalbibliothek

Ausstellungskritik

Gesichter der Wiener Moderne5

  • Eine Schau im Literaturmuseum zeigt "Berg, Wittgenstein, Zuckerkandl".

Die Wiener Moderne: ein Geflecht von Beziehungen. In der Ausstellung der Österreichischen Nationalbibliothek im Literaturmuseum hängt gleich links neben dem Eingang in die Schau "Berg, Wittgenstein, Zuckerkandl" eine Tafel, die das grundlegende Wer-mit-Wem verdeutlicht... weiter




Galt als Radikal: Otto Wagner, porträtiert von Gottlieb Theodor Kempf von Hartenkampf im Jahr 1896. - © Wien Museum

Ausstellungskritik

Der Großstadtvisionär8

  • Das Wien Museum würdigt Stararchitekt Otto Wagner zum 100. Todestag mit einer sehenswerten Großausstellung.

Nach 55 Jahren widmet das Wien Museum Otto Wagner (1841- 1918) eine Ausstellung, für die sogar die Schausammlung im ersten Stock weichen musste. 1963 hatte der Kunsthistoriker Otto Antonia Graf die erste konzipiert. Erstmals wird aber Wagners Frühwerk ab den 1860er Jahren stärker gewürdigt... weiter




Karikaturist und Architekt: Gustav Peichl. - © Paul Schirnhofer

MAK

Jedem Haus seine erogene Zone2

  • Das MAK präsentiert 15 Bauten zum 90. Geburtstag von Architekt Gustav Peichl.

Am Sonntag, 18. März, feiert er seinen 90er und immer noch besteht Gustav Peichl auf der Zeichnung als Ideenskizze und erstem Denken auf dem Papier - der Computer hält ihm das Körperliche zu weit fern, von dem seine Häuser ausreichend haben: Jeder Architektur ihre erogenen Zonen, propagiert er... weiter




zurück zu Schlagwortsuche


Werbung