• 12. November 2018

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Worauf wartet der Wolf eigentlich?  - © Bild: Leipzig/Schwetschke, o.J.

Kraut und Rüben

Rotkäppchen und der böse Fritz4

Eine gute Erzählung braucht einen Bösewicht. Müssten die Zeitreisenden aus der Geschichte einen Schurken wählen, so hätte wohl Friedrich II. gute Karten. Kaum ein Herrscher ist im Tüftlerkreis so unbeliebt. Schon aus den Recherchen zu Frage 2 der Nro. 384 sprach deutlich Antipathie... weiter




Schnüffeln im Auftrag des Königs: Die Kaffeeriecher Friedrichs II. störten manches Kränzchen (Bild: Deutsche Kultur-Bilder, 1934).

Merkantilismus

Wie man Merkur die Flügel stutzte3

  • Wirtschaftspolitik unter Friedrich II. und Maria Theresia.
  • Kaffeeverbot und Raupenzucht als Maßnahmen.
  • Zur Orchidee der Nro. 384.

In Wirtschaftsberichterstattung stößt man derzeit wieder öfter auf den Begriff Merkantilismus, der laut manchen Kommentatoren eine Renaissance erlebe. Bevor man jedoch Parallelen zum Gestern zieht, muss man sich genau damit befassen - was der Tüftlerkreis mit seinen Recherchen zur Orchidee der Nro. 384 gemacht hat... weiter




Er hatte viele Gesichter : Friedrich II. (1712-1786) war brutaler Despot, fortschrittlicher Reformer und Kulturmensch.  - © Gemälde (Ausschnitt): David Matthieu, 1740er

Friedrich II.

Kein blauer Dunst in Preußen2

  • Raucher tolerierte Friedrich II. nicht.
  • Religionsfreiheit war ihm jedoch ein Anliegen.
  • Zu Frage 2 der Nro. 384.

Sofern ich nicht allzeit gesegneten Leibes (d.h. schwanger, Anm.) gewesen, hätte mich gewiss niemand aufgehalten, mich persönlich diesem so meineidigen Feind entgegenzusetzen." Diesen in unterschiedlichen Versionen existierenden Ausspruch Maria Theresias gibt Richter i.R. Mag. Peter Michael Rath, Wien 7, wieder... weiter




Üppigem Essen sprach Maria Theresia (1717-1780), hier als junge Herrscherin, sehr zu. In späteren Jahren machte ihr Übergewicht zu schaffen.  - © Gemälde (Ausschn.): Jean-Étienne Liotard (1747)

Maria Theresia privat

Kaiserlicher Kübel und ein Fleck3

  • Maria Theresia trank täglich zwei Tassen Kaffee.
  • Sie schlemmte für ihr Leben gern, hielt sich aber streng an Fasttage.
  • Zu Frage 1 der Nro. 384.

So ein kaiserlicher Leibarzt hat es wahrlich schwer! Er war "nicht nur für die Heilung damals noch schwer behandelbarer Krankheiten wie etwa der Pocken bei der großen Kinderschar Maria Theresias verantwortlich", so Mag. Susanne El Mahdi, Wien 9, sondern stellte auch "einen Diätplan für die gesamte kaiserliche Familie auf"... weiter




Eine der bekanntesten Darstellungen des Babenberger-Stammbaums (entstanden 1489ff im Stift Klosterneuburg) zeigt das Ende Herzog Friedrichs II. 1246. Im Hintergrund ist Wien mit dem 1433 vollendeten Südturm St. Stephans zu sehen. - © Bild: Stiftsmuseum Klosterneuburg

Zur ältesten Nordansicht Wiens

Der Tod des letzten Babenbergers5

  • Friedrich II. starb 1246 an der Leitha.
  • Ein (geschöntes) Bild aus dem 15. Jahrhundert verlegt die Schlacht an die Donau.

Er ist knapp 3,5 Meter hoch und insgesamt über 8 Meter breit: Der berühmte Babenberger-Stammbaum, der noch heute im Museum des Stiftes Klosterneuburg in Niederösterreich ausgestellt ist. Inhaltliche Grundlage des dreiteiligen monumentalen Bildwerks, entstanden 1489 bis 1492, ist eine Genealogie des Historiographen Ladislaus Sunthaym... weiter




Der Staufenkaiser Friedrich II. (1194-1250) mit seinem Lieblingsvogel, dem Falken. - © Bild: Archiv. Repro: Karo Fleck

Staufer

Universitätsstadt in voller Blüte

  • Modern geführtes Neapel anno 1231.
  • Als Zweijähriger wurde Friedrich II. deutscher König.

Gleich zu "beiden Sizilien" tüftelte die Gemeine bei der Beantwortung der Frage 1 der Nuss Nro 320. Vorerst jedoch zum Protagonisten: DI Wolfgang Klein, Wien 21, wie auch die Neotüftlerinnen Claudia Oberhammer, Wien 1, und Dr. Helga Künzl, Wien 6, (beide willkommen in der Gemeine!) nennen die gesuchte Person: Staufenkaiser Friedrich II... weiter




Adolph von Menzels Gemälde "Das Flötenkonzert von Sanssouci" (1850-1852) prägte das Bild, das sich die Nachwelt vom musizierenden Preußenkönig gemacht hat.Bild: Alte Nationalgalerie Berlin / Google Art Project. - © Alte Nationalgalerie Berlin/ Google Art Project

Friedrich II.

Musikalische Sonderwege

"Ich fing an, deutlicher zu sehen, was ich schon seit einiger Zeit geahndet hatte, dass dieser große Mann nicht, wie er verdiente, von allen Seiten bekannt war. Man hielt ihn fast allgemein für einen bloßen Soldaten, dessen Pläne nur auf den Krieg gerichtet wären (. . ... weiter




Büsten des Preußenkönigs sind heuer sehr gefragt, denn in Brandenburg und in Berlin wird das Geburtsjahr Friedrichs II. ausgiebig gefeiert. - Foto: © dpa-Zentralbild/Nestor Bachmann

Friedrich II.

Der aufgeklärte Aggressor

Maria Theresia verabscheute ihn zutiefst, sie nannte Friedrich den Großen einen "elenden König", "rechten Charlatan" und ein "Monstrum", und auch seine Volk kam nicht gerade gut weg. Die habsburgische Herrscherin sprach von den Preußen als "Unmenschen" und "Barbaren"... weiter





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