• 17. November 2018

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Thomas Nowotny war Diplomat, Sekretär von Bundeskanzler Bruno Kreisky (1970 bis 1975), internationaler Beamter bei der OECD in Paris und der European Bank for Reconstruction and Development in London, Konsulent bei der Förderbank Austria Wirtschaftsservice (AWS) und Dozent für Politikwissenschaft. Er ist Mitglied der Reformsektion 8 der Wiener SPÖ. - © privat

Gastkommentar

Die totgesagte Sozialdemokratie8

  • Die einstigen Großparteien, vor allem linksgerichtete, stecken in einer Krise. Doch die Demokratie ist auf sie angewiesen.

In periodischen Abständen werden der Sozialdemokratie der Abstieg und ihr schlussendliches Absterben vorhergesagt. Ralf Dahrendorf prognostizierte es ihr schon im Jahr 1983. Kurz danach wurde dann die Sozialdemokratie, entgegen seiner Prognose, europaweit zur weitaus stärksten politischen Gruppierung... weiter




Gastkommentar

Vorwärts in die Vergangenheit?71

  • Warum die neue SPÖ-Chefin gut beraten wäre, keine retro-linken Wirtschaftsideen aus der Mottenkiste zu holen.

Pamela Rendi-Wagner vermittelt nicht gerade stark den Eindruck, über ein konzises wirtschaftspolitisches Konzept zu verfügen. Das wird zum kleineren Teil daran liegen, dass Ökonomie nicht zu den Kernkompetenzen der gelernten Medizinerin gehören dürfte; zum größeren Teil allerdings daran... weiter




Mauritius, die Steueroase Afrikas. - © CC/Thierry

Gastkommentar

Ohne (Steuer-)Geld keine Entwicklung3

  • Warum beim EU-Afrika-Forum im Dezember auch über Steuerpolitik gesprochen werden sollte.

Der österreichische EU-Vorsitz plant ein europäisch-afrikanisches Wirtschaftsforum. Innovation und Digitalisierung sollen in afrikanischen Ländern vorangetrieben werden. Das ist gut so. Begleitend dazu sollte darauf geachtet werden, dass Investitionen Arbeitsplätze schaffen, Know-how transportieren - und Steuereinnahmen bringen... weiter




- © stock.adobe/Hyejin Kang

Gastkommentar

Umverteilen statt vermehren25

  • Offener Brief von 223 Wissenschaftern*: Es ist Zeit, die Abhängigkeit vom Wachstum zu beenden.

In dieser Woche treffen sich Wissenschafter, Politiker und politische Entscheidungsträger in Brüssel zu einer wegweisenden Konferenz. Ziel dieser Veranstaltung, die von Mitgliedern des EU-Parlaments aus fünf verschiedenen Fraktionen sowie Gewerkschaften und NGOs organisiert wird, ist es... weiter




Susan George: Die Occupy-Bewegung (hier im Jahr 2011) könnte zurückkehren. - © Transnational Institute / afp - Don Emmert

Gastkommentar

Die Zukunft hängt von uns ab15

  • Zehn Jahre Finanzkrise: Die Regierungen haben uns im Stich gelassen. Die wachsende Ungleichheit hat unsere Demokratie geschwächt.

Vor zehn Jahren begann mit der Pleite von Lehman Brothers die größte europäische Finanzkrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Politiker aus allen Lagern fanden dazu viele besorgte Worte. Die Finanzmärkte, so wurde uns versprochen, dürften unsere Gesellschaft nicht länger dominieren... weiter




Gastkommentar

Die Enteignung der Leistungsfähigen116

  • Warum es nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat, wenn kleine Pensionen viel stärker erhöht werden als höhere Renten.

Die meisten Österreicherinnen und Österreicher werden es wohl als irgendwie "gerecht" verstehen, wenn die türkis-blaue Bundesregierung demnächst die kleineren Pensionen deutlich stärker anheben wird als die etwas höheren Renten. Wer weniger als 1115 Euro pro Monat bezieht, wird 2,6 Prozent mehr bekommen... weiter




- © Illustration: Getty Images/Ikon Images

Gastkommentar

Freiheit braucht Fairness5

  • Gerechtigkeit dient der Freiheit: Eine Gesellschaft freier Menschen ist eine gerechte Gesellschaft.

Das Gefühl für Gerechtigkeit und ihre Verletzung bewegt Menschen und Gesellschaften - auch uns Liberale. Aber wir halten sie nicht für das wichtigste aller Anliegen; denn das ist die Freiheit der Einzelnen, ihr eigenes Leben nach eigenen Vorstellungen leben zu können... weiter




Hass und das Bedürfnis nach brennenden israelischen Fahnen sind offensichtlich stärker als die Vernunft. - © APAweb, afp, Mohammed Abed

Gastkommentar

Die Einsamkeit Israels12

Hätte 1938 der Staat Israel bereits bestanden, hätten damals mehr als 64.000 österreichische Juden und insgesamt sechs Millionen Juden gerettet werden können. Leben wir wenigstens jetzt Solidarität mit dem jüdischen Staat, wenn es in Österreich 1938 so viele Täter, so viele Mitläufer, so viele Wegschauer und so wenig Gerechte gab. 24... weiter




Immer noch leiden 40 Prozent der Weltbevölkerung an Wasserknappheit. Foto: afp/Mohamed Abdiwahab

Gastkommentar

Kein Ende der Wasserarmut1

  • Das jüngste Weltwasserforum hat die tiefen Gräben quer durch die internationale Gemeinschaft aufgezeigt.

Wasser ist lebensnotwendig - für Pflanzen, Tiere, Menschen, Ökosysteme - und ungleich verteilt: Gut 40 Prozent der Weltbevölkerung leiden unter Wasserknappheit. Der Wasserkreislauf überschreitet Landesgrenzen und Kontinente. Die UNO zählt hunderte grenzüberschreitende Grundwasserkörper und 263 internationale Gewässer... weiter




Bernd Marin ist Sozialwissenschafter. Er leitet das Europäische Bureau für Politikberatung und Sozialforschung Wien (www.berndmarin.eu), davor war er unter anderem Executive Director des mit der UNO verbundenen European Centre for Social Welfare Policy and Research in Wien.

Gastkommentar

Kein "Europäisches Sozialmodell"?1

  • Die Sozialunion gibt es nur als rhetorische Beschwörungsformel. Europa driftet sozial weiter auseinander, als es institutionell zusammenwächst.

Das "Europäische Sozialmodell" erinnert ein wenig an den Warenreichtum im Moskauer Kaufhaus GUM zu Sowjetzeiten: "Keine Lebensmittel gibt es im Erdgeschoß, kein Geschirr im ersten Stock und keine Kleider im zweiten. Und keine Möbel findet man in der dritten Etage... weiter




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