• 22. Februar 2019

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Schlagwortsuche

Wie lange schaut der Westen den Drohgebärden aus Teheran noch zu? Im Bild eine Bombe vor den Porträts von Ruhollah Chomeini und Ali Khamenei. - © afp

Gastkommentar

Wachsende Widersprüche8

  • Vor 40 Jahren wurde im Iran ein islamistischer Gottesstaat ausgerufen. Es ist für den Westen höchste Zeit, sich mit der Opposition zu solidarisieren.

Der 11. Februar 1979 markiert den Beginn eines radikal-islamistischen Gottesstaates im Iran. Nachdem im Jänner 1979 die westlichen Entscheidungsträger Giscard d’Estaing (Frankreich), Jimmy Carter (USA), James Callaghan (Großbritannien) und Helmut Schmidt (BRD) auf Guadeloupe beschlossen hatten... weiter




Hanno Lorenz ist Ökonom bei der Denkfabrik Agenda Austria und forscht in den Bereichen Außenhandel, Armut und Verteilung, Bildung und Digitalisierung. Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Und jährlich grüßt der Milliardär5

  • Um den Armen zu helfen, braucht es nicht mehr Steuern, Enteignung und Regulierung, sondern mehr Rechtsstaatlichkeit und Globalisierung.

Eines muss man der Nichtregierungsorganisation Oxfam lassen: Schlagzeilen kreieren können sie. Durch eine verzerrte Zuspitzung über die Ungleichheit in der Welt ist Oxfam die mediale Aufmerksamkeit gewiss. Je schlimmer die Botschaft, desto größer die Titelschrift... weiter




Holger Blisse ist Wirtschafts- und Sozialwissenschafter (Buchtipp: "Geld und Gesellschaft", Wissenschaftlicher Rat 2018). Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Soziale Ungleichheit braucht sozialen Ausgleich9

  • Die Menschen, die als Flüchtlinge und Migranten zu uns kommen, legen die Unterschiede in unserer Lebenswelt noch offener.

Heutige Flüchtlingsströme und (Arbeits-)Migration rufen Erinnerungen wach: Im Rückblick auf die Zeit des Wirtschaftswunders der 1950er und 1960er Jahre sagte man, damals seien Arbeitskräfte gerufen worden, aber Menschen gekommen - mit ihrem Wunsch, die eigenen Lebensumstände zu verbessern, mehr Geld zu verdienen, als es in der Heimat möglich war... weiter




Veronika Bohrn Mena ist in der Interessenvertretung der Gewerkschaft GPA-djp mit Schwerpunkt atypische Beschäftigung tätig. Ihr Buch "Die neue ArbeiterInnenklasse - Menschen in prekären Verhältnissen" ist im Oktober Verlag des ÖGB erschienen. - © Michael Mazohl

Gastkommentar

Wer vertritt die neue Arbeiterklasse?20

  • Nur etwa die Hälfte der österreichischen Beschäftigten hat einen stabilen Job über zumindest drei Jahre. Das hat fatale Konsequenzen.

Die Gruppe der prekär Beschäftigten, die neue Arbeiterklasse, erscheint auf den ersten Blick sehr divers, weil ihre Mitglieder einiges trennt. So sind sowohl formal Geringgebildete mit maximal Pflichtschulabschluss als auch Menschen mit höherer Ausbildung überdurchschnittlich häufig von unsicheren, schlecht bezahlten Jobs betroffen... weiter




Judith Belfkih ist stellvertretende Chefredakteurin der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Gefährlicher Schatten25

Mit dem Flugzeug oder auch mit einem Mausklick an beinahe jeden Ort der Welt reisen, sich über Länder- und Kontinentalgrenzen hinweg informieren, austauschen und vernetzen, Waren aus den entferntesten Regionen im Supermarkt vor der eigenen Haustüre einkaufen... weiter




Thomas Nowotny war Diplomat, Sekretär von Bundeskanzler Bruno Kreisky (1970 bis 1975), internationaler Beamter bei der OECD in Paris und der European Bank for Reconstruction and Development in London, Konsulent bei der Förderbank Austria Wirtschaftsservice (AWS) und Dozent für Politikwissenschaft. Er ist Mitglied der Reformsektion 8 der Wiener SPÖ. - © privat

Gastkommentar

Die totgesagte Sozialdemokratie11

  • Die einstigen Großparteien, vor allem linksgerichtete, stecken in einer Krise. Doch die Demokratie ist auf sie angewiesen.

In periodischen Abständen werden der Sozialdemokratie der Abstieg und ihr schlussendliches Absterben vorhergesagt. Ralf Dahrendorf prognostizierte es ihr schon im Jahr 1983. Kurz danach wurde dann die Sozialdemokratie, entgegen seiner Prognose, europaweit zur weitaus stärksten politischen Gruppierung... weiter




Gastkommentar

Vorwärts in die Vergangenheit?71

  • Warum die neue SPÖ-Chefin gut beraten wäre, keine retro-linken Wirtschaftsideen aus der Mottenkiste zu holen.

Pamela Rendi-Wagner vermittelt nicht gerade stark den Eindruck, über ein konzises wirtschaftspolitisches Konzept zu verfügen. Das wird zum kleineren Teil daran liegen, dass Ökonomie nicht zu den Kernkompetenzen der gelernten Medizinerin gehören dürfte; zum größeren Teil allerdings daran... weiter




Mauritius, die Steueroase Afrikas. - © CC/Thierry

Gastkommentar

Ohne (Steuer-)Geld keine Entwicklung4

  • Warum beim EU-Afrika-Forum im Dezember auch über Steuerpolitik gesprochen werden sollte.

Der österreichische EU-Vorsitz plant ein europäisch-afrikanisches Wirtschaftsforum. Innovation und Digitalisierung sollen in afrikanischen Ländern vorangetrieben werden. Das ist gut so. Begleitend dazu sollte darauf geachtet werden, dass Investitionen Arbeitsplätze schaffen, Know-how transportieren - und Steuereinnahmen bringen... weiter




- © stock.adobe/Hyejin Kang

Gastkommentar

Umverteilen statt vermehren25

  • Offener Brief von 223 Wissenschaftern*: Es ist Zeit, die Abhängigkeit vom Wachstum zu beenden.

In dieser Woche treffen sich Wissenschafter, Politiker und politische Entscheidungsträger in Brüssel zu einer wegweisenden Konferenz. Ziel dieser Veranstaltung, die von Mitgliedern des EU-Parlaments aus fünf verschiedenen Fraktionen sowie Gewerkschaften und NGOs organisiert wird, ist es... weiter




Susan George: Die Occupy-Bewegung (hier im Jahr 2011) könnte zurückkehren. - © Transnational Institute / afp - Don Emmert

Gastkommentar

Die Zukunft hängt von uns ab15

  • Zehn Jahre Finanzkrise: Die Regierungen haben uns im Stich gelassen. Die wachsende Ungleichheit hat unsere Demokratie geschwächt.

Vor zehn Jahren begann mit der Pleite von Lehman Brothers die größte europäische Finanzkrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Politiker aus allen Lagern fanden dazu viele besorgte Worte. Die Finanzmärkte, so wurde uns versprochen, dürften unsere Gesellschaft nicht länger dominieren... weiter




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