• 21. November 2018

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Stefan Brocza ist Experte für Europarecht und Internationale Beziehungen, Andreas Brocza ist Politologe mit den Schwerpunkten regionale Integration und Afrika. - © privat

Gastkommentar

Unabhängigkeit auf Raten2

  • Die Bevölkerung des französischen Überseegebietes Neukaledonien stimmt diesen Sonntag über eine Loslösung ab.

Am 4. November wird Frankreich erneut daran erinnert, dass es noch immer eine Kolonialmacht ist. An diesem Tag entscheidet sein pazifisches Überseegebiet Neukaledonien, ob es den letzten Schritt in die Unabhängigkeit wagt. Auf Neukaledonien, mehr als 20.000 Kilometer entfernt von Paris im Südpazifik gelegen, leben rund 268.000 Menschen... weiter




Den Organisatoren zufolge nahmen 670.000 Menschen an der Kundgebung teil. Das wäre die größte Demonstration in Großbritannien seit 15 Jahren. - © APAweb, afp, Niklas HallenVideo

London

Hunderttausende fordern zweite Brexit-Abstimmung15

  • Pro-europäische Gruppen wollen die Briten nochmal abstimmen lassen. Gegner befürchten dann eine Staatskrise.

London. In London haben am Samstag Hunderttausende Befürworter der Europäischen Union (EU) eine zweite Volksabstimmung über den Austritt Großbritanniens gefordert. Den Organisatoren zufolge nahmen 670.000 Menschen an der Kundgebung teil. Das wäre die größte Demonstration in Großbritannien seit 15 Jahren... weiter




Die Gläubigen sind in Rumänien für einen Erfolg der Volksbefragung entscheidend. - © APAweb, AFP, Daniel Mihailescu

Rumänien

Schwache Beteiligung bei Referendum zu Ehe für Alle16

  • Ohne Mobilisierung von Kirchgängern wird es scheitern. Es gab dutzende Anzeigen am Samstag.

Bukarest. In Rumänien haben am ersten Tag des Referendums über die Verankerung des Verbots der gleichgeschlechtlichen Ehe in der Verfassung kaum eine Million Wähler bzw. 5,72 Prozent der wahlberechtigten Bürger ihre Stimme abgegeben, wie die Wahlbehörde des Landes am späten Samstagabend bekannt gab... weiter




Jubel bei den Boykott-Unterstützern in Skopje. - © APAweb, ap, Thanassis StavrakisAnalyse

Mazedonien

Zurück in die Isolation?8

  • Nach dem gescheiterten Referendum kann sich die Annäherung Mazedoniens an EU und Nato verzögern.

Die Aufrufe zur Teilnahme, die Unterstützung aus der EU, die Betonung der Wichtigkeit des Votums – all das reichte nicht aus, um die Mehrheit der Mazedonier davon zu überzeugen, über ein Abkommen mit Griechenland abzustimmen. Teil der Vereinbarung war, dass der künftige Name des südosteuropäischen Staates Nord-Mazedonien wäre... weiter




Viele Bürger boykottierten das Referendum. - © APAweb, ap, Thanassis Stavrakis

Mazedonien

Referendum ungültig4

  • Die Abstimmung über den künftigen Landesnamen ist wegen mangelnder Beteiligung nicht gültig.

Skopje/EU-weit. Das Referendum in Mazedonien am heutigen Sonntag ist wegen mangelnder Beteiligung nicht gültig. Laut der staatlichen Wahlkommission gaben nur 33,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Nötig gewesen wären mindestens 50 Prozent. Das Referendum hat allerdings ohnedies nur beratenden Charakter... weiter




Sollte die Bevölkerung nun mehrheitlich der von Regierungschef Zoran Zaev mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras ausgehandelten Einigung zustimmen, könnte dies den Weg des Landes in EU und NATO ebnen - © APAweb, afp, Armend NimaniGrafik

Mazedonien

Schleppender Start bei Abstimmung9

  • Die Wahlberechtigten zeigten bisher ein geringes Interesse bei der Abstimmung über künftigen Landesnamen.

Wien. Mazedonien stimmt darüber ab, ob das kleine Balkanland in Zukunft "Nord-Mazedonien" heißen soll. Allerdings lief dieses Referendum am Sonntag nur schleppend an. Bis 11.00 Uhr hätten nur gut acht Prozent der 1,8 Millionen Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, teilte die staatliche Wahlkommission in Skopje mit... weiter




Bis zuletzt wurde für ein Ja geworben. - © Reuters/Teofilovski

Mazedonien

Ein Urnengang als Wendepunkt1

  • Die Abstimmung über den künftigen Staatsnamen Mazedoniens ist auch eine über die Annäherung an die EU.

Skopje/Wien. Neben der Sonne prangen die Sterne. Auf der einen Flagge gehen gelb-rote Strahlen von der Mitte aus, die andere Fahne ist in Azurblau gehalten und hat zwölf Glanzlichter. Es sind mazedonische und EU-Flaggen, die bei den Kundgebungen nebeneinander wehen - mit beiden will die Regierung in Skopje für ein Ja beim Referendum am Sonntag... weiter




EU-Kommissar Johannes Hahn - hier mit dem mazedonischen Premier Zoran Zaev - ermunterte in der Vorwoche auch die Bewohner von Stip, zu den Urnen zu gehen. - © APAweb, ap, Boris Grdanoski

Mazedonien

"Es geht um eure Zukunft"4

  • Mazedoniens Regierung erhält Unterstützung aus der EU: Deren Vertreter rufen zur Teilnahme am Namensreferendum auf.

Skopje/Brüssel/Wien. Johannes Hahn wird mit Applaus begrüßt. Der EU-Erweiterungskommissar ist nach Stip gekommen, rund hundert Kilometer südöstlich der mazedonischen Hauptstadt Skopje gelegen. Im Rahmen eines Bürgerdialogs spricht er in einem Veranstaltungssaal des Multimediazentrums mit ein paar Dutzend Einwohnern... weiter




Für ein Abkommen mit Griechenland wirbt die Regierung in ihrer Kampagne. - © reu/Teofilovski

Mazedonien

Gespaltenes Land5

  • Bei einem Referendum entscheiden die Mazedonier am Sonntag über den künftigen Namen ihres Staates.

Skopje. Angel Janev, schlohweisses Haar, braun gebranntes Gesicht, fließendes Deutsch, erinnert sich gerne an seine Zeit im fernen Gummersbach, auch wenn das schon ein halbes Jahrhundert her ist. In der westdeutschen Kreisstadt arbeitete er in einer Fabrik an der Drehbankmaschine. "Mein Chef war sehr zufrieden mit mir... weiter




Die Briten wollen nach dem Brexit über dessen Bedingungen abstimmen. - © APAweb / AFP, Oli Scarff

Brexit

Briten wollen Referendum über Austrittsbedingungen2

  • Eine knappe Mehrheit von 42 Prozent ist für eine Befragung.

London. Eine Mehrheit der Briten hat sich einer Umfrage zufolge für eine Volksabstimmung über die Bedingungen des Austritts ihres Landes aus der Europäischen Union ausgesprochen. Wie aus der am Freitag veröffentlichten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov für die Zeitung "The Times" hervorgeht... weiter




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