• 18. November 2018

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Medienpolitik

Neue Wege in der europäischen Medienpolitik

Will Europa in Sachen Medien- und Kulturpolitik im digitalen Umfeld mithalten, dürfe es sich nicht auf seinem Talent zur "Defensive" ausruhen, sagte Wolfgang Blau, Präsident des Verlagshauses Conde Nast International, im Rahmen einer Medienkonferenz in Wien... weiter




- © picturedesk.com/Alex HaladaInterview

Österreich

Das Volk hat nicht immer unrecht25

  • Der Historiker Claude Longchamp über die Krisen der Demokratie und "widersprüchliche Zeiten".

Wien. Rund um den Globus machen sich die Dichter und Denker Sorgen um die Gegenwart und Zukunft der Demokratie. Vor diesem Hintergrund startet die "Wiener Zeitung" mit dem Forschungsinstitut Sora die Talk-Reihe "Demokratie!" Der Auftakt erfolgt am Donnerstag, den 11. Oktober (Beginn 19 Uhr, Österreichische Kontrollbank, Strauchgasse 3, 1010 Wien)... weiter




Mauritius, die Steueroase Afrikas. - © CC/Thierry

Gastkommentar

Ohne (Steuer-)Geld keine Entwicklung3

  • Warum beim EU-Afrika-Forum im Dezember auch über Steuerpolitik gesprochen werden sollte.

Der österreichische EU-Vorsitz plant ein europäisch-afrikanisches Wirtschaftsforum. Innovation und Digitalisierung sollen in afrikanischen Ländern vorangetrieben werden. Das ist gut so. Begleitend dazu sollte darauf geachtet werden, dass Investitionen Arbeitsplätze schaffen, Know-how transportieren - und Steuereinnahmen bringen... weiter




Paul Schmidt ist Generalsekretär derÖsterreichischenGesellschaft für Europapolitik (ÖGfE). Alle Beiträge dieser Rubrik unter: www.wienerzeitung.at/gastkommentare

Gastkommentar

Österreich auf der EU-Couch4

  • Wer am lautesten schreit, hat noch lange nicht recht.

Mit einer auf Fakten basierenden EU-Diskussion in Österreich durchzudringen, ist nicht leicht. Stimmen, die der EU reserviert bis ablehnend gegenüberstehen, übertönen in ihrer Emotionalität nicht selten jene, die ihr neutral beziehungsweise mit Interesse begegnen. Dabei ist das EU-Meinungsbild der Österreicher durchaus differenziert und pragmatisch... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Rom ist kein zweites Athen117

Italiens seltsame Regierung aus Rechts- und Linkspopulisten will das Land also aus dem ökonomischen Jammertal hinaus investieren. Mit höheren Schulden, die aus niedrigeren Steuern und gesteigerten Ausgaben resultieren, wieder für Wachstum sorgen. Getreu dieser vulgär-keynesianischen Überzeugung... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Merkels langer Herbst43

Angela Merkel taumelt durch ihre vierte Amtszeit als deutsche Bundeskanzlerin. Die Niederlage ihres Vertrauten in einer Kampfabstimmung um den Vorsitz der Unionsfraktion ist ihre höchstpersönliche Niederlage, die sie schwer angeschlagen hinterlässt wie einen Boxer im Kampfring. Und nirgendwo ein rettender Pausengong... weiter




Kern neigte dazu, die parteiinternen Gegner wie auch die internen Strukturen zu unter- und seine eigene Wirkungsmacht, sein zweifellos vorhandenes Charisma zu überschätzen. - © APAweb / Roland Schlager

Christian Kern

Reise nach Europa17

  • Damit er die Chancen bei der EU-Wahl wahren kann, braucht Christian Kern eine ideale Kandidatenliste.

Wien/Brüssel. Nun also die europäische Bühne. "Überrascht" und recht verhalten positiv fielen die Reaktionen von Christian Kerns europäischen Parteifreunden bei deren Treffen in Salzburg am Mittwochabend aus. Kern hat offiziell seine Kandidatur für die Position des Spitzenkandidaten der sozialdemokratischen progressiven Allianz S&D angekündigt... weiter




Walter Hämmerle ist Chefredakteur der "Wiener Zeitung".

Leitartikel

Unsere Nachbarn51

Wenn Bundeskanzler Sebastian Kurz als EU-Ratsvorsitzender nun in Salzburg erklärt, Ägypten und die Staaten Nordafrikas könnten wichtige Partner für die EU bei der Bekämpfung von Migration sein, dann hat er allenfalls zur Hälfte recht. Tatsächlich gibt es zu einer solchen Partnerschaft überhaupt keine Alternative - oder jedenfalls keine... weiter




Hans Holzinger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg und stellvertretender Vorsitzender des Entwicklungspolitischen Beirats der Salzburger Landesregierung. - © KiTO

Gastkommentar

Hilfe durch faire Strukturen6

  • Ein Plädoyer für eine seriöse Debatte über Afrika und die Rolle des demokratischen Westens.

"Wenn Menschheitskatastrophen, deren Ausmaße gegenwärtig nur als Albträume vorstellbar sind, verhindert oder wenigstens gemildert werden sollen, dann wird es nicht mehr genügen, jene Welt, die auch nach der jüngsten Zählung immer noch die Dritte heißt, mit lächerlichen Almosen zu bedenken, sogenannten Entwicklungshilfen... weiter




Erich Bramhas ist Architekt, Stadtplaner und Raumplaner. Gemeinsam mit seinem Kollegen Bernd Stanzel hat er das Konzept der Friedensoasen entwickelt. - © privat

Gastkommentar

Friedensoasen statt Massenlager2

  • Migranten könnten die Ränder der Wüsten kolonisieren.

Migrationsströme nach Europa können nicht endgültig abgedreht werden, denn sie werden vom Wohlstandsgefälle ausgelöst und sind eine Begleiterscheinung der Globalisierung. Doch die Kraft arbeitswilliger Menschen ist wertvoll und kann genützt werden. Wir würden überschwemmt werden... weiter




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