• 21. Januar 2019

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Schlagwortsuche

Friedrich Kieslers Visionen nehmen keine Rücksicht auf die Umsetzbarkeit. - © Kiesler

Friedrich Kiesler

Magier in der Raumhöhle

  • Das Mumok zeigt Friedrich Kieslers "Endless House".

Zwar hat Dieter Bogner schon zur internationalen Positionierung des wichtigen altösterreichischen Künstler-Architekten Friedrich, im New Yorker Exil Frederick, Kiesler (1890-1965) mit Ausstellungen ab 1988 beigetragen, doch nun schenkte er dem Mumok auch das wichtige zweite Modell des "Endless House" von 1950... weiter




Rationalist Marc Adrian: "Sprungperspektive", 1954. - © Bildrecht

Ausstellungskritik

Neue Poesie statt alten Erzählungen im Mumok2

  • Das Mumok zeigt "Malerei mit Kalkül - Positionen der Neoavantgarde aus der Sammlung".

Was in Österreich in den 1960er Jahren als konkrete Kunst contra die dominanten informellen Malereitendenzen aufbegehrte - sich wenig später um das Sammlerehepaar Gertraud und Dieter Bogner als "Exakte Tendenzen" neu formierte und bis in den 1980er Jahren als die nachfolgende Neue Geometrie den Durchbruch schaffte - lief hier parallel zu... weiter




Gesichterkürzel: Ohne Titel, 1990, Sonne auf Papier. - © Ernst Caramelle

Ausstellung

Verwirrspiel der Entzüge im Mumok2

  • Das Mumok zeigt die erste österreichische Retrospektive von Konzept-Poetiker Ernst Caramelle.

Als der 1952 in Tirol geborene Ernst Caramelle 1976 an der Hochschule für angewandte Kunst bei Oswald Oberhuber zum Diplom eine Medienbox mit seinen skizzierten Zukunftsprojekten und einer Audiodatei abgab, waren die meisten Mitstudierenden noch erstaunt... weiter




Eine erfrischend freche Präsentation künstlerischer Positionen: "Mind Expander" von Haus-Rucker-Co im Vordergrund und im Hintergrund "La vedova blu", die blaue Spinne von Pino Pascali. - © Lisa Rastl/Mumok

Ausstellungskritik

Wilde Mischung

  • Das Mumok präsentiert in "55 Dates" die Höhepunkte aus der Sammlung und gibt dazu einen neuen Katalog heraus.

Jede neue Sammlungspräsentation stellt eine subjektive wie neue Geschichtsschreibung eines Museums dar. Diesmal ist die Zusammenarbeit zweier Kuratoren, der Sammlungsleiterin Susanne Neuburger und des Leiters der Vermittlungsabteilung Jörg Wolfert, kombiniert mit einem Katalog... weiter




1972: Karl Schranz’ Empfang nach den Olympischen Spielen in Sapporo auf dem Ballhausplatz - © Votava / Imagno / picturedesk.co

Ausstellung

Eine rückwärtsgewandte Utopie

  • "Photo/Politics/Austria": Das Mumok zeigt eine gelungene fotografische Zeitreise von hundert Jahren.

Die Feststellung, dass in Österreichs Moderne immer eine rückwärtsgewandte Utopie herrschte, wurde von Friedrich Achleitner anlässlich seiner Wiener Vorlesung 1993 getroffen. Das erweist sich auch in Sachen Fotografie seit 1918 als treffende Charakteristik... weiter




Christian Ludwig Attersee hat als Mensch, Maler und Musiker einen Bezug zu Gewässern aller Art: Hier musiziert er bei der "Country Music Fan Fair" in Nashville auf dem Riverboat des Cumberland-Flusses (1987). - © Kurt-Michael Westermann/Bildrecht Wien

Ausstellungskritik

Klassentreffen mit Zwischentönen

  • Das Mumok zeigt in der Ausstellung "Doppelleben" bildende Künstler als Musiker.

Die Sommerausstellungen im Mumok befassen sich mit einem in der Moderne schon alten Thema, dem "Doppelleben" (Jörg Heiser) von bildenden Künstlern als Musiker. Die Anfänge sind wohl im schamanistischen Urkunstformen- Kanon zu finden, im antiken Theater, aber auch Renaissancemaler wie Giorgione sind als Doppelbegabungen überliefert... weiter




Paulina Olowska: "Provocative", 2001. - © Schröder/Korte/Paulina Olowska

Ausstellung

Feuer mit Flagge und Surfbrett

  • Das Mumok präsentiert eine private Berliner Kunstsammlung unter dem Motto "Optik Schröder II".

Mit bekannten Positionen zeigt sich die Berliner Kunstsammlung Alexander Schröders, laut Kuratorin und Mumok-Chefin Karola Kraus, als eine der profiliertesten Deutschlands. Schröder hat nach einem Kunststudium in Berlin 1994 mit Thilo Wermke die Galerie "Neu" gegründet... weiter




Als "Riesenspielzeuge" wurden Bruno Gironcolis Plastiken wie "Ohne Titel" bezeichnet. - © mumok/Stephan Wyckoff

Ausstellungskritik

Die Galaxie im Badezimmer

  • Das Mumok wirft in der Schau "In der Arbeit schüchtern bleiben" ungewohnte Blicke auf Bruno Gironcoli.

Nur wenige Ausstellungen in Galerien haben sich bis jetzt intensiver um die Papierarbeiten des österreichischen Bildhauers Bruno Gironcoli (1936-2010) bemüht. Das lag auch am Künstler selbst, der als Nachfolger Fritz Wotrubas an der Akademie vor allem durch seine raumgreifenden Großplastiken gesehen werden wollte... weiter




Nur herein! - Das Café Hansi ist Kneipe und Poesie zugleich. - © Hans Schabus/mumok/Lisa Rastl

Mumok

Museumsbesuch mit Schuss

  • Das Café Hansi im Mumok erhebt den profanen Gang ins Stammbeisl zum interaktiven Kunstakt.

Wien. Ein bisschen spelunkig, ein bisschen überladen, hüllt sich gefühlsechtes Kneipen-Ambiente in flimmerndes Rauschen aus klirrenden Gläsern, gedämpften Wortfetzen und einer sich kaum vom Raum absetzenden Hintergrundmusik. Ein Hoch auf das Wiener Tschocherl, wo Bier, Wein und Schnaps die Sinne gesellschaftskonform benebeln... weiter




Mumok

Neue Positionen

  • Mumok als "Kompetenzzentrum für kulturelle Bildung".

Wien. Von Gironcoli bis Caramelle und von der Neoavantgarde zu musikalischen Künstlern: Das Museum Moderner Kunst (mumok) blickt einem Ausstellungsjahr entgegen, das mit einer Schau zum grafischen Werk von Bruno Gironcoli beginnt und mit einer Retrospektive von Ernst Caramelle endet... weiter




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