• 19. April 2018

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Paulina Olowska: "Provocative", 2001. - © Schröder/Korte/Paulina Olowska

Ausstellung

Feuer mit Flagge und Surfbrett

  • Das Mumok präsentiert eine private Berliner Kunstsammlung unter dem Motto "Optik Schröder II".

Mit bekannten Positionen zeigt sich die Berliner Kunstsammlung Alexander Schröders, laut Kuratorin und Mumok-Chefin Karola Kraus, als eine der profiliertesten Deutschlands. Schröder hat nach einem Kunststudium in Berlin 1994 mit Thilo Wermke die Galerie "Neu" gegründet... weiter




Als "Riesenspielzeuge" wurden Bruno Gironcolis Plastiken wie "Ohne Titel" bezeichnet. - © mumok/Stephan Wyckoff

Ausstellungskritik

Die Galaxie im Badezimmer

  • Das Mumok wirft in der Schau "In der Arbeit schüchtern bleiben" ungewohnte Blicke auf Bruno Gironcoli.

Nur wenige Ausstellungen in Galerien haben sich bis jetzt intensiver um die Papierarbeiten des österreichischen Bildhauers Bruno Gironcoli (1936-2010) bemüht. Das lag auch am Künstler selbst, der als Nachfolger Fritz Wotrubas an der Akademie vor allem durch seine raumgreifenden Großplastiken gesehen werden wollte... weiter




Nur herein! - Das Café Hansi ist Kneipe und Poesie zugleich. - © Hans Schabus/mumok/Lisa Rastl

Mumok

Museumsbesuch mit Schuss

  • Das Café Hansi im Mumok erhebt den profanen Gang ins Stammbeisl zum interaktiven Kunstakt.

Wien. Ein bisschen spelunkig, ein bisschen überladen, hüllt sich gefühlsechtes Kneipen-Ambiente in flimmerndes Rauschen aus klirrenden Gläsern, gedämpften Wortfetzen und einer sich kaum vom Raum absetzenden Hintergrundmusik. Ein Hoch auf das Wiener Tschocherl, wo Bier, Wein und Schnaps die Sinne gesellschaftskonform benebeln... weiter




"Das mumok hat sich in den letzten Jahren zum Kompetenzzentrum in Bezug auf kulturelle Bildung entwickelt", sagt mumok-Direktorin Karola Kraus. - © APAweb, Hans Punz

Mumok

Neue Positionen

  • Mumok als "Kompetenzzentrum für kulturelle Bildung".

Wien. Von Gironcoli bis Caramelle und von der Neoavantgarde zu musikalischen Künstlern: Das Museum Moderner Kunst (mumok) blickt einem Ausstellungsjahr entgegen, das mit einer Schau zum grafischen Werk von Bruno Gironcoli beginnt und mit einer Retrospektive von Ernst Caramelle endet... weiter




Mit dem Vaporetto durch das Mumok: Julian Turner holt Venedig in das Mumok. - © Mumok/Klaus Pichler

Ausstellung

Kaviar für die Abstellkammer1

  • Das Mumok präsentiert den heurigen Kapsch-Contemporary-Art-Preisträger Julian Turner.

Nein, es geht nicht um den englischen Turner-Prize, sondern um Julian Turner, der im zweistufigen Verfahren für den Kapsch Contemporary Art Prize 2017 ausgewählt wurde. Dafür bekam er ein Preisgeld von 5000 Euro, aber vor allem eine Ausstellung und einen Katalog im Mumok... weiter




Hahns weitsichtiges Sammeln: Öyvind Fahlström, "Green Seesaw" (Grüne Schaukel, Detail), 1968-1969. - © mumok

Ausstellungskritik

Mit der Tür ins Haus fallen3

  • Kunst als Prozess: Das Mumok zeigt den "Sammler Wolfgang Hahn und die 60er Jahre".

Als Hertha Firnberg die Sammlung Hahn nach Wien holte, gab es einen empörten Aufschrei; doch die Ministerin galt nicht nur als "einziger Mann in Bruno Kreiskys Kabinett", sie internationalisierte neben der Kunst auch die Wissenschaft. Zum Ankauf eines Großteils der Sammlung 1978 kamen böse Kommentare - viele sahen die Werke aus der Fluxus-Bewegung... weiter




Wenn die Kunst auf Politik und Gesellschaft reagiert: Mark Dion prangert in "The Tar Museum. Flamingo" (2006) die weltweite Sucht nach Erdöl an. Auf die Natur wird keine Rücksicht genommen, sie erscheint nur noch als Rohstofflieferantin. - © Georg Kargl Fine Arts/Mark Dion

Ausstellungskritik

Die Migration von Hitlers Eiche4

  • Die Ausstellung "Naturgeschichten - Spuren des Politischen" im Mumok.

Der Führer hat seine Loge vorzeitig verlassen. Er wollte auf keinem Fall dem amerikanischen Hochspringer Cornelius Cooper Johnson anlässlich seines Sieges die Hand zu schütteln. Johnson hatte bei der Olympiade 1936 in Berlin den Hochsprung mit Olympiarekord für sich entschieden... weiter




Der Künstler, das ist der Choreograf und Tänzer Philipp Gehmacher. - © Eva Würdinger

Performance-Kritik

Gemurmelte Dinge, die die Welt ausmachen

Es gilt Regeln zu befolgen, ehe Einlass in den zweiten Stock des Mumok gewährt wird: Kommen und Gehen ist zwar erlaubt, die Taschen sind jedoch abzugeben, die Lifte nicht zu benutzen und unter keinen Umständen solle man die Wände berühren. Das sei alleine dem Künstler vorbehalten. Der Künstler, das ist der Choreograf und Tänzer Philipp Gehmacher... weiter




Homoerotik am elektronischen Highway: Fischerspooner: "Apt 3/ Martin and Casey", 2015. - © Yuki James

Mumok

Schillernde Nachtreisen

  • Das Mumok präsentiert das Electroclash-Duo Fischerspooner mit ihrem Kunstprojekt "Sir".

New York 1998: Warren Fisher und Casey Spooner mischen als Musiker und Performer mit ihrem neuen Konzept, das zwischen Kunst, Musik, Performance, Tanz und expressiver Camp-Thematik changiert, die New Yorker Szene auf. Sie agieren auf Videos und Fotos schillernd und düster, privat und öffentlich... weiter




Ein Kuss vor dem Kuss: Gustav Klimts "Der Kuss" zählt zu den beliebtesten Foto-Motiven im Belvedere. Daher gibt es auch eine eigene Selfie-Station - mit einer Replik des Meisterwerkes. - © afp/Dieter Nagl

Fotografieren im Musem

"Wir glauben nicht an Copyrights"5

  • Fotografieren im Museum: Die Palette reicht vom absoluten Verbot bis zur freien Nutzung der digitalen Bilder.

"Was im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit des Kunstwerks verkümmert, das ist seine Aura." Walter Benjamin Die bildliche Dokumentation des eigenen Alltags ist für viele selbstverständlich geworden. Das hat die Art verändert, wie wir die Welt wahrnehmen - mitunter durch den suchenden Blick für das nächste Foto-Motiv... weiter




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